CERN BesuchergruppeInnerhalb des Projektkurses Physik in der Q1 erhielten wir im letzten Schuljahr die Möglichkeit, uns für den 4-tägigen NTW-Jugendworkshop am CERN, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, in Genf zu bewerben. Namu Kroupa und ich durften diese unglaubliche Gelegenheit wahrnehmen und reisten am Mittwoch, 07.06.2017 nach Genf. Wir waren Teil einer Gruppe von ca. 30 Jugendlichen aus ganz Deutschland, die auf unterschiedlichsten Wegen, per Flugzeug, mit dem Zug, usw... nach Genf kamen.

Am ersten Tag machten wir einen Rundgang durch das große Gelände des Forschungszentrums. Am Abend wurde zum Kennenlernen der Gruppe „Physik-Tabu“ gespielt, wo man Worte aus dem Feld der Physik erklären musste, ohne bestimmte andere Worte zu benutzen.

Am Donnerstag wurde das CERN Control Center, wo an großen Bildschirmen die Abläufe der Experimente überwacht werden, besichtigt. Außerdem schauten wir das Alpha Magnetic Spectrometer (NASA) an, ein Detektor für Strahlung auf der ISS (Internationale Raumstation). Danach erhielten wir einen spannenden Vortrag über Antimaterie. Der Vortrag handelte unter anderem von dem Film „Illuminati“ von Ron Howard, und man konnte sogar ein Originalfilmutensil betrachten. Anschließend besuchten wir das ISOLDE Experiment, dort werden Isotope von Elementen hergestellt und untersucht. Wir sahen uns dann noch den Antiproton Decelerator an, wo positive Antiteilchen verlangsamt werden um ihre Reaktionen zu untersuchen. Am Nachmittag hatten wir Zeit zur freien Verfügung, in der ich mir die zwei Museen auf dem CERN-Gelände, den Globe und das Microcosm, anschaute. Am Abend sahen wir alle gemeinsam den Film „Particle Fever“ an.

Am Freitag hörten wir eine Vorlesung von einem Wissenschaftler über das Standardmodell der Teilchenphysik, die Supersymmetrie und die Lagrangedichte, bevor wir im S’Cool LAB Experimente mit Supraleitern, Röntgenstrahlung und Nebelkammern machen durften. Am Nachmittag konnte man an einer Schnitzeljagd durch Genf teilnehmen, und abends trafen wir uns alle zum gemeinsamen Käsefondue essen in der Innenstadt von Genf.

Am Samstag, unserem letzten Tag, durften wir das Synchrocyclotron, einen ehemaligen Vorbeschleuniger, und die Magnettesthalle SM 18 besuchen. Bevor wir alle wieder nach Hause fuhren, konnten wir alle noch in der CERN-Mensa zu Mittagessen.

Ich habe viele neue Freunde gefunden und interessante Leute kennengelernt. Insgesamt war es einfach eine beindruckende und tolle Erfahrung für mich.

 

Madita Rauhut (Q2)

 

CERN Besuchergruppe2

 

CERN Madita und Namu Titelbild

 

(Fotos: M. Rauhut)


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