Einmal im Jahr die Heizung runterdrehen? Einige Klassen am EMA können darüber nur müde lächeln! Angesichts einfach verglaster Scheiben ist es in ihrem Klassenraum häufiger nötig einen dicken Pulli anzuziehen. Was das für einen Energieverlust bedeutet zeigt den Schülerinnen und Schülern der 5a und 5c eindrucksvoll eine Untersuchung mit einer Wärmebildkamera der Verbraucherzentrale in ihrem Klassenzimmer. Dabei machen sie eine spannende Entdeckung: Herr Herpertz von der Verbraucherzentrale Bonn zeigt ihnen, dass sich schon mit ein paar Betttüchern viel von der Kälte abhalten lässt, die den lieben langen Winter durch die alte Fensterfront in die Klassenzimmer eindringt!2020 02 Dicker Pulli 001

"Die Wärmebildkamera zeigt warme Bereiche rot an, und kalte Bereiche blau", erklärt Herr Herpertz den Schülerinnen und Schülern. "Denn jeder Körper sendet Infrarotstrahlung aus, die zwar für unser menschliches Auge unsichtbar ist, von der Wärmebildkamera aber sichtbar gemacht wird. So erkennen wir, wo an einem Haus oder in einer Wohnung im Winter unnötig Wärme verloren geht." Diesen Service kann jeder u.a. bei der Verbraucherzentrale bestellen. Für die Klassen 5a und 5c ist jetzt noch weniger verständlich, warum ihre zugigen Fenster im E-Trakt noch nicht (wie überall sonst im Gebäude) durch moderne ersetzt wurden und sie hoffen für das Klima innerhalb und außerhalb des Klassenraums, dass das bald geschieht!

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Schüler vor der Fensterfront. Das Wärmebild zeigt die kalten Fenster. Schon einfache Betttücher halten die Kälte ab.

 

Bilder: Simone Bröcker

Text: Udo Wernick und Eva Vianden

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