Informatik

  • Am 27. Juni 2018 waren wir mit dem Informatik-LK der Q1 von Herrn Reichelt im Schülerlabor Informatik der RWTH Aachen. Dort haben wir das Modul „Wie kommt das Bild auf den Bildschirm? - Einstieg in die Computergrafik“absolviert. Wie der Name schon sagt, haben wir uns ein wenig mit Computergrafik beschäftigt.

    Wir starteten mit einem kurzen Fragebogen zu unseren Erwartungen, Vorkenntnissen, etc. Dann wurden unsere Kenntnisse zu Vektoren aufgefrischt und vertieft. Außerdem lernten wir die Grundlagen zum Rechnen mit Matrizen, da diese essentiell für unser Vorhaben gebraucht wurden. Anschließend erhielten wir das erste Arbeitsblatt. Wir hatten Koordinaten gegeben und sollten diese auf einem Steckbrett abstecken, wodurch Formen entstanden. Nun sollten wir die Kanten der Formen, in diesem Fall Dreiecke, verdoppeln. Das Resultat zeigte, dass sich auch die Koordinatenwerte verdoppelten. Aufbauend darauf mussten wir eine Matrix berechnen, die multipliziert mit den Ortsvektoren der Punkte die neuen ergibt, die Länge also verzweifacht. Um dies nachzuvollziehen, ist ein wenig Grundwissen über die Matrizen-Multiplikation von Nöten: Ein zweidimensionaler Vektor ist eine 2x1 Matrix, also eine Matrix mit zwei Zeilen und einer Spalte. Ein dreidimensionaler demnach eine 3x1. Nun multipliziert man Matrix und Vektor, indem man die erste Zeile des Vektors mit dem ersten Eintrag, der ersten Zeile der Matrix multipliziert. Jetzt wiederholt man dies auch mit der zweiten Zeile und dem zweiten Eintrag, usw. Das Ganze wiederholt man dann mit der nächsten Zeile. Zum Beispiel kann man mit dieser Rechnung die Länge von jedem zweidimensionalem Vektor verdoppeln, wenn man ihn mit einer 2x2 Matrix mit Zweien auf der Diagonalen multipliziert.  

    Nachdem wir mit dem Arbeitsblatt fertig waren, haben wir eine kleine Führung durch die Informatikinstitute erhalten. Doch bei einem Einblick in das Institut blieb es nicht. Wir durften uns nicht nur Labore, sowie die Arbeitsplätze der Mitarbeiter anschauen, sondern auch Experimente, die dort entwickelt und durchgeführt werden. So gab es zum Beispiel ein Orchester, bei dem man die Möglichkeit hatte den Dirigenten zu spielen. Dies erforderte, wie zu erwarten, einen Dirigentenstab. Dieser wurde von einer Kamera erfasst, wodurch das Programm erkennen konnte, wie schnell man den Stab schwang. Je nachdem spielte dann das (digitale!) Orchester langsamer oder schneller. Machte man zu viel Blödsinn, so beschwerten sich die Musiker irgendwann auch. Als nächstes schauten wir uns eine Weste an, welche den Alltag eines Blinden erleichtern sollte. Diese funktionierte so, dass eine Tiefenkamera die Umgebung dessen erfasste. Um den ein oder anderen aufzuklären, handelt es sich bei einem solchen Prachtstück um eine Kamera, die dreidimensional aufnimmt. Sie war mit einer Weste voller Vibrationsmotoren verbunden. Kommt der Westenträger nun irgendeinem Hindernis zu nahe, so vibriert die Weste an der Stelle, an welcher das Hindernis auftaucht. Das ist natürlich eine große Hilfe, auch wenn der ganze Prozess noch Schwachstellen aufweist .Sollte das Hindernis nicht im Wege stehen, sondern zum Beispiel durch ein Loch im Boden verkörpert sein, so kann es auch nicht erfasst werden.

    Nach diesem kleinen Rundgang haben wir wieder zurück an unseren Arbeitsplatz begeben. Dort ging es dann das erste Mal an die PCs. Unsere Aufgabe bestand darin, die graphische Anordnung von Körpern zu verändern. Dazu hatte man eine Matrix gegeben, welche sich auf den drei dimensionalen Raum bezog. Durch Veränderungen ihrer Werte war es möglich das Objekt zu strecken, zu verschieben oder sogar zu drehen. Ein Beispiel war das Haus des Nickolaus. Der allseits bekannte Süßigkeiten-Lieferant hatte, womöglich im Glühweinrausch, seine Haustür auf die falsche Seite des Heimes gebaut. Nun sollten wir ihm helfen dieses Problem zu lösen. Eine von vielen reizvollen Aufgaben, welche in ihren Inhalten zwar noch nicht sehr anspruchsvoll waren, jedoch ein perfektes Grundgerüst für die nun folgende Arbeit boten. Diese wurde mittels der Programmier-Oberfläche Java ausgeübt. In einer gegebenen GUI existierten verschiedene Körper. Einer stellte einen Schneemann, ein anderer einen Hasen dar. Warum die Matrix nun gebraucht wurde, war relativ schnell erkennbar. Als erstes sollten wir die Farbe des Schneemanns verändern, was schnell durch einen Befehl erledigt war. Die nächste Aufgabe stellte einen nun jedoch vor die Aufgabe den Schneemann durch den Raum fliegen zu lassen: In anderen Worten ihn durch einen Timer zu verschieben. Dieser wurde importiert und so in die Matrix eingebaut, so dass sich die Position des Körpers jede Millisekunde veränderte. Während der ganzen Zeit war es uns möglich Hilfe und Tipps von Merkblättern oder den leitenden Hiwis einzuholen. Diese verhielten sich sehr verständnisvoll und hilfsbereit, legten jedoch Wert auf das alleinige Probieren der Schüler.

    Abschließend kann man sagen, dass die Exkursion sehr schön war und uns Schüler mit einem interessanten Grundstein für die graphische Programmierung ausgestattet hat. Wir waren alle sehr zufrieden, wären nur gerne zum Anpfiff des Gruppenspiels der DFB Elf wieder zu Hause gewesen. Aber das war nach der miserablen Leistung dann auch egal.

    (J. Mörchen und W. Buhl)

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    (Fotos: B. Reichelt)

  • Roboscope LogoDer Roboter-Wettbewerb RoboScope 2018 fand am Freitag, den 15. Juni 2018 in der RWTH-Aachen statt. Aufgabe des Wettbewerbes war, einen Lego-Roboter aus dem LEGO-Educational-EV3-Set zu bauen und ihn so zu programmieren, dass er autonom durch einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen fahren und verschiedene Aufgaben erledigen konnte.

    Wir, Marius Wrobel, Philip Maus und Martin Graupner, nahmen als Drei-Mann-Team am Wettbewerb teil. Am Anfang waren nur Marius und ich dabei. Wir wollten zwar teilnehmen, kannten aber diese Programmierumgebung nicht und kamen sehr schnell an unsere Grenzen. Unser Informatiklehrer Herr Reichelt empfahl uns, Philip ins Team zu holen, da er bereits an einem anderen Roboter-Wettbewerb teilgenommen hatte. Philip erklärte uns die Programmierumgebung und wir machten uns an die Arbeit.

    Roboscope 2018 ParcoursbauNach der Schule konstruierten wir zuhause erst den Roboter, programmierten und testeten ihn anschließend. Wurde ein Parcours-Abschnitt erfolgreich absolviert, bauten und programmierten wir weiter. Sehr oft mussten wir die Arbeit mehrerer Stunden verwerfen und wieder von vorne anfangen. Teilweise gab es Hindernisse, deren Bewältigung uns leicht von der Hand ging, es gab aber auch solche (wie beispielsweise die „Banane“, bei der auf einer zufälligen Position im Parcours eine Alufolie in Form einer Banane ausgelegt wurde und der Roboter diese erkennen und auf sie reagieren musste), die uns große Schwierigkeiten bereiteten. Wenn wir gemeinsam vor dem Computer saßen und Lösungsansätze für bestimmte Hindernisse programmieren wollten, stellte jeder von uns seinen Lösungsansatz vor, und der, der am besten beim Testen abschnitt, wurde genommen.

    Leider konnte Philip am Tag des Wettbewerbs nicht mit nach Aachen fahren. Das Turnier wurde im Robo-Lab der RWTH-Aachen ausgetragen. Zehn Teams waren dabei.
    Die vier Kategorien des Wettbewerbes waren:

    • Der Wettkampf in der Roboter-Arena,
    • Das Roboter-Design,
    • Das Programm-Design,
    • Die Präsentation und die Gesamtwertung.

    Beim Wettkampf in der Roboter-Arena erreichten wir den zweiten Platz und waren schlussendlich vierter in der Gesamtwertung. Für den zweiten Platz erhielt unser Team 100 €. Wir waren von unserer Leistung überrascht, weil wir zwei zum ersten Mal bei einem Robotik-Wettbewerb dabei waren. Der Wettbewerb war von der RWTH-Aachen sehr gut organisiert und schön gestaltet. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und wurden herzlich eingeladen, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen.

    Wenn jemand Interesse hat, kommendes Jahr mitzumachen und dann noch unter 16 ist, kann er oder sie sich gerne bei Herrn Reichelt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden.

    Martin Graupner

     

     

    Roboscope 2018 Parcours

     

    Da muss man durch - wenn man ein Roboter ist.

     

    Roboscope 2018 beim Testen

     

    So, und jetzt zeig, was wir können!

     

    Roboscope 2018 Preisuebergabe

     We robot! - Zwei des erfolgreichen EMA-Roboscope-Teams nehmen die Auszeichnung für ihre großartige Teamarbeit entegegen.

     

    Martin Marius und Philip

    Martin, Marius und Philip.

     

    (Fotos: B. Reichelt)

  • TB0Der Turing-Bus (www.turing-bus.de) der Gesellschaft für Informatik, der Open Knowledge Foundation und des Weizenbaum-Instituts hat am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Station gemacht. Der Turing-Bus möchte „einen Beitrag zur Auseinandersetzung Jugendlicher mit der Digitalisierung und daraus folgenden Veränderungen leisten, um so auf die Zukunft der Arbeit und die Arbeitswelten der Zukunft vorzubereiten.“

    In den Informatik-Differenzierungskursen der Stufe 9 bei Herrn Dr. Bell und Herrn Reichelt wurde am Donnerstag, 28.06.18, in den ersten beiden Stunden jeweils ein Workshop zum Thema „digitale Flugblätter“ durchgeführt. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler darin geschult, ein digitales Flugblatt als HTML-Webseite zu erstellen, welche anschließend auf einem Minicomputer (Raspberry Pi) über ein offenes WLAN abgerufen werden konnten.

    Zu Beginn der Veranstaltung hat der Vize-Präsident der Gesellschaft für Informatik, Herr Alexander von Gernler, ein kurzes Grußwort an die Schülerinnen und Schüler gerichtet und betont wie wichtig es ist, auch über die Auswirkungen der Informatik nachzudenken.

    Insgesamt war der Workshop sehr interessant und hat die Schülerinnen und Schüler auf diesem Feld weitergebracht.

    (Nils van den Boom)

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    der Open Knowledge Foundation und dem Weizenbaum-Institut

  • B4 LogoAuch in diesem Jahr nahm das EMA am Jugendwettbewerb Informatik teil.
    Der Jugendwettbewerb Informatik ist einer der bundesweiten Informatikwettbewerbe. Er wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die erste Programmiererfahrung sammeln oder vertiefen wollen und ist damit zwischen dem Informatik-Biber und dem Bundeswettbewerb Informatik positioniert.
    Die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer lösten die Aufgaben besonders erfolgreich und erreichten einen 1. Platz:
    B1 Platzierung
    Die dritte und letzte Runde findet zusammen mit dem Bundeswettbewerb Informatik (https://bwinf.de/bundeswettbewerb) statt. Dabei müssen die Schülerinnen und Schüler die zwei Junioraufgaben des 37. Bundeswettbewerbs lösen, der im Herbst 2018 stattfindet.
    Der Wettbewerb fand in diesem Jahr erst zum zweiten Mal statt. Insgesamt nahmen 128 EMA-Schülerinnen und -Schüler aller Jahrgangsstufen (vor allem aber der Informatikkurse) an beiden Runden des Wettbewerbs teil. Neben 24 ersten Plätzen erreichte das EMA 36 zweite und 24 dritte Plätze. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Urkunden und Preise (USB-Sticks für den ersten Platz) in einer der nächsten Informatikstunden.

    B2 Preise

    Der Jugendwettbewerb Informatik (http://bwinf.de/jugendwettbewerb):
    Beim Jugendwettbewerb können Schülerinnen und Schüler auch ohne Kenntnisse einer Programmiersprache einfache aber auch anspruchsvolle Programmieraufgaben lösen. Das Programmieren erfolgt durch einfaches Zusammenschieben von Bausteinen zu ganzen Programmen. Eine Einführung erklärt, wie das funktioniert, und führt in die grundlegenden Programmierkonzepte ein. Der eigentliche Wettbewerb hat spannende und alltägliche Aufgaben aus der Programmierung, die von der Art an Wettbewerben wie den Informatik-Olympiaden angelehnt sind.
    Mithilfe der Block-orientierten Programmierumgebung "Blockly" können Programme durch das Zusammenschieben von Bausteinen geschrieben werden – ähnlich zu "Scratch". Konzepte von Programmiersprachen wie Anweisungen, Bedingungen, Schleifen können damit erlernt und verwendet werden, ohne dass zu viel Zeit auf das Erlernen der Syntax einzelner Sprachen und ihrer Feinheiten verwendet werden muss.

    B3 Aufgabe

    Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Teilnahme und zur Anmeldung gibt es auf der Homepage unter http://bwinf.de/jugendwettbewerb.

    Bei Fragen zum Wettbewerb oder Anmeldungen außerhalb der Informatikkurse können Sie sich gerne an Herrn Reichelt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

    (B. Reichelt)

  • MINT400 Impressionen Bildungsmarkt 2Vom 22. - 24. Februar 2018 besuchten wir, zwei Schüler des Informatik-LKs (Stufe Q1), die MINT400 in Berlin, ein Treffen aller MINT-Schulen, das es ermöglichen soll, Einblicke in die verschiedenen Wissenschaftsbereiche zu erlangen. Dies wird u.a. durch einen Bildungsmarkt ermöglicht, auf dem verschiedene Aussteller aus Wirtschaft und Wissenschaft Studien- und Berufsperspektiven vorstellen, sowie Impulse für die Unterrichtsgestaltung aufzeigen. Zusätzlich wählen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer einen Fachvortrag und einen Workshop aus den verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel Neurobiologie oder Mikrocontrollerprogrammierung.

    So hörten wir einen spannenden Vortrag über ein Projekt, in dem mehr Menschen das Programmieren auf intuitiver Ebene nähergebracht werden soll. Dazu wurde eine erweiterte Version von „Scratch“, das ja auch am EMA für den Einstieg in die Informatik verwendet wird, entwickelt. Diese Programmiersprache basiert ausschließlich auf Blöcken, die nach einem sehr logischen System zu ganzen Programmen zusammengesetzt werden und damit die von außen schwer verständlichen Textbefehle gängiger Programmiersprachen ersetzen. Der Vortrag beschäftigte sich auch umfassend mit der Frage, wie man das Programmieren Kindern beibringen kann, ohne von den komplexen, aufwändigen Textbefehlen Gebrauch zu machen.

    Die Workshops sollen den Teilnehmern verschiedene Themen näherbringen. So gibt es im Workshop zum Thema Big Data eine Rallye, die eben dieses Thema behandelt. Big Data beschreibt eine Menge an Daten, die zu groß ist, um sie mit herkömmlichen Mitteln auszuwerten. In unserer Zeit werden immer mehr Daten über uns gesammelt, wovon wir immer weniger mitbekommen. Sei es durch soziale Netzwerke, Kameras oder Einkäufe. Das Ziel der Firmen ist es natürlich, aus diesen Daten den größtmöglichen Profit zu ziehen. So gibt es bereits Supermärkte, die ihren Kunden – ohne deren Wissen – personalisierte Angebote für ihre Produkte machen. Durch all die Daten, die wir hinterlassen, kann mittlerweile die Schwangerschaft einer Frau schon in einem recht frühen Stadium anhand ihrer entsprechenden Internetsuchen und Einkäufe festgestellt werden, ohne sie auch nur einmal gesehen zu haben. Dadurch werden Daten ein wertvolles Gut, dass sich Facebook & Co. teuer bezahlen lassen. Gleichzeitig gibt es den Konzernen aber immer mehr Kontrolle über die Menschen, ohne dass diese zustimmen müssen. Diese Umstände werden aktuell immer relevanter und ein bewusster Umgang mit ihnen wichtiger.

    Zudem gab es auch Workshops, die verschiedene Berufsperspektiven anregen sollten. Unter anderem der Workshop I2GEO sollte die nicht sehr bekannten Berufe der Geodäsie und des Markscheidewesens speziell im Bergbau präsentieren. Dort durften die Schülerinnen und Schüler anschaulich mit einem Laserscanner die Umgebung vermessen und sie digital modellieren und minimale Veränderungen der Umgebung entdecken, was zum Beispiel im Bergbau Leben rettet. Das Ziel war es, Nachwuchs in weniger populären Branchen der Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern.
    Für Schülerinnen und Schüler ist es interessant, um entweder einen Weg für die Zukunft zu finden, oder, sollte dieser schon gewählt sein, sich in diesem zu bestätigen oder ihn zu korrigieren. Lehrerinnen und Lehrern wird dagegen eine Weiterbildung und eine Weiterentwicklung der Unterrichtsgestaltung geboten, um die MINT-Fächer in Schulen zu fördern.

    Neben diesen fachlichen Aspekten steht aber auch der Austausch aller Beteiligten im Mittelpunkt. Zwischen den einzelnen Veranstaltungspunkten gibt es bewusst größere Zeiträume, die genau zu diesem Zweck genutzt werden sollen und auch werden. So kamen auch wir schnell in Kontakt mit anderen Schülerinnen und Schülern. Schon bald wurden Telefonnummern ausgetauscht und ein kleines Netzwerk an wissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern entstand. Die spannenden Gespräche untereinander rundeten die ohnehin sehr kurzweiligen und informativen Workshops und Vorträge ab. Die Teilnahme an der MINT400 sei jedem Interessierten, der einmal die Möglichkeit bekommen sollte, dort teilzunehmen, sehr empfohlen, um seinen Horizont wissenschaftlich zu erweitern, die Möglichkeiten seines beruflichen Werdeganges zu erkennen oder um einfach neue Freunde aus ganz Deutschland und darüber hinaus zu finden.

     

    Justus Mairböck und Benedikt Ermert

    (Informatik Leistungskurs in der Q1 bei Herrn Reichelt)

     

     

    MINT400 2018 Gollub Vorstandsvorsitzender MINT EC

     

    Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender von MINT-EC, bei seiner Eröffnungsrede

     

    MINT400 Impressionen Bildungsmarkt Glaesernes Labor

     

    Impressionen vom Bildungsmarkt der MINT400, hier im Gläsernen Labor

     

    MINT400 2018 Impressionen Bildungsmarkt TU Bergakademie Freiberg2

     

    Impressionen vom Bildungsmarkt der MINT400, hier vom Workshop I2GEO der TU Bergakademie Freiberg

     

    (Fotos: MINT-EC)

  • Wie kann Moneypenny den Lageplan von Fort Knox durch Goldfingers Boten an Bond schicken, ohne dass Goldfinger ihn bekommt? Kann es Q gelingen, Bond eine "Geheimsprache" beizubringen, während Dr. No zuhört, und ihm dann das Geheimversteck der CIA mitzuteilen, ohne das Dr. No es erfährt?

    Diese und weitere Fragen galt es im Rahmen einer Exkursion der EF-Informatikkurse zum b-it (Bonn-Aachen International Center for Information Technology) von den insgesamt 59 Schülerinnen und Schülern sowie ihren Fachlehrern Thomas Bell, Josef Dahmen und Knut Leiß zu klären. Nach dem Umzug nun in unmittelbarer Nähe des EMAs gelegen, bot das neue Gebäude des b-it den möglichen Raum und die Ausstattung für eine umfassende Einführung in die Geheimnisse der Kryptographie. Dabei erläuterte Herr Dr. Michael Nüsken, tatkräftig unterstützt durch viele studentische Helferinnen und Helfer, zunächst die historische Entwicklung der Verschlüsselungstechnik. Angefangen von einfachen monoalphabetischen Verfahren (z.B. Ceasar-Verschlüsselung), über Verfahren des letzten Jahrhunderts, wie sie beispielsweise in der während des zweiten Weltkriegs verwendeten Enigma-Schlüsselmaschine eingesetzt und schließlich mithilfe der Turing-Maschine geknackt wurden, führte die Einführung bis hin zu modernen symmetrischen (Advanced Encryption Standard - AES) und asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren (RSA, nach den Erfindern Rivest, Shamir & Adleman). Dabei wurde allen auch die Allgegenwärtigkeit von Verschlüsselungstechnik im Zahlungsverkehr, beim Einkauf im Internet, bei Handy-Telefonaten, Pay-TV etc. bewusst.

    Schließlich galt es für die Schülerinnen und Schüler nun jedoch selbsttätig herauszufinden, wie James Bond "das Geheimnis Ihrer Majestät" bewahren kann. Dabei konnten sie ihre neuen Kenntnisse selbst am Computer umsetzen und ausprobieren, untereinander geheime Botschaften austauschen, ohne dass Dritte den Inhalt herausbekommen konnten und sich so ein umfassendes Bild der Funktionsweise einer modernen RSA-Verschlüsselung machen.

    Im Abschlussvortrag zu aktuellen Aspekten der Kryptographie im Rahmen der digitalen Datenverarbeitung eines Mitarbeiters des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) konnten schließlich alle nochmal einen Einblick in heutige Probleme und Anwendungen der Kryptographie gewinnen. Auch anhand der zahlreichen Fragen an die Dozenten, ließen sich die Relevanz und das Interesse an der Thematik erkennen. Somit war die Schülerkrypto auch 2018 wieder eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag, die nach Möglichkeit auch im nächsten Jahr für die EF-Kurse wieder auf dem Programm stehen soll.

    (Dr. Thomas Bell)SKyGruppe

    Foto: b-it

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    Foto: T. Bell

  • 2018 L JUFO M 05Jakob Endler und Felix Thiele (IF Q2 VDB) haben am 21.03.18 im NRW-Landeswettbewerb von "Jugend forscht" bei der Bayer AG Leverkusen in der Kategorie Mathematik/Informatik mit Ihrer Informatik-Arbeit mit dem Thema "Konzeptualisierung und Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz am Beispiel vom digitalen Kartenspiel Hearthstone" einen hervorragenden

    2. Platz

    und ein Preisgeld von 200 € erreicht.

    Ziel Ihrer Arbeit war es, eine Künstliche Intelligenz zu entwickeln, welche das digitale Sammelkartenspiel Hearthstone spielen und bedienen kann. Dies wurde mithilfe verschiedener Machine-Learning-Techniken erreicht - unter anderem wird ein Verfahren namens "Monte-Carlo-Tree-Search" benutzt. Das ganze Projekt wurde in der Programmiersprache Python realisiert.

    Eine Übersicht über alle Preisträger der Landesrunde gibt es unter www.presse.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/Preistraeger-des-NRW-Landeswettbewerbs-2018-nach-Kategorien

    (Nils van den Boom)

    Foto: Bayer AG

     

  • image largeJakob Endler und Felix Thiele (Q2) haben am Freitag, dem 16.02.2018, beim Regionalwettbewerb Köln/Bonn von "Jugend forscht" an der Uni Bonn einen hervorragenden

    1. Preis

    im Bereich "Mathematik/Informatik" erreicht. In Ihrer Arbeit "Konzeptualisierung und Entwicklung einer KI am Beispiel von Hearthstone" entwickelten Sie einen intelligenten Agenten, der das digitale Sammelkartenspiel Hearthstone spielen und bedienen kann. Dabei bedienten Sie sich verschiedener Machine-Learning-Techniken.

    Sie sind nun für die Landesrunde qualifiziert, welche im März in Leverkusen stattfindet.

    Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und Drücken die Daumen für den Landeswettbewerb!

    Bericht des General-Anzeigers

    Bericht der Universität Bonn

     

    N. van den Boom

    Foto rechts: Volker Lannert/Uni Bonn

    endthiel

  • „Welche Anzeigen einer 7-Segmentanzeige müssen immer leuchten?“, „Welche Teile eines Pumpsystems müssen kontrolliert werden, um einen Fehler zu finden?“, „Wie steuere ich einen Spielroboter?“, „Wie sammle ich die meisten Punkte in einem Spiel?“ und „Wie kann der Zahlencode entschlüsselt werden?“. Mit diesen und ähnlichen Aufgaben befassten sich im Rahmen des Wettbewerbs Informatik-Biber 2017 auch viele EMA-Schülerinnen und Schüler. Der Informatik-Biber verfolgt das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der neunten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. Etwa 15 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 45 Minuten lösen.
    Können Sie die folgende Aufgabe lösen?

    biber1
    Am EMA nahmen in diesem Jahr 493 Schülerinnen und Schüler teil. Die folgenden Schülerinnen und Schüler haben einen hervorragenden 1. Preis erzielt:

    Preise2

    Insgesamt erhielten 48 Schülerinnen und Schüler einen ersten, 37 einen zweiten und 158 einen dritten Preis.

     biber32
    Teilnehmer aus dem Informatikkurs von Herrn Reichelt: Lisa, Alice, Emma, Moritz, Aaron, Justin, Sebastian und Philip (v.l.n.r.)

    Wir gratulieren allen Preisträgern!
    i.A. der Fachschaft Informatik
    Herr van den Boom und Herr Reichelt

  • photoBWDas Team des Bundeswettbewerb Informatik hat verschiedene Schülerinnen und Schüler und Lehrer am EMA zu ihren Teilnahmen am Bundeswettbewerb Informatik interviewt. Die Videos kann man sich hier ansehen:

  • BWINF1718Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar als erfolgreichstes Gymnasium in Nordrhein-Westfalen erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) in Gold ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur 18 weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an unserer Schule sogar 22 Schülerinnen und Schüler teil.

    Achtzehn Schülerinnen und Schüler des EMA lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

     

    Für die Fachschaft Informatik

    B. Reichelt und N. van den Boom

  • InfoLKWetterAm Freitag den 12. Januar hat der Informatik-Leistungskurs der Stufe Q2 bei Herrn van den Boom im Zuge einer Exkursion das Unternehmen Wetter Online besucht. Einige ehemalige Schüler eines früheren Informatik Leistungskurses unserer Schule haben uns dann dort durch den Tag geleitet. Sie hatten ebenfalls wie wir eine Exkursion zu Wetter Online mit ihrem Leistungskurs gemacht und sich anschließend für ein duales Studium beworben.

    Nach einer kurzen Einführung haben sie von ihren Erfahrungen mit den Vor- und Nachteilen des dualen Studiums erzählt. Dabei wurde deutlich, dass sie uns sehr gute Ratschläge für unsere spätere Laufbahn geben wollten - sie waren ja ebenfalls einst in unseren Schuhen.

    Anschließend haben wir versucht, gemeinsam ein Projekt zu implementieren: Eine mobile Wetter-Applikation. Dabei haben wir uns in verschiedene Gruppen aufgeteilt und jede durfte einen wichtigen Teil des gesamten Projekts übernehmen: das Sever-Backend und eine Android App. Auch wenn am Ende nicht alles zu 100% funktionierte war es eine sehr aufschlussreiche Erfahrung arbeitsteilig an einem etwas größeren Projekt zu arbeiten. Man lernte, wie wichtig Kommunikation innerhalb und außerhalb der Arbeitsgruppen ist, da immer klar sein musste wer welchen Teil übernimmt und man sich gemeinsam auf bestimmte Entscheidungen einigen musste. Man merkte wie wichtige gemeinsames Planen und Kommunikation beim Arbeiten an größeren Projekten ist - eine Fähigkeit die wir in unserer Exkursion zu Wetter Online gemeinsam erlernen konnten.

    Die Exkursion hat uns gut gefallen und wir bedanken uns bei den Mitarbeitern von Wetter Online für die tolle Betreuung.

    Informatik-LK Q2 VDB

  • Auch dieses Jahr gab es am 13. und 27. 11.2017 wieder zwei spannende „MINT 4 Kids-“ Nachmittage für interessierte Grundschulkinder am EMA. Insgesamt nahmen 80 Mädchen und Jungen aus der vierten Klasse der umliegenden Grundschulen daran teil. Sie konnten dieses Jahr in jeweils 45 Minuten-Blöcken in den Informatik- und den Physikunterricht „hereinschnuppern“.

    In Informatik konnten sie etwas über das Thema „Morsen“ erfahren.

    Unter der Anleitung von Herrn Dr. Bell und Herrn Saljoki und der Hilfe der Schülerinnen und Schüler aus der MINT-Leistungsgruppe der siebten Klasse programmierten die Viertklässler „Calliope-Mini“ in Morsegeräte um. Beim Calliope-Mini handelt es sich um einen Mikrokontroller, sozusagen einen programmierbaren „Mini-Computer“. Die Betreuung der Kinder durch die „großen“ Schülerinnen und Schüler machte die Veranstaltung sehr reizvoll.

    Die Schülerinnen und Schüler konnten die programmierten Calliope nutzen, um sich mit dem Morsecode vertraut zu machen und sich gegenseitig Nachrichten zu schicken. Zudem empfingen sie eine geheime Nachricht von verschollenen BND-Agenten und bekamen den Auftrag, ihren Aufenthaltsort herauszufinden. Mit Hilfe vorbereiteter Arbeitsblätter konnten die Schülerinnen und Schüler die Programmierung der Calliopes sicher bewältigen.

    In Physik ging es um das Thema „Leiter und Isolatoren“.

    Die Viertklässler hatten die Möglichkeit mit einer kleinen Prüfschaltung selbständig verschiedenste Materialien zu untersuchen. Sie entdeckten, dass Kaugummipapier auf der einen Seite den elektrischen Strom leitet, auf der anderen nicht. Auch Gegenstände aus dem Schulalltag wie Kreide, Radierer und Bleistifte wurden geprüft. Nur die Bleistiftmiene leitet den Strom. Auch Leitungswasser und gesalzenes Wasser wurden getestet. Je mehr Salz im Wasser aufgelöst wurde, desto besser war die Leitfähigkeit.Zum Abschluss untersuchten die Schülerinnen und Schüler, ob auch der menschliche Körper den elektrischen Strom leitet. Und tatsächlich, eine LED leuchtete in einem Stromkreis aus Schülerinnen und Schülern.

    Betreut wurden die Grundschulkinder in der Physik dieses Jahr von den MILeNa-Schülern aus der Q1. Das sind Schülerinnen und Schüler, die sich für den Lehrerberuf im MINT-Bereich interessieren und ein Projekt dazu am EMA in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen und der Universität Bonn durchführen.

    Im nächsten Jahr wird MINT 4 Kids wieder in den Fächer Biologie und Chemie durchgeführt und wir freuen uns schon auf viele interessierte Viertklässler.

    Vera Wethkamp und Nils van den Boom

    MINT 4 Kids Informatik 2

    MINT 4 Kids Informatik 1

    MILeNas als Bereuer bei MINT 4 Kids

    MINT 4 Kids Physik 1

    MINT 4 Kids Physik 2

  • DSC 2249Am Dienstag den 14. November haben wir, der Informatik LK der Q2, mit Herrn van den Boom eine Exkursion zur BWI GmbH in Rheinbach gemacht. Die BWI ist eine Bundesgesellschaft und verwaltet hauptsächlich die nichtmilitärische Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr.
    Angekommen bei der BWI wurde uns zunächst deutlich vermittelt, dass wir uns auf militärischem Gelände befinden und daher keine Fotos gemacht werden dürften (da gab es eh nicht so viel zu sehen). Nach der Begrüßung durch einige Mitarbeiter der BWI haben wir in einem Mini-Vortrag einige Informationen über die Aufgaben und Struktur der BWI erhalten.
    Der Workshop bestand aus sich abwechselnden Vortrags- und Arbeitsphasen, wobei wir im Vortrag Hintergrundinformationen und Erklärungen zur Aufgabe bekamen und diese im Praxisteil umsetzten sollten.
    Zunächst sollten wir in Gruppen ein Netzwerk aus zwei Laptops, zwei IP-Telefonen, einem Switch und einem Router aufbauen. Mit den Telefonen sollten wir uns gegenseitig anrufen können. Diese Telefongespräche sollten wir anschließend mitschneiden. Der Fokus lag dabei auf der Programmierung von Routern und Switches und weniger auf dem Zusammenstecken von Kabeln. Uns wurde dafür Hardware von Cisco zur Verfügung gestellt (IP-Telefone, Router, Switches). Die Mitarbeiter der BWI, die uns beim Workshop betreut haben, waren sehr hilfsbereit, freundlich und offen und konnten jede Frage klären.
    In der Mittagspause hatten wir eine große Auswahl an Teilchen und belegten Brötchen, die alle wirklich lecker schmeckten (obwohl teilweise etwas zu viel Butter darauf war). Allein dafür hat sich die Exkursion gelohnt!
    Zum Schluss wurden wir noch über verschiedene Karrieremöglichkeiten bei der BWI informiert. Sowohl Ausbildung als auch Studium oder duales Studium sind über die BWI möglich. Die Exkursion hat mir sehr gut gefallen, da das Programm sehr abwechslungsreich war und vorherige Unterrichtsinhalte über Netzwerkstrukturen aufgegriffen und vertieft wurden. Bietet sich einem die Möglichkeit, an einer Exkursion zur BWI teilzunehmen, würden wir sehr dazu raten, die Chance zu nutzen. Es lohnt sich! (Nicht nur wegen des Essens).

    Bericht: Alexander Ruhrmann, Franziska Schelleis, Q2

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    (Fotos: Jan Pfeil, BWI GmbH)

     

  • slaachenWir haben mit dem gesamten Informatik-LK Q1 bei Herrn van den Boom eine Exkursion zur RWTH Aachen gemacht. Dort haben wir an einem Workshop des InfoSphere zum Thema künstliche Intelligenz teilgenommen. Außerdem wurde uns das Informatik-Studium an der RWTH vorgestellt und wir konnten eine der Abteilungen für Computergrafik besuchen.

    Zu Beginn des Workshops haben wir Assoziationen zum Thema gesammelt. Anschließend erarbeiteten wir uns mit dem zur Verfügung stehenden Material die Funktionsweise von ELIZA, einem Art Chatbot, der von Joseph Weizenbaum im Jahr 1966 entwickelt wurde. Er zählte zu einer der ersten seiner Art. ELIZA arbeitet basierend auf einem Protokoll, anhand dessen sie Benutzereingaben auf Schlüsselwörter und Wortstrukturen untersucht und mit vorgegebenen, teilweise aus dem Kontext generierten Antworten antwortet. Wir haben, aufgeteilt in zwei Gruppen, selber ein Protokoll für ELIZA basierend auf den Themen ‚Gott‘ bzw. ‚Fidget-Spinner‘ entwickelt. Um das Protokoll zu testen haben wir eine Abwandlung des Turing-Tests durchgeführt. Dabei musste die eine Gruppe ELIZA befragen und die andere Gruppe durfte selbst antworten oder ELIZA basierend auf dem Protokoll antworten lassen. Die fragende Gruppe musste entscheiden, wann ELIZA antwortet und wann ein Mensch. Da wir als Menschen mit dem Ziel geantwortet haben, die andere Gruppe zu verwirren, war der Test eigentlich ziemlich sinnlos, aber trotzdem lustig.

    Nach dem Workshop haben wir von einem Studenten einen kurzen Vortrag über das Studieren in Aachen gehört und waren anschließend in einem Büro der Abteilung von Computergrafiken. Dort wurde uns die Arbeit der Abteilung vorgestellt, unter anderem eine virtuelle Rekonstruktion des Aachener Doms sowie ein 3D-Drucker. Wir hatten auch die Möglichkeit, den Dom mit einer VR-Brille zu besichtigen. Eine beeindruckende Erfahrung. Das Büro war sehr gut ausgestattet, eine Wand wurde von 16 FullHD Monitoren eingenommen und einer der PCs war mit 4 GTX1080s ausgestattet. Ich kann mir definitv vorstellen, mal in einem ähnlichen Umfeld zu arbeiten.

    Die Exkursion hat sich sehr gelohnt, sie war lustig und interessant.

    A. Ruhrmann

     

  • Pangea LogoAuch in diesem Jahr nimmt das EMA wieder erfolgreich am Pangea-Wettbewerb teil.

    Der Pangea-Mathematikwettbewerb verbindet die Freude am Knobeln und Grübeln, an Logik und Rechenkunst. Die Schülerinnen und Schüler, die sich der Mathematik abgeneigt fühlen, öffnen sich dieser wieder und haben sogar Spaß daran. Die Teilnehmer können und sollen ihre eigenen Erfahrungen auch an ihre Freunde und Klassenkameraden weiter vermitteln und diese mit ihrer Freude am Rechnen anstecken!

    Insgesamt nahmen 253 Schülerinnen und Schüler aus neun Klassen des EMAs an der Vorrunde teil. 66 davon haben sich für die Zwischenrunde am 6. Mai 2017 qualifiziert.

    Die meisten Punkte (66 Punkte) erreichten Victor Vasilev und Tammo Schwede (beide Klasse 7b).

    Aus der Zwischenrunde qualifizieren sich insgesamt 80, bundesweit 560, Schülerinnen und Schüler zu einer der sieben Regionalfinalveranstaltungen mit Preisverleihung.
    Wir sind gespannt auf das Abschneiden der EMAner bei der Zwischenrunde und hoffen, dass sich möglichst viele für das Finale (die Regionalrunde) qualifizieren.

     

    Benjamin Reichelt

    (Koordinator des Pangea-Wettbewerbs am EMA)

     

    Weitere Informationen unter: http://pangea-wettbewerb.de/

     

     

    Beispielaufgabe 2016

     

    Damit man mal sieht, worum es hier eigentlich rechnerisch geht: Beispielaufgabe aus dem letzten Jahr

     

    Pangea 2017 Victor und Tammo

     

    Mit 66 Punkten erfolgreichste EMAner bei den Witergekommenen: Victor Vasilev und Tammo Schwede (beide Klasse 7b)

     

    (Fotos: B. Reichelt)

  • Schulpreis 2016 2017 GoldDas Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) in Gold ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur 20 weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an unserer Schule sogar 26 Schülerinnen und Schüler teil.

    Fünfzehn Schülerinnen und Schüler des EMA lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

    Damit ist das EMA in Nordrhein-Westfallen das erfolgreichste Gymnasium im Bundeswettbewerb Informatik.

    Auf dem Informatik-Tag NRW an der Universität Wuppertal wurde uns die Auszeichnung überreicht.

    Informatiktag

    Für die Fachschaft Informatik

     

    B. Reichelt und N. van den Boom

  • Wie können Mobilfunknetze ausfallsicher gestaltet werden, an welcher U-Bahn-Station können sich drei Freunde am schnellsten treffen, und wie muss ein Eis bestellt werden, damit die Kugeln wie gewünscht gestapelt sind? Mit diesen und ähnlichen Aufgaben befassten sich im Rahmen des Wettbewerbs Informatik-Biberauch viele EMA-Schülerinnen und Schüler.

    Der Informatik-Biber verfolgt das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der achten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.


    Am EMA nahmen in diesem Jahr mehr als 400 Schülerinnen und Schüler teil. Die folgenden Schülerinnen und Schüler haben einen hervorragenden 1. Preis erzielt:

     

    Informatik Biber 2017 1 Preise Namen

     

    Weitere 76 Schülerinnen und Schüler erhielten einen 2. Preis, 156 einen 3. Preis und 101 eine Anerkennung.


    Wir gratulieren allen Preisträgern!

     


    i.A. der Fachschaft Informatik,


    Herr van den Boom und Herr Reichelt

     

    Informatik Biber 2017 Bild1

     

    Informatik Biber 2017 Bild2

     

    Informatik Biber 2017 Bild3

     

    biber

     

    (Fotos: B. Reichelt)

  •  Auf die Suche nach dem weiteren Weg nach Abschluss unserer Schullaufbahn begab sich der Q1-Informatik LK von Herrn Reichelt am 17. Februar zur RWTH in Aachen und absolvierte dort in Kooperation mit dem Schülerlaboreine Einführung in das Thema "Programmierung von Arduino-Microcontrollern und Ansteuerung von Sensoren".

     

    Nach einer Führung durch die Informatik-Gebäude der Universität, deren Highlight die Vorstellung eines 3D-Laserscanners war, welcher auf bis zu 300 Meter Entfernung mit einer Genauigkeit von 0,5 cm ein virtuelles dreidimensionales Profil eines realen Objekts erstellen kann, sowie einer Führung durch die Informatik-Bibliothek, welche eine enorme Sammlung an Fachliteratur beinhaltet, begann die sehr praktische Einführung in die Welt der Mikrochips.


    Ausgerüstet mit einem Laptop und einem Baukasten, der aus einem vereinfachten, selbst programmierbaren Mikrochip und einer „Schaltplatte“ zum Verbinden elektronischer Komponenten bestand und jeder Menge Motivation, machten wir uns mit fachgerechten Hilfestellungen und viel eigenem Einsatz an die Lösung einiger Problemstellungen. So musste zum Beispiel mit einem Infrarot- Scanner und einem Pieper eine Einparkhilfe modelliert oder mit zwei Bewegungsmeldern ein Geschwindigkeitsmesser programmiert werden.


    Unsere Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer führten die gestellten Aufgaben mit viel Motivation und Eifer aus und alle konnten am Ende der Veranstaltung einiges an neuem Wissen mitnehmen.


    Nach dieser Erfahrung mit Mikrochips erwartete uns noch ein Vortrag über den Ausbildungsweg an der RWTH Aachen und ein Gespräch mit Studierenden. Nach einer erfüllten und sehr informativen Fragerunde war es dann wieder Zeit, der RWTH den Rücken zu kehren und die Rückreise anzutreten.


    Einige von uns konnten dieser lohnenswerten und gut geplanten Exkursion sicherlich ein schärferes Bild ihrer Zukunft und vielleicht auch schon eine Idee für den späteren Studienplatz abgewinnen.


    Ben Matuschek (Q1)

     

     

    Exkursion RWTH Aachen Microcontroller Kit

    (Bild: RWTH Aachen)

     

    Mit  den Microcontroller-Kits der RWTH Aachen ging es an die Arbeit...

     

    Q1LK Info RWTH Aachen Arbeit

     

    Exkursion RWTH Aachen Microchip

     

    Da sind sie: Die "kleinen mysteriösen Chips", deren Herstellung und Programmierung eine gehörige Portion Ingenieurskunst erfordert.

     

    Q1LK Info RWTH Aachen Titel

     

    Mit dem 3D-Laserscanner dreidimensional reproduziert: Der Aachener Dom

    (Fotos: B. Reichelt)

  • Die Veranstaltung MINT400 ist jedes Jahr eine Gelegenheit für interessierte Schüler und Lehrer, sich den Nachwuchstalenten der MINT-Welt zu widmen. Im Technologiepark Adlershof in Berlin trafen so vom 04.-06. Februar 400 Schülerinnen und Schüler auf rund 100 Fachlehrerinnen und -lehrer. Darunter auch wir, Herr Reichelt sowie wir Informatik-Leistungskurs-Schüler, Marc Sinner und Karl Rieländer. Unser Ziel war es, unser Wissen auf der dreitägigen Exkursion zu erweitern.

    Vor der Fahrt standen wir vor der Wahl, welche Veranstaltungen wir besuchen wollten. Wir entschieden uns für den Fachvortrag “Unsere technisierte Welt ohne zerstörungsfreie Materialprüfung (ZfP)? Unvorstellbar!” sowie für einen Workshop des Vereins Deutscher Ingenieure. Herr Reichelt besuchte zwar den selben Vortrag, wählte aber einen Workshop zum Thema Optik, um neue und spannende Inhalte in seinem Physikunterricht in der Stufe 6 einbringen zu können.

    Mit diesen Plänen flogen wir am Donnerstag, den 4. Februar, nach Berlin. Dort angekommen, konnten wir uns erst einmal auf einer Stadtrundfahrt davon überzeugen, wie sich die Kulisse Berlins über die Jahre veränderte, und wer daran maßgeblich beteiligt war. Man hatte dabei das Gefühl, dass sehr viel mehr Wert auf die Architekten selbst gelegt wurde, als auf deren Architektur und Orte von aktueller oder historischer Bedeutung eher in der Hintergrund rückten.

    MINT400 begann dann für uns noch am selben Abend mit einigen Vorträgen, zum Beispiel den über die Vorstellung des biologisch abbaubaren Klebebands und eben auch den versprochenen Vortrag zur zerstörungsfreien Materialprüfung. Letzterer ging sehr weit in die Breite darüber, in welchen Bereichen ZfP benötigt wird. Dabei stellte sich heraus, dass alles, was nicht unerwartet kaputt gehen darf - also im Grunde alles - auf ZfP angewiesen ist. Vom Space Shuttle über den Öltanker zur Autobahnbrücke führt beispielsweise ein fühes Brechen eines tragenden Elements zu verheerenden Folgen. Diese Tatsache erklärte der Referent Dr. Mathial Puschke sehr breit gefächert, vermied es aber für unseren Geschmack leider, in die Tiefe zu gehen, weshalb es zu vielen Wiederholungen kam. Danach verbrachten wir unsere Zeit in einem so genannten Team Escape Room. Dort wird man in einem Raum eingeschlossen und muss durch Hinweise einen Kriminalfall in weniger als einer Stunde lösen, um schließlich den Weg nach draußen zu finden. Dabei hatten wir alle viel Spaß, obwohl wir den Fall nicht komplett in der vorgegebenen Zeit aufdecken konnten.

    Auch am Freitag sollten wir durch eine reichhaltiges Programm gut unterhalten werden. Herr Reichelt besuchte den von ihm gewählten Optik-Workshop zum Thema "Der Photonics Explorer: Die Licht Experimentierkiste für die ganze Klasse", während wir Wissenswertes zur Ressourceneffizienz lernten. In einem Vortrag wurde dabei anfänglich vermittelt, dass auf die effiziente Nutzung von Ressourcen in der Produktion, dem Verbrauch und der Entsorgung geachtet werden muss. Mit diesen Kriterien konnten wir dann in eigener Arbeit Produkte, wie zum Beispiel verschiedene Fortbewegungsmittel, nach Ressourceneffizienz einstufen. Durch den Workshop wurden allen Teilnehmern die Augen geöffnet, um in der Zukunft achtsamer mit der Umwelt umgehen zu können.

    Nachdem sich alle Mint400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder im Hauptstadtforum versammelt hatten, sorgten die Veranstallter mit der Band NOE, einer Moderatorin und unterhaltsamen Rednern für reichlich Abwechslung. Unter den Rednern befand sich Prof. Dr. Markus Roth, der prominente Technologien aus dem Science Fiction-Genre, wie das Beamen und den Warp-Antrieb vorstellte und deren Umsetzbarkeit in der Realität auf den Grund ging. Auch der British Council stellte mit drei Science Slams amüsante Vorträge über Wissenschaftliche Themen vor.

    Nach diesen langen, spannenden und unterhaltsamen Tagen flog wir am Samstag wieder nach Bonn. Wir haben viel Spaß gehabt und die einmalige Chance, über 400 andere MINT-Schülerinnen und Schüler kennenzulernen, mit Freude genutzt.

     

    Marc Sinner und Karl Rieländer (beide Q1)

     

     

    MINT400 Bild3

     

    Zeit für etwas Berlin-Historie war auch: die drei EMA-Informatiker am ehemaligen Checkpoint Charlie

     

     MINT400 Bild2

     

    MINT-EC-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Gollub

     

    MINT400 Bild1

     

     Prof. Dr. Markus Roth, Institut für Kernphysik, Technische Universität Darmstadt, referierte über prominente Science Fiction-Technologien aus "Star Trek und Co."

     

    MINT400 Titelbild

     

    Sherlocked-in and so close to escape - yet, not quite close enough... - Geholfen wurde ihnen dennoch: Benny Reichelt, Physik- und Informatiklehrer und seine Q1-Informatik-LK-Schüler Marc Sinner und Karl Rieländer

     

     (Fotos: Marc Sinner, Dirk Laessig)

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