Kunst

  • Alumni Sieger 2018Zum 200jährigen Jubiläum der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn haben sich acht Schülerinnen und Schüler der jetzigen Q2 mit bedeutenden Persönlichkeiten beschäftigt, die an der Universität gewirkt und Bedeutendes geschaffen haben. Entstanden sind sieben geistreiche Porträts, die den Betrachter/in nachhaltig beeindrucken. Allen Arbeiten ist gemein, dass sie das Prinzip der Ähnlichkeit zum Thema machen. Es gilt aber nicht nur die äußere Erscheinung, sondern alle jungen Künstler/innen haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Wesen des jeweiligen Alumnus einzufangen. Das setzt eine intensive Beschäftigung mit den Lebensumständen und Charaktereigenschaften der Porträtierten voraus.

    „Entstanden ist ein buntes und abwechslungsreiches Kaleidoskop, welches die Vielseitigkeit unserer Hochschule anhand ihrer bedeutenden Persönlichkeiten ausdrucksstark widerspiegelt“, schreibt Dr. Andrea Grugel von der Universität Bonn.

    Die Arbeiten der Preisträger können vom 06.10.2018 bis zum 21.10.2018 in der Blauen Grotte des Universitätsgebäudes angeschaut werden.

    Hannah Witsch hat ein feierlich anmutendes Porträt des Geistlichen Josef Brinkhues geschaffen, das durch den großzügigen Einsatz von Weiß und Gold betont, dass Brinkhues der siebente Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland war. Gerahmt wird das Porträt durch ein farbenprächtiges Kirchenfenster.

    Anaïs Siebers und Giulio Alexander Pizzo haben eine Porträtbüste Johannes Peter Riegels aus Gummibärchenmasse gegossen. „Wir haben einen Badmintonball in der Mitte des Kopfes platziert, um zu zeigen, dass Riegel nicht nur Wirtschaftswissenschaftler, sondern auch begeisterter Sportler war“, sagt Anaïs Siebers schmunzelnd. „Die plastische Umsetzung war eine echte Herausforderung und hat viel Spaß bereitet“, ergänzt Giulio Pizzo.

    Carl Schurz, der von 1877 bis 1881 unter Präsident Rutherford B. Hayes Innenminister der Vereinigten Staaten war, wurde von Lena Claire Bojanowsky aus weißem Ton modelliert. Der Porträtierte wirkt neugierig und gleichzeitig ungeheuer willensstark.

    Tiziana Kleimann hat ein Ölgemälde von Luise Straus geschaffen. Straus war die erste Frau, die an der Universität Bonn in Kunstgeschichte promoviert hat. „Dadurch, dass Straus ein paar Jahre mit Max Ernst verheiratet war, wird sie immer in einem Atemzug mit ihm genannt und steht im Schatten ihres berühmten Mannes. Mir ging es darum, Luise Straus unabhängig von ihrem Mann zu zeigen.“

    Valentin Birkelbach hat aus Zeitungspapier eine Collage von Christian IX. von Dänemark erstellt. Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, wie genau das Bild gearbeitet ist. „Ich habe eine Woche nur geklebt. Das war eine echte Geduldsarbeit, aber der Aufwand hat sich gelohnt!“, sagt Valentin Birkelbach strahlend.

    Paula Usinger hat ein Gemälde geschaffen, das aus der Entfernung wirkt. „Karl Weierstraß hat sehr komplexe Formeln genutzt, die sich einem Laien entziehen. Deshalb habe ich die Namen der Formeln genommen und so komponiert, dass die Formeln sein Gesicht ergeben“, erklärt Paula Usinger das Porträt des Mathematikers.

     

    Von der Qualität der eingereichten Arbeiten kann man sich unter

    https://alumni.uni-bonn.de/public/bedeutende_alumni.aspx

    überzeugen!

     

    Genoveva Schmid und Anne Ittmann-Wahl für die Fachschaft Kunst

     

    Alumni Sieger 2018 Bild2

     

    (Foto: G. Schmid)

  • Martinszoch 2017 durch die StrassenSingend und ihre neuen Laternen schwenkend zogen unsere Fünftklässler am 10. November geschlossen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern im großen Martinszug durch die Bonner Innenstadt mit. Der größte der zahlreichen Bonner Martinszüge stand wie stets unter dem Motto "Teilen verbindet" und führte vom Münsterplatz durch die Innenstadt zum Sterntor, wo St. Martin und der Bettler die Mantelteilung vollzogen. Am Marktplatz versammelten sich dann alle Laternen- und Musikgruppen ums große Martinsfeuer und auf der Rathaustreppe zu Martinsliedern und Schlussgebet.

    Als dann auch noch die Entscheidung der Laternen-Jury bekanntgegeben wurde, dass der Preis für die schönsten und originellsten Martinslaternen in diesem Jahr ans EMA geht, war der Jubel im Marktplatzrund natürlich riesengroß! Ganz besonderer Dank gebührt mithin Genoveva Schmid für ihre Idee zum diesmal herausragenden Design der Musiknoten nachempfundenen Laternen, die im Zusammenarbeit mit Frau Giefer und Frau Ittmann-Wahl im Kunstunterricht der 5er den Musischen Schwerpunkt unseres Hauses im wahrsten Sinne des Wortes in allen Facetten leuchten ließen und dann von den Kindern St. Martin zu Ehren durch die Straßen getragen wurden.

    Und ein Dankeschön natürlich auch an alle Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die durchs Dabeisein und Mitsingen dazu beigetragen haben, dass es ein schönes und stimmungsvolles Ereignis wurde.

    Jochen Stiewe

     

     

    Martinszoch 2017 vor dem Zoch

     

    Treffpunkt Münsterplatz. Die EMA-Laternen sind Musiknoten. Unser "Schildträger" (vorn) wird am Ende sagen, es sei ihm ein Vergnügen gewesen, den späteren Laternen-Sieger anzuführen...

     

    Martinszoch 2017 Frau Schmid freut sich schon

     

    Frau Schmid freut sich. Die beleuchteten Noten sind schön geworden. Und der Regen hat sich auch verzogen. Jetzt kann´s los gehen.

     

    Martinszoch 2017 los gehts

     

    Und weil die EMA-Laternen heute im Zeichen unseres musischen Schwerpunktes leuchteten, galt: Keine Noten ohne Notenschlüssel - von Frau Ittmann-Wahl kunstvoll modelliert und belechtet.

     

    Martinszoch 2017 am Sterntor

     

    Ankunft am Sterntor, wo Martin und der Bettler (im Hintergrund schemenhaft aber shiny) die Mantelteilung vollzogen.

     

    Martinszoch 2017 EMA Laternen

     

    Finale am Rathausplatz vor´m Martinsfeuer - Laternen hoch!

     

    Martinszoch 2017 EMA Laternen2

     

    Martinszoch 2017 Kuh2

     

    Äh...wieso jetzt mit Kuh-Laterne, wo´s doch heute nur mit Noten geht? - Weil wir - Achtung, jetzt wird´s gut - aus der Stufe KUH 2 sind! (Tusch. Dreifach.)

     

    Martinszoch 2017 SID und ITT freuen sich noch mehr

     

    Am Ende freuen sich Genoveva Schmid und Anne Ittmann-Wahl über die Begeisterung der Jury für das diesjährige Laternen-Design - in dem Musik drin ist. Herzlichen Glückwunsch! Die Mühe und das Basteln in zahlreichen Kunststunden haben sich gelohnt.

     

    Martinszoch 2017 auf und nieder

     

    (Fotos: J. Stiewe)

  • Karnevalsorden 2017 Orden3Zu traditionellen Karnevalssitzungen gehören im Rheinland natürlich auch Karnevalsorden dazu. Und da das EMA in den letzten Jahren eine beeindruckende Karnevalstradition aufgebaut hat, war schnell klar: Es mussten individuelle, kreative und von den Schülerinnen und Schülern selbst hergestellte Keramikorden her, um dieser Tradition noch mehr gerecht zu werden. Gesagt, getan! Nicht nur die Oberstufe, sondern auch die Mittelstufe beteiligte sich mit knapp 230 Gramm Ton pro Schülerin und Schüler an der Entstehung der Orden. Der Ton wurde als erstes kräftig geschlagen und durchgeknetet, damit eingeschlossene Luft entweichen konnte. Das machte den Kindern und Jugendlichen besonders viel Spaß. Anschließend wurde der Ton zu einer etwa 1 cm dicken Platte ausgerollt. Hierfür benutzten sie die vom Hausmeister Herrn Bauer bereitgestellte Folie und Holzrollen. Wird der Ton nämlich zwischen zwei solchen Lagen ausgerollt, kann die Tonplatte mühelos gewendet und abgelöst werden, ohne dass sie sich verzieht. Danach wurden aus dieser Platte die kreisrunden Formen mittels Rohren von ca. 7 cm Durchmesser ausgestochen.

    Folgende Dinge mussten auf den Karnevalsorden abgebildet sein: Zum einen sollte am Rand EMA Karneval 2017 eingeritzt werden und zum anderen sollte ein karnevalistisches Element (wie z.B. Narrenmütze, Clown, Wappen, Luftballons, Bonbons o. Ä.) im Mittelpunkt stehen.

    Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler beachten, dass bei der Verbindung von Tonteilen die Berührungsfläche z. B. mit einer Gabel vorsichtig aufgeraut wird. Anschließend diente der Tonschlicker (mit Wasser verdünnter Ton) als Klebstoff, der die entstandenen Rillen wieder auffüllt. Der Tonschlicker, der beim Aufeinandersetzen der Teile herausquillt, wurde über der Nahtstelle verstrichen und diente als zusätzliche Sicherung. Für die Buchstaben und die Herstellung der karnevalistischen Elemente benutzten die Schülerinnen und Schüler die vorhandenen Tonwerkzeuge.

    Nachdem die Orden dann fertiggestellt wurden, sind Herr Schiffelgen und Herr Bauer mehrmals zum Heizungskeller geeilt, um die Orden schnellstmöglich zu trocknen. Dort verweilten sie ungefähr 3 Wochen. Danach wurden sie in blaue Keramikfarbe getaucht und gebrannt. Das Ergebnis waren 117 toll gestaltete und von den Schülerinnen und Schülern eigenhändig hergestellte Orden mit vielen kreativen, karnevalistischen Elementen.

    Ein besonderer Dank gilt natürlich Herrn Bauer für die tolle Idee. Außerdem Frau Heck und Herrn Schiffelgen für die Unterstützung, dem Förderverein für die Finanzierung des Tons und der Keramikfarbe und den vielen Klassen/Kursen die das überhaupt möglich gemacht haben.

     

    Katharina Rieschel

     

     

    Karnevalsorden 2017 Anfang

     

    Karnevalsorden 2017 Ofen

     

    Karnevalsorden 2017 NachLackierung

     

    Karnevalsorden 2017 Orden1

     

    Karnevalsorden 2017 Orden2

     

    Karnevalsorden 2017 Orden5

     

    Karnevalsorden 2017 Orden4

     

    (Fotos: K. Rieschel, T. Harth)

  • 1914 AusstellungsbildAm 22.11.2013 besuchte der Q2 Kunstkurs von Frau Schütte die Ausstellung „1914 - Die Avantgarden im Kampf“.
    Das Thema war der Erste Weltkrieg (1914-1918) und seine fatalen Auswirkungen auf die Künstler, die in den Krieg zogen. Bereits am Anfang wurde man stark mit dem Hauptthema der Ausstellung konfrontiert: Illusion versus Desillusion.
    Am Eingangsbereich stellte sich Lovis Corinth, ein deutscher Maler, stolz in Ritterrüstung dar. Auf der anderen Seite der Wand sah man sein zweites Gemälde nach dem Krieg - die Ritterrüstung des Künstlers lag reglos auf dem Boden.
    Vertreter der Ausstellung waren unter anderem Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner und Picasso.
    Die Künstler gingen enthusiastisch, patriotisch in den Krieg und  kamen als gebrochene Menschen wieder zurück.
    Die Ausstellung war chronologisch angeordnet, es wurde sehr viel Wert auf verschiedene Themen gelegt.
    Unter anderem wurden die Künstler benutzt, um Propaganda gegen die Feinde zu machen. Zum Teil wehrten sich die Künstler gegen ihre Aufträge und stellten die grausame Realität dar. Es kam dann zu einer Zensur, worauf später noch einmal näher eingegangen wird.
    Desweiteren kamen Künstler auch beim Bemalen von Flugzeugen zum Einsatz, wo das Camouflage-Muster benutzt wurde, um die Maschinen in den Lüften zu tarnen.
    Die Ausstellung zeigte nicht nur Gemälde, sondern auch Fotografien.
    Darauf waren die Künstler mit ihren Kameraden in stolzen Posen zu sehen. Erschreckend dabei war die Vorstellung, dass einige von ihnen in unserem Alter, vielleicht ein bisschen älter waren.
    Interessant waren die verschiedenen Stilrichtungen innerhalb der Ausstellung, wie zum Beispiel der Kubismus und die abstrakte Kunst. Die Entstehung von Kunstbewegungen zu dieser Zeit, wie der Surrealismus und der Dadaismus als Protest, kamen dabei besonders zur Geltung, da sie sich innerhalb der Ausstellung voneinander abhoben.
    Neben Gemälden und Fotografien gab es auch Skulpturen, die einerseits Figuren in majestätischen Kriegerhaltungen darstellten. Es gab aber auch Figuren auf dem Boden, die den gebrochenen Menschen darstellen sollten.
    Das Bild, was mich am meisten ergriffen hatte, wurde von dem englischen Künstler Christopher Nevinson gemalt.
    Wie bereits oben angemerkt, war es sein eigentlicher Auftrag, den Krieg zu glorifizieren, indem er sein Vaterland siegesbewusst darstellen sollte. Sein Gemälde „Wege des Ruhms“ zeigte seine Kameraden tot im Stacheldrahtzaun liegend. Das englische Kriegsministerium nahm das Ausstellungsstück kurzerhand aus der Ausstellung.

    „1914-Die Avantgarden im Kampf“ war sehr abwechslungsreich, was Stilrichtungen und Kunstarten anging, sowie gut strukturiert, sodass es dem Besucher erleichtert wurde, sich zurecht zu finden.
    Der Besuch löste eine bedrückende, nachdenkliche Stimmung aus, doch die Ausstellung ist durchaus empfehlenswert.

    Annika Remmel, Q2 GK- Kunst

  • Auf der Klassenfahrt der 6b ist die Idee entstanden, die vielen, tollen Erlebnisse während der Klassenfahrt auf dem Aremberg in einem großen Klassengemälde im Stil von Keith Haring festzuhalten. Jeder Schüler und jede Schülerin der Klasse 6b sowie die begleitenden Lehrerinnen Frau Strempel und Frau Ittmann gestalteten ein kleines Kästchen. So entstand mit Unterstützung von Herrn Baur eine spannende und farbenfrohe Aremberg-Malerei, die anlässlich des 80-jährigen Jubiläums des Arembergs zur Verschönerung des Musikraums geschenkt wurde.

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  • Neben Projekten des Fachunterrichts sind wir stets bemüht auch öffentliche Projekte und Ausstellungen mit Schülerinnen und Schülern zu gestalten. Alljährlich findet z.B. am Tag der offenen Tür ein Workshop „Kunst entdecken“ statt. Hier finden Sie einige Berichte zu öffentlichen Projekten und Ausstellungen…

    • Öffentliche Projekte und Ausstellungen
  • Um den Fachunterricht praxisnah zu bereichern, sind wir bemüht den Schülerinnen und Schülern Kunst sowohl in schulinternen Projekten als auch extern durch Unterrichtsgänge (z.B. Museumsbesuche etc.) nahe zu bringen. Im Folgenden berichten wir über einzelne erfolgreiche Projekte des Fachunterrichts…

  • EMAART

    Ab sofort ist der Kunstkalender des EMA-Gymnasiums für das Jahr 2011 erhältlich. Trotz gestiegener Herstellungskosten und geringerer Sponsormittel halten wir den Preis von 5,-€.

    Sollte der Verkauf des EMA-ART-Kalenders ähnlich erfolgreich verlaufen wie in den vergangenen Jahren, werden die Überschüsse unserer Partnerschule in Cusco/Peru zugute kommen.

    Erhalten können Sie den Kalender im Sekretariat der Schule oder bei Frau Weiler.

    Vielen Dank!

    I. Weiler

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