Biologie

  • Kaspar Linnenkamp berichtet vom Mint-EC Seminar „ENERGIE“ 2016 in Wiesbaden

    Das MINT-EC Seminar "Energie" 2016 fand vom 24. bis zum 27.02.2016 in Wiesbaden statt und bot vor allem Schwerpunkt-Workshops zur Freiwurf-Analyse im Basketball, Energiegewinnung aus Nahrungsmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und Teilchenbeschleunigern an. Nach der individuellen Anreise zur Jugendherberge hatten wir dort unser erstes Plenum. Danach konnten wir nochmal kurz auf unsere Mehrbett-Zimmer und die Sachen holen, die wir für den anschließenden Besuch einer Kletterhalle benötigten. Für das Kennenlernen unter uns 22 Teilnehmern war das Klettern war eine gute Idee. Danach gingen wir zurück in die Jugendherberge, um dort zu Abend zu essen. Darauf folgte ein Abendplenum mit Gruppenspielen.

     

    Nach dem Frühstück am zweiten Tag ging es um um 8:20 auf einen 50-minütigen Fußmarsch zur Martin-Niemöller Schule, wo wir in die ersten beiden Workshops eingeteilt wurden, einen physikalischen Teil zur Analyse von Basketball-Freiwürfen und einen zur Inhaltsstoffanalyse in modernen Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmitteln. Ich hatte mich für den Basketball-Teil entschieden. Dieser Teil interessierte mich sehr, weil ich selbst Basketball-Spieler bin. Der Trainer Dirk Nowitzkis Holger Geschwindner machte sich als Physiker die Wissenschaft zunutze, um die Wurftechnik seines Schützlings zu perfektionieren. In dem physikalischen Teil ging es um die Analyse bzw. Visualisierung von Basketballfreiwürfen und anderen Ballflugkurven. Dazu haben wir die Würfe erst im 90° Grad Winkel aufgenommen und das Video dann zur Visualisierung in ein Programm eingefügt. Daraus konnten wir uns dann die wirkenden Kräfte erschließen. Mehr Infos zu diesem spannenden Thema gibt´s hier.

     

    Nach dem Mittagessen in der Schulkantine wurde in den Workshops weitergearbeitet. Die Physiker spielten dann um 15:30 Uhr noch Basketball, bevor es um 17:00 Uhr ein frühes Abendessen gab, dem eine Stunde später der Expertinnennvortrag von Frau Prof. Dresen vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Mainz über das Thema „Doping und Substanzkonsum zur Leistungssteigerung in verschiedenen Bereichen“ folgte, welcher den ersten Seminartag abschloss.

     

    Früh ging es dann am letzten Tag per Bus zur Universität Mainz, wo wir uns wieder in den eher biologischen und eher physikalischen Teil aufteilten. Die Physiker bauten unter Aufsicht von Studenten eine sogenannte Paulfalle, und die Biologen besuchten die Grüne Schule in Mainz zum Thema „Nachwachsende Rohstoffe-Chance oder Risiko?“. Für die Physiker gab es in der Campus Cafeteria um 11:30 Uhr dann ein frühes Mittagessen, und ab 12:15 Uhr wurde weitergearbeitet. Um 14:30 Uhr trafen sich die beiden Gruppen wieder und fuhren gemeinsam mit dem Bus zum Biomasseheizkraftwerk in Wiesbaden. In diesem Kraftwerk werden jährlich rd. 90.000 t Biomasse verbrannt und dabei wird regenerativer Strom und Fernwärme erzeugt. Die Leistung des Kraftwerks reicht aus, um ca. 12.000 Einfamilienhäuser für ein ganzes Jahr mit Energie zu versorgen. Im Kraftwerk werden vorwiegend Altholz der Klassen (A1-A3) und Siebreste aus der Kompostierung von Grün- und Bioabfällen verbrannt. Die Führung durch das Kraftwerk war sehr interessant und dauerte bis um 18:00 Uhr, danach fuhren wir zurück zur Jugendherberge und hatten den Abend frei.

     

    Am Samstag hielten wir im Prinzip nur noch unsere Präsentationen über ein Thema der Tage, mein Thema war die Paulfalle, eine vereinfachte Version ist im Bild unten zu sehen.

     

    Die Paul-Falle verdankt ihren Namen ihrem Entwickler Wolfgang Paul, der für seine Leistungen 1989 den Nobelpreis erhielt. Er lehrte in Bonn und war Direktor des Physikalischen Instituts. In diesem Jahr bekommen die Abiturienten des EMA ihre Zeugnisse in dem nach ihm benannten Hörsaal, dem Wolfgang-Paul-Hörsaal. (beim EMA um die Ecke)

    Unter einer Paul-Falle versteht man eine Art Käfig, in dem geladene Teilchen mit Hilfe eines elektrischen Wechselfelds in einem kleinen Raum über einen langen Zeitraum gespeichert werden können. Dadurch, dass man geladene Teilchen nun kontrolliert fixieren kann, wird eine Untersuchung dieser einzelnen kleinen Teilchen, zB. Ionen ermöglicht. Man gewinnt somit weitere Erkenntnisse über den Mikrokosmos. Das ist vor allem in der Atom-und Quantenphysik, aber auch in der Chemie von großem Interesse In der Atomphysik werden Paulfallen etwa zur hochpräzisen Spektroskopie von Ionen verwendet. Ein anderes Einsatzgebiet sind Atomuhren.

     

    Insgesamt war das MINT-Camp sehr interessant und lehrreich!

     

    Kaspar Linnenkamp (EF)

     

     

    MINT Wiesbaden Paulfalle

     

     Die "Paul-Falle"

     

    MINT Wiesbaden Freiwurfanalyse

     

    Videoaufnahmen zur Analyse des Basketball-Flugverhaltens beim Freiwurf

     

    MINT Wiesbaden HKWWiesbaden

     

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer am MINT-Seminar "Energie 2016" vor dem Biomasse-Heizkraftwerk Wiesbaden (3. v. links: Autor Kaspar Linnenkamp)

     

    (Fotos: K. Linnekamp)

  • Erfolgreiche Platzierung von Philip Bodenschatz bei bio-logisch!

    Philip Bodenschatz aus der Klasse 8b hat im Rahmen des Biologieunterrichts bei Frau Bechtold einen hervorragenden Platz beim Wettbewerb bio-logisch! erreicht. Insgesamt haben in diesem Jahr mehr als 4000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an dem Wettbewerb mit dem Thema „Alles im grünen Bereich“ teilgenommen. Unter den insgesamt 1280 Einsendungen der Aufgabenlösungen in der für Philip relevanten Gruppe der Siebt- und Achtklässler belegte Philip einen hervorragenden 14. Platz und wurde dafür zusammen mit den jeweils 20 Bestplatzierten der Stufen 5 und 6, 7 und 8 sowie 9 und 10 zur feierlichen Prämierung ins Planetarium Bochum eingeladen. Darüber hinaus gab es (Sonder)Preise für besonders engagierte und erfolgreiche Schulen, die teilgenommen haben. Zum weiteren Programm gehörte u.a. ein Vortrag der Leiterin des Planetariums, inklusive einem Blick in den Sternenhimmel. Alles weitere zum Wettbewerb findet sich hier

    Bodenschatz/Stiewe

     

    Bochum Philip Large 1

     

    Philip Bodenschatz (8b) freut sich über die Prämierung seines 14. Platzes beim Wettbewerb "Alles im grünen Bereich"  bei bio-logisch!

  • Exkursion zum Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig

    Museum TitelbildSeit diesem Schuljahr freut sich das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig über unsere Kollegin Annie Strempel, die als neue Museumspädagogin das Team durch ihre Erfahrungen als Biologielehrerin bereichert und nun Schulklassen durch die verschiedensten Welten des Museums führt.

    Die erste EMA-Klasse, die in den Genuss einer Führung kommen durfte, war die 6b. Am Dienstag, den 08.09.15, ging es auf die dreistündige, lehrreiche Exkursion ins Museum Koenig, um sich in der Dauerausstellung "Unser blauer Planet" mit dem Leben in verschiedenen Lebensräumen, von der Savanne bis zur Antarktis zu beschäftigen. Die naturalistischen Darstellungen dieser Landschaften und ihre zahlreichen Präparate machten das Zusammenspiel der unterschiedlichen Lebewesen vor allem für junge Besucher anschaulich nachvollziehbar.

    Ob es nun die Erkenntnis war, dass "Tiere in der Antarktis kleine Ohren haben und Tiere in der Wüste große" (Elena), die Erfahrung, dass es "cool war, auch mal im Stehen zu lernen (Paul) oder die als spannend empfundenen Wissens-Kreuzworträtsel, die man vor Ort lösen durfte - etwas Positives nahm offenbar jedes Kind vom museumspädagogisch begleiteten Besuch im Museum Koenig mit. Die vielfältigen Angebote des Bonner Naturkundemuseums gerade für Schulklassensind definitiv zu empfehlen.

     

    Daniela Düßdorf

    (Foto: D. Düßdorf)

  • EMA-Schüler erfolgreich beim Wettbewerb bio-logisch! 2014

    080 930 Logo A4 7225 EMAner aus den Klassen 5-10 setzten sich beim bio-logisch! Wettbewerb 2014 engagiert mit dem Thema "Wo Milch und Honig fließen" auseinander, recherchierten, experimentierten, werteten aus und dokumentierten ihre Ergebnisse mit großem Einsatz. Ihr Engagement und Eifer wurde nun mit Urkunden belohnt, die gute und sehr gute Erfolge ausweisen.

    Besonders erfolgreich waren in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b. Sie stellten 7 Teilnehmer, von denen 6 Schülerinnen und Schüler jeweils Urkunden für sehr guten Erfolg erhielten: Finn Christ, Linda Daniel, Chanutthi Jayarathne, Sarah Meisel, Jolina-Marie Schieder und Anna Simon.

    Weiterhin sehr erfolgreich waren Nick Paul aus der 8b und Felix Nolden aus der 8c.

    Das beste Ergebnis aller EMAner erreichte Finn Christ aus der 7b, er erzielte einen hervorragenden 19. Platz unter 2384 Teilnehmern seiner Altersklasse.

    Wir gratulieren zu diesen außerordentlichen Leistungen! Herzlichen Glückwunsch!

    Nicole Knittel, MINT-Koordinatorin

  • EMAner brillierten bei „bio-logisch!“

    bioDer Einzelwettbewerb bio-logisch! lockte in diesem Jahr 3000 Schülerinnen und Schüler aus NRW nach biologischen Fragestellungen und Phänomenen zu forschen. Im Sommer bestimmten sie Pflanzen, experimentierten, herbarisierten und mikroskopierten für viele Wochen zum Leitthema „Alles fließt“.

    Finn Christ (6B, 4.Platz der JS 5-7), Felix Nolden (7, 17.Platz der JS 5-7) und Severina Lück (EF, 24.Platz der JS 8-10) gehören zu den 30 besten SchülerInnen in ihrer Altersgruppe, die am 16.10. 13 ins Kunstmuseum Bochum zu einer Feierstunde eingeladen waren.

    Da Finn Christ in seiner Altersgruppe in NRW zu den Jahrgangsbesten gehört, wartete auf ihn eine Einladung zu einer viertägigen Schülerakademie (In seinem Bericht könnt ihr nachlesen, was Finn erlebt hat).

    Aufgrund ihres besonderen Engagements wurden Elena Bauer, Dominik Mazgaj, Anna Simon und Christian Tenger (alle 6B) zum regionalen Aktionstag ins Naturkundezentrum nach Nettersheim eingeladen.

    Einen ausführlichen Bericht über den Regionaltag zum Thema „Fossilien find ich gut“ findet ihr in seiner Zusammenfassung.

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