Informatik

  • Am Montag, den 23. Januar 2012, besuchte uns Herr Rubenschuh von der Abteilung „IT-Security & Compliance“ der Deutschen Post im Informatik-Unterricht.

    Im Informatik-Grundkurs von Herrn van den Boom hatten wir uns im Vorfeld mit den Themen „SQL“ und „Datenbanken“ auseinander gesetzt. Von daher wussten wir, wie man mit „SQL“, Informationen aus verschiedenen Datenbanken abrufen kann. Wir waren sehr interessiert, dies auch auf den Bereich „IT-Security“ anzuwenden.

    Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung, berichtete Herr Rubenschuh zunächst äußerst informativ über die Themenfelder der IT-Sicherheit der Deutschen Post im Unternehmensbereich BRIEF.

    Er erzählte uns von der Vielzahl der täglichen Angriffe auf die Firewalls und von den Einschätzungen hinsichtlich deren Gefährlichkeit. Dabei wurde uns klar, dass zwischen vielen leicht abwehrbaren Angriffen auch wenige wirklich gefährliche sein können.

    Im zweiten Teil seines Vortrags informierte er uns über die verschiedenen Bereiche, die in der „IT-Security“ zusammenwirken.

    Einer der drei Teilbereiche sind die Menschen. Zu diesem Bereich zählen die Hacker. Hacker versuchen, „Löcher“ oder offene „Türen“ bei der Sicherheit der Internetangebote zu finden, um z.B. an Kundendaten oder andere vertrauliche Daten zu kommen.

    Ein zweiter Teilbereich sind die Prozesse. Hierzu zählen die verschiedenen Prozesse, die sich um eine ausreichende Sicherheit bemühen.

    Der letzte Teilbereich ist die Technik. Dieser beschäftigt sich insbesondere mit Viren, Trojanern und anderen Angriffsmethoden auf die „IT-Sicherheit“.

    Herr Rubenschuh verdeutlichte uns diese drei Bereiche an verschiedenen Beispielen.

    Dazu erstellte er eine „fake“ (=falsche) DHL-Seite. In diese Seite baute er verschiedene Sicherheitslücken ein.

    Das erste Beispiel bezog sich auf „SQL“. Mit einem einfachen Befehl, spuckte die „fake“ DHL-Seite alle vertraulichen Kundendaten aus ihrer Datenbank aus. Dieses Beispiel bezog sich auf den Teilbereich „Mensch“. Ein Hacker würde die Kundendaten nutzen, um beispielsweise an vertrauliche Bankdaten heranzukommen. Durch so eine Sicherheitslücke entstünden dem Unternehmen Geld- und Ansehensverluste.

    Das zweite Beispiel bezog sich auf die Technik. Herr Rubenschuh demonstrierte an seinem Laptop, wie dieser zu einem „Zombie“ gemacht werden kann. Dies bedeutet, dass der Computer über eine Hackerplattform gesteuert und bedient werden kann. So kann eine unauffällige E-Mail einen zu bestätigenden Link beinhalten, der in Wahrheit einen unsichtbaren Virus enthält und den PC dadurch „vergiftet“. Ein echter Hacker könnte so einen PC nun aus der Ferne steuern, zerstören oder alle vertraulichen Daten für seine Zwecke nutzen.

    Das letzte Beispiel war zum Thema „Betrug“. Herr Rubenschuh zeigte uns, wie man durch die Änderung von Parametern von einem Webshop Geld bekommt anstatt zu zahlen.

    Durch einen Fehler auf der „fake“ DHL Seite konnte Herr Rubenschuh die Preise so ändern, dass kein Geld gezahlt werden musste, sondern welches zurück kam. Durch eine kleine Parameteränderung im URL (Adressierung bzw. Lokalisierung einer Internetdomain im Netz) setzte er den zu bezahlenden Betrag einfach ins Minus. Wäre dies ein echtes Internet-Angebot gewesen, wären die Kosten nun nicht mehr bei uns, sondern auf  Seiten der Deutschen Post angefallen.

    Insgesamt war der Vortag von Herrn Rubenschuh sehr interessant, lebendig und lehrreich, so dass wir die verschiedenen Hackerangriffe gut nachvollziehen konnten. Zum Nachmachen bei echten Internetangeboten sind sie trotzdem nicht zu empfehlen, da wir auch sehen konnten,  mit welchen spezialisierten Werkzeugen die Post solche illegalen Angriffe aufdecken und zurückverfolgen kann. Da die Internetangebote von Unternehmen heute ein fester Bestandteil des Geschäftsmodells sind, ist es verständlich, dass echte Angriffe als Bedrohung gesehen werden. Auch, wenn es verlockend erscheint aus dubiosen Quellen erhaltene „Hacker-Tools“ selbst zu testen oder eigene Angriffsversuche zu starten, wäre es falsch dies bei Unternehmen zu versuchen. Dafür eignen sich Testsysteme besser bei denen kein Schaden für andere entstehen kann.

    [Celina Illies, Informatik Grundkurs Q1/12]

  • 20120116_TSG_010Albert Henn überreichte im Namen der Deutschen Telekom dem Bonner Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium vierzehn neue Tablet PCs für den Unterricht.

     

    Informatik wird am EMA nicht einfach nach Schema F unterrichtet. So lernen die Schüler und Schülerinnen des Informatikkurses der neunten Stufe die ikonische Programmiersprache "AppInventor" und entwickeln eine Android-App, die beispielsweise einen Roboter aus Lego-Steinen steuert. Im Informatik-Projektkurs der Stufe zwölf wird bereits eine Android-App mit Java programmiert, die den Schülern den Vertretungsplan der Schule auf Smartphones und Tablet PCs anzeigt. Weitere moderne und nützliche Anwendungen in den Fächern Erdkunde, Musik und Deutsch sind in Planung. „Dank der Spende sind die Schüler nun in der Lage, die Apps direkt auf den Tablet PCs zu programmieren und ihre Funktionalität zu testen.“, sagt Nils van den Boom, Informatiklehrer am EMA.

    Spende als zusätzliche Motivation
    "Mit dieser Spendenaktion möchten wir Schüler und vor allem auch Schülerinnen den Zugang zu den Fächern Mathematik und Informatik erleichtern und einen anschaulichen und praxisnahen Unterricht ermöglichen.“, erklärte Albert Henn bei der Übergabe.

    MINT Zukunft schaffen
    Unter diesem Namen hat sich eine deutsche Wirtschaftsinitiative zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auszubauen und qualitativ zu stärken. Der Vorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ ist Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutsche Telekom AG, und die Schirmherrin ist die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

  • Schulpreis_2011-2012_GoldDas Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur 6 weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an der Bonner Schule sogar 20 Schülerinnen und Schüler teil.

    Andreas Groß, Bernhard Reinke, Georg Reinke, Tilmann Bihler, Maximilian Janke, Lorenzo Pfeifer, Natalie Wirth und Max Bille lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

    Damit ist das EMA im Großraum Bonn die erfolgreichste Schule im Bundeswettbewerb Informatik.
  • IMAG0575

    Am Dienstag, den 22.11.2011, sind wir mit dem Informatik Projektkurs gemeinsam mit Herrn van den Boom und Herrn Reichelt nach der Schulzeit um 16:00 nach Troisdorf-Spich gefahren zum Briefzentrum der Deutschen Post DHL um uns über die Abläufe und Vorgänge in einem solchen Betrieb zu informieren. Deutschlandweit gibt es davon weitere 82 Betriebe dieser Art, für jede zwei Anfangsziffern der Postleitzahlen einen Betrieb (manchmal auch zwei oder aufgeteilt auf mehrere Postzentren). Die Filiale in Spich ist ein Betrieb der Größe/des Typs L (Large) wie die meisten anderen deutschen Briefzentren. In einem solchen Briefzentrum wird erstmal grob nach Standard-/Kompaktbriefen und Maxi-Briefen (bzw. größeren Briefen, weitere Differenzierung) getrennt. Die Standard- und Kompaktbriefe werden dann auf das Vorhandensein der Briefmarken kontrolliert und abgestempelt.

    Danach kommen die Briefe in eine Sortiermaschine, wo diese dann nach den einzelnen Bezirken (Postleitzahlen) getrennt werden. Der Einflussbereich des Postzentrums in Spich ist 53… . Also werden alle Briefe die zu einer 53… Postleitzahl geschickt werden nach Spich geleitet, aber auch die Briefe die von einer 53… Postleitzahl kommen und nach woanders geschickt werden sollen.

    Die Sortiermaschine liest die Adressen mit Hilfe eines Schrifterkennungsprogrammes und verleiht den Briefen einen Strichcode für die weiteren Maschinen, welche diese Informationen noch lesen sollen. Dabei wird der Brief komplett abgescannt und nach Aufgedrucktem durchsucht.

    Die Maxi – Briefe kommen in eine spezielle Maschine, wo diese nach Zielort sortiert werden (Postleitzahl). Pakete werden in diesem Briefzentrum lediglich weitergeleitet.

    Jeden Abend werden die Briefe um 21:00 Uhr abgefahren, und am Morgen kommen die Briefe meistens an. Der Großteil der Arbeit wird während des Abends und der Nacht durchgeführt. Im Unternehmen arbeiten zur Hauptarbeitszeit rund 80 Leute.

    Insgesamt war der Besuch in Spich sehr lehrreich und interessant. Es wurde auch nicht langweilig während der Führung und es war beeindruckend die Arbeitsabläufe in einer solchen Filiale zu beobachten und erklärt zu bekommen.

    (Jonathan J., Q1, Projektkurs Informatik)

     

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  • Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn nahm vom 7. bis 11. November zum 4-ten Mal an Europas größtem Informatik-Wettbewerb, dem Informatik-Biber, teil wie auch mehr als 150.000 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet.

    „Um zu analysieren, wer in sozialen Netzwerken wie Facebook für wen sichtbar ist und für wen nicht, bedarf es weniger Vorkenntnissen im Bereich Informatik als vielmehr einer gesunden Portion logischen und strukturellen Denkens“, unterstreicht Dr. Wolfgang Pohl,  Geschäftsführer der Initiative Bundesweit Informatiknachwuchs fördern (BWINF). So standen beim Motivationswettbewerb Informatik-Biber auch keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund, sondern unterhaltsame Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen. 18 spannende Fragen mussten die 528 teilnehmenden EMA-Schülerinnen und Schüler im Rahmen des in diesem Jahr zum fünften Mal durchgeführten Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

    Mit Erfolg:

    • Bernhard Reinke (Stufe 13),
    • Georg Reinke (Stufe Q1),
    • Felix Wise,
    • Stefan Wolff,
    • Marie Schanz,
    • Paula Usinger (alle Stufe 6) und
    • Sahra Qureischi (Stufe 8)

    wurden mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Weitere 39 Schülerinnen und Schüler erreichten einen 2. und 197 einen 3. Preis. 198 erhielten eine Anerkennung.

  • LEGO Roboter-Workshop vom 21.09.11-22.09.11DSCF4486_800x600

    Organisation durch die RWTH Aachen

     

    Mittwoch der 21.09.11:

    Der Workshop war nur für Schülerinnen. Aus jeder 6. Klasse wurden Schülerinnen ausgewählt. Da aber eine  Klasse auf Klassenfahrt war durfte aus jeder Klasse jeweils eine Schülerin mehr daran teilnehmen. Der Workshop lief von 8.00 Uhr-14.00 Uhr(Schülerinnen wurden vom Unterricht befreit).

    Wir arbeiteten in Zweiergruppen zusammen und bekamen von Paula und Jan, die uns geholfen haben, eine Tüte mit 200 LEGO Teilen (Motoren, Kabeln, Sensoren etc.), die wir zusammenbauen mussten. Dazu bekamen wir noch einen Laptop auf dem das Programm gespeichert war und eine Aufbauanleitung.

    Als der Roboter aufgebaut war konnte jede Gruppe seinem Roboter einen Namen geben.

    Nach der Pause wurde gezeigt, wie wir den Roboter programmieren können und worauf wir achten müssen bei der Eingabe der Befehle.

    Wenn wir damit fertig waren, wurden die Befehle über ein Kabel auf den Roboter übertragen und gespeichert (z.B.: Vorwärts fahren= {OnFwd(OUT_BC)}).

    Nachdem wir die Befehle ausprobiert hatten, mussten wir auch noch einige Aufgaben lösen z.B. eine Spirale nachfahren (mit dem Lightsensor).

    Der Roboter hatte vier Sensoren und drei Motoren. Es gab einen Soundsensor (Geräuschsensor), der laut und leise unterscheiden kann. Unter anderem gab es noch einen Touchsensor (Berührungssensor), der erkennen konnte wenn etwas hinter ihm ist, weil er, wenn er rückwärts auf eine Wand zufährt, eingedrückt wurde. Dazu hat er noch einen Ultraschallsensor. Dieser macht es so wie die Fledermaus, die Schallwellen ausstößt und damit erkennt, wenn etwas vor ihr ist. Der Lightsensor (Lichtsensor) des Roboters dagegen kann hell und dunkel unterscheiden.

    Der Roboter hat zwei Motoren für die Räder, damit er fahren kann und einen Motor für den Arm, damit dieser auch geschwenkt werden kann.

    Donnerstag der 22.09.11

    Am Nachmittag kamen dann Eltern und Lehrer und haben einen Synchrontanz der Roboter gesehen. Danach hat jede Gruppe den Eltern und Lehrern etwas eigenes präsentiert.

    Nach der Vorstellung konnten sich die Eltern und Lehrer ansehen wie die Schülerinnen die Roboter programmiert haben.

    Am Ende musste jede Zweiergruppe ihren Roboter wieder auseinanderbauen, die gespeicherten Daten löschen und alles wieder in die Tüte packen.

    Im Herbst gibt es einen Fortgeschrittenen-Workshop, für die Mädchen, die auch bei diesem Workshop dabei waren

    Uns hat dieser Workshop sehr viel Spaß gemacht und wir würde jederzeit wieder mitmachen.

    Hanna R. & Huayin H. (Yinyin) 6d

  • Maximilian Janke (Stufe 13) ist einer der Sieger des 29. Bundeswettbewerbs Informatik. Bei der Endrunde an der Technischen Universität Braunschweig (20.-23.9.) gehörte er zu den Besten unter den 27 Finalisten. Zwei Tage lang hatten sich die Finalisten kniffeligen Aufgaben und den Fragen der Jury gestellt. Gesucht wurden kreative und überzeugende Lösungen. Dabei wurden die Nachwuchskräfte mit Aufgaben konfrontiert, die auch aktuellen Forschungsarbeiten zugrunde liegen. Eine davon: Wie kann ein Entdecker, der ein unerforschtes Gebiet durchstreift, mithilfe von kleinen Robotern den Kontakt zu seinem Basiscamp halten? Dieser Aufgabe liegt eine aktuelle Forschungsarbeit in der Informatik zu Grunde; ein mögliches Anwendungsgebiet ist die Raumfahrt. Die Bundessieger erhalten jeweils einen Preis in Höhe von 750 Euro und können sich über ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes freuen.

    Weitere Informationen:

  • itmesseLiebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

    verschiedene Vertreter der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche stellen sich am EMA mit ihren Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten auf einer IT-Messe

    am Donnerstag, dem 14. Juli 2011 von 9:40 Uhr bis ca. 13:30 Uhr in der Aula

    für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11, 12 und 13 vor.

    Mit dabei sind:

    • Deutsche Telekom AG
    • Deutsche Post AG
    • IBM AG
    • Computacenter AG
    • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Informatik
    • Universität Bonn, Informatik
    • Hochschule für Telekommunikation Leipzig

    In einer Art Marktplatz wird die Möglichkeit bestehen, mit Vertretern der einzelnen Unternehmen und Universitäten ins Gespräch zu kommen und Informationen zu den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu erhalten.

    Wichtig: Für die Veranstaltung ist bis spätestens zum 10. Juli eine verbindliche Anmeldung unter

    nötig. Es sind nur 80 Plätze verfügbar, daher möglichst schnell anmelden.

    Weitere Informationen zu den Ausstellern gibt es auch unter http://www.ema-bonn.de/it-messe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nils van den Boom
    (für die Fachschaft Informatik)

  • Schueler_31_1024x682

    Am 19.05.2011 besuchten 10 Informatik Schülerinnen und Schüler der Stufe 10/11 zusammen mit Herrn van den Boom und Herrn Dr. Bettscheider den T-Mobile Campus Bonn.

    Um Schülern die Möglichkeit zu bieten, selbst zu entdecken, was sie mit ihren Informatik Kenntnissen in der Welt bewegen können, stellt die Telekom unserer Schule zehn HTC Smartphones zur Verfügung.
    Diese wurden den Schüler direkt bei dem Besuch in der T-Mobile-Zentrale in Beuel überreicht. Dabei bekamen die zehn Schüler außer den Handys, einem Einblick in die Arbeitswelt sowie eine exklusive Einführung in die Aufgabenbereiche bei T-Mobile.

    Die Smartphones werden zur Entwicklung von mobilen Applikationen im Projektkurs "Android-Porgrammierung" im nächsten Schuljahr eingesetzt.

  • itmesseVerschiedene Vertreter der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche stellen sich am EMA mit ihren Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten auf einer IT-Messe

    am Donnerstag, dem 14. Juli 2011 von 9:40 Uhr bis ca. 13:30 Uhr in der Aula

    für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10, 11, 12 und 13 vor. Mit dabei sind:

    Bei Fragen könnt ihr Euch gerne an Herrn van den Boom (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

    Für die Veranstaltung müsst ihr Euch bis spätestens zum 10. Juli hier unten anmelden!

    Die Veranstaltung ist ausgebucht!

  • Informatiker als Wetterfrösche


    Der Leistungskurs Informatik der Stufe 13 von Herrn van den Boom war am 26.01.2011 bei der Firma WetterOnline GmbH in Bonn zu Gast.

    Die WetterOnline GmbH ist ein führendes meteorologisches Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Als Deutschlands größter IMAG0125_800x478Internetanbieter für Wetterinformationen erzielt das Internet-Portal im Schnitt 200 Millionen Seitenaufrufe im Monat. WetterOnline ist durch seine ausgezeichneten Wettervorhersagen bekannt geworden. Das Unternehmen finanziert sich hauptsächlich durch Werbung auf der Internetseite. Die rund 50 Mitarbeiter entwickeln hoch spezialisierte Software zur Veredelung und Darstellung meteorologischer Daten für Privat- und Geschäftskunden. Das Unternehmen benötigt Verstärkung. Denn vor allem im Bereich individueller Softwarelösungen für Unternehmen sind mobile Anwendungen für Smartphone zum Beispiel für das iPhone sehr gefragt. Daher wurden zwei duale Studiengänge vorgestellt.

    Beim ersten dualen Studiengang kann der Bachelor in Wirtschaftsinformatik erworben werden und man erhält in Kombination gleichzeitig eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Dazu wird drei Jahre an der Europäischen Fachhochschule in Brühl (EUFH) studiert und parallel bei WetterOnline in Bonn gearbeitet.

    Beim zweiten dualen Studiengang wird der Bachelor in Scientific Programming erworben und man erhält in Kombination gleichzeitig eine Ausbildung zum Mathematisch-Technischen Softwareentwickler (MATSE). Dazu wird drei Jahre an der FH Aachen am Standort Köln (TechnologiePark) studiert und parallel wieder bei WetterOnline in Bonn gearbeitet.

    Bei beiden dualen Studiengängen wird mit der Kombination aus Studium, Ausbildung und Beruf fundiertes Wissen erworben und kann von Anfang an im Unternehmen eingesetzt werden. Die WetterOnline GmbH ist dabei an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert.

    IMAG0127_800x478Um den Schülern/innen einen Einblick zu geben, wie das Unternehmen WetterOnline arbeitet und wie eine Ausbildung in dem Unternehmen praktisch aussehen kann, wurde ihnen ein realitätsnaher Kundenauftrag gegeben. Am Anfang ist es sehr wichtig zu erkennen, was der Kunde genau will. In diesem Fall wollte der Kunde eine kleine browserbasierte Internet-Anwendung mit einem ansprechenden Design, die auf den gängigsten Handys funktioniert. Dabei soll die Wettervorhersage für den Ort angezeigt werden, an dem man sich gerade befindet. Dazu muss der aktuelle Standort per GPS im Handy ermittelt werden. Außerdem soll die Internet-Anwendung die Wettervorhersage für jede Postleitzahl in Deutschland, die man über ein Suchfeld eingibt, anzeigen können. Man soll leicht zwischen der Vorhersageseite für eine Postleitzahl und der für den aktuellen Standort wechseln können. Die Aufgabe wurde in Teamarbeit von mehreren Gruppen gelöst. Zum Schluss sollten die Entwickler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums die Wetter-Anwendung dem „Kunden“ präsentieren.

    Den Schülerinnen und Schülern hat diese Exkursion sehr viel Spaß gemacht, da sie einen besonderen Einblick in die Arbeit eines Softwareunternehmens erhalten haben. Wir hoffen sehr, dass die Kooperation mit der WetterOnline GmbH auch in den nächsten Jahren mit weiteren Projekten aufrechterhalten wird.

    (Benno Ommerborn, Stufe 13)

  • Die Klasse 6d ist am Donnerstag, dem 27.01.2011, gemeinsam mit Frau Altmann, Herrn Reichelt und Herrn van den Boom zu einer Exkursion in das neu gegründete Schülerlabor Informatik der RWTH Aachen aufgebrochen.IMAG0139

    Im Schülerlabor haben die Kinder eine Einführung in die speziell für Schülerinnen und Schüler entwickelte Programmiersprache Scratch erhalten und haben mit Hilfe dieser Sprache eigene Programme geschrieben. Auf diese Weise haben sie erfahren, dass ein Computer nicht von selbst arbeitet, sondern vorher von Menschen programmiert werden muss.

    Philipp (6d) berichtet wie folgt von der Exkursion:

    "Am Donnerstag dem 27.01.2011 sind wir mit dem Bus nach Aachen gefahren. Dort angekommen sind wir gleich an die Computer “scratchen” gegangen. Als erstes wurde jeder zum Experten für ein bestimmtes Aufgabengebiet, z.B. für die Bewegung. Dann war kurze Pause, in der wir mit den Robotern, die im Raum verteilt waren, gespielt haben. Nach der Pause wurden Vierer-Gruppen gebildet, mit je einem Experten für ein Aufgabengebiet. Die Gruppen sollten bei Scratch ein Reaktions-Spiel entwickeln. Zum Schluss wurden ein paar Spiele vorgestellt und dann hieß es schon ab in den Bus.
    Ich glaube alle waren vom Ausflug begeistert.
    "

    Hier kann man eines der von den Schülerinnen und Schülern erstellten Spiele bestreiten (klicken Sie das Tier mit der genannten Farbe an!):

    Erfahre mehr über dieses Projekt

  • EMA Bonn als „Bundeswettbewerb Informatik-Schule 2010/2011“ ausgezeichnet

    Ebenfalls erfolgreiche Teilnahme am Informatik-Biber

    Schulpreis_2010-2011_GoldDas Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur 10 weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an der Bonner Schule sogar 19 Schülerinnen und Schüler teil.

    Eine Software zu entwickeln, welche eine Horoskop-Vorhersage realisiert, war für die meisten der Schülerinnen und Schüler nicht schwer, komplizierter wurde es schon bei der Programmierung einer Software zur optimalen Planung der Lastwagenfahrten eines Logistikunternehmens. Gernot Goetz, Thu Hang Khuat, Benno Ommerborn, Angelika Richter, Markus Faßbender, Thomas Hensel (alle IF LK 13), Andreas Groß, Bernhard Reinke, Matthias Schwarzwald (alle IF LK 12), Tilmann Bihler, Maximilian Janke, Lisheng Zhi (alle IF GK 12), Lorenzo Pfeifer, Natalie Wirth und Georg Reinke (alle IF GK 11) lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

    Informatik-Biber

    Von einer anderen Art ist der Wettbewerb „Informatik-Biber“ (http://www.informatik-biber.de), an welchem das EMA Bonn im November teilgenommen hat. Der „Biber“ richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler und nicht nur an die Informatik-Spezialisten. In 40 Minuten waren 18 Fragen aus dem Bereich der Informatik am PC zu lösen. Hierbei ging es nicht ums Programmieren, sondern um logisches Denken und etwas Tüfteln.

    Dass den Schülerinnen und Schülern am EMA dieser Wettbewerb Spaß gemacht hat, zeigt sich an der hohen Teilnehmerzahl von 461. In diesem Jahr nahmen auch wieder alle 5. und 6. Klassen am Wettbewerb teil. Dabei erreichten Falk Kaesemann (Stufe 8), Kevin Bleeck, Tobias Huhn, Jonas Waldow, Jan Wirtz (alle Stufe 11), Maximilian Janke und Bernhard Reinke (alle Stufe 12) einen hervorragenden ersten Preis. 21 weitere Schülerinnen und Schüler belegten einen 2. Preis und 150 kamen auf einen dritten Platz. Damit ist das EMA im Großraum Bonn die erfolgreichste Schule sowohl im Informatik-Biber-Wettbewerb, als auch im Bundeswettbewerb Informatik.

  • IMG_4189Der 13er-Informatik-Leistungskurs von Herrn van den Boom war am 30. November bei der Orbit GmbH in Bad Godesberg zu Gast. ORBIT bietet Beratung und Komplettlösungen rund um Datenbanken. Heute ist ORBIT ein Dienstleistungsunternehmen, das alle Bereiche des Business Supports professionell abdeckt. Insbesondere auch im Bereich mobile Applikationen ist die Firma tätig. In letzter Zeit sind Anwendungen für iPhone, BlackBerry und Android-Smartphones entwickelt worden.
    Die Orbit wollte den Schülerinnen und Schülern einen Einblick geben, wie ein Softwareunternehmen arbeitet und wie eine Ausbildung zum Fachinformatiker in dem Unternehmen aussehen kann.
    Der Tag begann mit einer kurzen Einführung durch den Geschäftsführer des Unternehmens. Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppen eingeteilt: Die erst Gruppe beschäftigte sich mit der iPhone-Programmierung, die zweite bearbeitete BlackBerrys und die IMG_4200dritte die Programmierung von Android-Smartphones. Die Aufgabe bestand nun darin eine Applikation für die Smartphones zu entwickeln, welches die aktuelle GPS-Position auf dem Display ausgibt und diese an einen Server sendet, welcher die Daten aufzeichnet. Bewappnet mit einem Laptop, den entsprechenden Handys und einem Helfer in Form eines Mitarbeites der Firma, hatten die Gruppen nun vier Stunden Zeit die Anwendung zu entwickeln. Währenddesssen wurden die Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause durch leckere Pizzen gestärkt. Nachdem die Anwendungen in den Gruppen entwickelt wurden und zum größten Teil auch funktionierten, ging es nun darum, diese auszuprobieren. Dazu hatten die Gruppen die Aufgabe mit Hilfe Ihrer selbst entwickelten Applikation bestimmte Koordinaten in der angrenzenden Rheinaue zu finden. Anschließend konnten sie am Rechner die aufgezeichneten Wege anschauen.IMG_4211
    Den Schülerinnen und Schülern hat dieser Tag sehr gut gefallen und sie haben einen tollen Einblick in die Arbeit eines Softwareunternehmens nehmen können. Wir hoffen sehr die Kooperation mit der Orbit auch in den nächsten Jahren mit weiteren Kursen aufrecht erhalten zu können.

  • Die Woche vom 27.09. bis zum 01.10. am EMA stand ganz im Zeichen der Lego Mindstorms-Roboter.

    Montag und Dienstag

    Robo1Am Montag und Dienstag wurde das EMA von zwei Mitarbeitern der Initiative go4IT! der RWTH Aachen besucht, die mit 12 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 6 einen Workshop zum Bau und zur Programmierung von Lego Robotern durchführten.

    Julia Nußbaum (6d), eine Teilnehmerin des Workshops, berichtet darüber wie folgt:

    Vom 27.9 bis zum 28.9 habe ich im EMA an einem 2-tägigen Roboterworkshop für Mädchen teilgenommen. In diesen 2 Tagen sollten wir einen Roboter bauen und programmieren. Betreut haben uns 2 Studenten aus Aachen. Sie hießen Jan und Andrea und haben alles toll erklärt.

    Am Anfang sollten wir einen Fragebogen über unser Verhältnis zur Technik  ausfüllen. Dann durften wir endlich in 2er Gruppen die Lego Roboter zusammen bauen. Wir sind alle gut damit zurecht gekommen. Nun haben wir erklärt bekommen wie wir Programme auf dem Laptop für die Roboter schreiben können und sie dann auf den Computer vom Roboter rüberladen. Jetzt haben wir alle wild rumprogrammiert. Das hat viel Spaß gemacht. Später durfte dann jede Gruppe eines ihrer Programme vorstellen. Es sind viele tolle Ergebnisse dabei rausgekommen.
    Jetzt war Tag 1 schon fast vorbei, aber wir hatten noch genug Zeit einen der vielen Sensoren kennen zu lernen. Nämlich den Touchsensor. Das ist so wenn er hinten an etwas stößt, kann man einprogrammieren was er dann tun soll.
    Am 2.Tag lernten wir die anderen Sensoren kennen. Die Sensoren hießen Ultraschallsensor, Lichtsensor und Hörsensor. Beim Ultraschallsensor funktioniert das wie bei den Fledermäusen. Er befindet sich vorne am Roboter.
    Mit dem Lichtsensor kann er Farben unterscheiden und so auf einer schwarzen Linie entlangfahren. Mit dem Hörsensor kann er wenn man es vorher einprogrammiert nach einem lauten Geräusch eine Aktion ausführen. Am Ende des Workshops haben wir einigen Eltern und Herrn van den Boom noch etwas mit den Robotern vorgeführt. Den Tanz, den die Roboter vortanzen, haben wir ohne Hilfe von Jan und Andrea programmiert.
    Der Workshop hat viel Spaß gemacht!!!

    Mittwoch und Donnerstag

    Robo2Mittwoch und Donnerstag wurde dann mit 12 Schülern aus der Stufe 7 ein ganz ähnlicher Workshop durchgeführt. Auch hier zeigte sich schnell die Begeisterung der Kinder für die Roboter. Die Jungen haben sehr ansehnliche Ergebnisse in den zwei Tagen erzielt, die sie am Donnerstag einem Publikum präsentiert haben.

    Vielen Dank an das Team der RWTH Aachen, die uns diese tollen Tage ermöglicht haben. Das EMA ist übrigens Partnerschule der Aachener Hochschule.

    Freitag

    Am Freitag werden abschließend Herr Reichelt und Herr van den Boom mit ca. 25 Schülerinnen und Schüler aus der Stufe 6 einen Roboter-Tag veranstalten. Den Kindern werden die verschiedenen Sensoren der Roboter näher gebracht und sie sollen ihre Bauwerke am Ende des Tages gegenseitig im Wettbewerb gegeneinander antreten lassen.

    Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder viele Roboter-Projekte am EMA durchführen zu können.

  • infosphereAm Dienstag, dem 06.07.2010, war Herr van den Boom mit seinem Informatik-Differenzierungskurs aus der Stufe 9 zu Besuch bei der Eröffnungsveranstaltung des Schülerlabor Informatik "InfoSphere" an der RWTH Aachen. Bei der Veranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Module zu den Themen "Quantenkrytographie", "Suche nach dem kürzesten Weg" und "Programmierung von Robotern" besuchen und dabei Eindrücke in die Vielfalt des Faches Informatik gewinnen.

    Das EMA ist Kooperationsschule des Schülerlabors. So werden wir in Zukunft mit verschiedenen Kursen nach Aachen fahren, um dort verschiedene Informatikthemen kennenzulernen. Außerdem erproben Studierende der RWTH Aachen einige der Module in unserem Informatikunterricht. So können Schule und Hochschule sehr gut gegenseitig voneinander profitieren.

    Das Schülerlabor Informatik InfoSphere bietet unterschiedliche Zugänge zu zahlreichen Facetten und Anwendungen der Informatik auch für nicht-technikaffine Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zum Abitur. Schrittweise sollen halbtägige, ganztägige, aber auch über mehrere Tage in Forschungs- und "Tüftlel"projekte eingebundene, experimentelle und handlungsorientierte Lernangebote (z.B. im Rahmen einer ein- oder zweiwöchigen Schüleruniversität, Ferienangeboten, Team-Vorbereitung zu Wettbewerben wie Bundeswettbewerb Informatik, Schülerolympiade, zdi-Roboterwettbewerbe etc.) entstehen. Viele Angebote sind für die Grund- und Mittelstufe konzipiert und können von Schülerinnen und Schülern aller Schularten und ohne spezielle Vorkenntnisse genutzt werden. Andere eigenen sich für die Integration in den Informatikunterricht der Oberstufe, sei als alternative Unterrichtsform oder als interessante Fortsetzung des behandelten Schulstoffs mit fließenden Übergängen zur aktuellen Informatikforschung.

    Auch die Lokalzeit aus Aachen (WDR) berichtet über die Eröffnung:

  •   EMA Bonn als „Bundeswettbewerb Informatik-Schule 2009/2010“ ausgezeichnet

    Ebenfalls erfolgreiche Teilnahme am Informatik-Biber

  • Am 06. Februar wurde unser Informatik-Differenzierungskurs der Stufe 9 bei Herrn van den Boom von ausländischen Schülerinnen und Schülern der internationalen AFNORTH Schule in Brunssum besucht – übrigens die Schule an der unser ehemaliger Schulleiter, Herr Dr. Bettscheider, zur Zeit tätig ist.

    Bereits die Stunden davor hatten wir geplant, was wir mit den Schülerinnen und Schülern unternehmen wollen und wie wir vorgehen. Wir wollten Ihnen beibringen wie sie ganz einfach eine eigene App für ihr Android-Smartphone programmieren können.

    Die Stunde begannen wir mit einem Kennenlernspiel (oder auch “Icebreaker” genannt), um zu sehen, mit wem wir es zu tun haben. Direkt danach haben einige meiner deutschen Mitschülerinnen und Mitschüler auf Englisch erklärt, was Android ist und wie man mit dem MIT App Inventor Apps für das Android Betriebssystem konzipieren und umsetzen kann. Danach wurden alle anwesenden, ausländischen Schüler uns zugeteilt, sodass immer zwei „EMAner” zwei der Gastschülerinnen und -schüler betreuten.

    AppDie Schülerinnen und Schüler bekamen von uns die Aufgabe gestellt, das Programm „Paint Pot” in den Grundzügen zu erstellen. Dabei handelt es sich um eine App, mit der man selbst Bilder malen kann (s. Bild links).

    Wir haben dafür gesorgt, dass die Schülerinnen und Schüler selbst nachdenken und nicht von den Arbeitsblättern abschreiben können, indem wir nur begrenzt Aufgaben herausgegeben haben. Falls einige Schülerinnen und Schüler Probleme beim Lösen der Aufgaben hatten, standen wir ihnen gern mit Hilfe zur Verfügung und konnten dabei unsere Englischkenntnisse anwenden. Gab es weiterhin Probleme mit den Aufgaben, wurden „Hilfe-Karten” ausgeteilt.

    Als die Schülerinnen und Schüler, die von uns vorgegeben Aufgaben bewältigt hatten, bekamen sie die Möglichkeit Erweiterungen der Apps zu programmieren, um so die Anwendung komplexer, interessanter und vielfältiger zu gestalten.

    Dabei haben die Schülerinnen und Schüler sowohl den Umgang mit dem MIT App Inventor, als auch den Umgang mit einfacheren Programmcodes gelernt, was ihnen durchaus im weiteren Leben helfen kann. Noch dazu basieren Programmiersprachen auf logischen Zusammenhängen, weshalb man durch das Arbeiten mit einer derartigen Software das logische Denken fördert.

    Nachdem die meisten eine funktionsfähige App auf ihrem Smartphone oder auf ihrem Tablet installiert hatten, kam die „schmackhafte Pause“ in unserer Mensa. Dabei kamen wir mit einigen Schülerinnen und Schülern näher ins Gespräch, sodass man mehr über die Person vor sich lernen konnte.

    Mir persönlich hat dieser Tag sehr gut gefallen und auch unsere Gäste gaben uns ein sehr positives Feedback. Dieser Tag war zwar anstrengend, aber eine wunderbare Ergänzung zum „normalen“ Unterricht.

    Janick Gootz, Diff Informatik 9

     

    IMG 20140206 101637The app building and team building exercises started out as simple and fun games to introduce the AFNORTH students to their German student instructors from the Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium in Bonn. However, the morning quickly progressed from fun introductions to app programming. The complexity of programming progressed throughout the morning and was not limited to simple commands or simple programs.

    I overheard students discussing how to build apps that would inform each school about unique events and how they could continue to educate each other beyond this first instructional app programming event. In addition, students were discussing how they could create a quiz app to help themselves or classmates study for a test. With Android's text-to speech this would not be a difficult task to teach all interested students during a seminar class.

    The Ernst-Moritz-Arndt students clearly demonstrated to the AFNORTH students the power of MIT App Inventor and a clever student need not be a professional developer to make useful apps.

    The student instructors did a great job of demonstrating the various methods students could use to create blocks for just about everything a student could wish for on an app for an Android or tablet.

    IMG 20140206 101643The student leaders clearly covered and provided examples of event handlers, commands and expressions, control flow, arranging components on the screen, manipulating component state, textbox, canvas component, and global variables.

    My colleague Mr. McIntyre wanted to see a sprite on the canvas screen but the students ran out of time or he would have had his dancing star.

    Nonetheless, I think the Ernst-Moritz-Arndt student instructors were the true dancing stars and our student had a very educational and fun day programming with their new friends in Bonn.

    Gregory Blankenship, AFNORTH International School

  • IMG 1087 SmallWir, die Schülerinnen und Schüler des Informatik-LK Q2, brachen am 17.01.2014 gemeinsam mit Herr van den Boom zu einer Exkursion zur Orbit GmbH in Bonn auf. Dort wartete auch schon ein großes Empfangskomitee auf uns, um unsere Gruppe willkommen zu heißen.

    Als erstes hielt uns ein Account-Manager im Konferenzraum einen Vortrag über den groben Aufbau des Unternehmens.
    Das Unternehmen hat 130 Mitarbeiter an den drei Standorten Darmstadt, Nürnberg und dem Hauptsitz Bonn. Insgesamt wird ein Jahresumsatz von ca. 32 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als IT-Dienstleistungs- und Handelsunternehmen.
    Nach dieser kurzen Einführung hörten wir noch zwei weitere Vorträge über den Vertrieb und über das Projektmanagement bei der Orbit, um einen Überblick zu gewinnen, wie das Unternehmen funktioniert.
    Anschließend lernten wir den Beruf des ‚Fachinformatikers mit den Schwerpunkten Anwendungsentwicklung und Systemintegration‘ kennen.
    Bei der Systemintegration geht es darum, beim Kunden fertig programmierte Systeme zu installieren, zu konfigurieren und ihn gegebenenfalls in der Benutzung der Systeme zu schulen.
    Bei der Anwendungsentwicklung hingegen geht es vielmehr um den Weg vom Problem des Kunden über die Analyse desselben bis hin zur Planung der Lösung. Danach wird mit der Programmierung begonnen und das Programm getestet. Schließlich wird das fertige Programm für den Kunden erstellt, das seine Probleme löst.

    Anschließend lernten wir diese zwei Seiten des Berufes genauer kennen und wurden dafür in zwei Gruppen eingeteilt.
    Die eine Gruppe beschäftigte sich bis zur Mittagspause mit Servern und deren Aufbau und besichtigte anschließend die zwei Serverräume der Orbit.
    Außerdem machten wir uns mit den IT-Begrifflichkeiten vertraut und lernten sie im richtigen Kontext zu benutzen beziehungsweise zuzuordnen.

    Die andere Gruppe fing derweil an, ein kleines Spiel in der Sprache PHP zu implementieren. Um sich mit der Sprache vertraut zu machen, haben wir zuerst Grundelemente der Sprache (im Unterschied zu Java) besprochen. Danach haben wir Fehler in einem fehlerhaften Quelltext korrigiert, um dann selbst das Spiel entsprechend erweitern zu können.
    Zum Schluss hatten wir ein Spiel mit zwei Spielern, die auf einer Karte herumlaufen konnten und bei Kontakt mit einem Objekt einen Schaden bekamen. War das Leben auf 0, wurde der Spieler wiederbelebt. Diese Grundform konnten wir jetzt noch erweitern, indem man beispielsweise das Teleportieren oder Schießen ermöglicht.

    Nach der Mittagspause haben wir getauscht und das jeweils andere Thema kennengelernt.

    Mein Fazit: Alles in Allem fand ich den Besuch bei der Orbit sehr lohnenswert. Wir haben Einblicke sowohl in IT-Berufe, als auch in ein IT-Unternehmen an sich bekommen. Außerdem konnten wir uns sehr persönlich mit den Mitarbeitern austauschen und mit ihnen über deren Erfahrungen sprechen.

    Hendrik Bettin

  • Schulpreis 2013-2014 GoldDas Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur wenigen weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an der Bonner Schule sogar 36 Schülerinnen und Schüler teil. Darüberhinaus beteiligten sich 10 Schülerinnen und Schüler an der Juniorliga des Wettbewerbs.

    22 Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

    Damit ist das EMA im Großraum Bonn die erfolgreichste Schule im Bundeswettbewerb Informatik.

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