Schlagwörter Gesellschaftswissenschaften


9c BRat VIA Nov18 AusschssDie erste Politik-Exkursion dieses Jahres führte die Klasse 9c mit Frau Vianden in das Haus der Geschichte und in den ehemaligen Bundesrat. Von der Klasse  wurde eine Bundesratssitzung zum Thema „Sollen alle Ausländer, die mindestens drei Jahre lang in Deutschland leben, das kommunale Wahlrecht erhalten?“ nachgestellt. 

In Vorbereitung auf diesen Tag erhielten wir  ca. 2 Wochen vor der Exkursion unsere Rollen, wir wurden zu Vertretern der Bundesländer, Pressevertreter, Bundesratspräsident/-in , usw. und wurden in unser Thema eingeweiht.                                                                                                         

Am 07.11.2018 traf sich die Klasse um 8:45 Uhr am Haus der Geschichte. Zu Beginn gingen alle zusammen in einen Konferenzraum des Museums, wo wir über das weitere Verfahren informiert wurden. Anschließend  teilte sich die Klasse in den Rechts- und in den Innenausschuss auf, und die beiden Ausschüsse sammelten Argumente für und gegen die Diskussionsfrage.  Im Laufe des Tages durchlief die Klasse die verschiedenen Phasen von „Jugend debattiert“.

Zu Ende der freien Aussprache wurden Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die im Bundesrat die Meinung ihres Bundeslandes vertreten und darüber eine Rede schreiben sollten. Um diese Rednerinnen und Redner bildeten sich dann kleine Gruppen, die beim Schreiben der Reden helfen sollten. 

Als dies geschehen war, folgte eine kurze Pause in den Räumlichkeiten des Museums, in der die Rednerinnen und Redner sich noch einmal erholen konnten.

Anschließend machte sich die Klasse auf den Weg in den berühmten ehemaligen Bundesrat. Dort angekommen, teilten sich die beiden Ausschüsse noch einmal auf, die eine Gruppe machte einen kleinen Workshop zum Thema „Politik früher“, die andere Gruppe hatte noch einmal Zeit, sich auf ihre Reden vorzubereiten. Danach wechselten die Gruppen, und anschließend erfolgte die Debatte.9c BRat VIA Nov18 BRats Praesidentin

Die Abstimmung im Bundesrat erfolgt, indem aufgerufen wird und jedes Bundesland seine Stimme abgibt.

Die überwiegende Mehrheit der Bundesländer war für den Antrag. Obwohl es auch gute Argumente gegen den Vorschlag gab, Ausländern nicht das kommunale Wahlrecht zu geben. Als die Bundesratspräsidentin (Aurélie Wetzel) zur Abstimmung aufrief, waren sich alle einig, und die Abstimmung viel sehr eindeutig aus: Ausländer, die mindestens drei Jahre in Deutschland leben, sollten das kommunale Wahlrecht erhalten.

Nach dieser Entscheidung gab es eine kurze Verabschiedung und Rückmeldung der beiden Mentoren, die uns den ganzen Tag über begleitet hatten.

Alles in allem war es eine sehr schöne Erfahrung, bei der man das gelernte Prinzip einmal nachspielen konnte.

 

Konstanze Linnenkamp

 

 

 

9c BRat VIA Nov18 BRats Gruppenbild

 

(Fotos: E. Vianden)


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