25 Schülerinnen und Schüler des EMA aus den beiden Physik-Mathe-Informatik-Differenzierungs-Kursen, sowie aus einem EF-Kurs von Herrn Olejniczak hatten mit sehr beachtlichen Ergebnissen die zweite Runde des Bundeswettbewerbs erreicht. In der 1. Runde hatten dabei Valentin Maßberg, Esther Juretzka und Elisabeth Jüttner erste, Benedikt Luzar, Jan Kleinoth und Raphael Rolland zweite und 19 weitere Schülerinnen und Schüler dritte Plätze und Anerkennungen erreicht, die zur Teilnahme an der 2. Runde berechtigten. Von diesen 25 hatten sich 8 entschieden, den Schritt zur 2. Runde zu gehen und ihre Arbeiten eingereicht. Bundesweit würden 30 Kandidatinnen und Kandidaten im Anschluss zur Final-Runde eingeladen werden. 3 von diesen letztlich Ausgewählten gehen am EMA zur Schule. 2 traten schließlich die Reise zur Finalrunde an, die vom 25. – 30. Mai in Jena stattfand. Von seinen Erfahrungen dort berichtet im Folgenden der jüngste von ihnen, der als Siebtklässler im Rahmen des „Drehtür-Modells“ am Unterricht des PMI-Differenzierungs-Kurses der Stufe 8 teilnimmt.

Christian Olejniczak

Bericht von der Final-Runde in Jena

BWP Finalrunde 2019 Bild2Am 25.05.2019 war es soweit: 30 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aus ganz Deutschland kamen nach Jena zur Bundesrunde des Bundes-Wettbewerbs Physik. Es waren die besten 30, die in den vorangegangenen Runden ihr Können in der Physik mehrmals bewiesen hatten. In Jena hatten alle ein Ziel: Bundessieger des Jahres 2019 zu werden. Allein 3 dieser Schüler gehen am EMA zur Schule: Valentin Maßberg (Stufe 7), Vishal Doppalapudi (Stufe 9) und Esther Juretzka (EF)! Um 17 Uhr waren alle pünktlich zur Begrüßung im Akademiehotel Jena. Dort wurden der Ablauf und die Regeln des Wettbewerbs erklärt. Es gab 4 Wettbewerbsteile: In jedem wurden je 3 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Altersgruppen zu einem Team zusammengestellt. In jedem Wettbewerbsteil wurden nach diesem Prinzip neue Teams gebildet. Am Ende wurden die Ergebnisse bewertet und jeder aus dem Team bekam die so gesammelten Punkte.
Nach der Begrüßung und dem köstlichen Abendessen stand direkt schon der erste Wettbewerbsteil an. Dort mussten wir selber sogenannte Anamorphosen (siehe Bild) zeichnen. Die Schwierigkeit der Motive ging von den Grundlagen, wie einem Würfel, bis zu komplexen Objekten, wie einem Blumentopf mit Blume.

Als der dieser Wettbewerbsteil zu Ende war, war es bereits spät, und alle waren sehr müde. So endete der erste Final-Tag.

Am nächsten Tag mussten alle früh aufstehen, denn der Zeitplan war voll: Um 7 Uhr gab es Frühstück, damit um 9 Uhr der zweite Wettbewerbsteil am Carl-Zeiss-Gymnasium starten konnte: Die Theorieklausur. Zuerst wurden die neuen Teams eingeteilt, Essen und Trinken bereitgestellt und schließlich die Aufgabenblätter verteilt. Dann ging jedes Team in einen eigenen Raum und alle versuchten, die 3 gestellten Aufgaben innerhalb des Zeitrahmens von 4 Stunden zu lösen. Es waren komplexe Sachverhalte zu lösen und lange Berechnungen aufzustellen. Doch für die Jüngsten in jedem Team war dies nicht immer ganz einfach, denn den meisten dafür verlangten Stoff kannten sie noch nicht und deshalb mussten sie vieles den Großen überlassen. Als die Arbeit dann um 13 Uhr vorbei war, belohnten sich alle erstmal mit zuvor bestellten Pizzen.
Nachmittags ging es ins Optische Museum: Dort konnten wir uns spannende optische Geräte und einen Nachbau der historischen Zeiss-Werkstätten ansehen.
Abendessen gab es dann wieder im Hotel, und schon war auch der zweite Final-Tag vorbei.

BWP Finalrunde 2019 GruppenbildAm dritten Tag wurde nach einem frühen Frühstück die Carl-Zeiss-GmbH besucht, wo es eine Führung gab. Der 3. Wettbewerbs-Teil danach verlief praktisch so wie der 2., nur das diesmal Experimente im Vordergrund standen.

Der 4. Tag verlief etwas anders als die anderen Tage: Der 4. Wettbewerbsteil war ein physikalisches Grundpraktikum an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Doch es wurde hierbei nicht nur die Leistung, sondern auch die Zusammenarbeit in der Gruppe bewertet.
Um 13 Uhr wurde dann die ganze Gruppe von Oberstufenschülerinnen und -schülern des Carl-Zeiss-Gymnasiums in der Stadt herumgeführt. Um 19 Uhr schließlich ging es ins Planetarium, wo uns der Sternenhimmel gezeigt wurde.

Am 5. und letzten Tag war es dann soweit: Die Siegerehrung stand an. Es wurden 1., 2. und 3. Preise sowie Anerkennungen verliehen. Auch das EMA „sahnte ab“: Valentin Maßberg erhielt einen 3. Preis und Vishal Doppalapudi eine Anerkennung!

Dann ging es für alle Schülerinnen und Schüler wieder nach Hause.

 

 

Valentin Maßberg

 

 

BWP Finalrunde 2019 Anerkennung V Doppalapoudi

 

BWP Finalrunde 2019 Platz 3 V Massberg

 

BWP Finalrunde 2019 Gruppenbild2

 

(Quelle Fotos 1 und 2: V. Maßberg)

(Fotos 3-5: Quelle: ZEISS, Urheber: Jürgen Scheere)

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