Verkehrserziehung2016 Ballspiel1Am 20. und 21. September besuchte Polizeihauptkommissar Peter Küpper von der Bonner Polizei unsere 6. Klassen und ihre Klassenleiter-Teams, um die Sinne dafür zu schärfen, wie wichtig eine gute Vorbereitung auf den und auf dem Schulweg für ein unfallfreies Ankommen am EMA und zuhause ist.

Für die hier vor allem angesprochenen Radlerinnen und Radler beginnt die Vorbereitung jenseits des am besten einmal pro Monat durchzuführenden Fahrradchecks mit der Zeit, von der man sich für den Weg im Verkehr idealerweise mehr als nötig mitnimmt, um von ihr nicht gedrückt und damit abgelenkt zu werden. Unbedingt in den Kopf unter dem Fahrradhelm sollte dann aber vor allem das Bewusstsein um das Zusammenspiel von Geschwindigkeiten, Schrecksekunden und Bremswegen, für die toten Winkel der Großen im Verkehr und vor allem dafür, was den Kleinen widerfahren kann, wenn es erst einmal geknallt hat.

Wie schon im letzten Jahr, machte die Verkehrspädagogik des seit mittlerweile 16 Jahren in dieser Funktion an Bonner Kindergärten und Schulen tätigen 56jährigen Polizeibeamten mit seiner tollen Mischung aus klarer, humorvoller und eindringlicher Ansprache großen Eindruck, wie die folgenden Rückmeldungen exemplarisch verdeutlichen.

Besonders interessant fand ich, als Herr Küpper uns die kaputten (Fahrrad-)Helme gezeigt hat und wie viele Menschen jährlich an Unfällen beteiligt sind. Es war erstaunlich, zu sehen, in welche Situationen man (im Verkehr) geraten kann. Das war ein spannender Tag. (Hannah)

Das Aufmerksamkeits-Spiel mit den Bällen (die man nach bestimmten Regeln fangen und weiterspielen musste) passte sehr gut zum Thema (Aufmerksamkeit). Die Aufgaben zum Berechnen der Bremswege waren gut, da man künftig auch bei den Eltern im Auto besser aufpassen kann und ihnen sagen kann, wenn sie zu schnell fahren. Herrn Küppers Geschichten haben dazu beigetragen, dass man weiß, dass ein Unfall wirklich sehr schnell passieren kann. (Martin)

Ich habe gelernt, dass man im Straßenverkehr nie vorsichtig genug sein kann und dass ich nie glauben sollte, „das schaff‘ ich noch“, wenn ich an einer Kreuzung stehe. (David)

Den kleinsten Defekt am Fahrrad sollte man sofort beheben oder seinen Eltern melden. Ist das Fahrrad nicht ganz in Ordnung, sollte man lieber mit dem Bus fahren oder laufen. (Nils)

Herr Küpper hat alles sehr unkompliziert erklärt. (Melody)

Ich fand es erschreckend, im Film zu sehen, wieviel im Straßenverkehr passieren kann. Das war brutal, aber auch abschreckend. (Fabian)

Für mich war auch die Wiederholung des „Toten Winkels“ noch einmal wichtig. (Julius)

Auf die 5-Minuten-Regel achte ich jetzt immer und renne nicht mehr einfach los, wenn ich zu spät dran bin, sondern sage lieber Bescheid, dass ich später komme. Sie sind ein sehr guter und sehr netter Polizist! (Emily)

Es war spannend zu erfahren, was für eine Kraft Autos haben. Das haben wir in dem Crashtest gesehen. (Arthur)

Ich fand den Verkehrsunterricht sehr aufregend und spannend. Hoffentlich machen wir das nächstes Jahr wieder. (Jinda)

Ich werde künftig echt viel mehr im Straßenverkehr aufpassen. (Dominik)

Ich werde mich künftig häufiger zusammenreißen und sagen, „Gesundheit steht vor Pünktlichkeit!“ (Julia)

Man konnte Bekanntes auffrischen (z.B. die 3 Zebrastreifen-Regeln, „Anhalten – Absteigen – Gucken und dann rüber Schieben) und Neues lernen, so z.B., dass man durch Aufnehmen von Blickkontakt Unfälle vermeiden kann. (Richard)

Herr Küpper hat uns auch immer wieder zum Lachen gebracht. Auch das war schön. (Konrad)

Die Verkehrserziehung war richtig toll, da man auch Praxis und nicht nur Theorie gemacht hat. Herrn Küppers Mitbringsel von Unfällen waren richtig lehrreich und effektiv, da man auch die Konsequenzen von Unfällen richtig gesehen hat. (Johannes)

Mir hat die Nachstellung eines Unfalls gefallen, weil ich gesehen habe, wie gefährlich es ist, wenn man nicht aufpasst. Daraus habe ich gelernt, wie wichtig es ist, wachsam durch den Straßenverkehr zu fahren. Vielen Dank für diese Stunden und ihre Mühe! (Paula)

Mir öffnete der Tag vor allem die Augen für eines: Jeden Tag mache ich nun mehrmals im Verkehr die leichteste Sache der Welt: Ich gebe ein Handzeichen! Ich hoffe, Sie öffnen noch vielen Menschen so die Augen. Weiter so! (Maria)

Mir ist aufgegangen, dass ich mich nur dann im Straßenverkehr schützen kann, wenn ich gut aufpasse und auf alle Verkehrsteilnehmer achte. (Karoline)

 

Jochen Stiewe

 

 

Verkehrserziehung2016 Testfrage

 

Freundlich, direkt und immer auf Draht mit den Kindern - Polizeihauptkommissar Peter Küpper von der Bonner Polizei

 

Verkehrserziehung2016 Ueberreste2

 

Anschauungsunterricht mit traurigen Überresten aus dem Verkehrsalltag

 

Verkehrserziehung2016 Ueberreste1

 

Die Unfallrelikte zeigten aber unter anderem auch: Fahrradhelm sollte Pflicht sein im Straßenverkehr!

 

Verkehrserziehung2016 Ballspiel2

 

Aufgepasst, Kinder! Dieser Ball ist ein fliegender Verkehrsteilnehmer - Fangen könnt ihr ihn nur, wenn ihr VORBEREITET SEID!

Das Konzentrations- und Geschicklichkeitsspiel mit mehreren fliegenden Bällen im vollen Klassenraum veranschaulichte , wie wichtig permanente Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ist.

 

(Fotos: J. Stiewe)

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