Auslandsaufenthalte EMA

Fahrtenkonzept – Internationaler Austausch

I. Austauschangebote

STUFE 7 (8)

Name

Scambio Culturale Roma – Bonn

Partner am EMA

Frühling zw. 03/05

EMA beim Partner

Herbst zw. 09/11

Dauer

je 7 Tage

Verkehrsmittel

Flug

Kosten

Flug + max. 200€

Anzahl

20-28

Koordination

Overländer

STUFE 8 Frz. ab 6

Name

Échange franco-allemand Barentin

Partner am EMA

Frühling / Sommer

EMA beim Partner

Frühling / Sommer

Dauer

je 10 Tage

Verkehrsmittel

Bus

Kosten

ca. 250 €

Anzahl

ca. 25

Koordination

Fachschaft F

EF

Name

Josef-Pilsudski-Lyzeum, Gdynia/Polen

Partner am EMA

Mi. bis Mi. vor Osterferien

EMA beim Partner

Mi. bis Mi. vor Herbstferien

Dauer

je 8 Tage

Verkehrsmittel

Flug

Kosten

230 €

Anzahl

15-20

Koordination

Strempel und Altmann 

EF

Name

USA (bisher nicht im Schulprogramm)

Partner am EMA

Frühling / Sommer

EMA beim Partner

Frühling / Sommer

Dauer

je 3 Wochen

Verkehrsmittel

Flug

Kosten

1000 €

Anzahl

25

Koordination

Fachschaft E

STUFE 6 – Q2 MUSIKER

Name

Italien, Citadella, Musikensembles

Partner am EMA

unregelmäßig

EMA beim Partner

unregelmäßig

Dauer

Verkehrsmittel

Kosten

Anzahl

Koordination

Schüller

ENGLAND

Es wird eine Partnerschule gesucht!

Auslandsfahrten mit dem Ziel der kulturellen Begegnung verstehen sich als besondere pädagogische Angebote der Schule, auf die kein Anspruch besteht. Ein jährliches Zustandekommen kann nicht garantiert werden. Wenn sich mehr Interessenten für eine Fahrt melden, als berücksichtigt werden können, richtet sich die Auswahl nach folgenden Kriterien:

II. Teilnahmekriterien für Fahrten mit Familienunterkunft

Melden sich mehr Interessenten für eine Fahrt, als teilnehmen können, richtet sich die Auswahl nach folgenden Kriterien:

1. Gutes Sozialverhalten

Es beinhaltet u. a.:

  • Der begleitende Lehrer muss sich auf den Austauschteilnehmer jederzeit verlassen können.
  • Der Austauschschüler sollte sich als Botschafter verstehen.
  • Der Austauschschüler sollte sich als verantwortungsvoll, engagiert, hilfsbereit und teamfähig erwiesen haben.

2. Prinzipielle Bereitschaft, Motivation und Flexibilität

  • Der Austauschschüler muss bereit sein, sich flexibel und offen auf einen Austauschpartner, dessen Familie und ein neues kulturelles Umfeld einzulassen, von seinen Gewohnheiten Abstriche zu machen und eigene Bedürfnisse auch einmal zurückzustecken.
  • Der Bewerber sollte bei der Anmeldung eine kurze Begründung seines Teilnahmewunsches verfassen.

3. Angemessene allgemeine Leistungen sowie Interesse für das jeweilige Fach bzw. eine entsprechende musikalische Vorbereitung

  • Der Austauschschüler sollte insgesamt stabile Leistungen zeigen, da er Unterrichtsausfall und versäumten Stoff eigenständig nacharbeiten muss.
  • Eine schlechte Note im Fach, das dem Austausch zugrunde liegt, ist nicht automatisch ein Ausschlussgrund.
  • Der Austauschschüler sollte ein besonderes Interesse an der Kultur und Sprache des Gastlandes bzw. am Thema des Austauschs zeigen.

4. Möglichst proportionale Berücksichtigung von Jungen und Mädchen

Das Verhältnis der Anzahl von Jungen und Mädchen muss den Möglichkeiten des Gastlandes entsprechen und soll sich ansonsten möglichst nach dem Verhältnis der angemeldeten Mädchen und Jungen richten.

5. Möglichst proportionale Berücksichtigung nach den Anmeldungen aus Parallelklassen (außer EF und Ensembles)

Dieses Kriterium ist nachrangig zu 1. – 4.

Die Reihenfolge der Kriterien entspricht einer Rangordnung, von der in Einzelfällen in Verantwortung der begleitenden Lehrkräfte abgewichen werden kann. Über die Eignung der angemeldeten Schüler entscheiden die Koordinatoren in Absprache mit Fach- und Klassenlehrern. Bleiben nach Berücksichtigung dieser Kriterien mehr Bewerber als freie Plätze, entscheidet das Los.

III. Rahmenbedingungen

1. Schüler und Familien

  • Die Austauschschüler und ihre Familien verpflichten sich, ihren Gast wie ein zusätzliches Familienmitglied zu integrieren, zu verpflegen und ihm Einblicke in die deutsche Kultur und deutsche Lebensweise zu ermöglichen.
  • Die Teilnehmer verpflichten sich, versäumte Unterrichtsinhalte eigenständig nachzuholen. Sie müssen damit rechnen, dass zeitnah nach dem Austausch Arbeiten und Tests geschrieben werden.
  • In der Regel gibt es keine Reiserücktrittsversicherung. Kann ein angemeldeter Schüler aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen (oder beim Rom-Austausch wegen Nichtversetzung) nicht teilnehmen, kann man versuchen, einen Ersatz zu finden, es muss jedoch damit gerechnet werden, dass Kosten nicht oder nicht voll erstattet werden können.
  • Die Eltern sind damit einverstanden, dass sich ihr Kind zeitweise in einer Kleingruppe in begrenztem Rahmen ohne Aufsicht aufhält.
  • Die Teilnehmer verfassen bis 2 Wochen nach Abschluss des Austauschs einen Bericht.
  • Die Austauschschüler verpflichten sich, an evtl. stattfindenden Vorbereitungstreffen teilzunehmen.

2. Schulbetrieb

  • Koordinatoren des Austauschs stellen gemäß Vertretungskonzept für die Zeit ihrer Abwesenheiten Vertretungsaufgaben für alle ihre Kurse.
  • Kollegen vermeiden es, während des Austauschs Arbeiten und Tests zu schreiben.
  • Fehlt in Kursen ein großer Prozentsatz an Schülern, plant der Fachlehrer eine Wiederholung des Unterrichtsstoffs ein bzw. verzichtet auf die Einführung eines neuen komplizierten Lernstoffes.
  • Die Daten des Austauschs, Namen und Klassen der Teilnehmer müssen frühzeitig publik gemacht und per Mail ans Kollegium geschickt werden.
  • Der Austausch sollte den allgemeinen Unterricht möglichst wenig stören.
  • Gastschüler sollten max. zu 3 – 4 am Unterricht teilnehmen, aber nicht in Kursen, deren Sprache sie nicht verstehen. Die Fachkollegen sind über den Besuch frühzeitig zu informieren.
  • Die Schüler sollten einen Raum als Treffpunkt zugewiesen bekommen, damit sie sich nicht lange in Pausenhalle oder Gängen aufhalten müssen.
  • Der Austausch wird von den Verantwortlichen der Fahrt in die Übersicht über die Klassenarbeiten eingetragen, sobald die Daten feststehen.
  • Um die Akzeptanz und das Kennenlernen zu fördern, wäre es nett, zu Abschiedsveranstaltungen Fachschaftskollegen oder andere interessierte Kollegen, Schüler oder Eltern einzuladen.

(Stand 2014)

Individueller Schüleraustausch

Ansprechpartnerin

Foto Basisartikel DOM

Maike Domsel (Fächer: KR, F)

(Koordinatorin individueller Schüleraustausch)

Kontakt: maike.domsel@ema.nrw.schule

„Bin dann mal weg …“: Ein Schul(-halb)jahr im Ausland – so geht’s!

In jedem Jahr nutzen Schülerinnen und Schüler am EMA die Möglichkeit, vornehmlich während des 9. Schuljahres oder der EF, im Ausland zu leben und zu lernen. Dieser Auslandsaufenthalt fördert nicht nur das sprachliche Vermögen der Kinder, sondern insbesondere ihre gesamte persönliche Entwicklung. Aus diesen Gründen wird an unserem Gymnasium ein längerer Auslandsaufenthalt mit Schulbesuch besonders unterstützt.

Damit ein Schüler jedoch ein wirklich gelungenes Jahr im Ausland verbringen kann, muss vieles beachtet werden. Angefangen bei der Suche nach der passenden Organisation über die Koordination mit der Schule bis zu den Fragen nach der Finanzierung und dem richtigen Zeitpunkt – diverse Angelegenheiten müssen im Vorfeld geklärt werden. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte:

Ziel und Voraussetzungen

  • Ziel: „Der Gewinn eines langen Aufenthaltes außerhalb unseres Landes liegt vielleicht weniger in dem, was wir über fremde Länder erfahren, sondern in dem, was wir dabei über uns selbst lernen.“ (Roger Peyrefitte, französischer Schriftsteller und Diplomat)
  • Voraussetzungen: Mut, Motivation und Offenheit für das Leben in einer anderen Kultur

Gastland und Länge des Aufenthaltes

  • Es gibt Austauschprogramme in 50 Staaten
    Wichtig für die Auswahl sind: z.B. Sprache, Schulsystem, Kultur, Wirtschaft, Politik etc.
  • Dauer: Drei Monate, ein Jahr oder auch länger

Auswirkungen auf die schulische Laufbahn

  • Das erste Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 9 oder der Einführungsphase (Jgst. 10) eignet sich besonders gut, um 3-7 Monate im Ausland zu verbringen, da die Möglichkeit einer Anerkennung des Auslandsaufenthalts auf den Bildungsgang in Deutschland besteht. Das bedeutet, dass nach einem 3-7-monatigen Auslandaufenthalt die Schullaufbahn ohne Wiederholung fortgesetzt werden kann.
  • Andere Regeln gelten, wenn der Schüler / die Schülerin z. B. zu einem anderen Zeitpunkt oder einer anderen Aufenthaltsdauer verreist. Dies wird vor allem dann relevant, wenn das Auslandsjahr in einem der Länder der Südhalbkugel (u.a. Australien, Neuseeland, Südafrika oder aber auch Japan) verbracht werden soll. Da dort die Schuljahre im Januar anfangen, ist das dann der beste Zeitpunkt für den Beginn des Auslandsaufenthalts.
  • Zu beachten ist auch, dass für einige Fächer und Abschlüsse (wie z.B. Latein / Latinum) Sonderregelungen gelten. Setzen Sie sich ich in diesem Fall unbedingt rechtzeitig vorher mit Fachlehrern in Verbindung oder kontaktieren Sie den / die Fachschaftsvorsitzende/n des jeweiligen Faches an unserer Schule. Sie helfen in jedem Fall gerne weiter!

Kosten und Finanzierung

  • Kosten: ab 5000 Euro, Flug, Versicherung, Anmeldegebühr, Vor- und Nachbereitungsseminare, Visagebühren, Zusatzkosten (z.B. Schuluniform)
  • Finanzierungsmöglichkeiten über Schüler-BAFög, Stipendien, Individuelle Förderung durch Firmen

Wie bekommen Schüler ein Stipendium für ein Auslandsjahr?

  • Austauschorganisationen AFS Interkulturelle Begegnungen und das Deutsche Youth For Understanding Komitee YFU für Auslandsaufenthalte in der Türkei und China. Unabhängig von der Kooperation mit Mercator bieten auch die Organisationen selbst Stipendien an.
  • AFS beispielsweise bezuschusst je nach Einkommenssituation, familiärem Hintergrund oder Wunschland insgesamt 30 Prozent aller über die Organisation organisierten Schüleraustausche. YFU vergibt im Jahr rund 300 Stipendien – wenn sich der Bewerber den Schüleraustausch sonst nicht leisten könnte oder um den Austausch mit bestimmten Regionen, etwa Osteuropa, zu fördern. Auch das „Parlamentarische Patenschafts-Programm“ des Bundestags finanziert politisch interessierten Schülern ein Jahr in den USA.
  • Darüber hinaus fördern private Organisationen, Firmen und teils die Kommunen die Horizonterweiterung von Schülern – wie etwas der Lions- oder der Rotary-Club.
  • Eine Übersicht über verschiedene Stipendienprogramme sowie weitere Informationen zu Auslandsaufenthalten findet sich auch auf dieser Webseite der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland. Auch auf dieser Webseite eines privaten Bildungsberatungsdienstes kann man nach Angeboten suchen.

Welche Organisation?

  • Idealerweise sollte ein Programm deshalb auch möglichst individuell abgestimmt sein. Denn je passender beispielsweise die Wahl des Umfelds – sprich der Gastfamilie, der Schule und der Umgebung mit ihren Freizeitangeboten -, umso leichter fällt die Integration und umso seltener wird das oft befürchtete Heimweh auftreten.
  • Wann sollte man sich bei den Organisationen bewerben?

Das ist unterschiedlich. Einige Organisationen haben keinen bestimmten Bewerbungsschluss, andere geben ein Datum vor. Möchte man sich jedoch für ein Stipendium bewerben oder an einem bestimmten Programmangebot teilnehmen, sollte man sich mindestens ein Jahr vorher bei der Organisation bewerben. Im Übrigen schadet es nicht, sich sehr frühzeitig mit der Organisation in Verbindung zu setzen. Dort wird man dann genau erfahren, wann der richtige Zeitpunkt für die Bewerbung ist.

  • Merkmale einer guten Organisation und Bewerbungsverfahren: Möglichst individuelle Betreuung: z.B. Vor- und Nachbereitungsseminare, Informationsmaterial, Auswertungsgespräche, Betreuung vor Ort
    • Schriftliche Bewerbung und Gutachten eines Lehrers bzw. Empfehlungsschreiben, Einzel- / Gruppeninterview bei der Organisation
    • Bewerbung: Das Bewerbungsgespräch sollte von geschultem Personal durchgeführt werden.
    • Vorbereitung: Es sollte eine intensive Vorbereitung in Form eines mehrtätigen Seminars angeboten werden.
    • Preise: Ein Vergleich ist sehr schwierig, weil bei einigen Anbietern vieles bereits im Preis enthalten ist, bei anderen Anbietern extra bezahlt werden muss.
    • Anreise: Bei kleineren Organisationen müssen sich die Schüler oft selbst um die Anreise kümmern. Größere Organisationen bieten Gruppenflüge mit Reisebegleiter an.
    • Viele Organisationen bieten sowohl Teil- als auch Vollstipendien an.
    • Es gibt eine interessante Veröffentlichung von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2005, die sich mit diesem Thema eingehend befasst hat. Dort findet man neben den verschiedenen Organisationen auch Preise und Leistungen der Anbieter.

Schüleraustauschverbände und staatliche Austauschprogramme

  • Verbände: DFH-Deutscher Fachverband High School e.V., AJA-Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (Sechs gemeinnützige Austauschorganisationen haben sich unter einem Dachverband (AJA) zusammengeschlossen und verpflichten sich damit zur Einhaltung gemeinsamer Qualitätskriterien beim internationalen Jugendaustausch). Es sind diese (in alphabetischer Reihenfolge):
    • AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
    • Deutsches Youth for Understanding Komitee e.V. (YFU)
    • Experiment e.V.
    • Open Door International e.V. (ODI)
    • Partnership International e.V.
    • Rotary Jugenddienst Deutschland e.V.
  • Staatliche Austauschprogramme:

Parlamentarisches Partnerschaftsprogramm (PPP), Voltaire-Programm, Deutsch-Französisches Jugendwerk, German-American Partnership Program

Schulisches Prozedere

  • Initiales Ansprechen der Klassen- bzw. Stufenleitung, dann der Koordinatorin für Auslandsaufenthalte, schließlich Ansprechen der Schulleitung
  • Ob der Auslandsaufenthalt für die Schullaufbahn anerkannt wird oder evtl. ein Schuljahr „wiederholt“ werden muss, hängt von mehreren Faktoren ab wie z. B.
    • Leistungsstand
    • Dauer und dem Zeitpunkt des Auslandsaufenthaltes
    • Entscheidungsfindungen bei Zeugniskonferenzen und der Schulleitung

 

Zur „allgemeinen“ Beruhigung: In vielen Ländern der Welt „verlieren“ die Jugendlichen durch einen längeren Auslandsaufenthalt entweder ein Schuljahr oder beginnen erst ein Jahr später mit dem Studium. Der Vorteil der Austauscherfahrung macht den Nachteil der zeitlichen Verzögerung jedoch mehr als wett!

Ich freue mich auf euer/Ihr Interesse!

Maike Domsel

PArtnerschulen

Schüleraustauschprogramme am EMA

Unsere Schule unterhält vier internationale Schüleraustauschprogramme, nach der Entstehungszeit geordnet :

Barentin (Frankreich), seit 2011

(Muret (Frankreich) 2009 – 2011
Le Mans (Frankreich) 2006 – 2009
Angers (Frankreich) 1995 – 2006)

Gdynia (Polen) seit 1995

Cittadella (Italien) seit 1998

Rom (Italien) seit 2004

(dazu existierte 1989-91 eine Partnerschaft mit der Polytechnischen Oberschule Pablo Neruda aus Potsdam)

Seit 2002 nehmen wir regelmäßig teil an der Schulbrücke der Deutschen Nationalstiftung-Begegnung in Weimar: Vier Schulen Paris-Bonn-Berlin und Warschau sind beteiligt.

Zielsetzungen
Ziel unseres internationalen Austauschprogramms ist natürlich in erster Linie eine Erweiterung und Verbesserung der Sprachkenntnisse. Auch wenn sich die schulischen Leistungen nicht sofort bessern, ist doch häufig zu beobachten, dass gerade zurückhaltendere Schüler mehr Mut zur freien mündlichen Äußerung entwickeln. Denn schon die Tatsache, dass sie sich in der ausländischen Familie verständlich machen konnten und in der Lage waren, Kontakte aufzubauen, stellt für viele ein Erfolgserlebnis dar, das der Schulunterricht allein nicht vermitteln kann.In zweiter Linie fördert die Teilnahme an Austauschprogrammen die Toleranz der Schüler gegenüber anderen Sitten und Gebräuchen. In der direkten Begegnung mit Land und Leuten erkennen die Jugendlichen, wie wichtig die Kommunikation ist, um zu einer angemessenen Einschätzung und Bewertung der eigenen Position zu kommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der, dass sich häufig aus diesen Erfahrungen mit Schüleraustauschprogrammen die Initiative zu selbständigen Reisen oder Studienaufenthalten im Ausland ergibt. Teilweise haben sich langfristige Freundschaften entwickelt, die sogar die Familien mit einbeziehen. Neben der Begegnung mit Menschen kommt bei unseren Austauschen auch das Kennenlernen von historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz.

Polenaustausch mit Gdynia

Das zehnjährige Jubiläum des Schüleraustauschs zwischen dem EMA und dem Josef-Pilsudski-Lyzeum in Gdynia/Polen bot Anlass für rückblickende Bestandsaufnahme und herzliches Feiern.

Ansprache in Gdynia, September 2004

Mit (…) Skepsis, Zurückhaltung und Bedenken bei Kollegen, Mitschülern und deren Eltern wurde im Jahre 1993 am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium reagiert , als wir einen ersten Brief einer Schülerin des 9. Lyzeums aus Gdynia erhielten, in dem sie ihre ehemaligen Mitschüler aus der Klasse 9 einlud, sie an ihrer neuen Schule, wo sie schnell Freunde gefunden hatte, zu besuchen und ihre neue Heimat kennenzulernen .

Der Brief kam von Carolin Steinborn, einer damals 13-jährigen fröhlichen, intelligenten und kontaktfreudigen jungen Dame, die mit ihrer Familie zuvor etliche Jahre in Bonn gelebt und das EMA besucht hatte und bei allen Mitschülern und Lehrern in guter Erinnerung geblieben war. Es war zu der Zeit wohl niemandem möglich, in dieser „verrückten Idee“ (wie sie selber schrieb) eine Initialzündung für eine segensreiche Begegnungstradition zu entdecken, auf die wir heute stolz zurückblicken.

Jene Einladung an meine damalige Englischklasse, den Klassenlehrer Michael Anding und mich war durch Pani Dorota und ihre Schülerin spontan geboren worden.

Wie wir alle im Laufe der Zeit erkannten, ist Spontaneität ein besonders wertvolles Markenzeichen meiner Freundin Dorota : Ich zitiere aus ihrem Brief, in dem sie mir von den ersten Gesprächen mit ihrer neuen Schülerin Carolin erzählte:“ … during a conversation I had a fine idea …“. Diese Idee wurde für uns zu einer einmaligen Chance, unsere gewohnte Weltsicht zu erweitern und – vielen Skeptikern zum Trotz – es möglich zu machen, dass unsere polnischen und deutschen Jugendlichen eine Brücke zwischen gestern und morgen bauen, als Menschen, die ihre persönliche Nähe und ihre lange verhinderte Nachbarschaftlichkeit neu entdecken dürfen.

„Das wird aber mit sehr viel Arbeit verbunden sein“ warnte mich damals unser Schulleiter, als ich ihm die Idee vortrug und mein Interesse bekundete. Grundsätzlich sagte er aber jede Unterstützung zu.

Wie Recht er hatte – allerdings nur bezüglich der Quantität der mir selber auferlegten Arbeit! Denn – worüber ich mir heute absolut sicher bin – die Vorbereitung und Durchführung dieser Begegnungswochen ist zwar die aufwändigste, aber auch unbestritten befriedigendste und sicher die am meisten Früchte tragende pädagogische Arbeit, die ich für unsere Schule leisten darf.

Über 10 Jahre nun haben sich ca. 370 junge Menschen polnischer und deutscher Herkunft kennen und schätzen gelernt, in ihren jeweiligen Familien miteinander gelebt, gefeiert und gearbeitet, schöne und auch bedrückende Erlebnisse geteilt und sind um unbezahlbare, nachhaltige Erfahrungen reicher geworden.

In diesem Zeitraum waren und sind es also weit über 1000 Menschen: Schüler und ihre oft aktiv am Programm engagierten Familien, Lehrer des 9. Lyzeums und des Ernst-Moritz- Arndt-Gymnasiums, Gemeindemitglieder und Geistliche der hiesigen Kirche und viele andere , die von unseren gegenseitigen Besuchen profitiert haben. Alle konnten ins Gespräch kommen, überraschende Gemeinsamkeiten entdecken, Unterschiede tolerieren lernen und Bande verschiedenster Art knüpfen. Nicht selten wurden daraus echte Freundschaften mit bleibenden Kontakten und regelmäßigen Besuchen.

Seit zwei Jahren entwickelt sich nun noch eine weitere aufblühende Frucht dieser Begeisterungsfähigkeit meiner Freundin Dorota in Form einer musikalischen Zusammenarbeit zwischen dem Wachtberger Jugendorchester und Studenten der Musikschule Danzig. Dorota hatte den Wachtberger Orchesterleiter einmal in meinem Haus getroffen und bei einer Tasse Kaffee wurden spontan Pläne für eine mögliche musikalische Zusammenarbeit geschmiedet. Viele von Ihnen werden die erste Konzertreise im letzten Jahr noch in Erinnerung haben und werden sich im Oktober auf ein neuerliches gemeinsames Auftreten freuen dürfen.

Außerdem hören wir immer häufiger auch in unserem Kollegium von interessanten privaten Reisen und schönen Urlauben nach und in Polen.

Jedoch war alles, was wir in den letzten Jahren hier erleben durften und erfahren haben,

viel mehr, als dieses – schon statistisch ansehnliche – Ergebnis auf den ersten Blick vermuten läßt.

Dies bestätigen alle Lehrer und Schüler, die von unserer Seite den Austausch mitgestalten: das waren Michael Anding in den ersten Jahren, Jochen Stiewe, sein nun unverzichtbarer Nachfolger und unser Schulleiter Herr Heer, der zum ersten Mal anläßlich des 5. Jubiläums der Partnerschaft beider Schulen Gdynia besucht hat. Was wir hier genießen durften – so möchte ich hier ganz offen bekennen – gehört, was zwischenmenschliche Kontakte angeht, zu den wertvollsten Erfahrungen meines Lebens.

Natürlich wurden uns die landschaftlich schönsten Plätze dieser Region gezeigt, die Küsten mit ihren maritimen Reizen bewundert, eine Führung durch eine Werft als hier typische Arbeitswelt organisiert, die vielfältigen Freizeitangebote genutzt, interessante Museen besichtigt, wertvoll restaurierte Städte mit alten Kunstschätzen bewundert, die wunderbare Bernsteingewinnung und Verarbeitung kennengelernt, Theaterangebote genossen. Gemeinsam durchlebten wir belastende Vergangenheit und die jüngste Geschichte Polens … und vieles mehr.

Jeder Reiseveranstalter könnte uns bereits darum beneiden.

Was jedoch unendlich wertvollere Spuren bei uns allen hinterlassen hat und jedem der deutschen Schüler und uns Begleitern nachhaltig im Gedächtnis und im Herzen lebendig bleibt, sind die persönlichen Begegnungen mit den vielen polnischen Jugendlichen, mit der Schulleitung, den Lehrern, den Gastfamilien und den vielen anderen, die zum Gelingen unserer Aufenthalte beigetragen haben.

Die dabei erfahrene Freundlichkeit, Wärme, Herzlichkeit, Offenheit, Großzügigkeit und Fröhlichkeit – unter häufig viel schwierigeren Lebensbedingungen – sind unvergesslich und weit mehr als wir bis dahin von der sprichwörtlichen ‚polnischen Gastfreundschaft‘ wussten. Dass es manchmal keine gemeinsame Sprache gab, spielte keine Rolle.

Gemeinschaftliche Verantwortung, absolutes Vertrauen und Verlässlichkeit bei jeder Absprache und dem Finden eines Lösungsweges mit verblüffendem Improvisationstalent bei den unterschiedlichsten Schwierigkeiten waren immer fester Bestandteil und Grundlage unseres herzlich-einvernehmlichen Umgangs.

Diese Erfahrungen des grenzüberschreitenden Miteinanders in Respekt und vorbehaltloser Freundschaft haben den Jugendaustausch längst zu viel mehr gemacht hat: nämlich zu jeweils einer Woche gemeinsamen Lebens und Arbeitens, die sehnsüchtig erwartet und mit ehrlichen Abschiedstränen beendet wird. Wir haben versucht, dies in unserem neuen Arbeitstitel ‚Begegnungswochen‘ deutlich zu machen.

Während ich diese Gedanken zu Papier brachte, fiel mein Blick immer wieder (..) auf ein Feld blühender Sonnenblumen an unserem Ortsrand. Und da wurde mir etwas klar:

Dass die Lieblingsblume meiner Freundin Dorota die Sonnenblume ist, hat ganz offensichtlich eine tiefere Bedeutung:

Sie ist ein wunderbares Symbol für das, was wir heute hier feiern dürfen. < zeigt eine Sonnenblume<

Gewachsen aus einem unscheinbaren Samen in Form einer spontanen, verrückten Idee, sind Jahr für Jahr weitere weithin sichtbare neue große Blüten voller begeisterter Teilnehmer gewachsen, die sich, gepflegt und gehegt von vielen Lehrern beider Schulen, prächtig entwickelt haben und mittlerweile zu einem ansehnlichen Strauß herrlicher, strahlend gelber Sonnenblumen geworden sind, der jedes Jahr weitere Interessenten überzeugt und begeistert. > die Schüler kommen mit den 10 beschrifteten Sonnenblumen nach vorn>

Eine weitere Sonnenblume blühte auf durch das Engagement all der liebenswerten Kollegen und Kolleginnen, die regelmäßig oder spontan zum Gelingen dieser freundschaftlichen Begegnungen beitragen. > weitere Sonnenblume mit den Lehrernamen kommt nach vorne>

Das alles geschieht unter der Aufsicht und Verantwortung der Schulleiterin Frau Alina Mroczkowska, die mit Weitblick und Optimismus an der weitreichenden Wirkung dieser Blumenpracht nie zweifelte, ihren enthusiastischen Mitarbeiterinnen ihre Unterstützung nie versagte und die oft auch mit uns um Verbesserung der Anbaubedingungen und Pflegetechniken gerungen und lebhaft diskutiert hat.

Der diesjährige phantastische Auftakt in der unvergesslichen Stadt Krakau war beispielsweise schon lange ihr ganz persönliches Anliegen.

Ich danke von ganzem Herzen Carolin Steinborn für ihre Pionierleistung und möchte ihr diese Schale mit weiteren Sonnenblumensamen anvertrauen als immerwährende Erinnerung und in der Gewissheit, daß sie in Ihrem Leben weitere Gärten zum Blühen bringen wird.

Mein ganz besonderer Dank gilt Dorota Twarowska für ihre Freundschaft und ihre nie ermüdende Bereitschaft auch scheinbar unmögliche Wege mit uns zu gehen und ihrem Talent, immer neue Initiativen und Projekte ins Leben zu rufen und damit – um im Bild zu bleiben – immer weitere Blumenbeete zu bereiten.

Und zum Schluss möchte ich Ihnen, liebe Pani Alina, meinen tief empfundenen Respekt und meine herzliche Dankbarkeit für diese wunderbaren Jahre der vertrauensvollen Zusammenarbeit sagen. Danke für Ihre Unterstützung bei der Bereitung des Bodens für eine Zukunft, in der unsere polnischen und deutschen Jugendlichen – wie sie hier und hoffentlich auch bei uns erleben durften – vorurteilsfrei und in gegenseitigem Vertrauen in ein gemeinsames Europa gehen können.

Regina Zotz

Ansprechparterin für Fragen zum Polenaustausch ist Frau Altmann

Frankreichaustausch Bonn-Barentin

Im Mai 2014 findet wieder der Frankreich-Austausch mit dem Collège André Marie in Barentin, das in der Nähe von Rouen liegt, statt. Wieder werden Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen die Gelegenheit haben, nicht nur Paris, Rouen und Barentin zu besichtigen, sondern vor allem die französische Lebensart kennenzulernen, sich auf Französisch auszutauschen, den Gästen ihre eigene Heimat zu zeigen – sowie hoffentlich neue Freunde zu finden! Soyez les bien-venus et bon voyage!

Berichte zu den Austauschfahrten finden Sie in den jeweiligen Jahresberichten.

Projektbeschreibung

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen
Kommission finanziert. Die Verantwortung für
den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser;
die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung
der darin enthaltenen Angaben.

 

 

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Safekeeping our Cultural Identity

Multilaterales Comenius-Projekt

•    Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Bonn
•    Strinda videregaende skole, Trondheim
•    Kadrioru Saksa Gümnaasium, Tallinn    

Drei Schulen aus drei Ländern (Deutschland, Estland, Norwegen) beschäftigen sich in einem gemeinsamen Projekt mit ihrem kulturellen Erbe. Dabei steht die Frage nach Entstehung und Entwicklung (= historische Ebene) der die jeweilige kulturelle Identität prägenden Phänomene im Vordergrund.Wir untersuchen, wie unser kulturelles Erbe bewahrt wird:

•    Bonn: Rheinisches Landesmuseum: der Neanderthalter und wir
•    Tallinn: Open air museum: Folkore
•    Trondheim: Sverresborg Museum, National Day

Angestrebt ist eine enge Zusammenarbeit mit diesen Institutionen, so dass die SchülerInnen auch über die Schule hinaus bestehende Lernmöglichkeiten entdecken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der vergleichenden Betrachtung. Wir hoffen herauszufinden, welche Gemeinsamkeiten es in unserer kulturellen Prägung gibt und welche Unterschiede bestehen. Kulturelle Identität umfasst eine Vielzahl von Bereichen. So liegt ein Reiz unseres geplanten Projektes darin, diese Diversität zu erkunden.

Nach einem koordinierenden Treffen in November 2011 werden die SchülerInnen in den einzelnen Projektphasen auf der Grundlage des von den Partnerschulen erstellten und versandten Materials vergleichend arbeiten. So besteht die Möglichkeit, unsere Arbeit möglichst vielen SchülerInnen nahe zu bringen. Es soll nicht nur wissenschaftlich (z. B. in Facharbeiten) an den Themen gearbeitet werden, sondern auch die Möglichkeit zum kreativen Umgang mit den Projektgegenständen gegeben werden.
So wird es nicht nur eine fachliche, sondern auch eine ethische Auseinandersetzung mit den Themenkomplexen  geben. Diese findet per blogs und eTwinning, in einem eigens eingerichteten Chatroom und per Emails statt. Hierdurch wird der Umgang mit den neuen Kommunikationstechnologien, die heute fester Bestandteil des schulischen und später des beruflichen Lebens sind, eingeübt und gefestigt.

Während der zweijährigen Projektzeit sind drei Arbeitstreffen geplant, in denen von den SchülerInnen erstellte Führungen durch die jeweiligen kulturellen Horte stattfinden. Bei diesen Treffen wird auch schon versandtes und bearbeitetes Material diskutiert, weiteres Material vorgestellt (z. B. in PPP) und die jeweilige nationale Unit evaluiert. Jedes Arbeitstreffen wird anschließend in dem jeweiligen Land abschließend evaluiert, wobei Evaluations-Tools wie z. B. worktogether businness tools und Fragebögen angewendet werden.

In den Zwischenphasen beschäftigen sich die Schulen also mit der Evaluation, der besuchsvorbereitenden Arbeit und dem gegenseitigen Austausch von Gedankengut.
In dieser Zeit erstellen die SchülerInnen auch Leaflets zu einzelnen besonders attraktiven Aspekten des Projektes. Hierbei üben sie sich nicht nur in präsentierendem Schreiben, sondern auch in Computer- und Graphic Design. Durch das Erstellen von Materialen und Guided Tours wird das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen gefördert.

Während der laufenden Projektzeit werden wir uns um die Veröffentlichung von Events und Ergebnissen in Lokalzeitungen, lokalen Radio und TV-Stationen bemühen. Das Comeniusfest soll gefilmt und auf einer DVD festgehalten werden, die z. B. an kommenden Tagen der Offenen Tür gezeigt werden kann. Darüber hinaus werden kreative Arbeiten vorgestellt, besonders engagierte Schüler geehrt und die von SchülerInnen erstellten Leaflets verteilt.

Am Ende des Projektes ist eine gemeinsame Festbegegnung anlässlich des norwegischen Nationalfeiertags geplant.

Wir erhoffen uns, dass durch die Projektarbeit die SchülerInnen sich ihrer regionalen und kulturellen Identität bewusster werden. Die Kommunikation in den Zielsprachen (v.a. Englisch, teilweise auch Deutsch) wird gestärkt und dadurch wird die sprachliche Kompetenz bei SchülerInnen und LehrerInnen nachhaltig verbessert.
Durch den Kontakt mit SchülerInnen aus Nord-, Mittel- und Osteuropa können Freundschaften entstehen. Das Projekt wird auch Verständnis und Toleranz für „Fremdes“ wecken. Es wird eine umfassende Wissenserweiterung stattfinden. Indem die SchülerInnen Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen und miteinander differenziert diskutieren, wird letztendlich die europäische Dimension in der Wahrnehmung der SchülerInnen geöffnet und gestärkt. Durch enge Teamarbeit von LehrerInnen und SchülerInnen der Partnerschulen kann sich ein gemeinsames europäisches Bewusstsein herausbilden.

Almut O’Daniel, Christiane Brieger

Rom-Austausch: Scambio Culturale di Roma-Bonn

Im Jahre 2014 feiert der Scambio Culturale di Roma-Bonn sein 10-Jähriges !!

Vom 8. bis 15. Mai 2014 kommen zum 10. Mal italienische Schüler der Scuola Media Lante Alfieri zu Schülern unserer Lateinklassen der Stufe 7.

Am 14. Mai 2014 wird um 18 Uhr ein Jubiläumsfest in der Aula stattfinden mit Musik und kleinen Präsentationen. Alle Rom-Fans sind herzlich eingeladen!

Jährliche Berichte zum Austausch in Bonn und in Rom finden Sie im jeweiligen Jahresbericht, einige auch auf der Homepage Latein.

Hier der Bericht von 2011:

Nachdem wieder ein Rom-Austausch glücklich und erfolgreich im Herbst 2011 zu Ende gegangen ist, haben die Planungen für das Jahr 2012 bereits begonnen. Wir sind „tanto felici“, dass wir nächstes Jahr alle Bewerber am Austausch teilnehmen lassen können und freuen uns auf eine erlebnisreiche Zeit mit unseren römischen Freunden der Scuola Media lante Alfieri di Roma.

Rom1

Rom2