StuBo-buntStudien- und Berufsorientierung

am EMA

Die Sudien- und Berufsorientierung am EMA blickt mittlerweile auf eine mehr als 25-jährige Tradition zurück.

Verliefen früher Ausbildung, Studium und Berufsausübung zumeist geradlinig und berechenbar, sind wir Menschen heute im vereinten Europa mit einer immer stärkeren Globalisierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes konfrontiert. Damit unsere jungen Erwachsenen später einen guten Weg finden, der in hohem Maße zur ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten passt, bedarf es einer immer früher beginnenden Orientierung und Vorbereitung auf das Leben nach der Schule. Denn mehr denn je gilt: non scholae, sed vitae discimus.

Aufgabe der Schule ist es folglich, nicht nur den verschiedenen Fähigkeiten und Interessen der Jugendlichen Rechnung zu tragen, ihre fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen zu fördern, sondern sie auch auf die Anforderungen des Arbeitslebens vorzubereiten, damit sie erkennen, dass Schule kein Selbstzweck ist.

Daher richtet die StuBo am EMA den Fokus bereits früh auf das Thema Ausbildung und Beruf, greift es in späteren Jahrgangstufen immer wieder auf und intensiviert es in der Oberstufe. Schulische Module und Unterrichtseinheiten werden hierbei ergänzt durch außerschulische Veranstaltungen wie Vorträge, Beratungen, Berufsmessen und natürlich auch das zweiwöchige Praktikum, das seit G8 am Ende der Stufe EF stattfindet. So haben die Schüler gute Voraussetzungen, später den Übergang von der Schule über eine Ausbildung oder ein Studium zum Beruf gut zu meistern.

Eine große Hilfe kann hierbei der individuelle Berufswahlpass bieten, der demnächst auch am EMA die Schüler ab der Stufe 8 bis zum Abitur begleiten soll. Er würde ihnen anhand von Selbsteinschätzungsbögen, Anleitungen und Tipps zu Bewerbungen sowie Hinweisen zu möglichen Aktionen auch das Sammeln von Bescheinigungen und Ergebnissen eigener Reflexionen ermöglichen.

Ziele der Studien- und Berufsorientierung

Die Bundesregierung schloss bereits 2004 mit Spitzenverbänden der Wirtschaft einen Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs[1], der zunächst wesentliche Kriterien zur Ausbildungs- und Berufswahlreife benannte. Diese beziehen sich auf die Bereiche Basiskenntnisse, psychologische Leistungsmerkmale, Merkmale des Arbeitsverhaltens bzw. der Persönlichkeit sowie physische Merkmale.

Basiskenntnisse

psychologische
Leistungsmerkmale

Merkmale Arbeitsverhaltens/
Persönlichkeit

physische

Merkmale

  (Recht-)Schreiben

  Lesen

  Umgang mit Texten und Medien

  mündliches Ausdrucksvermögen

  Hörverstehen

  mathematische Grundkenntnisse

  wirtschaftliche Grundkenntnisse

  Sprachbeherrschung

  rechnerisches Denken

  logisches Denken

  räumliches Vorstellungsvermögen

  Sprachbeherrschung

  altersgerechter Entwicklungsstand

  gesundheitliche Voraussetzungen

Durchhaltevermögen

Frustrationstoleranz

Kommunikationsfähigkeit

Konfliktfähigkeit

Kritikfähigkeit

Fähigkeit zu Selbstkritik

Leistungsbereitschaft

Selbstorganisation

Selbstständigkeit

Sorgfalt

Teamfähigkeit

Umgangsformen

Verantwortungsbewusstsein

Zuverlässigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wird deutlich, dass diese und weitere Kriterien und Kompetenzen am EMA bereits täglich nicht nur in verschiedenen Fächern, sondern auch in außerschulischen Veranstaltungen und Angeboten - sei es in AGs, Musikensembles, Aktivitäten im Rahmen des MINT-Schwerpunkts, Fahrten, Austauschen etc. - eine große Rolle spielen und trainiert werden.

Das EMA-StuBo-Konzept fokussiert sich daher vor allem auf die Bereiche, die unabdingbar für eine reflektierte Berufswahl und die Ausbildungs- und Studierfähigkeit sind:

     Förderung der Eigenverantwortlichkeit und Selbstorganisation

     Ermöglichen praktischer Erfahrungen

     Erlernen eines souveränen Umgangs mit Informationsquellen

     Bewerbungstraining sowie die wichtige

     Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenz.

Entsprechend dem Leitfaden des Kölner Bildungsnetzwerks[2] müssen die Jugendlichen in die Lage versetzt werden, sich selbst folgende Fragen zu beantworten:

Welche Interessen habe ich?

Welche Kompetenzen habe ich?

Welche Berufe gibt es und welcher passt zu mir?

Wie komme ich an passende Informationen und erhalte Hilfestellung?

Wie geht es im Berufsleben zu?

Wie sind die Bewerbungsmodalitäten?

Um diese Fragen zu klären, ist es wichtig, immer wieder den konkreten Sinn und späteren Nutzen der schulischen Unterrichtsthemen deutlich zu machen. Wichtig ist aber ebenso, dass auch die Eltern als Ansprechpartner und Berater ihrer Kinder zur Verfügung stehen.

Implementierung der KAoA-Module ab Klasse 8 seit 2016/7

Spätestens ab der Klasse 8 beginnt seit dem Schuljahr 2016/17 an allen Schulen in NRW der Prozess der Studien- und Berufsorientierung. Im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss - Übergang Schule-Beruf in NRW“ (KAoA) nehmen die Schüler/innen an verschiedenen, systematisch aufeinander aufbauenden Berufsorientierungsmaßnahmen (u. a. Potenzialanalyse, Berufsfelderkundungen, Betriebspraktikum) teil und bereiten sich damit frühzeitig auf den Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf vor. In Stufe 8 bedeutet das drei verschiedene Module: Berufswahlpass, Potenzialanalyse und Berufsfelderkundungstage.

Modul Berufswahlpass

Im Rahmen der Potenzialanalyse erhielten alle Schüler einen Ordner mit Arbeitshilfen zur Vor- und Nachbereitung der einzelnen Berufsorientierungsmaßnahmen für den Unterricht und zu Hause. Zudem sollen hier alle Praktikums- und Teilnahmebescheinigungen eingeheftet werden und den Schülern bis zum Abitur und darüber hinaus zur Sammlung wesentlicher Schritte und Dokumente auf dem Weg in das Berufsleben dienen. Auch in der späteren Berufsberatung durch unseren Kooperationspartner von der Bundesagentur für Arbeit, Herrn Hägerbäumer, bietet der Pass eine gute Gesprächsgrundlage.

Modul Potenzialanalyse

Die Potenzialanalyse stellte dabei den Auftakt der Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung dar. Sie wurde durch einen externen Bildungsträger durchgeführt, der nach einem Ausschreibungsverfahren durch das Land NRW ausgewählt wurde. In unserem Falle handelte es dabei um die sbh west, eine regional verankerte Gesellschaft der SBH-Gruppe, die als einer der größten Bildungsdienstleister Deutschlands die Bildungsarbeit in der Region mit rund 80 Standorten vertritt. Die Potenzialanalyse ist eine stärken- und handlungsorientierte Analyse von Fähigkeiten und Interessen der Schüler/innen, vollkommen unabhängig von Schule und ihren Anforderungen. Es gibt also weder einen Test im schulischen Sinne noch Noten, die auf dem Zeugnis stehen. Was hier „getestet“ wird, soll den Weg zur Berufsfindung unterstützen und daher als Grundlage für die individuelle Förderung, Beratung und Unterstützung im Studien- und Berufswahlprozess dienen. Die Ergebnisse werden schriftlich zusammengefasst und jeder Schülerin/jedem Schüler in einem persönlichen Auswertungsgespräch, zu dem auch Eltern/Erziehungsberechtigte herzlich eingeladen sind, ausführlich erläutert. Informationen s. auch unter www.berufsorientierung-bonn-rhein-sieg.de.

Modul Berufsfelderkundungen

Nachdem in der Potentialanalyse die eigenen Fähigkeiten im Mittelpunkt standen, geht es im folgenden Modul, der Berufsfelderkundung, um das Kennenlernen möglicher Tätigkeitsfelder im späteren Berufsleben An drei Tagen lernen die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Berufsfelder kennen. Sie sollen dabei die Arbeitsbereiche eines Unternehmens, einer Behörde oder einer Institution praxisnah kennenlernen und erste Kontakte für künftige Praktikums- und Ausbildungsstellen knüpfen. Die Teilnahme an den Berufsfelderkundungstagen bildet daher einen wichtigen Baustein auf dem Weg der beruflichen Orientierung und ermöglichte den Schülern wichtige Einblicke in das Berufsleben. Aufbauend auf den Ergebnissen der Potentialanalyse konnten die Schüler im zweiten Halbjahr einzeln oder auch in Kleingruppen verschiedene Berufsfelder wählen und sich bei entsprechenden Firmen oder Betrieben vorstellen. Berufsfelderkundungstage fanden, um Unterrichtsfall möglichst zu vermeiden, am Tag der Zeugniskonferenzen sowie dem Girl’s- und Boy’sday und anschließenden Freitag statt, um eventuell zwei Tage mit verschiedener Ausrichtung in einem Betrieb zu absolvieren. Im Politikunterricht werden die Unternehmensbesuche vor- und nachbereitet, für die Suche und Bewerbung sind die Schüler hingegen selbst verantwortlich. Sie können aber beispielsweise auf die Unterstützung der Eltern oder Lehrkräfte sowie auf das onlinegestützte Buchungsportal der Region Bonn/Rhein und unsere schulinterne umfangreiche Liste mit möglichen Ansprechpartnern zurückgreifen. Nach vielen kritischen Fragen und Bedenken im Vorfeld schienen die BFEs für die meisten Schüler eine Bereicherung zu sein. Die Ziele der Berufsfelderkundung sind eher durch die Sicht Erwachsener geprägt, wenn es um die Förderung von Eigenständigkeit, Eigenverantwortung, authentische Berufserfahrungen im außerschulischen Umfeld, Anforderungen an Verhaltenskodices und Selbstreflexionen geht. Einige Berichte der Schüler/innen im Jahresbericht zeigen, dass die gewünschte Reflexion durchaus erfolgte und zu interessanten Ergebnissen führte.

StuBo-Curriculum

Seit 2017 sind alle am EMA stattfindenden AKtivitäten, Maßnahmen und Angebote im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung im schuleigenen StuBo-Curriculum festgehalten, um die Tranparenz unter allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft zu vergrößern und einen Überblick zu bieten.

Wir hoffen, dass alle Aktivitäten im Sinne einer positiven Entwicklung unserer Schülerschaft beitragen!

[1] Leitfaden, Koordination der Berufsorientierung in der Sek I, Stiftung Partner für Schule NRW, Düsseldorf 2008, S. 10 f.

[2]Kölner Bildungsnetzwerks „Lernende Region – Netzwerk Köln“


StuBo-buntSEK II: Informationen zur Studien- und Berufsorientierung

Informationen zu Veranstaltungen

Weiterlesen: Informationen zu Veranstaltungen Sek. II



SEK I: Informationen zur Studien- und Berufsorientierung 

Weiterlesen: Informationen zu Veranstaltungen Sek. I


Genaue Erläuterungen zum EF-Praktikum werden allen EF'lern am Schülersprechtag live vorgestellt und anschließend per Mail zugesandt.

Vorgaben zum Bericht, der im Sommer 2016 angefertigt wird, werden ebenfalls gemailt und im Unterricht besprochen.

Hier zwei Beispiele von 2014 und 2015:

Bericht 1

Bericht 2

Praktikumsbericht 2007

Von Christina Philipzen (Stufe 11)

1. Warum Praktikum?

Ich denke, das Praktikum in der Oberstufe ist ein elementarer Bestandteil der ganz persönlichen Berufsfindung. Zwei Wochen sind sicherlich zu kurz, um in den Arbeitsrhythmus zu kommen und richtig in die Aufgaben eingebunden zu werden, aber es ist eine gute Gelegenheit, den „Traumberuf“ einmal in der Praxis zu erleben.

Aber auch Praktikanten, die nicht in einem Metier hospitieren, in dem sie auch später arbeiten wollen (evtl., weil sie keinen anderen Platz gefunden haben), lernen meiner Meinung nach etwas dazu. Es braucht nämlich auch Mut und Stärke, sich in einem fremdem Betrieb einzubringen und zu behaupten. Mir persönlich ist das nicht immer leicht gefallen und deswegen denke ich, dass man auch diesbezüglich etwas aus der Praktikumszeit gewinnt.

Ich habe mich für ein Praktikum als Redakteurin einer Zeitung entschieden, weil mich der Beruf der Journalistin sehr interessiert und ich mir einen Beruf in den Medien, speziell im Zeitungswesen, gut vorstellen kann. Ich musste schnell feststellen, dass es fast unmöglich ist, ein Schülerpraktikum bei einer Zeitung zu absolvieren, da sich zu Anfang niemand bereit erklärte mich für zwei Wochen aufzunehmen mit der Begründung, dass dies nur für Studenten oder für längere Praktika möglich sei. Durch Beziehungen bekam ich dann letztendlich doch die Chance bei KölnSport, einem Sport- und Freizeitmagazin, zu arbeiten.

Ursprünglich wollte ich zwar zu einer Tageszeitung (KölnSport erscheint zehnmal im Jahr), aber die verhältnismäßig kleine Redaktion erwies sich im Endeffekt doch als günstiger für mich.

2. Erwartungen

Ich habe mir von dem Praktikum Klarheit über mein Berufsziel, aber auch neue Erfahrungen erhofft. Ich wollte den Alltag eines Journalisten erleben und mir von meinen „Kollegen“ das eine oder andere abgucken und dazulernen. Ein Wunsch von mir war es etwas zu schreiben, was dann tatsächlich in der nächsten Ausgabe erscheinen würde.

Zugegeben habe ich mir meine Zeit bei KölnSport ein bisschen zu abenteuerlich vorgestellt. In meinen Gedanken sah ich mich mit den Redakteuren täglich von einem anderen sportlichen Event zum anderen fahren und in Bezug auf die Redaktion kamen mir Bilder von gigantischen Großraumbüros in den Sinn, unterlegt mit der typischen Geräuschkulisse, wie ich sie aus Filmszenen in Redaktionen kenne. Tatsächlich sah das Ganze ein wenig anders aus.

3. Praktikumsverlauf

Meine Zeit bei KölnSport begann recht ereignislos. Grund dafür war der außerordentlich schlechte Zeitpunkt, da die neue Zeitung am Ende der Woche erscheinen sollte. Der Inhalt war also schon fertig gestellt, es ging nur noch um das Layout und Korrekturen. Die Räume waren kleiner, als ich es erwartet hatte. Es arbeiteten immer zwei bis drei Grafiker und maximal vier Redakteure. Das Arbeitsklima war recht kühl, deshalb war ich am ersten Tag zu schüchtern, um mich bei meinem Chef, der wegen der Fertigstellung sehr gestresst war und mir keine Beschäftigung gab, bemerkbar zu machen. Das hatte zur Folge, dass ich meinen ersten Arbeitstag etwas demotiviert vor dem Computer verbrachte. Die Zeit habe ich dann dazu genutzt, um mich im Internet über Studiengänge zu informieren.

Mein Tagesablauf sah so aus, dass ich um 9 Uhr anfing und nicht bis zum Feierabend um 6 Uhr sondern meist bis 4 Uhr arbeitete. Zwischen 12 und 2 Uhr durfte ich eine Stunde Mittagspause einlegen. Meist blieb ich in der Zeit aber in der Redaktion.

Am zweiten Tag trug mir mein Chef Herr Mertgens auf, ein Namens- und Stichwortverzeichnis über die Personen und Themen in den Heften, das die letzten zwei Jahre nicht mehr geführt wurde, nachzutragen. Damit war ich den Rest der Woche beschäftigt, zwischendurch schrieb ich kleine Artikel für die nächste Zeitung (meist Pressetexte, die ich auf 20 Zeilen kürzen bzw. umformulieren musste) oder recherchierte im Internet.

Auch wenn dadurch nur kleine Aufgaben für mich abfielen, war es spannend die Endphase einer Zeitungsproduktion zu verfolgen.

Mit meinen „Kollegen“ und dem Chef kam ich gut aus und ich merkte, dass mir nach meinen ersten Artikeln immer mehr zugetraut wurde.

So kam es dann auch, dass ich in der zweiten Woche einen Artikel über Mailand schreiben durfte, für den eine ganze Seite vorgesehen war. Mir wurde lediglich das Thema vorgegeben; für die Recherche und den Aufbau meines Artikels war ich selbst verantwortlich.

Die für den Reiseteil verantwortliche Redakteurin gab mir nützliche Tipps und Anregungen.

Positiv fand ich, dass ich trotzdem nicht wie eine Schülerin behandelt wurde, sondern durchaus ernst genommen wurde und auch auf mich allein gestellt war. Auf meinen Artikel bekam ich eine sehr positive Resonanz und er ist in der Märzausgabe erschienen. Noch dazu wurde mein Name im Impressum genannt.

Das war eine tolle Erfahrung, die mir in einer großen Redaktion höchstwahrscheinlich nicht zuteil gekommen wäre.

Gegen Ende der Woche schrieb ich eine Homepage-Kritik über die Seiten von vier Kölner Eventhallen. Den letzten Tag verbrachte ich in der Grafikabteilung und bekam einen Einblick in die Gestaltung der Zeitschrift.

4.Gesichtspunkte für Studien- bzw. Berufswahl

Bei meiner Internetsuche bin ich auf einen Studiengang gestoßen, der an der Hochschule der Künste in Berlin angeboten wird und sich „Kulturjournalismus“ nennt. Dieser Studiengang geht sowohl vom Fach, nämlich Journalismus, als auch vom Thema (Kunst, Musik, Kultur) in die Richtung, für die ich mich am meisten interessiere. Allerdings braucht man um dieses vier Semester lange Studium anzutreten, bereits einen Hochschulabschluss oder langjährige Berufserfahrung. Das bedeutet, dass ich erst ein anderes Studium, wie beispielsweise Germanistik, oder ein Volontariat abschließen muss. Eine Alternative zum Studium ist eine Ausbildung an der Journalistenschule. Hier bin ich jedoch oft auf Probleme, wie beispielsweise enorm hohe Kosten oder 1000 Bewerber für nur 16 Plätze, gestoßen.

Fest steht für mich, dass ich einen Beruf im Kulturbereich anstreben möchte, ob als Journalistin oder nicht, habe ich noch nicht entschieden. Ich kann es mir gut vorstellen, weil es mir sehr viel Spaß macht, aber ich möchte andere Berufe, mit denen ich bisher noch nicht so sehr in Kontakt getreten bin, die mich aber dennoch interessieren, noch nicht ausschließen.

Wie decken sich meine Erfahrungen mit den Erwartungen?

Größtenteils haben sich meine Erwartungen erfüllt. Meine Praktikumszeit war eine wertvolle Erfahrung, durch die ich einen Einblick in redaktionelle Arbeit erhalten habe. Die Kritik von professionellen Journalisten, aber auch das positive Feedback in Bezug auf meine Arbeit war sehr wichtig für mich. Störfaktor allein waren die größeren Zeitspannen, in denen ich keine Aufgaben hatte und mich nicht so recht zu beschäftigen wusste.

Auch wäre ich gerne zu einer Pressekonferenz oder anderen Außenterminen mitgefahren, aber dafür waren zwei Wochen einfach zu kurz.

Toll war dagegen, dass ich tatsächlich einen ganzseitigen Artikel verfassen durfte.

Abschließend kann ich also sagen, dass mein Praktikum nicht nur eine spannende Erfahrung war, sondern mich auch in meiner Idee, einen journalistischen Beruf anzustreben, bestärkt hat.


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