deutsch franzoesicshe MausNun war es endlich soweit: Nach mehr oder weniger digitalem Kontakt zu unseren französischen Austauschschülern konnten wir sie endlich kennenlernen! Am 30.03.17 kamen die Franzosen nachmittags nach 8 Stunden Fahrt an und wurden mit einem kleinen Buffet herzlich empfangen. Nach dieser kleinen Willkommensfeier fuhren wir mit unseren Austauschschülern zu uns nach Hause und verbrachten den restlichen Abend mit erstem Kennenlernen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle wieder gut gelaunt beim EMA und während die Franzosen sich in ihrer Runde über ihre ersten Eindrücke in den Gastfamilien und in Deutschland austauschten, ging es für uns fürs erste in den Unterricht. In der 2. Stunde wurden die französischen Schüler von den Deutschen im EMA herumgeführt. Nach der 1. großen Pause hatten wir wieder nach Plan Unterricht, während die Franzosen einen Ausflug in die Innenstadt Bonns unternahmen und sich dort unter anderem das Beethoven-Haus und andere Dinge ansahen. Ein Besuch im HARIBO-Shop durfte natürlich auch nicht fehlen!
Was wir am diesem Freitagnachmittag unternahmen, war nun uns überlassen. Genauso wie am Wochenende, vom Phantasialand bis zum Drachenfels wurde alles Mögliche unternommen.

Gut gelaunt kamen alle aus dem Wochenende zurück und wir stürzten uns direkt in unser diesjähriges Projekt: Nourriture!
In französisch-deutsch gemischten Gruppen erstellten wir mit mitgebrachten Prospekten zweisprachige Rezepte. Von Vorspeise bis Dessert war alles dabei! In der 3. und 4. Stunde hatten wir Deutschen normal Unterricht und die Franzosen wurden in Gruppen in verschiedene Klassen eingeteilt, um sich diesen anzuschauen. Nach dieser sicherlich interessanten Erfahrung ging es für uns in neuen Gruppen in verschiede Teile Bonns und gemeinsam arbeiteten wir die verschiedenen Aufgaben einer Bonn-Rallye ab. Am Nachmittag waren wir nun endlich fertig und alle Gruppen trafen sich am alten Rathaus wieder und ein Gruppenfoto wurde geknipst.
Am Dienstag wurde in den ersten beiden Stunden wieder der deutsche Unterricht erkundet und kurz danach ging es zusammen in den Kletterwald Hardtberg, wo wir dann mit viel Spaß den Nachmittag verbrachten.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Köln. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt besichtigten wir das Schokoladenmuseum! Das wohl größte Highlight überhaupt! Danach ging es in die Altstadt, dann wurde der Kölner Dom besichtigt und erklommen. Den restlichen Nachmittag und den Abend ließ jeder für sich gemeinsam mit seinem Austauschpartner ausklingen.

Am Donnerstag, welcher dann auch der so gut wie letzte Tag war, fuhren wir morgens nach Brühl und wurden in der ältesten Winzergenossenschaft herumgeführt. Während es für die Lehrer eine Weinprobe gab, durften wir Schüler den im Haus hergestellten Traubensaft kosten. Nach dieser Führung hieß es für uns Wandern! Nach dieser ca. einstündigen „Brombeer-Wanderung“ kamen wir bei den Ruinen einer Burg an und verweilten dort erst einmal etwas. Nun ging es direkt zur Sommerrodelbahn!

Nach dem höchst spaßigen Aufenthalt dort ging auch schon wieder zurück nach Bonn nach Hause, wo sich dann alle für die Abschlussparty vorbereiteten. Der Abend wurde mit einem Buffet und einer Siegerehrung der Rallye eröffnet und nachdem alle mehr oder weniger satt schienen, konnte endlich gefeiert werden! Es wurde bei lauter Musik viel getanzt und alle hatten viel Spaß. Doch der letzte Abend der Franzosen in Deutschland verging viel zu schnell, denn am nächsten Morgen ging es für sie leider schon nach Hause. Mit gepackten Koffern standen wir mit unseren Austauschpartnern vor dem EMA und warteten auf den Reisebus, der die Franzosen zurück nach Frankreich brachte. So traurig es auch war, es war kein Abschied für immer, denn in ca. einem Monat sollte es dann für uns nach Frankreich gehen!

Auf nach Frankreich!

Am Donnerstagmorgen, den 11.05.17, warteten wir furchtbar aufgeregt auf unseren Reisebus. Bevor wir unsere Austauschschüler wiedersehen konnten, stand uns zuerst eine 8-stündige Busfahrt bevor. Diese verging dann auch irgendwann und nachdem wir nach einer kurzen Besichtigung einer Kathedrale weiterfahren konnten, kamen wir endlich Pavilly an. Die Franzosen kamen dieses Jahr von zwei verschiedenen Schulen. Die eine befindet sich in Pavilly, die andere wie gewohnt in Barentin.

Wir wurden von unseren Austauschpartnern und deren Familien herzlich in Empfang genommen und es ging direkt in unser Zuhause für die nächste Zeit.

Da die einen Franzosen in Pavilly und die anderen in Barentin zur Schule gingen, trafen wir uns am nächsten Morgen zunächst auch an den verschiedenen Schulen. Wir tauschten uns zuerst über unsere Familien, das Wiedersehen mit unseren Austauschschülern und die erste Nacht in Frankreich aus und alle schienen zufrieden zu sein. Nach der Pause wurden wir in Gruppen eingeteilt, um uns den Unterricht in Frankreich anzuschauen. Wir wurden sogar teilweise in den Unterricht mit eingebunden, zum Beispiel durften wir einer jüngeren Klasse zeigen, wie wir in Deutschland schriftlich multiplizieren. Danach arbeiteten wir noch gemeinsam an einem Quiz über die Schule, bis der Bus die Schüler aus Barentin nach Pavilly brachte und wir dort alle gemeinsam zu Mittag aßen.

Nach dem Essen fuhren wir alle etwas weiter raus aufs Land und machten dort den Nachmittag lang einen Orientierungslauf, welcher allen viel Spaß gemacht hat! Zurück zu Hause verbrachten wir alle den Abend mit unseren Gastfamilien und der Tag ging dann auch schon zu Ende und das Wochenende begann. Alle unternahmen unterschiedliche Sachen, viele Gastfamilien fuhren mit den deutschen Gästen nach Paris oder andere interessante Städte, viele besuchten auch den lustigen nahgelegenen Freizeitpark.

Am Montag hatten wir einander dann viel zu erzählen. Der Morgen ging mit einer Rallye los, die einen in Pavilly, die anderen in Barentin. Nachdem wir die Dörfer kennengelernt haben, hieß es für uns wieder Unterricht anschauen. Danach wurden die Schüler aus Pavilly nach Barentin gebracht, dort aßen wir gemeinsam und wir begannen damit, unser pädagogisches Projekt weiterzuführen. Mit Hilfe von Salzteig sollen wir am Donnerstag Expressionen einiger Sprichwörter mit Essen herstellen. An diesem Montagnachmittag wurden Gruppen gemacht und einiges vorbereitet.

Der Dienstag war allen Schülern nach der schönste Tag von allen. Am Morgen fuhren wir ca. eine Stunde lang Richtung Meer. Bei einem kleinen Dörfchen stiegen wir dann aus und schauten uns die schönen Häuser dort an, und unter anderem auch den kleinsten ‚Fluss‘ Frankreichs. Nach einem Marsch durch das Dorf kamen wir endlich am Meer, in Veules-les-Roses, an! Die einen schossen Fotos, die anderen genossen das Meeresrauschen und den tollen Ausblick. Nach kurzer Zeit mussten wir dann auch schon weiter und der Bus brachte uns nach Etretat, einer anderen Stadt am Meer mit unfassbar schönen Klippen! Dort verweilten wir dann auch fürs erste und hatten einige Stunden Freizeit, um die Stadt zu erkunden, das ein oder andere Andenken zu kaufen und um die Atmosphäre am Meer zu genießen.

Nach dem Aufenthalt am Meer fuhren wir zu einer Anlage, wo Äpfel angebaut werden, um daraus Cidre herzustellen. Der Inhaber dieser Anlage führte uns herum, erklärte uns etwas zu seinem Betrieb und anschließend durften wir in das Geschäft der Anlage, um unseren Eltern eventuell eine Flasche dieses Apfelweines zu kaufen. Glücklich und zufrieden fuhren wir zurück nach Hause und genossen den Rest des Tages bei gutem Wetter.

Den Mittwochvormittag verbrachten wir Deutschen in Rouen, der nächstgelegenen Großstadt, wo wir dann auch eine Rallye mit anschließender Freizeit unternahmen. Am freien Nachmittag haben wir bei dem guten Wetter etwas mit unseren Austauschschülern unternommen.

Der Donnerstag verlief recht entspannt, wir verbrachten den Tag in der Schule in Barentin, kochten und bastelten Deko für den kommenden letzten Abend und arbeiteten an unseren Salzteigexpressionen. Nachdem unzählige Servietten schön gefaltet, alle Papierblumen fertig, das Essen gekocht und die Salzteigfiguren geformt waren, fuhren wir nach Hause, um uns chic für die Abschlussparty zu machen. Der Abend begann mit einer Dankesrede von Seite der französischen Lehrer und dann wurde das Buffet auch schon eröffnet. Wir aßen alle unser Selbstgekochtes, hatten Spaß und warteten, bis die Party endlich begann. Nachdem alle satt und zufrieden waren, konnte die Feier nun endlich steigen. Alle genossen den letzten Abend in Frankreich in vollen Zügen, es wurde viel gelacht und getanzt. Doch auch dieser Abend nahm viel zu schnell sein Ende. Nach der Feier fuhren alle nach Hause und dort mussten dann auch die letzten Sachen gepackt werden.

Am Freitagmorgen mussten wir uns nun endgültig von unseren Gastfamilien und vor allem von unseren Austauschschülern verabschieden. Wir alle waren sehr traurig, aber leider hat jedes Abenteuer auch sein Ende. Nach unzähligen Umarmungen und einigen Tränen fuhr der Bus auch schon ab und wir fuhren zurück nach Deutschland. Doch dieser Austausch hat uns eine Menge Erfahrung und neues Wissen vermittelt, wir hatten die Möglichkeit unser Französisch zu verbessern und das alltägliche Leben in Frankreich kennenzulernen!

Wir werden diese Zeit sicherlich nie vergessen…!

Emily Kluth, 8a

 

 

15 Rouen Rallye

 

Rallye in Rouen

 

16 Rouen Gros Horloge mit Lehrern

 

Teachers - horsing around (comment ce dit en francais...?)

 

17 Handspin im Bus

 

Handspin im Bus (spin de la main dans l'autobus...?) - Jedenfalls verkürzt das eine lange Busfahrt in die Normandie (und zurück)

 

13 Cidre Oekobauernhof

 

Auf einem Cidre-Öko-Bauernhof in der Bretagne (dans une ferme d'écologiste de cidre en Bretagne - excusez moi, mais mon francais n´est pas bien)

 

(Fotos: H. Halm)

 

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