Sport

  • Sportkurs Schwimmen

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    Am 17. September 2020 sind der Schwimmkurs von Herr Knopke und der Ruderkurs unter der Leitung von Frau Strempel zu der

    Wasserskianlage in Langenfeld gefahren um dort den Nachmittag zu verbringen.

    Wir sind nach der fünften Schulstunde vom Unterricht befreit worden und mithilfe der öffentlichen Verkehrsmittel nach Langefeld gefahren, die Fahrt dauerte in etwa anderthalb Stunden. Dort konnten wir uns dann umziehen und unsere Skier, Neoprenanzüge und Schutzwesten ausleihen. Danach haben wir gezeigt bekommen wie man alles anzieht und wie die Körperhaltung auf dem Wasser sein sollte.2020_Wasserski2.jpg

    Einige Schüler hatten schon Erfahrung im Wasserski fahren, die durften in dieser Zeit schon Fahren. Nach der Einführung durch den Instructor konnten die Anfänger auch losfahren. Das Maximum waren drei Runden auf der Bahn nach denen man absteigen musste, allerdings kamen die Meisten bei ihrem ersten Versuch nur bis zu der ersten Kurve. Da jeder aber in den zwei Stunden in denen wir die Bahn ausgeliehen hatten sieben bis acht Versuche hatte, wurde jedem die Möglichkeit gegeben mehrere Runden zu fahren.

    Das Wasserskifahren sah letztendlich dann so aus auf dem Wasser:

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    Es gab auch noch Alternativen zum Wasserskifahren, nämlich das Wakeboard, das Kneeboard und der Monoski. Das Wakeboard ist ein größeres Brett, auf dem man seitlich steht. Es ist dem Snowboard sehr ähnlich.

    Das Kneeboard ist ähnlich wie das Wakeboard eine Art Brett, nur das man frontal darauf kniet und nicht steht.

    Der Monoski ist genauso wie der Wasserski, nur das man nur einen etwas breiteren Ski hat auf dem man steht. Es war allerdings sehr schwer mit dem Monoski zu fahren.

    Gegen 19 Uhr waren wir wieder in Bonn und konnten nach Hause fahren.

     

    Text und Bilder: Aurelia Reiprich, Q2

  • Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn bietet den Schülern und Schülerinnen der Q1 verschiedene Projektkurse2020 03 26 Skilehrer5 an. So auch den Projektkurs Sport, der eine Skilehrerausbildung beinhaltet. Dabei handelt es sich um die Qualifikation für die Grundstufe 1, dem ersten offiziellen Skilehrerschein im wsv-/DSV-System. Der Projektkurs hat bereits zum zweiten Mal stattgefunden. Um teilnehmen zu können, müssen die Schüler Vorbereitungstreffen besuchen, bei denen informierende Vorträge über alpines Verhalten, Erste Hilfe auf der Piste, umweltbewusstes Verhalten im Skigebiet etc. gelehrt werden.

    Unter anderem besteht die Option an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen, welcher für den Projektkurs verpflichtend und zudem noch gültig für den Führerschein ist. Die üblicherweise anfallenden Gebühren von ca. 1000 Euro für die Ausbildung zur Grundstufe 1 beim wsv/DSV entfallen, da die begleitenden Lehrkräfte Simone und Ralph Bröcker bereits ausgebildete Skilehrer sind, sodass für die Teilnehmer lediglich die Kosten für An-/ und Abfahrt, Kost und Unterkunft, Skipass und ggf. nicht vorhandenes Equipment von ca. 400 Euro anfallen. Mit Bestehen der vier zentralen Prüfungen, die im Verlauf der Woche absolviert werden, wird Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten als Skilehrerin bzw. Skilehrer zu unterrichten und das EMA bei zukünftigen Skifahrten als Lehrkraft zu begleiten. So sind in diesem Jahr schon drei 2020 03 26 Skilehrer3ausgebildete Schüler-Skilehrer aus dem letzten Projektkurs bei der EMA-Skifahrt der EF mitgefahren, um das Lehrteam zu unterstützen.

    Außerdem ersetzt der Projektkurs eine Facharbeit, jedoch müssen alle Teilnehmer eine Projektarbeit z.B. in Form eines Artikels, einer Präsentation oder eines Films anfertigen und ihre absolvierte Lehrprobe (Unterricht von Skischülern) schriftlich erläutern.

    Die einwöchige Ausbildung fand in der Schweiz statt. Wir, elf Schüler/-innen und zwei Lehrer, starteten am Abend des 14.02.2020 vor dem EMA und erreichten unser Ziel Sedrun am nächsten Tag gegen 7.00 Uhr.

    Nachdem wir unsere Unterkunft in Beschlag genommen hatten, wurden wir kurz eingewiesen und machten uns umgehend mit dem Zug auf den Weg in das nahe gelegene Skigebiet. Um ca. 10.00 Uhr standen wir schon auf der Piste und nutzten direkt den ersten Tag. Wir fuhren uns erst einmal ein und gewöhnten uns an die örtlichen Begebenheiten. In zwei Skigruppen erkundeten wir das Gebiet und lernten erste Fachbegriffe wie z.B. Talski, Bergski und Falllinie. An allen 2020 03 26 Skilehrer2folgenden Tagen standen wir spätestens um 9.00 Uhr auf der Piste parat. Nach selbstorganisierten, 15-minütigen Aufwärmübungen in Kleingruppen, erkundeten wir bei Sonne, Wind und Wetter, frei nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung, Pisten aller Schwierigkeitsstufen im Skigebiet von Andermatt und Dieni. Glücklicherweise spielte das Wetter mit und bescherte uns überwiegend Sonne, besten Pulverschnee und gute Sicht.

    Zentraler Bestandteil unserer Ausbildung war die didaktisch vorgegebene Herangehensweise zur Instruktion von Skianfängern auf der Piste. Dazu schlüpften wir in die Rolle von Anfängern und versuchten deren Lernschritte durch Imitieren nachzuvollziehen. Dabei besprachen wir typische Fehlerbilder und suchten nach Methoden diese zu korrigieren. Wenn nötig, wandelten wir einzelne Übungen so ab, dass sie individuell angepasst und auf eine Verbesserung der Fahrtechnik ausgelegt waren. So kann man zum Beispiel das Fahren mit starker Rücklage durch einbeiniges Skifahren auf dem Talski bei zeitgleicher Belastung der Skispitze vermindern. Während der Woche wurde uns ein großes Spektrum an Übungen und Lehrmethoden gezeigt, die wir später auch in unsere Lehrproben integrieren konnten. Wir starteten mit Gleit- und Bremserfahrungen und steigerten über einfache Driftkurven über Parallelschwünge bis hin zum Stockeinsatz bei 2020 03 26 Skilehrer8Kurzschwüngen. So konnten wir alles, was wir schon einmal gelernt hatten, wiederholen und vertiefen. Außerdem wurde jede Übung von uns nach Sinn und Zweck geprüft und reflektiert.

    Eine besondere Erfahrung stellte die Simulation einer Erste-Hilfe-Leistung auf der Skipiste sowie das Abschleppen erschöpfter und/oder ängstlicher Skischüler vom Berg dar.

    Mit viel Freude und Teamgeist wuchsen wir als Gruppe schnell zusammen, was uns in allen Situationen stets motiviert hat. Abends veranstalteten wir Spieleabende, unterhielten uns bei einer Tasse Tee und unterstützen uns gegenseitig bei der Vorbereitung unserer Lehrproben. Auch auf der Piste gaben wir uns Tipps und halfen einander. Durch individuelles Feedback unserer Lehrer und Mitschüler konnten wir uns alle steigern und unseren Fahrstil verbessern. Die neu erworbenen Kenntnisse vertieften wir in Kleingruppen unter Aufsicht einer Begleitperson.

    Wir alle haben die Skifahrt in positiver Erinnerung und waren traurig, wieder nach Bonn zurückkehren zu müssen. Obwohl wir zuvor nicht viel miteinander zu tun hatten, haben wir uns sehr gut miteinander verstanden. Wir haben sogar schon unsere nächste Skifahrt geplant und zusammen Karneval gefeiert.

    Langfristig hoffen wir, dass wir das EMA bei zukünftigen Skifahrten als Skilehrerinnen und Skilehrer unterstützen können – wir freuen uns darauf!

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    Text: Lili Reif, Julia Wallny

     Bilder: Ralph Bröcker, Kursteilnehmer

  • 2020 02 29 Wintersportfest 8Vor gut gefüllten Tribünen in der Endenicher Josef-Strunck-Halle fand am Samstagvormittag des 29. Februar das von der EMA-Sportfachschaft organisierte Wintersportfest für die Erprobungsstufe statt. Dabei galt es zunächst in der Einzelwertung zu zeigen, was man im Sportunterricht gelernt hatte: idealerweise eine Bodenturnsequenz mit drei verschiedenen Elementen, den gegrätschten und gehockten Sprung vom Mini-Trampolin in den gestreckten Stand auf der Weichmatte und schließlich den guten alten Felgenaufschwung am Reck - mal mit mehr, mal mit weniger und oft auch ohne Hilfestellung und gutes Zureden. Teamgeist und Anfeuern waren schon hier gefragt, denn: für die gleichzeitige Klassenwertung zählte jede saubere Bewegung. Im anschließenden Mannschaftsteil waren dann Kraftausdauer, Wendigkeit, Zugkraft und Standfestigkeit und vor allem ein mannschaftsdienliches Einschätzen der eigenen Kräfte gefordert, um beim Zeitfangen und schließlich beim Tauziehen die eigene Klasse im Wettbewerb so weit als möglich zu bringen.2020 02 29 Wintersportfest 6 Das geschah durchweg mit vollem Einsatz und einer Lautstärke beim Anfeuern, die Hallenboden und Tribünen zittern ließ. Währenddessen wurde im Organisationsbüro von EMA-Pensionär Helmut Roos fleißig gerechnet und ausgezählt, um in jeder Stufe die drei jeweils bestplatzierten Einzelathletinnen und -athleten sowie die drei stärksten Klassenverbände zu ermitteln. Am Ende gab es Urkunden und großen Jubel für die Champions und Applaus für die, die sich trotzdem voll reingehängt und damit dazu beigetragen hatten, dass das Wochenende mit einer Ladung Sport und Spaß begann.

    2020 02 29 Wintersportfest 7Ein großes Dankeschön galt abschließend den EMA-Sportlehrerinnen und Sportlehrern für ihren schon weit im Vorfeld der Veranstaltung gezeigten Einsatz (insbesondere Jörg Orfgen und Sarah Bell für die Planung), dem EMA-Sanitätsdienst und den Schülerinnen und Schülern der SV für die Verköstigung mit Kaffee, getoasteten Sandwiches und Muffins, die sicherlich einige Zuschauer für´s unter Umständen verkürzte Samstagsfrühstück entschädigten.

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    Text und Bilder: Jochen Stiewe

  • Alle aktuellen Neuntklässler werden gebeten unter folgendem Link ihren Erst- und Zweitwunsch für die Sportprojektwoche einzutragen.
    Die Voranmeldung ist noch unverbindlich und dient einer besseren Planung der Fachschaft Sport.

    https://forms.gle/C2VjBojHzr1mK2yq6

    Skifahrt EF 2018 Lehrer

    Weitere Informationen zur Sportprojektwoche finden Sie/findet ihr z.B. hier.