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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen
Kommission finanziert. Die Verantwortung für
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Safekeeping our Cultural Identity

Multilaterales Comenius-Projekt


•    Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Bonn
•    Strinda videregaende skole, Trondheim
•    Kadrioru Saksa Gümnaasium, Tallinn    

Drei Schulen aus drei Ländern (Deutschland, Estland, Norwegen) beschäftigen sich in einem gemeinsamen Projekt mit ihrem kulturellen Erbe. Dabei steht die Frage nach Entstehung und Entwicklung (= historische Ebene) der die jeweilige kulturelle Identität prägenden Phänomene im Vordergrund.Wir untersuchen, wie unser kulturelles Erbe bewahrt wird:


•    Bonn: Rheinisches Landesmuseum: der Neanderthalter und wir
•    Tallinn: Open air museum: Folkore
•    Trondheim: Sverresborg Museum, National Day

Angestrebt ist eine enge Zusammenarbeit mit diesen Institutionen, so dass die SchülerInnen auch über die Schule hinaus bestehende Lernmöglichkeiten entdecken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der vergleichenden Betrachtung. Wir hoffen herauszufinden, welche Gemeinsamkeiten es in unserer kulturellen Prägung gibt und welche Unterschiede bestehen. Kulturelle Identität umfasst eine Vielzahl von Bereichen. So liegt ein Reiz unseres geplanten Projektes darin, diese Diversität zu erkunden.

Nach einem koordinierenden Treffen in November 2011 werden die SchülerInnen in den einzelnen Projektphasen auf der Grundlage des von den Partnerschulen erstellten und versandten Materials vergleichend arbeiten. So besteht die Möglichkeit, unsere Arbeit möglichst vielen SchülerInnen nahe zu bringen. Es soll nicht nur wissenschaftlich (z. B. in Facharbeiten) an den Themen gearbeitet werden, sondern auch die Möglichkeit zum kreativen Umgang mit den Projektgegenständen gegeben werden.
So wird es nicht nur eine fachliche, sondern auch eine ethische Auseinandersetzung mit den Themenkomplexen  geben. Diese findet per blogs und eTwinning, in einem eigens eingerichteten Chatroom und per Emails statt. Hierdurch wird der Umgang mit den neuen Kommunikationstechnologien, die heute fester Bestandteil des schulischen und später des beruflichen Lebens sind, eingeübt und gefestigt.

Während der zweijährigen Projektzeit sind drei Arbeitstreffen geplant, in denen von den SchülerInnen erstellte Führungen durch die jeweiligen kulturellen Horte stattfinden. Bei diesen Treffen wird auch schon versandtes und bearbeitetes Material diskutiert, weiteres Material vorgestellt (z. B. in PPP) und die jeweilige nationale Unit evaluiert. Jedes Arbeitstreffen wird anschließend in dem jeweiligen Land abschließend evaluiert, wobei Evaluations-Tools wie z. B. worktogether businness tools und Fragebögen angewendet werden.

In den Zwischenphasen beschäftigen sich die Schulen also mit der Evaluation, der besuchsvorbereitenden Arbeit und dem gegenseitigen Austausch von Gedankengut.
In dieser Zeit erstellen die SchülerInnen auch Leaflets zu einzelnen besonders attraktiven Aspekten des Projektes. Hierbei üben sie sich nicht nur in präsentierendem Schreiben, sondern auch in Computer- und Graphic Design. Durch das Erstellen von Materialen und Guided Tours wird das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen gefördert.

Während der laufenden Projektzeit werden wir uns um die Veröffentlichung von Events und Ergebnissen in Lokalzeitungen, lokalen Radio und TV-Stationen bemühen. Das Comeniusfest soll gefilmt und auf einer DVD festgehalten werden, die z. B. an kommenden Tagen der Offenen Tür gezeigt werden kann. Darüber hinaus werden kreative Arbeiten vorgestellt, besonders engagierte Schüler geehrt und die von SchülerInnen erstellten Leaflets verteilt.

Am Ende des Projektes ist eine gemeinsame Festbegegnung anlässlich des norwegischen Nationalfeiertags geplant.

Wir erhoffen uns, dass durch die Projektarbeit die SchülerInnen sich ihrer regionalen und kulturellen Identität bewusster werden. Die Kommunikation in den Zielsprachen (v.a. Englisch, teilweise auch Deutsch) wird gestärkt und dadurch wird die sprachliche Kompetenz bei SchülerInnen und LehrerInnen nachhaltig verbessert.
Durch den Kontakt mit SchülerInnen aus Nord-, Mittel- und Osteuropa können Freundschaften entstehen. Das Projekt wird auch Verständnis und Toleranz für „Fremdes“ wecken. Es wird eine umfassende Wissenserweiterung stattfinden. Indem die SchülerInnen Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen und miteinander differenziert diskutieren, wird letztendlich die europäische Dimension in der Wahrnehmung der SchülerInnen geöffnet und gestärkt. Durch enge Teamarbeit von LehrerInnen und SchülerInnen der Partnerschulen kann sich ein gemeinsames europäisches Bewusstsein herausbilden.

Almut O'Daniel, Christiane Brieger