Der Projektkurs Informatik (Q1) von Herrn van den Boom hatte am Mittwoch, 4.2.26, die Gelegenheit, echte Praxisluft zu schnuppern: Bei einer Exkursion zur CONET GmbH in Bonn (am Bundeskanzlerplatz) erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Software-Entwicklung im professionellen Umfeld.

Ein besonderes Highlight war der Besuch in der 13. Etage – mit einem beeindruckenden Blick über Bonn. Doch vor allem fachlich lohnte sich der Termin: CONET zeigte anschaulich, wie moderne Softwareprojekte in Unternehmen organisiert und umgesetzt werden. Als IT-Beratung und Softwaredienstleister arbeitet CONET in vielfältigen Kundenprojekten – von der Konzeption über die Entwicklung bis zum Betrieb digitaler Lösungen.

Im Mittelpunkt standen dabei zentrale Fragen, die auch für unseren Projektkurs entscheidend sind:

Wie geht Projektplanung in der Praxis?
Von der Idee über Anforderungen bis hin zu Zeitplanung und Rollen im Team wurde deutlich, wie wichtig klare Strukturen und Absprachen sind.

Wie nutzt man GitLab zur Softwareentwicklung?
Die Klasse lernte, wie GitLab als Plattform für Versionsverwaltung und Zusammenarbeit eingesetzt wird – inklusive typischer Workflows in Entwicklerteams.

Wie setzt man Tickets sinnvoll ein?
Anhand konkreter Beispiele wurde gezeigt, wie Aufgaben in Tickets zerlegt, priorisiert, dokumentiert und im Team nachverfolgt werden – eine Grundlage für transparente, planbare Entwicklung.

Direkt im Anschluss konnten die Inhalte direkt praktisch umgesetzt werden: Mit den vorgestellten Tools und Vorgehensweisen starteten die Schülerinnen und Schüler nun die Entwicklung einer Webanwendung zur Abstimmung eines Abimottos. So wurde der Transfer von der professionellen Arbeitsweise in ein eigenes Schulprojekt unmittelbar umgesetzt.

Ein herzliches Dankeschön an CONET und insbesondere an Herrn Wittersheim für die freundliche Betreuung, die vielen anschaulichen Beispiele, das leckere Mittagessen und die tollen Eindrücke. Diese Erfahrungen können wir sehr gut für die weitere Arbeit im Projektkurs nutzen.

Nils van den Boom