2020_06_26_Mint_Truck_4.jpgWie leben wir morgen? Wie arbeiten wir morgen? Die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind eine wichtige Grundlage für Fortschritt und das Wohl unserer Gesellschaft.

So freuten wir uns sehr über den Besuch des MINT-Trucks „TouchTomorrow“ am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in der letzten Schulwoche, den Frau Dr. Wethkamp unsere stellvertretende Schulleiterin initiierte. Der Truck sollte als zusätzliches Angebot wegen des Coronaausfalls, unsere Jugendlichen für Bildungs- und Berufswege im MINT-Bereich begeistern und sie zugleich mit soliden Informationen und vielschichtigen Perspektiven versorgen. Verschiedene Erlebnisstationen machen die Lebens- und Arbeitswelt von morgen erfahrbar und wecken die Neugier auf mehr.

Auf zwei Etagen mit 8 verschiedenen Themenwelten können die Schülerinnen und Schüler herausfinden, wie MINT unser Leben und Arbeiten verändert:

  • Mobilität der Zukunft,
  • Smart Textiles
  • Virtuel Reality Learning
  • OLED- organisches Licht,
  • menschliche Maschinen,
  • AR in der Industrie 4.0,
  • Datenverschlüsselung,
  • Gedankensteuerung.

     

Anja (Q1): „Von den Stationen, die ich im MINT-Truck gemacht habe, fand ich die Station über Gedankensteuerung am interessantesten.  Ich hätte nicht gedacht, dass die Forschung auf dem Gebiet schon so weit ist und sogar in chinesischen Schulen zur Überprüfung der Aufmerksamkeit der Schüler genutzt wird! Am Ende durfte ich so ein Gedankensteuer-Stirnband selber mal ausprobieren und mit meinen Gedanken einen Ball durch eine Parcours bringen. Das Gehirn hat dabei fast automatisch richtig gelenkt, solange man sich auf das Spiel konzentriert hat.“

Max (Q1): „Ich fand beim Besuch beim MINT-Truck die Station zur Gedankensteuerung am interessantestem.
Hierbei wurde man, wie bei den anderen Stationen in das Thema grob qualitativ eingeführt. Außerdem
wurde gezeigt was schon möglich ist und was in Zukunft kommen kann. Am Ende konnte man ein Stirnband anziehen, welches erkannte wohin gerade guckt und wie konzentriert man  war. Mit diesen Informationen hat man dann eine Kugel bewegt.“

2020_06_26_Mint_Truck_10.jpgFinn (Q1): „Für mich war beim MINT-Truck die Station mit den Smart-Brillen am interessantesten. Ich hatte zwar schon immer wieder von der neuen Technik gehört, aber dann mal genauer verstehen, wie diese Technik funktioniert und wie sie in der Zukunft unseren Alltag und unser Leben verändern kann, war etwas ganz anderes. Leider konnte ich die Aufgabe an den Brillen auf Grund von Corona nicht bearbeiten. Aber die Alternative, die Arbeit mit den VR-Brillen war ebenfalls sehr spannend, vor allem da auch Anwendungsmöglichkeiten außerhalb der Schule gezeigt wurden, welche für uns Schüler der Q1 in der nahen Zukunft auch relevant sein könnten.“

Leon (Q1): „Am besten gefallen haben mir die Informationsstände, da man dort aktuelle Informationen über die Robotik in verschiedenen Bereichen erhalten. Man konnte sich über Studiengänge und Berufe im MINT-Bereich gut strukturiert informieren.“

Friederike (Q1): „Am spannendsten fand  ich die Virtual-Reality-Station im Mint-Truck. Ich hatte vorher noch nie eine VR-Brille ausprobiern können und war begeistert, wie man dadurch in einen virtuellen Raum eintauchen kann. Interessant fand ich auch die Informationen über die zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten von VR-Brillen. VR-Brillen könnten zukünftig zum Beispiel an Schulen und Universitäten eingesetzt werden, um Lerninhalte spannender zu vermitteln.“

Alle 8ten Klassen und der Physik-LK konnten den Truck in Kleingruppen besuchen. Wegen Corona galten hier höchste Sicherheitsmaßnahmen wie das durchgängige Tragen von Handschuhen und Masken. Trotz den warmen Temperaturen und den Corona-Einschränkungen waren die Schüler total begeistert und wollten den Truck gar nicht mehr verlassen:

2020_06_26_Mint_Truck_9.jpgXavier (8b): „Der TouchTomorrow-Truck war noch cooler, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Wir konnten MINT praktisch erleben und alles selber ausprobieren. Am besten hat mir die einfache Programmierung eines Roboters gefallen, der einen Gegenstand greifen und transportieren konnte. Außerdem war das Gedankenspiel etwas Besonderes. Auf einem Bildschirm wurde eine Kugel nur durch Konzentration und die Augenbewegungen gesteuert.“

Sarah (8d): „Nach unserer Einführung im gigantischem Mint-Truck, habe ich mich direkt zur ersten Station begegeben. Es handelte sich dort um OLEDs. Das ist ein leuchtendes Dünnschichtbauelement aus organischen Materalien. Der Körper befindet sich als dünne Schicht zwischen einer Anode und einer Kathode. Sobald eine diese mit Spannung versorgt wird, 2020_06_26_Mint_Truck_8.jpgbeginnt sie zu leuchten. Die Lichtfarbe kann mit Hilfe einer Farbmischung verändert werden. Im Gegensatz zu einer Glühbirne wird die Energie in einer OLED viel mehr in Licht als in Wärme umgewandelt. Sie findet man bereits in Fernsehrn, Computern oder ähnliches wieder. Es sind viele Dinge für die Zukunft geplant, in denen OLEDs eine große Rolle spielen. Dieses Thema hat mich mit am meisten Interessiert. Die Herrstellung zu verstehen war ziemlich simpel und so bin ich tatsächlich innerhalb 20 Minuten ein kleiner Fan der OLEDs geworden.“

Auch ein paar interessierte Schüler der EF durften Einblicke erhalten. Maximilian (EF): „In dem LKW gibt es extrem viele interessante Dinge die man lernen konnte, wie auch selbst ausprobieren konnte. Ein super gutes Konzept mit guter Ausführung. Hat echt Spaß gemacht und war zeitgleich informativ. Ich konnte mich über mögliche Berufe und Studiengänge im MINT-Bereich informieren“2020_06_26_Mint_Truck_5.jpg

Unsere Schülerinnen und Schüler für die MINT-Welt von morgen zu begeistern und zu informieren ist den Mitarbeitern des TouchTomorrow in jedem Fall excellent gelungen. Dafür bedankte sich am Ende unsere Schulleiterin, Frau Bröcker, ganz herzlich beim gesamten Team des MINT-Trucks.

Mehr Infos unter: https://touchtomorrow.de/

Text und Bild: D. Düßdorf

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