„Unterwegs sein“ - so lautet ein obligatorisches Inhaltsfeld der derzeitigen Abiturvorgaben für das Fach Deutsch. Konkret ging ein Deutsch-Leistungskurs auf Reisen durch den Barock, erkundete die Aufklärung, beugte sich dem Sturm und Drang, flüchtete in die Romantik und kam schließlich in der Gegenwart an.

Das Wort „reisen“ (althochdeutsch risan) bedeutet „Fahrt/Aufbruch“ oder „Unterwegssein“ und Sänger wie Peter Fox oder Cro verbinden damit beispielsweise die Möglichkeit, ferne Länder zu erkunden.
Der literaturgeschichtliche Gang durch die unterschiedlichen Epochen der Reiselyrik ermöglichte den Schülerinnen und Schülern das Wiedererkennen bestimmter Themen und Motive. Spannend gestaltete sich stets die Frage, ob es sich um eine zielgerichtete Reise oder um eine imaginäre Reise oder gar die Beschreibung eines Lebensweges handelte. Auch nach dem jeweiligen Zweck der Reise wurde gefragt – sucht das lyrische Ich etwa Erfahrung oder sich selbst?

An dieser Stelle könnte der Exkurs zur Reiselyrik noch viele Zeilen füllen, doch ist es jetzt an der Zeit den Leistungskurs sprechen zu lassen, denn das vorläufige Reiseziel bestand darin, eigene lyrische Texte zum Thema zu verfassen. Und da diese mehr als berührend und aussagekräftig sind, dürfen diese der Schulgemeinde nicht vorenthalten werden.

Dagmar Mautes

 

 

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Aelter werden lernen L Stark

 

 

Unterwegs bin ich

 

 

(Ablichtungen der Texte zur Verfügung gestellt von: D. Mautes)

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