BEGLEITEN EMA

Schulbrücke Weimar
Schullandheim Aremberg
Schülerbibliothek
Übermittagsbetreuung & Mensa

Laufbahnbezogene Beratung

Stufenkoordination & klassenleitung

 

Die Funktion der ehemaligen Klassenlehrer*innen wird von den Stufenleiterinnen und –leitern wahrgenommen. Sie stehen euch insbesondere für alle Überlegungen und Fragen zu Eurer schulischen Laufbahn, zur Wahl von Fächern und zum angestrebten Schulabschluss zur Verfügung. Insbesondere bei Problemen und Schwierigkeiten in der Schule sollten die JahrgangsstufenleiterInnen Bescheid wissen, um Euch zu unterstützen und ggfs. Hilfestellungen zu geben.

Zur Vereinbarung eines Termins für ein längeres Gespräch sind sie jederzeit per Mail oder häufig auch spontan persönlich im Stufenleiterraum E014 (z. B. während der großen Pause) ansprechbar.

Lern- & Entwicklungsplanung

 

„Immer mehr Schulen in NRW stellen sich den Herausforderungen des Gemeinsamen Lernens.
Damit stehen die Lehrkräfte aller Schulformen in der Verantwortung für die Planung und Gestaltung des Unterrichts. Besondere Anforderungen stellen die Situationen, in denen Schülerinnen und Schüler mit (sonder-) pädagogischem Unterstützungsbedarf mit anderen am gemeinsamen Lerngegenstand lernen.“

Zum Grundverständnis

„Jeder individuelle Förderplan hat die Aufgabe, zentrale Informationen über die Schülerin oder den Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf zusammenzustellen, Entwicklungsziele zu beschreiben und differenzierte Maßnahmen und Verantwortlichkeiten festzulegen.“ 

Ausführlich dazu:
https://www.schulentwicklung.nrw.de/q/inklusive-schulische-bildung/lern-und-entwicklungsplanung/grundverstaendnis/grundverstaendnis.html 

Zur Zielsetzung

„Als zentrales Element der Bildungsplanung für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung soll das Instrument der Förderplanung weiterentwickelt und aktualisiert werden, um den Anforderungen von gutem Unterricht im Sinne des Referenzrahmens Schulqualität gerecht zu werden.“  

Mehr dazu:
https://www.schulentwicklung.nrw.de/q/inklusive-schulische-bildung/lern-und-entwicklungsplanung/grundverstaendnis/zielsetzung-und-rechtlicher-bezug/zielsetzung-und-rechtlicher-bezug.html 

PRÄVENTION & BERATUNG

Psychosoziale beratung

 

Psychosoziale Beratung am EMA ist ein Unterstützungsangebot v.a. für Schüler*innen, die z.B.:

  • jemanden brauchen, der ihnen zuhört;
  • Probleme mit sich selber oder Streit/Konflikte mit Familienangehörigen haben;
  • von Krankheit oder Tod eines Familienangehörigen betroffen sind;
  • Schwierigkeiten mit Mitschüler*innen oder Freund*innen haben;
  • unter Leistungsdruck oder Prüfungsangst leiden;
  • Lern– oder Motivationsprobleme in der Schule haben;
  • aktuell ein besonderes Problem haben oder durch irgendetwas stark belastet sind;
  • von Trennung oder Scheidung ihrer Eltern betroffen sind;
  • mit der besonderen Situation in Zeiten von Corona nicht gut klarkommen;

Wir lassen niemanden im Regen stehen

Selbstcoaching

Gib einem Menschen einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Menschen zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.

–chinesisches Sprichwort

Im Selbstcoaching entwickeln SchülerInnen individuelle Möglichkeiten und Strategien, um ihre Resilienz zu stärken und ihre Persönlichkeit zu entfalten. Das Selbstcoaching erfolgt im Klassenverband, in Kleingruppen oder auch nach Wunsch in Einzelsitzungen. Im Schuljahr 2021/22 findet zum ersten Mal ein Pilotprojekt statt, welches nach Evaluation fortgeführt und erweitert wird.

SEXUELLE BILDUNG

Die fächerübergreifende schulische Sexualerziehungergänzt die Sexualerziehung durch die Eltern. Sie sollSchüler*innen alters- und entwicklungsgemäß mitden biologischen, ethischen, sozialen und kulturellenFragen der Sexualität vertraut machen. Ziel ist es, siedabei zu unterstützen, ihr Leben bewusst und infreier Entscheidung, sowie in Verantwortung sich undanderen gegenüber zu gestalten.

Kontakt

Frau Iris Butter

Schulsozialarbeit – Team INNENSTADT

Anwesend: Mittwoch 1. bis 7. Stunde, Raum E 104

Bitte schreibt Frau Butter vorher eine Email oder
ruft Sie kurz an, damit Sie Ihren Tag zeitlich planen kann.

Termine nach Vereinbarung sind zusätzlich möglich.
Bürostandort:
Noeggerathstr.15, 53111 Bonn (03.OG)

iris.butter@bonn.de

0151 / 1884 18 62

Beratung bei Kleinen und grossen Fragen/ Herausforderungen

 

seit März 2012 gibt es in Bonn ein systemisches Beratungskonzept für die Schulsozialarbeit in gemeinsamer Verantwortung von Schul- und Jugendverwaltung.

Unsere Aufgabenfelder sind:

Eltern- und Lehrer*innenberatung

  • Zum Bildungs- und Teilhabepaket (BuT)

Einzelfallhilfe für Schüler*innen und Eltern

  • Wir beraten und unterstützen Sie in Erziehungsfragen und vermitteln Kontakte zu Einrichtungen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Soziale-Gruppen- und Projektarbeit

  • Über die jeweiligen Angebote werden Sie gesondert informiert.
  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit außerschulischen Partnern.

Streitschlichtung & Mediation

 

Ausbildung zur Streitschlichtern / zum Streitschlichter (vorwiegend) im 9. Jahrgang

Streit zwischen Menschen gibt es immer – gerade bei Kindern und Jugendlichen ist das eigentlich ganz normal. Entscheidend ist aber, dass man durch „richtiges Streiten“ auch zu Lösungen findet – dabei helfen die Streitschlichter.

Jedes Jahr gibt es am EMA eine Ausbildung zum Streitschlichterin/Streitschlichter, an der interessierte Schülerinnen und Schüler teilnehmen können. Dieses Angebot richtet sich bevorzugt an Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Jahrgang, die sich auch vorstellen können, als Mentorin/Mentor für die neuen 5er Klassen zu arbeiten.

Der Lehrgang, der am EMA als AG angerechnet wird, umfasst 20 Doppelstunden und beginnt im 2. Quartal nach den Herbstferien.

Termin:                         nach Absprache

Teilnehmerzahl:         ca. 15

Voraussetzungen:     Engagement, Verantwortungsbereitschaft

Verpflichtung:            Amt als Streitschlichter/in im folgenden Schuljahr

Wünschenswert:       gleichzeitiger Einsatz als Mentorin/Mentor in einer 5. Klasse

Abschluss:                   Nach erfolgreicher Teilnahme an der Ausbildung erhält jeder ein
                                        Zertifikat.

    Schüler beraten Schüler

     

    „Schüler-beraten-Schüler“ ist eine Form von „Peer-Beratung“ am EMA. Das bedeutet: Schülerinnen und Schüler mit Sorgen oder Problemen können mit extra dafür ausgebildeten Mitschüler*innen (= Peers) vertraulich, in Ruhe und streng vertraulich an vorher vereinbarten Terminen sprechen.
    Dabei geht es nicht – wie bei den Streitschlichtern – um das Lösen von Konflikten zwischen zwei zerstrittenen Parteien, sondern um hilfreiche Einzelgespräche; beispielsweise, wenn man sich durch Leistungsdruck in der Schule oder Probleme mit Freunden oder in der Familie besonders belastet fühlt, Rat sucht und/oder Unterstützung von Gleichaltrigen braucht.                                    

    Neuere psychologische Studien zeigen nämlich: Für Kinder und Jugendliche ist es häufig leichter, sich mit ihren Sorgen jemandem anzuvertrauen, der ungefähr gleich alt ist wie sie selber und sich aufgrund der gemeinsamen schulischen Situation möglicherweise besser in die jeweilige Situation hineinversetzen kann als irgendein Erwachsener. Aus dieser Grundidee heraus hat sich unser SbS-Unterstützungsprojekt am EMA entwickelt, das nun schon seit 12. Jahren erfolgreich läuft.

    EOTEO

     

    eoteo ist eine nach europäischen Qualitätsstandards systemisch entwickelte Lernform innerhalb der individuellen schülerzentrierten Fördermaßnahmen im Schulalltag. Idee und Namensgebung zu diesem Projekt basieren auf einem Informationsbesuch einer privat geführten Mittelschule in Mumbay (Indien) im Jahre 2008. Diese Privatschule in unmittelbarer Nähe zu dem Slum Dharavi, der durch den Kinofilm Slumdog Millionär auch hier bekannt geworden ist, ermöglicht auf der Basis von Fördergemeinschaften die Zusammenarbeit von Schülern sehr unterschiedlicher Bildungsmöglichkeiten. Über gemeinsames Lernen bekommen die Schüler die Chance soziales Miteinander in sozialer Verantwortung ganz direkt zu erfahren.

    Suchtprävention & Suchtintervention am EMA

     

    Prävention oder Intervention?

    Prävention …

    … zielt auf die Vermeidung suchtgefährlicher Verhaltensweisen ab, z.B. Alkohol- oder Tabakkonsum

    … stärkt das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen

    … klärt über Suchtgefahren auf

    … wird auch Primärprävention genannt

    Intervention:

    … zielt auf die Reduktion des (bereits stattfindenden) Konsums ab

    … beschreibt den Umgang der Schule mit Schülerinnen und Schülern, die Suchtmittel konsumieren

    … schützt die Schulgemeinschaft vor den Gefahren des Suchtmittelkonsums

    … wird auch Sekundärprävention genannt

    LIFE SKILLS

    Lions-Quest

    Das Programm Lions-Quest wird am besten durch die Mottos „Erwachsen werden“ und „Erwachsen handeln“ beschrieben und ist zur sozialen, kommunikativen und emotionalen Förderung von Schülerinnen und Schüler der Unterstufe bzw. Oberstufe gedacht. Diese Programme unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer in ihrem Erziehungsauftrag und verbessern ihre diesbezüglichen Kompetenzen, damit die Schülerinnen und Schüler stark gemacht werden für ein Für- und ein Miteinander.

    AUSLANDSAUFENTHALTE

    Schüleraustauschprogramme am EMA

    Unsere Schule unterhält vier internationale Schüleraustauschprogramme, nach der Entstehungszeit geordnet :

    Barentin (Frankreich), seit 2011

    (Muret (Frankreich) 2009 – 2011
    Le Mans (Frankreich) 2006 – 2009
    Angers (Frankreich) 1995 – 2006)

    Gdynia (Polen) seit 1995

    Cittadella (Italien) seit 1998

    Rom (Italien) seit 2004

    (dazu existierte 1989-91 eine Partnerschaft mit der Polytechnischen Oberschule Pablo Neruda aus Potsdam)

    Seit 2002 nehmen wir regelmäßig teil an der Schulbrücke der Deutschen Nationalstiftung-Begegnung in Weimar: Vier Schulen Paris-Bonn-Berlin und Warschau sind beteiligt.

    Zielsetzungen
    Ziel unseres internationalen Austauschprogramms ist natürlich in erster Linie eine Erweiterung und Verbesserung der Sprachkenntnisse. Auch wenn sich die schulischen Leistungen nicht sofort bessern, ist doch häufig zu beobachten, dass gerade zurückhaltendere Schüler mehr Mut zur freien mündlichen Äußerung entwickeln. Denn schon die Tatsache, dass sie sich in der ausländischen Familie verständlich machen konnten und in der Lage waren, Kontakte aufzubauen, stellt für viele ein Erfolgserlebnis dar, das der Schulunterricht allein nicht vermitteln kann.In zweiter Linie fördert die Teilnahme an Austauschprogrammen die Toleranz der Schüler gegenüber anderen Sitten und Gebräuchen. In der direkten Begegnung mit Land und Leuten erkennen die Jugendlichen, wie wichtig die Kommunikation ist, um zu einer angemessenen Einschätzung und Bewertung der eigenen Position zu kommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der, dass sich häufig aus diesen Erfahrungen mit Schüleraustauschprogrammen die Initiative zu selbständigen Reisen oder Studienaufenthalten im Ausland ergibt. Teilweise haben sich langfristige Freundschaften entwickelt, die sogar die Familien mit einbeziehen. Neben der Begegnung mit Menschen kommt bei unseren Austauschen auch das Kennenlernen von historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz.

    SCHULE

    HAB

    Mittags- & Hausaufgabenbetreuung – am Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium

    Die Hausaufgabenbetreuung des Ernst – Moritz – Arndt Gymnasiums wurde 2006 durch eine Elterninitiative gegründet.
    Die Betreuung wurde mit Beginn des Schuljahres 2012/13 von der Jugendfarm Bonn e.V. übernommen.

    Zielgruppe:
    Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums.

    Angebote:

    • Intensive Hausaufgabenbetreuung mit dem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe
    • Guter Betreuungsschlüssel
    • Diverse Sport-, Spiel- und Freizeitangebote
    • Persönliche Begleitung und Unterstützung

    SCHULLANDHEIM AREMBERG

    Unsere Schule, das Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium Bonn, ist gemeinsam mit dem Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn Träger des Schullandheims in Aremberg bei Antweiler.

    Umgeben von sanften Hügeln der Eifel liegt unser Schullandheim unmittelbar am Waldrand.

    Nur ein paar Schritte aus der Haustür und man taucht ein in eine Landschaft, die zu fast endlosen (je nach Ausdauer der Beteiligten…) Wanderungen, z. B. zur Burgruine Arenberg, nach Eichenbach, Lommersheim oder Antweiler oder zu zahlreichen weiteren reizvollen Zielen einlädt.

    SCHULBRÜCKE WEIMAR

    Die Deutsche Nationalstiftung (begründet von Helmut Schmidt in Verbindung mit der ZEIT-Stiftung) hatte 2002 erstmalig vier Leistungskurse der Stufe 12 eingeladen, eine internationale Begegnungswoche in Weimar als SchulBrücke im Rahmen des Weimarer Dreiecks (Frankreich-Polen-Deutschland) durchzuführen.

     

    Die Schüler der Deutschen Schule Paris, des John-Lennon-Gymnasiums Berlin-Mitte, der Willy-Brandt-Schule Warschau und des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums aus Bonn (quasi als Vertreter Westdeutschlands) waren dazu eingeladen worden. Die Schülerinnen und Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bonn nehmen jährlich gerne an der „SchulBrücke Weimar“ teil, weil dieses einwöchige Seminar eine willkommene und fruchtbare Abwechslung zum schulischen Lernen darstellt.


    Die interessanten und anspruchsvollen Themen aus den Bereichen Geschichte, Philosophie und Literatur der Klassik und Romantik motivieren die Teilnehmer in hohem Maße zu Selbstständigkeit, Kreativität und großem persönlichen Engagement. Reizvoll ist darüber hinaus die Tatsache, dass junge Menschen aus verschiedenen Städten und Ländern zusammenkommen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Die Teilnehmer der Herbst-SchulBrücke kommen außer von unserer Schule aus Bozen, Hummené (Ostslowakei), Leipzig und von den deutschen Schulen Paris und Warschau. Neben der niveauvollen Auseinandersetzung mit historischen, kulturellen oder politischen Sachthemen ist die internationale Begegnung (Weimarer Dreieck) ein besonders wertvoller Bestandteil des Projekts. Denn dadurch bietet sich den Teilnehmern eine seltene und wichtige Gelegenheit, sich im Prozess des gemeinsamen Lebens und Arbeitens mit Gleichaltrigen zu öffnen. Dies kann einen entscheidenden Beitrag zu ihrer Persönlichkeitsfindung leisten. Wenn Sie weitere Fragen zur „SchulBrücke Weimar“ haben können Sie sich an Frau Altmann (Frau Barz oder Frau Krämer) wenden, oder sich über folgenden Link informieren: http://www.nationalstiftung.de/schulbruecke_weimar.php

      Auswahlverfahren

      Auswahlverfahren zur Teilnahme an der Schulbrücke Weimar

      Die Woche in Weimar erweist sich immer wieder als ausgesprochen anstrengend, da die Arbeitstage lang und die zu bearbeitenden Materialien anspruchsvoll sind. Wesentliche Voraussetzung für engagiertes und erfolgreiches Arbeiten sind Zuverlässigkeit und Motivation aller Teilnehmenden.

      Im Herbst eines jeden Jahres werden die Schülerinnen und Schüler der Stufe EF per Mail über die Bewerbungsfristen informiert, darüber hinaus gibt es Informationen in den Geschichts- und Philosophiekursen, da das Interesse an diesen Fächern eine weitere wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme am Seminar ist.

      Aus allen fristgerecht abgegebenen Bewerbungen werden die Teilnehmer ausgewählt, bzw. ggf. ausgelost, wobei auf Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern geachtet werden muss. Das ist nicht nur für die Unterbringung, sondern auch für die Arbeit vor Ort wichtig. Die Stufenleitung der EF, ehemalige Klassenlehrer und Fachlehrer der für die Teilnahme relevanten Fächer  werden bei Bedarf in die Auswahl einbezogen.

      Die Bedeutung des Lernortes Weimar

      Die Stadt Weimar ist seit der Ausbreitung der Aufklärung in Thüringen eine Hochburg kulturellen und intellektuellen Lebens, aus der die bedeutendsten Köpfe der deutschen Literatur, Philosophie, Pädagogik und vieler anderer wissenschaftlicher Disziplinen hervorgingen. Dieser Ort eröffnet den Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit in der Schule oft nur theoretisch zu vermittelnden Inhalten hautnah und lebendig in Kontakt zu treten und eine konkrete Vorstellungswelt abstrakter Zusammenhänge zu entwickeln.

      Nicht zuletzt die hohe Dichte von ganz besonderen Museen, Archiven und Bibliotheken ermöglicht es, Themen aus den o.g. Bereichen anschaulich und weitgehend selbst geleitet zu erschließen. Diese spezifische Bildungslandschaft hebt Weimar in entscheidender Weise von anderen möglichen Seminarorten ab. Ein Besuch beispielsweise im Goethe- oder Schillerhaus, in Herders Garten oder der Anna-Amalia-Bibliothek vermittelt den Schülerinnen und Schüler einen anderen und sehr viel tiefgründigeren Eindruck vom Leben und Werk bedeutender Persönlichkeiten, die sie sonst nur lesend erfahren können. Somit ergibt sich hier eine Form handlungsorientierten und folglich nachhaltigen Lernens.

       

      Das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte steht den Schülerinnen und Schüler beim Besuch der Gedenkstätte Buchenwald eindringlich vor Augen. Eine emotionale Betroffenheit wird geweckt, die das Grauen und Erbe der nationalsozialistischen Vergangenheit in einer völlig neuen und persönlichen Dimension erfassen lässt. So bleibt zu hoffen, dass dadurch bei vielen Teilnehmern politisches Verantwortungsbewusstsein und Engagement geweckt und nachhaltig bewahrt wird.

      In einer Arbeitswoche, in deren Mittelpunkt die gemeinsame Erkundung der Kulturstadt Weimar und der Gedenkstätte Buchenwald steht, sollte und soll auch weiterhin ein Beitrag für das Zusammenwachsen der drei Nationen und von Ost und West geleistet werden. Diese internationale Begegnung wird vom Europäischen Jugendbildungs- und Begegnungswerk Weimar durchgeführt.