Englisch

  • E Buecher Ghana Kinder3Liebe EMA-Schulgemeinschaft, hier melden sich die alten Green-Line Englisch Bücher zurück. Dank der Initiative des Vereins Ghana Initiative direkt e.V. haben wir nach einer langen im Container haben neues Zuhause in Ghana gefunden. Vereinsvorsitzender Gerhard Meickl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Herr Meickl hat uns dort eine schöne Unterkunft in eigens für uns neu gebauten Regalen in einem großen Saal besorgt, wo freudige Nutzer jeden Tag auf uns zurück greifen und uns studieren.

    Wir gehören also nicht zum Altpapier, sondern dienen weiter unserem ursprünglichen Zweck.

    Vielleicht können wir irgendwann mal ein gemeinsames Nutzertreffen in Ghana organisieren?

    i.V. Torsten Müller

     

     

    E Buecher Ghana Kind1

     

    E Buecher Ghana Regalbau

     

    E Buecher Ghana Kind1

     

    E Buecher Ghana Kinder2

     

    E Buecher Ghana Kinder4

    (Fotos: G. Meickl)

  • Haben Sie etwas von der Klimakonferenz in Bonn mitbekommen? Oder besser gefragt, ist Ihnen die Zeltstadt in der Rheinaue aufgefallen? Manchal hat man den Eindruck, als sei die Conference of Parties (kurz COP) ein kleines Mysterium für sich gewesen.

    Abseits von der Bonner Innenstadt trafen sich zum 23sten Mal (COP23) 20.000 Politiker und Teilnehmer aller Nationalitäten zur Klimakonferenz in der UN-Stadt Bonn. Mein Mitschüler Finn Rübo und ich wurden im Anschluss an die unmittelbar nach den Herbstferien am EMA statt gefundenen findenden Climate Talks, die vom Bundesministerium für Umwelt organisiert worden waren, Teil dieses Geschehens sein. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurden wir als jugendliche deutsche Vertreter als Diskutierende eingeladen.

    Am Montag den 13.11 war es dann soweit: Um 15 Uhr auf dem riesigen Gelände der Rheinaue angekommen, musste erstmal unsere Akkreditierung bestätigt werden, so dass wir in die Zeltstadt, die sogenannte Climate Action Zone, gehen durften. Der erste Eindruck war gewaltig: 20.000 Menschen die von A nach B rannten, um bloß keine Konferenzen, Meetings, Talks oder Interviews zu verpassen. Ein Blick genügte und man sah die einzelnen Pavillons der Länder – mein Ziel war der deutsche Pavillon.
    Herr Dr. Itten vom Umweltministerium wartete bereits auf uns und stellte uns die übrigen Teilnehmer der Podiumsdiskussion vor: Die Moderatorin, eine Jugenddelegierte und ein für uns bereits bekanntes Gesicht: Mary Awad, Vertreterin vom Libanesischen Umweltministerium und Teilnehmerin am Climate Talk in unserem Englisch LK. Kurz danach wurden wir auch schon auf die kleine Bühne gebeten die im Pavillon aufgebaut war.

    Die Moderatorin begann mit einigen einleitenden Worten und kurz darauf kamen auch die deutsche Bundesumweltministerin, Barbara Hendricks, sowie die Präsidentin der Marshall Inseln, Hilda Heine, hinzu. Die Marshall-Inseln sind vom Klimawandel bereits stark betroffen und leiden jetzt schon unter dessen Folgen. Nach einigem Hin und Her kamen auch Finn und ich kurz zu Wort und stellten Fragen, die uns schon länger beschäftigt hatten. Es ging um das in Paris unterzeichnete Abkommen zu den umweltpolitischen Zielen für 2030. Dass diese nun doch nicht eingehalten werden können schien uns beiden ein sehr bekanntes Problem aus dem politischen Alltag zu sein. Auf diesen Einwand reagierte die Umweltministerin, Renate Hendricks, sehr freundlich, redete aber im Anschluss aus unserer Sicht doch geschickt am Thema vorbei. Wir fragten dann nach, warum denn in Schulen Umweltpolitik kein Thema sei; die Antwort von unserer Ministerin war wieder kurz und schlicht: Sie sei kein Fan davon, jedes Erwachsenen-Problem zu einem Unterrichtsfach zu machen.

    Die Runde wurde beendet mit einigen Worten von Frau Heine, die betonte, dass der Umgang mit dem Klimawandel besonders von der Jugend und ihrem Engagement abhängig sei, wie am Beispiel bereits gegründeter Organisationen von den Marshall Inseln gut erkennbar sei.

    Nach dem Klimatalk wurden Finn und ich von Reportern gebeten, einen Wunsch den Politikern gegenüber zu äußern. Für mich war klar: Dran vorbei reden geht nicht mehr, Bildung ist hier die Devise! Was diese Klima Talks bei einigen Schülern am EMA bewirkt haben, sollte viel mehr Schülern zuteilwerden. Dafür brauchen wir Aufklärung in unseren Schulen, denn Wissen ist die Macht, die wir im Kampf gegen den Klimawandel benötigen.

    Niusha Khalafi (Q2)

     

     

    Klima Talk EMA Gruppe

     

    Anstoß für die Entsendung zweier EMAner zur COP 23 in Bonn waren die von Dr. Anatol Itten vom BUM (1. Reihe, 3. v. li) organisierten Klima-Talks an einigen Bonner Schulen, von denen allein drei am EMA statt fanden. Hier die LKs Sowi (Fr. Vianden) und Englisch (Fr. Knittel) nach einem Besuch des britischen Delegierten Archie Young (1. Reihe, 2. v. li).

     

    Klima Talk Diskussionsrunde

     

    Als Jugenddeligierte in der Abschlussdiskussion mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (3. v. li) durften vom EMA Finn Rübo (3. v. re) und Niusha Khalafi (2. v. re) teilnehmen.

    (Fotos: E. Vianden)

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