Informatik

  • Schulpreis 2016 2017 GoldDas Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) in Gold ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur 20 weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an unserer Schule sogar 26 Schülerinnen und Schüler teil.

    Fünfzehn Schülerinnen und Schüler des EMA lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

    Damit ist das EMA in Nordrhein-Westfallen das erfolgreichste Gymnasium im Bundeswettbewerb Informatik.

    Auf dem Informatik-Tag NRW an der Universität Wuppertal wurde uns die Auszeichnung überreicht.

    Informatiktag

    Für die Fachschaft Informatik

     

    B. Reichelt und N. van den Boom

  • Wie können Mobilfunknetze ausfallsicher gestaltet werden, an welcher U-Bahn-Station können sich drei Freunde am schnellsten treffen, und wie muss ein Eis bestellt werden, damit die Kugeln wie gewünscht gestapelt sind? Mit diesen und ähnlichen Aufgaben befassten sich im Rahmen des Wettbewerbs Informatik-Biberauch viele EMA-Schülerinnen und Schüler.

    Der Informatik-Biber verfolgt das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der achten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.


    Am EMA nahmen in diesem Jahr mehr als 400 Schülerinnen und Schüler teil. Die folgenden Schülerinnen und Schüler haben einen hervorragenden 1. Preis erzielt:

     

    Informatik Biber 2017 1 Preise Namen

     

    Weitere 76 Schülerinnen und Schüler erhielten einen 2. Preis, 156 einen 3. Preis und 101 eine Anerkennung.


    Wir gratulieren allen Preisträgern!

     


    i.A. der Fachschaft Informatik,


    Herr van den Boom und Herr Reichelt

     

    Informatik Biber 2017 Bild1

     

    Informatik Biber 2017 Bild2

     

    Informatik Biber 2017 Bild3

     

    biber

     

    (Fotos: B. Reichelt)

  •  Auf die Suche nach dem weiteren Weg nach Abschluss unserer Schullaufbahn begab sich der Q1-Informatik LK von Herrn Reichelt am 17. Februar zur RWTH in Aachen und absolvierte dort in Kooperation mit dem Schülerlaboreine Einführung in das Thema "Programmierung von Arduino-Microcontrollern und Ansteuerung von Sensoren".

     

    Nach einer Führung durch die Informatik-Gebäude der Universität, deren Highlight die Vorstellung eines 3D-Laserscanners war, welcher auf bis zu 300 Meter Entfernung mit einer Genauigkeit von 0,5 cm ein virtuelles dreidimensionales Profil eines realen Objekts erstellen kann, sowie einer Führung durch die Informatik-Bibliothek, welche eine enorme Sammlung an Fachliteratur beinhaltet, begann die sehr praktische Einführung in die Welt der Mikrochips.


    Ausgerüstet mit einem Laptop und einem Baukasten, der aus einem vereinfachten, selbst programmierbaren Mikrochip und einer „Schaltplatte“ zum Verbinden elektronischer Komponenten bestand und jeder Menge Motivation, machten wir uns mit fachgerechten Hilfestellungen und viel eigenem Einsatz an die Lösung einiger Problemstellungen. So musste zum Beispiel mit einem Infrarot- Scanner und einem Pieper eine Einparkhilfe modelliert oder mit zwei Bewegungsmeldern ein Geschwindigkeitsmesser programmiert werden.


    Unsere Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer führten die gestellten Aufgaben mit viel Motivation und Eifer aus und alle konnten am Ende der Veranstaltung einiges an neuem Wissen mitnehmen.


    Nach dieser Erfahrung mit Mikrochips erwartete uns noch ein Vortrag über den Ausbildungsweg an der RWTH Aachen und ein Gespräch mit Studierenden. Nach einer erfüllten und sehr informativen Fragerunde war es dann wieder Zeit, der RWTH den Rücken zu kehren und die Rückreise anzutreten.


    Einige von uns konnten dieser lohnenswerten und gut geplanten Exkursion sicherlich ein schärferes Bild ihrer Zukunft und vielleicht auch schon eine Idee für den späteren Studienplatz abgewinnen.


    Ben Matuschek (Q1)

     

     

    Exkursion RWTH Aachen Microcontroller Kit

    (Bild: RWTH Aachen)

     

    Mit  den Microcontroller-Kits der RWTH Aachen ging es an die Arbeit...

     

    Q1LK Info RWTH Aachen Arbeit

     

    Exkursion RWTH Aachen Microchip

     

    Da sind sie: Die "kleinen mysteriösen Chips", deren Herstellung und Programmierung eine gehörige Portion Ingenieurskunst erfordert.

     

    Q1LK Info RWTH Aachen Titel

     

    Mit dem 3D-Laserscanner dreidimensional reproduziert: Der Aachener Dom

    (Fotos: B. Reichelt)

  • Die Veranstaltung MINT400 ist jedes Jahr eine Gelegenheit für interessierte Schüler und Lehrer, sich den Nachwuchstalenten der MINT-Welt zu widmen. Im Technologiepark Adlershof in Berlin trafen so vom 04.-06. Februar 400 Schülerinnen und Schüler auf rund 100 Fachlehrerinnen und -lehrer. Darunter auch wir, Herr Reichelt sowie wir Informatik-Leistungskurs-Schüler, Marc Sinner und Karl Rieländer. Unser Ziel war es, unser Wissen auf der dreitägigen Exkursion zu erweitern.

    Vor der Fahrt standen wir vor der Wahl, welche Veranstaltungen wir besuchen wollten. Wir entschieden uns für den Fachvortrag “Unsere technisierte Welt ohne zerstörungsfreie Materialprüfung (ZfP)? Unvorstellbar!” sowie für einen Workshop des Vereins Deutscher Ingenieure. Herr Reichelt besuchte zwar den selben Vortrag, wählte aber einen Workshop zum Thema Optik, um neue und spannende Inhalte in seinem Physikunterricht in der Stufe 6 einbringen zu können.

    Mit diesen Plänen flogen wir am Donnerstag, den 4. Februar, nach Berlin. Dort angekommen, konnten wir uns erst einmal auf einer Stadtrundfahrt davon überzeugen, wie sich die Kulisse Berlins über die Jahre veränderte, und wer daran maßgeblich beteiligt war. Man hatte dabei das Gefühl, dass sehr viel mehr Wert auf die Architekten selbst gelegt wurde, als auf deren Architektur und Orte von aktueller oder historischer Bedeutung eher in der Hintergrund rückten.

    MINT400 begann dann für uns noch am selben Abend mit einigen Vorträgen, zum Beispiel den über die Vorstellung des biologisch abbaubaren Klebebands und eben auch den versprochenen Vortrag zur zerstörungsfreien Materialprüfung. Letzterer ging sehr weit in die Breite darüber, in welchen Bereichen ZfP benötigt wird. Dabei stellte sich heraus, dass alles, was nicht unerwartet kaputt gehen darf - also im Grunde alles - auf ZfP angewiesen ist. Vom Space Shuttle über den Öltanker zur Autobahnbrücke führt beispielsweise ein fühes Brechen eines tragenden Elements zu verheerenden Folgen. Diese Tatsache erklärte der Referent Dr. Mathial Puschke sehr breit gefächert, vermied es aber für unseren Geschmack leider, in die Tiefe zu gehen, weshalb es zu vielen Wiederholungen kam. Danach verbrachten wir unsere Zeit in einem so genannten Team Escape Room. Dort wird man in einem Raum eingeschlossen und muss durch Hinweise einen Kriminalfall in weniger als einer Stunde lösen, um schließlich den Weg nach draußen zu finden. Dabei hatten wir alle viel Spaß, obwohl wir den Fall nicht komplett in der vorgegebenen Zeit aufdecken konnten.

    Auch am Freitag sollten wir durch eine reichhaltiges Programm gut unterhalten werden. Herr Reichelt besuchte den von ihm gewählten Optik-Workshop zum Thema "Der Photonics Explorer: Die Licht Experimentierkiste für die ganze Klasse", während wir Wissenswertes zur Ressourceneffizienz lernten. In einem Vortrag wurde dabei anfänglich vermittelt, dass auf die effiziente Nutzung von Ressourcen in der Produktion, dem Verbrauch und der Entsorgung geachtet werden muss. Mit diesen Kriterien konnten wir dann in eigener Arbeit Produkte, wie zum Beispiel verschiedene Fortbewegungsmittel, nach Ressourceneffizienz einstufen. Durch den Workshop wurden allen Teilnehmern die Augen geöffnet, um in der Zukunft achtsamer mit der Umwelt umgehen zu können.

    Nachdem sich alle Mint400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder im Hauptstadtforum versammelt hatten, sorgten die Veranstallter mit der Band NOE, einer Moderatorin und unterhaltsamen Rednern für reichlich Abwechslung. Unter den Rednern befand sich Prof. Dr. Markus Roth, der prominente Technologien aus dem Science Fiction-Genre, wie das Beamen und den Warp-Antrieb vorstellte und deren Umsetzbarkeit in der Realität auf den Grund ging. Auch der British Council stellte mit drei Science Slams amüsante Vorträge über Wissenschaftliche Themen vor.

    Nach diesen langen, spannenden und unterhaltsamen Tagen flog wir am Samstag wieder nach Bonn. Wir haben viel Spaß gehabt und die einmalige Chance, über 400 andere MINT-Schülerinnen und Schüler kennenzulernen, mit Freude genutzt.

     

    Marc Sinner und Karl Rieländer (beide Q1)

     

     

    MINT400 Bild3

     

    Zeit für etwas Berlin-Historie war auch: die drei EMA-Informatiker am ehemaligen Checkpoint Charlie

     

     MINT400 Bild2

     

    MINT-EC-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Gollub

     

    MINT400 Bild1

     

     Prof. Dr. Markus Roth, Institut für Kernphysik, Technische Universität Darmstadt, referierte über prominente Science Fiction-Technologien aus "Star Trek und Co."

     

    MINT400 Titelbild

     

    Sherlocked-in and so close to escape - yet, not quite close enough... - Geholfen wurde ihnen dennoch: Benny Reichelt, Physik- und Informatiklehrer und seine Q1-Informatik-LK-Schüler Marc Sinner und Karl Rieländer

     

     (Fotos: Marc Sinner, Dirk Laessig)

  • Schulpreis 2015 2016 GoldDas Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Bonn wurde im Januar erneut mit dem Schulpreis des Bundeswettbewerbs Informatik (BWINF - http://www.bwinf.de) in Gold ausgezeichnet und darf sich nun für ein weiteres Jahr „BWINF-Schule“ nennen und sich mit dem entsprechenden Logo in Gold schmücken. Mit deutschlandweit nur 9 weiteren Schulen erfüllt das EMA das Kriterium, dass mind. 10 Schülerinnen und Schüler am Bundeswettbewerb teilnehmen, darunter mindestens zwei Mädchen. Tatsächlich nahmen an unserer Schule sogar 28 Schülerinnen und Schüler teil.

    Katrin Klein, Matthias Klemke, Rafael Materla, Franz Schermaier, Maxim Shevchishin (alle Q2 LK), Lorenz Baues, Ben Matuschek, Janelle Pfeifer, Karl Rieländer, Marc Sinner, Robert Bitterling, Leo Tietz, Haoning Yang (alle Q1 LK) und Alexander Ruhrmann (EF) lösten die Aufgaben sogar so gut, dass sie in die zweite Runde des Wettbewerbs gekommen sind. Dort erwarten sie nun weitaus komplexere Fragestellungen – als Preise winken Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes.

    Damit ist das EMA im Raum Köln/Bonn die erfolgreichste Schule im Bundeswettbewerb Informatik.

    Für die Fachschaft Informatik

     

    Nils van den Boom

  • WetterOnline Firmengebaeude 1Der Informatik-Leistungskurs Q2 von Herrn van den Boom unternahm am 13.01.2016 eine Exkursion zu WetterOnline nach Graurheindorf , um etwas mehr Einblick in die Berufsmöglichkeiten eines Informatikers zu bekommen.

    WetterOnline ist ein großes Unternehmen, welches Wetterdaten für Endnutzer auf seiner Homepage sowie mit Hilfe von Handyapps für alle gängigen Betriebssysteme in verständlicher Weise darstellt.

     

    Deshalb braucht WetterOnline nicht nur Meteorologen, wie man vermuten würde, sondern auch viele Informatiker. Bei WetterOnline kann man ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik machen, das heißt man studiert entweder an der EUFH Brühl oder der FHDW Bergisch-Gladbach und hat Praxisphasen direkt bei WetterOnline.

     

    Nach ein paar kurzen einführenden Vorträgen begannen wir mit praktischen Übungen in Kleingruppen. Zwei Teams beschäftigten sich mit Websites, eines erstellte den Server und zwei weitere programmierten jeweils arbeitsteilig ein Backend und ein Frontend für eine Android-App.

     

    Letzteres erwies sich als relativ komplex, wie ich als Mitglied einer der beiden Gruppen erfahren konnte. Zunächst besprachen wir mit der anderen Gruppe , wie unsere Klassen aufgebaut sein würden, damit sie damit arbeiten konnten. Das Erstellen der Klassen, welche die Wetterdaten für einzelne Tage oder den aktuellen Zeitpunkt speichern sollten, war weniger problematisch. Aber dann galt es, eine JSON Datei einzulesen und unsere Tag bzw. Objekte damit zu füttern. Da wir noch nie mit JSON gearbeitet hatten, war diese Aufgabe nur mithilfe des Betreuers und Google zu erfüllen. Dann lieferte das Server-Team neue Arbeit: Der Server war online und wir sollten nun die Daten nicht aus einer Datei, sondern vom Server über die URL beziehen. Nun war der Hauptteil unserer Arbeit getan und wir bauten noch ein paar weitere Funktionen ein, zum Beispiel die, dass man die Stadt wählen kann, deren Wetterlage man in Erfahrung bringen will oder das Aufrufen des Wetters vom letzten gespeicherten Standpunkt. Auch das haben wir nicht komplett allein hinbekommen, da man für den letzten gespeicherten Standpunkt nicht einfach das GPS ansprechen musste, sondern Google. Die andere Gruppe erstellte unterdessen eine schöne Oberfläche und arbeitete dabei kontinuierlich unsere Zwischenergebnisse ein, so dass am Ende ihre Oberfläche problemlos mit unserem Programm interagieren konnte.

     

    Beim Abschlusstreffen präsentierten wir und dann gegenseitig die Ergebnisse unserer Arbeiten. Danach gab es noch einen kurzen Vortrag über das Studium der Wirtschaftsinformatik, und dann war es auch schon wieder Zeit zu gehen.

     

    Ich fand den Tag bei WetterOnline sehr interessant, vor allem da der Schwerpunkt auf der Gruppenarbeit lag und der Besuch nicht zu vortragslastig war. Außerdem fand ich es gut, dass am Ende die Arbeiten präsentiert wurden, weil man dadurch auch einen Einblick in die Arbeit der anderen Gruppen bekam.

     

    Katrin Klein

    (Informatik Leistungskurs, Q2)

  • biber bigOb es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter, die Schülerinnen und Schüler des EMA waren eifrig beim Informatik-Biber dabei. Der Informatik-Biber verfolgt das Ziel, den Teilnehmern die Faszination informatischen Denkens zu vermitteln. So standen auch bei der achten Auflage des Motivationswettbewerbs statt komplexer Problemstellungen unterhaltsame Aufgaben mit Alltagsbezug im Vordergrund. 18 dieser Aufgaben mussten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Onlinewettbewerbs innerhalb von 40 Minuten lösen.

    Am EMA nahmen in diesem Jahr 520 Schülerinnen und Schüler teil. 69 Schülerinnen und Schüler haben einen hervorragenden 1. Preis erzielt. Weitere 44 Schülerinnen und Schüler erhielten einen 2. Preis, 255 einen 3. Preis und 115 eine Anerkennung.

    Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich!

    Die Fachschaft Informatik

    Benny Reichelt und Nils van den Boom

     

    (Logo: www.informatik-biber.de)

  • Spaß am Experimentieren in den Fächern Physik und Informatik konnten interessierte Grundschulkinder am 23. und 30. 11. 2015 am EMA erleben. Unter dem Motto "MINT 4 Kids - Versuch´s doch mal!" experimentierten die insgesamt 80 Mädchen und Jungen in zwei Gruppen für jeweils 45 Minuten in je einem Physik- und einem Informatikmodul mit Strom und der Programmierung von Spielen am PC. Die individuelle Betreuung der Viertklässler übernahmen vor allem Schülerinnen und Schüler unserer aktuellen MINT-Leistungsgruppen der Jahrgangsstufe 7 unter der Leitung von Frau Düßdorf und Herrn Reichelt. Nach einer kurzen Abschlussbesprechung im Oberstufenraum endeten beide Veranstaltungen mit der Verteilung der Teilnehmerurkunden.

     Konzeptionell folgte die Veranstaltung in diesem Jahr dem Prinzip "Weniger ist mehr": Die Experimentiermodule wurden verlängert, der Fokus jedoch auf die beiden Fächer Physik und Informatik gelegt.

     Die MINT-Koordinatoren Dr. Vera Wethkamp und Nils van den Boom freuen sich schon auf die "MINT 4 Kids"-Tage 2016, die dann ganz im Zeichen der Fächer Biologie und Chemie stehen werden.

     

    Jochen Stiewe

     

      

     MINT 4 Kids 2015 2

     

    "MINT 4 Kids - Versuch´s doch mal!" - Zum Beispiel Spiele Programmieren am PC im Fach Informatik bei Benjamin Reichelt.

     

    MINT 4 Kids 2015 3

     

    ...oder Experimentieren mit elektrischem Strom im Fach Physik bei Daniela Düßdorf (vorn) und Vera Wethkamp (hinten).

     MINT 4 Kids 2015 Titel

     

    Die Betreuung der Viertklässler übernahmen Schülerinnen und Schüler der MINT-Leistungsgruppen der Stufe 7 (von D. Düßdorf und B. Reichelt).

     

    (Fotos: R. Hillert)

  • Für Oberstufenschülerinnen mit Interesse am MINT-Bereich gab es am 15. September 2015 eine Vorstellung des do2technik-Programms für Mädchen von Ford in Köln-Niehl . Do2technik ist Ausbildung und Studium in einem und wird von Ford Aus- und Weiterbildung e.V. (FAW)bezahlt. Im Rahmen dieses dualen Zweiges gibt es bei Ford die Möglichkeit, sich entweder zu(m/r) Industriemechaniker/-in oder zu(m/r) Elektroniker/-in für Betriebstechnik mit dem Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik ausbilden zu lassen.

    Vier Schülerinnen aus den EF- und Q1-Informatikkursen von Herrn Reichelt hatten sich für dierses Angebot gemeldet. Am Morgen unseres Programms ging es mit einem Vortrag über das Unternehmen Ford im Allgemeinen und über do2Technik im Besonderen los. Danach wurden wir durch die Werkstatt der Maschinenbauer/-innen und Elektroniker/-innen geführt. Dort konnten wir sehen, wie der Alltag der Auszubildenden aussieht, wobei wir auch die Ausbilder kennen gelernt haben. Alle waren sehr hilfsbereit und haben unsere Fragen beantwortet. Im Rahmen einer anschließenden Assessment Center-Übung haben wir - Michelle Yi Jinxuan und Paula Usinger (aus der EF) sowie Janelle Pfeifer und Charlien Powitz (aus der Q1) -  dann in Kleingruppen eine Präsentation über das Thema „Diversity“ entwickelt und sehr produktives Feedback zu unseren Vorträgen bekommen. Die Vorträge zeigten uns, dass Ford sehr vielfältig und offen für Individualität ist. Die Präsentation sollte uns auch darauf hinweisen, dass Ford viel Wert auf Gruppenarbeit legt. Nach der Mittagspause berichteten uns dann zwei ehemalige Studentinnendes do2Technik-Programms von ihrem Job und der Ausbildung bei Ford. Danach konnten wir noch Fragen stellen. Dann endete unser Workshop-Tag.

    Es war sehr aufschlussreich und informativ. Die Organisatorinnen, die den ganzen Tag mit uns verbrachten, waren offen für unsere Fragen und gestalteten den Tag gut. Wir würden wieder an so einer Veranstaltung teilnehmen, da sie uns für unsere Zukunft viel weiter gebracht hat. Danke, dass wir mitmachen durften!

     

    Michelle Yi Jinxuan (EF), Charlien Powitz (Q1)

     

    Exk Ford REI Teilnehmerinnen1

     

    do2technik-Workshop-Teilnehmerinnen Michelle Yi Jinxuan und Paula Usinger (beide EF)

     

    Exk Ford REI Teilnehmerinnen2

     

    do2technik-Workshop-Teilnehmerinnen Janelle Pfeifer und Charlien Powitz (beride Q1)

     

    (Fotos: B. Reichelt)

     

  • Am 30. September wurden die zwei Informatiklehrer Herr Van den Boom und Herr Reichelt sowie die drei Informatik LK-Schüler der Q1, Anton Gothe, Karl Rieländer und Marc Sinner, zu einem Bürgerdialog mit dem Bundesminister des Inneren, Dr. Thomas de Maizier in die Bonner Bundeskunsthalle eingeladen. Die Leitfrage des Geprächs über die Veränderungen unseres Alltags durch die Digitalisierung war "Digital leben = gut leben?".

    Es wurden besonders Themen aufgegriffen, die die Schattenseiten der Digitalisierung darstellten, wie zum Beispiel Cybermobbing, digitale Kriminalität und Missbrauch der privaten Daten. Die Argumentation lief jedoch nicht darauf hinaus, die Digitalisierung zu stoppen, sondern diese auf eine sichere Bahn zu lenken. Dabei wurde einerseits betont, dass die Bürger selbst mehr Eigenverantwortung zeigen sollten während vom Innenminister mehr Datensicherheit vom Staat gefordert wurde, ohne dabei jedoch die Nutzerfreundlichkeit stark zu beeinträchtigen. Dazu wiederum brachte de Maizière das Beispiel der Einführung der sog. "Gurtpflicht" (seit 1976) im Auto war, welche den autofahrenden Bundesbürgern zunächst eine Unannehmlichkeit war, jedoch viel Sicherheit mit sich brachte, sodass sich heute keiner mehr ein Auto ohne Sicherheitsgurt vorstellen kann. Für de Maizière zeigte dieses Beispiel, dass man manchmal, um mehr Sicherheit zu bekommen, ein wenig Komfort dafür aufgeben muss.

    Am Ende des Bürgerdialigs kam man zwar wegen der doch stark unterschiedlichen Meinungen zu keinem endgültigem Ergebnis; jedoch konnten sich alle ein gutes Bild davon machen, welche Probleme und besonders Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt. Auf der anderen Seite bekam der Innenminister eine bessere Vorstellung davon, worauf die Bürgerinnen und Bürger bei diesem Thema am meisten Wert legen und mit welchen Problemen sie mit der Digitalisierung im Lebens- und Berufsalltag konfrontiert werden.

    Weitere Informationen zu Inhalten des Bürgerdialogs finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums des Innern sowie im Blog des Bürgerdialogs der Bundesregierung.

     

    Marc Sinner (Q1)

     

    Jochen Stiewe

     

    Info Buergerdialog1

     

    Begrüßung beim Bürgerdialog in der Bonner Bundeskunsthalle durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (vor der Leinwand, 1. v.l.)

     

    Info Buergerdialog2

     

    Themenvielfalt und Gesprächsergebnisse

     

    Info Buergerdialog3 Titel

     

    Für das EMA nahmen am Bürgerdialog teil (von links): Benjamin Reichelt und Nils van den Boom (Informatiklehrer), Karl Rieländer, Marc Sinner, Anton Gothe (Schüler des Informatik-LK der Q1)

     

    (Fotos; N. van den Boom)

  • "Go for Information Technologies!" - Dieser clever verwortspielten Aufforderung des Informatik-Schülerlabors der RWTH Aachen waren 12 Schülerinnen der Stufe 6 gefolgt und nahmen vom 24.-25.09. an einem Roboter-Workshop im C-Trakt des EMA teil.

     

    Das go4IT!-Projekt richtet sich seit 2009 explizit an Mädchen mit Interesse am MINT-Bereich und will diese motivieren, sich aktiv und selbstbewusst mit den entsprechenden Fächern zu beschäftigen und sie später auch in ihre Studien- und Berufswahl einzubeziehen.

     

    Betreut wurden die Kinder von zwei Mitarbeitern der Aachener Projektinitiative, die neben ihrer Expertise auch alle erforderlichen Materialien, wie LEGO-Mindstorms Roboter, Laptops, Plakate etc mitgebracht hatten.

     

    Die hin- und her surrenden und verschiedenen Impulsen exakt folgenden Endprodukte der zweitägigen Programmier- und Bauarbeit konnten dann gestern am frühen Nachmittag von interessierten Eltern im Raum C203 bestaunt werden. Die mit sich sichtlich zufrieden wirkenden jungen IT-Konstrukteurinnen hatten in der Tat ganze Arbeit geleistet.

     

    Auf die Roboter wartete schlussendlich dann die Demontage, Verpackung und Weiterreise. Auf interessierte Mädchen und ihre Eltern wartet die Webseite des Informatik Schülerlabors der RWTH Aachen mit detaillierten Informationen zu Projektidee und Ergebnissen, zu go4IT!-Aufbauworkshops in den Ferien, und zu ganzjährigen Workshops in verschiedenen Themengebieten der Informatik.

    Das Projekt wird vor allem von der Voss-Stiftung, sowie verschiedenen Unternehmen der Region gefördert.

     

     

    Jochen Stiewe, Nils van den Boom

     

    Go4it 2

     

    Mit dem Programmieren beginnt´s - Lernplakate visualisierten die erforderlichen Arbeitsschritte zum Bau der Roboter.

     

    go4IT Arbeit1 downsized 

     

     "Go for information technologies!" - Unsere Sechstklässlerinnen bei der Arbeit.

     

    go4IT Arbeit3 downsized

     

     Die Projektleitung und Betreuung erfolgte durch ein Zweierteam der RWTH Aachen.

     

    go4IT Arbeit2 downsized

     

     Arbeitsmaterialien: Laptops zum Programmieren und LEGO Mindstorms-Roboterbausätze zum Umsetzen der individuellen Entwicklungsideen.

     

     

     (Fotos: N. Van den Boom)

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