WetterOnline Firmengebaeude 1Der Informatik-Leistungskurs Q2 von Herrn van den Boom unternahm am 13.01.2016 eine Exkursion zu WetterOnline nach Graurheindorf , um etwas mehr Einblick in die Berufsmöglichkeiten eines Informatikers zu bekommen.

WetterOnline ist ein großes Unternehmen, welches Wetterdaten für Endnutzer auf seiner Homepage sowie mit Hilfe von Handyapps für alle gängigen Betriebssysteme in verständlicher Weise darstellt.

 

Deshalb braucht WetterOnline nicht nur Meteorologen, wie man vermuten würde, sondern auch viele Informatiker. Bei WetterOnline kann man ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik machen, das heißt man studiert entweder an der EUFH Brühl oder der FHDW Bergisch-Gladbach und hat Praxisphasen direkt bei WetterOnline.

 

Nach ein paar kurzen einführenden Vorträgen begannen wir mit praktischen Übungen in Kleingruppen. Zwei Teams beschäftigten sich mit Websites, eines erstellte den Server und zwei weitere programmierten jeweils arbeitsteilig ein Backend und ein Frontend für eine Android-App.

 

Letzteres erwies sich als relativ komplex, wie ich als Mitglied einer der beiden Gruppen erfahren konnte. Zunächst besprachen wir mit der anderen Gruppe , wie unsere Klassen aufgebaut sein würden, damit sie damit arbeiten konnten. Das Erstellen der Klassen, welche die Wetterdaten für einzelne Tage oder den aktuellen Zeitpunkt speichern sollten, war weniger problematisch. Aber dann galt es, eine JSON Datei einzulesen und unsere Tag bzw. Objekte damit zu füttern. Da wir noch nie mit JSON gearbeitet hatten, war diese Aufgabe nur mithilfe des Betreuers und Google zu erfüllen. Dann lieferte das Server-Team neue Arbeit: Der Server war online und wir sollten nun die Daten nicht aus einer Datei, sondern vom Server über die URL beziehen. Nun war der Hauptteil unserer Arbeit getan und wir bauten noch ein paar weitere Funktionen ein, zum Beispiel die, dass man die Stadt wählen kann, deren Wetterlage man in Erfahrung bringen will oder das Aufrufen des Wetters vom letzten gespeicherten Standpunkt. Auch das haben wir nicht komplett allein hinbekommen, da man für den letzten gespeicherten Standpunkt nicht einfach das GPS ansprechen musste, sondern Google. Die andere Gruppe erstellte unterdessen eine schöne Oberfläche und arbeitete dabei kontinuierlich unsere Zwischenergebnisse ein, so dass am Ende ihre Oberfläche problemlos mit unserem Programm interagieren konnte.

 

Beim Abschlusstreffen präsentierten wir und dann gegenseitig die Ergebnisse unserer Arbeiten. Danach gab es noch einen kurzen Vortrag über das Studium der Wirtschaftsinformatik, und dann war es auch schon wieder Zeit zu gehen.

 

Ich fand den Tag bei WetterOnline sehr interessant, vor allem da der Schwerpunkt auf der Gruppenarbeit lag und der Besuch nicht zu vortragslastig war. Außerdem fand ich es gut, dass am Ende die Arbeiten präsentiert wurden, weil man dadurch auch einen Einblick in die Arbeit der anderen Gruppen bekam.

 

Katrin Klein

(Informatik Leistungskurs, Q2)

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