Der internationale Mathematik Wettbewerb ”Bolyai” ist ein Teamwettbewerb mit altersgerechten Knobelaufgaben für alle Klassenstufen der Klassen 3 bis 12. Der Teamwettbewerb wurde vor zwölf Jahren an einem Budapester Gymnasium (Ungarn) von einer Hand voll Lehrern und mit nur wenigen Mannschaften ins Leben gerufen. Heute erreicht er allein in Ungarn über 80.000 Teilnehmer. Damit hat er in Ungarn alle rezenten Wettbewerbe einschließlich des Känguruwettbewerbs überholt. Der Wettbewerb findet mittlerweile in fünf Ländern (Deutschland, Schweden, Rumänien, Russland, Ungarn) statt.

Der Wettbewerb läuft folgendermaßen ab: Es gibt zwei Runden. In der ersten Runde hat jede Mannschaft 13 Multiple-Choice-Aufgaben zu lösen. Es gibt pro Aufgabe fünf mögliche Antworten. Ein wichtiger Unterschied zum Beispiel zum Pangea- oder Känguru-Wettbewerb neben der Teilnahme im Team ist, dass auch mehrere Antworten zutreffen können. Somit sind von keinem Kreuz bis zu fünf Kreuzen alle 32 Kombinationen möglich. Eine 14. Aufgabe ist individuell zu lösen. Taschenrechner sind nicht zugelassen. Die Mitglieder einer Mannschaft dürfen sich während der gesamten Arbeitszeit leise beraten. Die Teilnahme kostet pro Person 3 €.

Das EMA nahm im diesen Jahr am 16. Januar zum ersten Mal mit den folgenden Schülerinnen und Schülern am Bolyai-Wettbewerb teil:

Lion Jochum (6c), Richard Faßbender (6c), Annika Petersen (8a), Victor Vasilev (8b), Monan Jülch (8b), Raphael Rolland (8b), Tammo Schwede (8b), Nana Dassler (8b), Anna Rumpf (8b), Elena Sedlak (8b), Laura Körner (8b), Marius Wrobel (8c), Arthur Adler (8c), Finn Servos (8d), Ludwig von Schönburg (8d), Martin Graupner (8d), Felix Faßbender (EF) und Lucas Zander (EF).

Leider erreichte keines der Teams die zweite Runde.

Eine Aufgabe lautete zum Beispiel:

Bolyai Aufgabe

 

 

 

 

 

 

 

Von Monan Jülich und Laura Körner (beide 8b), überarbeitet und ergänzt von Benjamin Reichelt

 

Bolyai Teilnehmer 18

 

(Foto: B. Reichelt)

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