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Martin 2017 hintenSeit zwei Jahren stellt Martin Heide seinen heiligen und im Rheinland mit zahlreichen Schulveranstaltungen und Umzügen verehrten Namensvetter dar, der als römischer Offizier durch seine legendäre Mantelteilung mit einem Bettler in Amiens und dann – nach seinem Ausscheiden aus dem römischen Militärdienst – durch seine fromme Lebensführung und sein Wirken als Bischof der Nachwelt ein Vorbild an Anstand und Nächstensorgsamkeit geworden ist.

Was genau es mit dem historischen St. Martin auf sich hat, das verriet der gebürtige Bonner und passionierte Reiter gestern, am 9. November, in der EMA-Mensa den Kindern der Jahrgangsstufe 5, zwar nicht zu Pferd, dafür aber in der eindrucksvollen Aufmachung eines römischen Zenturios und mit profunden Geschichtskenntnissen, die er aber auch dergestalt entwickelte, dass die aktive Aufmerksamkeit von 108 Kindern ihm sicher war. Das muss man erst mal so hinkriegen. Die ca. 20 kg schwere glänzende Metallrüstung mit Beinschienen, Plattenpanzer, Helm und Gladius - ein Indien-Import übrigens, um nur eines von vielen interessanten Details zu nennen, die dä Määtes auf seinem Abstecher zu uns preisgab - ist da jedenfalls noch keine Erfolgsgarantie.

Nach ein paar schwungvoll zur Klavierbegleitung von Frau Dupré vorgetragenen Martinsliedern wurden dann die heißbegehrten Weckmänner ausgeteilt. Warum die übrigens eine Pfeife tragen, auch darauf wusste Martin Heide natürlich eine Antwort. Aber dazu dann im Detail im Anschluss an seinen nächsten Besuch bei uns, im nächsten Jahr.

Tschö, Määtes! Maach et joot.

Jochen Stiewe

 

Martin 2017 1

Auf die Plätze, fertig los! Die Fünftklässler versammeln sich in der 3. Stunde in der Mensa, wo St. Martin schon auf sie wartet.

 

Martin EMA 2017

Vor den Weckmännern gab´s eine Geschichtslektion - und eine interessante dazu! Links neben St. Martin: Annette Dupré am Klavier und Claudia Schaefer als Martinsbeauftragte.

 

(Fotos: J. Stiewe)


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