Informatik

  • Schulpreis 2015 2016 GoldDas Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) in Gold ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur 9 weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an unserer Schule sogar 28 Schülerinnen und Schüler teil.

    Katrin Klein, Matthias Klemke, Rafael Materla, Franz Schermaier, Maxim Shevchishin (alle Q2 LK), Lorenz Baues, Ben Matuschek, Janelle Pfeifer, Karl Rieländer, Marc Sinner, Robert Bitterling, Leo Tietz, Haoning Yang (alle Q1 LK) und Alexander Ruhrmann (EF) lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

    Damit ist das EMA im Raum Köln/Bonn die erfolgreichste Schule im Bundeswettbewerb Informatik.

    Für die Fachschaft Informatik

     

    Nils van den Boom

  • WetterOnline Firmengebaeude 1Der Informatik-Leistungskurs Q2 von Herrn van den Boom unternahm am 13.01.2016 eine Exkursion zu WetterOnline nach Graurheindorf , um etwas mehr Einblick in die Berufsmöglichkeiten eines Informatikers zu bekommen.

    WetterOnline ist ein großes Unternehmen, welches Wetterdaten für Endnutzer auf seiner Homepage sowie mit Hilfe von Handyapps für alle gängigen Betriebssysteme in verständlicher Weise darstellt.

     

    Deshalb braucht WetterOnline nicht nur Meteorologen, wie man vermuten würde, sondern auch viele Informatiker. Bei WetterOnline kann man ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik machen, das heißt man studiert entweder an der EUFH Brühl oder der FHDW Bergisch-Gladbach und hat Praxisphasen direkt bei WetterOnline.

     

    Nach ein paar kurzen einführenden Vorträgen begannen wir mit praktischen Übungen in Kleingruppen. Zwei Teams beschäftigten sich mit Websites, eines erstellte den Server und zwei weitere programmierten jeweils arbeitsteilig ein Backend und ein Frontend für eine Android-App.

     

    Letzteres erwies sich als relativ komplex, wie ich als Mitglied einer der beiden Gruppen erfahren konnte. Zunächst besprachen wir mit der anderen Gruppe , wie unsere Klassen aufgebaut sein würden, damit sie damit arbeiten konnten. Das Erstellen der Klassen, welche die Wetterdaten für einzelne Tage oder den aktuellen Zeitpunkt speichern sollten, war weniger problematisch. Aber dann galt es, eine JSON Datei einzulesen und unsere Tag bzw. Objekte damit zu füttern. Da wir noch nie mit JSON gearbeitet hatten, war diese Aufgabe nur mithilfe des Betreuers und Google zu erfüllen. Dann lieferte das Server-Team neue Arbeit: Der Server war online und wir sollten nun die Daten nicht aus einer Datei, sondern vom Server über die URL beziehen. Nun war der Hauptteil unserer Arbeit getan und wir bauten noch ein paar weitere Funktionen ein, zum Beispiel die, dass man die Stadt wählen kann, deren Wetterlage man in Erfahrung bringen will oder das Aufrufen des Wetters vom letzten gespeicherten Standpunkt. Auch das haben wir nicht komplett allein hinbekommen, da man für den letzten gespeicherten Standpunkt nicht einfach das GPS ansprechen musste, sondern Google. Die andere Gruppe erstellte unterdessen eine schöne Oberfläche und arbeitete dabei kontinuierlich unsere Zwischenergebnisse ein, so dass am Ende ihre Oberfläche problemlos mit unserem Programm interagieren konnte.

     

    Beim Abschlusstreffen präsentierten wir und dann gegenseitig die Ergebnisse unserer Arbeiten. Danach gab es noch einen kurzen Vortrag über das Studium der Wirtschaftsinformatik, und dann war es auch schon wieder Zeit zu gehen.

     

    Ich fand den Tag bei WetterOnline sehr interessant, vor allem da der Schwerpunkt auf der Gruppenarbeit lag und der Besuch nicht zu vortragslastig war. Außerdem fand ich es gut, dass am Ende die Arbeiten präsentiert wurden, weil man dadurch auch einen Einblick in die Arbeit der anderen Gruppen bekam.

     

    Katrin Klein

    (Informatik Leistungskurs, Q2)

  • biber bigOb es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter, die Schülerinnen und Schüler des EMA waren eifrig beim Informatik-Biber dabei. Der Informatik-Biber verfolgt das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der achten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

    Am EMA nahmen in diesem Jahr 520 Schülerinnen und Schüler teil. 69 Schülerinnen und Schüler haben einen hervorragenden 1. Preis erzielt. Weitere 44 Schülerinnen und Schüler erhielten einen 2. Preis, 255 einen 3. Preis und 115 eine Anerkennung.

    Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich!

    Die Fachschaft Informatik

    Benny Reichelt und Nils van den Boom

     

    (Logo: www.informatik-biber.de)

  • Spaß am Experimentieren in den Fächern Physik und Informatik konnten interessierte Grundschulkinder am 23. und 30. 11. 2015 am EMA erleben. Unter dem Motto "MINT 4 Kids - Versuch´s doch mal!" experimentierten die insgesamt 80 Mädchen und Jungen in zwei Gruppen für jeweils 45 Minuten in je einem Physik- und einem Informatikmodul mit Strom und der Programmierung von Spielen am PC. Die individuelle Betreuung der Viertklässler übernahmen vor allem Schülerinnen und Schüler unserer aktuellen MINT-Leistungsgruppen der Jahrgangsstufe 7 unter der Leitung von Frau Düßdorf und Herrn Reichelt. Nach einer kurzen Abschlussbesprechung im Oberstufenraum endeten beide Veranstaltungen mit der Verteilung der Teilnehmerurkunden.

     Konzeptionell folgte die Veranstaltung in diesem Jahr dem Prinzip "Weniger ist mehr": Die Experimentiermodule wurden verlängert, der Fokus jedoch auf die beiden Fächer Physik und Informatik gelegt.

     Die MINT-Koordinatoren Dr. Vera Wethkamp und Nils van den Boom freuen sich schon auf die "MINT 4 Kids"-Tage 2016, die dann ganz im Zeichen der Fächer Biologie und Chemie stehen werden.

     

    Jochen Stiewe

     

      

     MINT 4 Kids 2015 2

     

    "MINT 4 Kids - Versuch´s doch mal!" - Zum Beispiel Spiele Programmieren am PC im Fach Informatik bei Benjamin Reichelt.

     

    MINT 4 Kids 2015 3

     

    ...oder Experimentieren mit elektrischem Strom im Fach Physik bei Daniela Düßdorf (vorn) und Vera Wethkamp (hinten).

     MINT 4 Kids 2015 Titel

     

    Die Betreuung der Viertklässler übernahmen Schülerinnen und Schüler der MINT-Leistungsgruppen der Stufe 7 (von D. Düßdorf und B. Reichelt).

     

    (Fotos: R. Hillert)

  • Für Oberstufenschülerinnen mit Interesse am MINT-Bereich gab es am 15. September 2015 eine Vorstellung des do2technik-Programms für Mädchen von Ford in Köln-Niehl . Do2technik ist Ausbildung und Studium in einem und wird von Ford Aus- und Weiterbildung e.V. (FAW)bezahlt. Im Rahmen dieses dualen Zweiges gibt es bei Ford die Möglichkeit, sich entweder zu(m/r) Industriemechaniker/-in oder zu(m/r) Elektroniker/-in für Betriebstechnik mit dem Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik ausbilden zu lassen.

    Vier Schülerinnen aus den EF- und Q1-Informatikkursen von Herrn Reichelt hatten sich für dierses Angebot gemeldet. Am Morgen unseres Programms ging es mit einem Vortrag über das Unternehmen Ford im Allgemeinen und über do2Technik im Besonderen los. Danach wurden wir durch die Werkstatt der Maschinenbauer/-innen und Elektroniker/-innen geführt. Dort konnten wir sehen, wie der Alltag der Auszubildenden aussieht, wobei wir auch die Ausbilder kennen gelernt haben. Alle waren sehr hilfsbereit und haben unsere Fragen beantwortet. Im Rahmen einer anschließenden Assessment Center-Übung haben wir - Michelle Yi Jinxuan und Paula Usinger (aus der EF) sowie Janelle Pfeifer und Charlien Powitz (aus der Q1) -  dann in Kleingruppen eine Präsentation über das Thema „Diversity“ entwickelt und sehr produktives Feedback zu unseren Vorträgen bekommen. Die Vorträge zeigten uns, dass Ford sehr vielfältig und offen für Individualität ist. Die Präsentation sollte uns auch darauf hinweisen, dass Ford viel Wert auf Gruppenarbeit legt. Nach der Mittagspause berichteten uns dann zwei ehemalige Studentinnendes do2Technik-Programms von ihrem Job und der Ausbildung bei Ford. Danach konnten wir noch Fragen stellen. Dann endete unser Workshop-Tag.

    Es war sehr aufschlussreich und informativ. Die Organisatorinnen, die den ganzen Tag mit uns verbrachten, waren offen für unsere Fragen und gestalteten den Tag gut. Wir würden wieder an so einer Veranstaltung teilnehmen, da sie uns für unsere Zukunft viel weiter gebracht hat. Danke, dass wir mitmachen durften!

     

    Michelle Yi Jinxuan (EF), Charlien Powitz (Q1)

     

    Exk Ford REI Teilnehmerinnen1

     

    do2technik-Workshop-Teilnehmerinnen Michelle Yi Jinxuan und Paula Usinger (beide EF)

     

    Exk Ford REI Teilnehmerinnen2

     

    do2technik-Workshop-Teilnehmerinnen Janelle Pfeifer und Charlien Powitz (beride Q1)

     

    (Fotos: B. Reichelt)

     

  • Am 30. September wurden die zwei Informatiklehrer Herr Van den Boom und Herr Reichelt sowie die drei Informatik LK-Schüler der Q1, Anton Gothe, Karl Rieländer und Marc Sinner, zu einem Bürgerdialog mit dem Bundesminister des Inneren, Dr. Thomas de Maizier in die Bonner Bundeskunsthalle eingeladen. Die Leitfrage des Geprächs über die Veränderungen unseres Alltags durch die Digitalisierung war "Digital leben = gut leben?".

    Es wurden besonders Themen aufgegriffen, die die Schattenseiten der Digitalisierung darstellten, wie zum Beispiel Cybermobbing, digitale Kriminalität und Missbrauch der privaten Daten. Die Argumentation lief jedoch nicht darauf hinaus, die Digitalisierung zu stoppen, sondern diese auf eine sichere Bahn zu lenken. Dabei wurde einerseits betont, dass die Bürger selbst mehr Eigenverantwortung zeigen sollten während vom Innenminister mehr Datensicherheit vom Staat gefordert wurde, ohne dabei jedoch die Nutzerfreundlichkeit stark zu beeinträchtigen. Dazu wiederum brachte de Maizière das Beispiel der Einführung der sog. "Gurtpflicht" (seit 1976) im Auto war, welche den autofahrenden Bundesbürgern zunächst eine Unannehmlichkeit war, jedoch viel Sicherheit mit sich brachte, sodass sich heute keiner mehr ein Auto ohne Sicherheitsgurt vorstellen kann. Für de Maizière zeigte dieses Beispiel, dass man manchmal, um mehr Sicherheit zu bekommen, ein wenig Komfort dafür aufgeben muss.

    Am Ende des Bürgerdialigs kam man zwar wegen der doch stark unterschiedlichen Meinungen zu keinem endgültigem Ergebnis; jedoch konnten sich alle ein gutes Bild davon machen, welche Probleme und besonders Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt. Auf der anderen Seite bekam der Innenminister eine bessere Vorstellung davon, worauf die Bürgerinnen und Bürger bei diesem Thema am meisten Wert legen und mit welchen Problemen sie mit der Digitalisierung im Lebens- und Berufsalltag konfrontiert werden.

    Weitere Informationen zu Inhalten des Bürgerdialogs finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums des Innern sowie im Blog des Bürgerdialogs der Bundesregierung.

     

    Marc Sinner (Q1)

     

    Jochen Stiewe

     

    Info Buergerdialog1

     

    Begrüßung beim Bürgerdialog in der Bonner Bundeskunsthalle durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (vor der Leinwand, 1. v.l.)

     

    Info Buergerdialog2

     

    Themenvielfalt und Gesprächsergebnisse

     

    Info Buergerdialog3 Titel

     

    Für das EMA nahmen am Bürgerdialog teil (von links): Benjamin Reichelt und Nils van den Boom (Informatiklehrer), Karl Rieländer, Marc Sinner, Anton Gothe (Schüler des Informatik-LK der Q1)

     

    (Fotos; N. van den Boom)

  • "Go for Information Technologies!" - Dieser clever verwortspielten Aufforderung des Informatik-Schülerlabors der RWTH Aachen waren 12 Schülerinnen der Stufe 6 gefolgt und nahmen vom 24.-25.09. an einem Roboter-Workshop im C-Trakt des EMA teil.

     

    Das go4IT!-Projekt richtet sich seit 2009 explizit an Mädchen mit Interesse am MINT-Bereich und will diese motivieren, sich aktiv und selbstbewusst mit den entsprechenden Fächern zu beschäftigen und sie später auch in ihre Studien- und Berufswahl einzubeziehen.

     

    Betreut wurden die Kinder von zwei Mitarbeitern der Aachener Projektinitiative, die neben ihrer Expertise auch alle erforderlichen Materialien, wie LEGO-Mindstorms Roboter, Laptops, Plakate etc mitgebracht hatten.

     

    Die hin- und her surrenden und verschiedenen Impulsen exakt folgenden Endprodukte der zweitägigen Programmier- und Bauarbeit konnten dann gestern am frühen Nachmittag von interessierten Eltern im Raum C203 bestaunt werden. Die mit sich sichtlich zufrieden wirkenden jungen IT-Konstrukteurinnen hatten in der Tat ganze Arbeit geleistet.

     

    Auf die Roboter wartete schlussendlich dann die Demontage, Verpackung und Weiterreise. Auf interessierte Mädchen und ihre Eltern wartet die Webseite des Informatik Schülerlabors der RWTH Aachen mit detaillierten Informationen zu Projektidee und Ergebnissen, zu go4IT!-Aufbauworkshops in den Ferien, und zu ganzjährigen Workshops in verschiedenen Themengebieten der Informatik.

    Das Projekt wird vor allem von der Voss-Stiftung, sowie verschiedenen Unternehmen der Region gefördert.

     

     

    Jochen Stiewe, Nils van den Boom

     

    Go4it 2

     

    Mit dem Programmieren beginnt´s - Lernplakate visualisierten die erforderlichen Arbeitsschritte zum Bau der Roboter.

     

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     "Go for information technologies!" - Unsere Sechstklässlerinnen bei der Arbeit.

     

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     Die Projektleitung und Betreuung erfolgte durch ein Zweierteam der RWTH Aachen.

     

    go4IT Arbeit2 downsized

     

     Arbeitsmaterialien: Laptops zum Programmieren und LEGO Mindstorms-Roboterbausätze zum Umsetzen der individuellen Entwicklungsideen.

     

     

     (Fotos: N. Van den Boom)

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