images.jpgDie SchulBrücke existiert seit bereits 15 Jahren und ihr Ziel ist es Jugendliche aus Europa zusammen zum Arbeiten zu bringen, aber vor allem den Zusammenhalt innerhalb Europas zu stärken und Freundschaften über Landesgrenzen hinaus zu knüpfen. Es nehmen Jugendliche aus Frankreich, der Slowakei, Italien, Polen und Deutschland teil.
Das Thema, mit dem wir uns beschäftigten, war „vom Garten- zum Bauhaus. Weimars Weg in die Moderne“.
Doch bevor wir losfahren konnten, mussten wir uns zunächst vorbereiten, denn in Weimar soll jede Gruppe sowohl ihre Stadt, als auch ihre Schule vorstellen. Dabei gab es sehr unterschiedliche und interessante Präsentationen über die Schulen und das Schulsysteme des jeweiligen Landes. Außerdem haben wir uns im Vorfeld mit der Weimarer Klassik auseinandergesetzt und einen Vortrag zum Thema `Bauhaus in Bonn` erarbeitet. Als wir damit fertig waren, mussten wir uns nur noch um die typischen „bönnschen“ Beiträge zu dem Internationalen Buffet kümmern.
Am 21.09.2018 sind wir, das heißt sieben Schüler aus der Q1 und Frau Barz, mit dem Zug losgefahren. Als wir gegen Mittag in der Jugendherberge angekommen waren, haben wir zuerst Zeit auf unseren Zimmern verbracht, wo wir unsere Mittbewohner kennen gelernt haben. Diese kamen immer aus zwei unterschiedlichen Ländern, so dass die unterschiedlichen Gruppen schnell gemischt wurden und es einfach war, die anderen Teilnehmer kennen zu lernen. Am Nachmittag haben wir mit ein  paar der anderen Schüler Volleyball gespielt, denn das Programm sollte erst am nächsten Tag losgehen. Der erste Programmpunkt am nächsten Vormittag war eine Stadterkundung in Kleingruppen. Wir haben jeweils eine Sehenswürdigkeit der Stadt Weimar zugeteilt bekommen, und haben zu dieser einige Fragen beantwortet. Im Anschluss daran haben wir unsere Ergebnisse vorgestellt. Am selben Abend haben wir auch unsere bereits vorbereiteten Vorträge und Präsentationen gehalten. Das Abendessen war das internationale Buffet. Neben den mitgebrachten Spezialitäten gab es auch Thüringer Bratwürste, Kartoffelsalat und Rohkost der Jugendherberge. Nach dem Programm haben wir uns, wie eigentlich jeden Abend, mit einigen anderen Teilnehmern in der Stadt oder im Park getroffen.
Sonntag lernten wir die historisch erschreckenden Seiten Weimars in der Gedenkstätte Buchenwald kennen. Hier bekamen wir eine Führung durch die Gedenkstätte und hatten später noch Zeit, um uns selber dort umzuschauen. Dieser Tag war vor allem mental anstrengend und zum Glück hatten wir später noch Zeit mit den Leitern der SchulBrücke über unsere Erfahrungen zu reden.
Am nächsten Tag begannen dann die Projekte zum Thema Bauhaus. Morgens hatten wir zuerst eine Vorlesung des Leiters der SchulBrücke, den wir Frithjof nennen durften. Es ging hierbei um die Geschichte des Bauhauses in Weimar. Anschließend begannen am Nachmittag unsere Workshops, die wir uns aussuchen durften. Wichtig war nur wieder, dass möglichst viele Teilnehmer aus unterschiedlichen Schulen zusammen arbeiten. Montagnachmittag und Dienstag haben mit unseren Workshops verbracht, wobei die Auswahl an Themenschwerpunkten sehr breit gefächert war. Einige Gruppen haben Plakate zur Philosophie des Bauhauses erstellt, andere haben Modelle gebaut um Hierarchien innerhalb der Ausbildung darzustellen oder waren mit einem Kunstlehrer unterwegs, um die Illustration des Bauhauses zeichnerisch nachzuvollziehen.  Mittwochmorgen konnte jede Gruppe das eigene Projekt beenden, damit alle am Nachmittag frei hatten und etwas in Weimar unternehmen konnten. Am Donnerstag stellte jede Gruppe ihr Projekt vor. Wir haben mithilfe von Stellwänden eine Ausstellung erstellt, in der alle unterschiedliche `Räume` gestaltet haben. Leider begann dann auch schon der letzte Abend, an dem wir nach einem gemeinsamen Abendbuffet und einer Verabschiedung noch Freizeit hatten, um gemeinsam Zeit in Weimar zu verbringen. Freitag sind wir mit dem Zug zurück nach Bonn gefahren.
Die Fahrt nach Weimar hat wieder allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht, auch das Arbeiten dort ist interessant, da man zum einen Zeit mit seinen (neuen) Freunden verbringt, sich andererseits aber auch in vielen Fällen am Schauplatz der Geschichten aufhält. Insgesamt lohnt es sich also trotz der Arbeit im Vorfeld auf jeden Fall an der SchulBrücke Weimar teilzunehmen, da man sehr viele neue, interessante und sympathische Menschen trifft, die gute Freunde werden. Außerdem lernt man viel über die Geschichte Deutschlands, die Geschichte Weimars und das Thema des Jahres.  

Franka Fuchs, Q1

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