SoWi

  • "Ihr sollt die Wahrheit erben" - Ergreifendes Zeitzeugin-Gespräch mit Anita Lasker-Wallfisch in der EMA-Aula am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

    Lasker Buchcover downsized„Ihr sollt die Wahrheit erben“ - so heißt die Biographie der mittlerweile über 90-jährigen Anita Lasker-Wallfisch, einer deutsch-britischen Cellistin jüdischer Herkunft und einer der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters des Konzentrationslagers Auschwitz. Damit die Wahrheit über die Gräueltaten des NS-Regimes nicht in Vergessenheit gerät, besuchte Frau Lasker-Wallfisch auf Einladung der Fachschaft Sozialwissenschaften in Kooperation mit der Bonner Buchhandlung Böttger am 27.01.2016 das EMA. An diesem Tag, gleichzeitig auch Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus‘, erzählte sie den Schülern der Oberstufe von ihrer Lebensgeschichte und ihren Erlebnissen in der NS-Diktatur.

    Frau Lasker-Wallfisch berichtete von der Deportation ihrer Eltern 1942, als sie gerade einmal 16 Jahre alt war, von der Zeit, in der sie mit ihrer Schwester Renate in einer Papierfabrik arbeiten musste, von ihrer Inhaftierung nach einem Fluchtversuch mit gefälschten Dokumenten sowie ihrer anschließenden Deportation in das Konzentrationslager Auschwitz.

    Dass sie das NS-Regime überhaupt überlebte, verdankt Frau Lasker-Wallfisch der Tatsache, dass sie Cello spielen konnte. Bei ihrer Ankunft in Auschwitz erwähnte sie dies mehr oder weniger beiläufig, woraufhin die Lagerinsassin, die ihr den Kopf schor und ihr die Häftlingsnummer eintätowierte, voller Begeisterung sagte: „Das ist ja wundervoll! Du wirst gerettet werden!“ Fortan spielte sie Cello im Häftlingsorchester und genoss dadurch einige Privilegien. Auch ihrer Schwester Renate blieb so der Tod erspart.

    Im November 1944 wurden beide Schwestern nach Bergen-Belsen gebracht, wo die Zustände noch schlechter waren als in Auschwitz. Doch auch diese Zeit überlebten die Schwestern und wurden am 15. April 1945 durch britische Truppen befreit. Frau Lasker-Wallfisch wanderte nach England aus und wurde dort erfolgreiche Cellistin im English Chamber Orchestra, das sie mitbegründete.

    Eigentlich nahm sie sich vor, nie wieder einen Fuß auf deutschen Boden zu setzen, bis sie eines Tages erkannte, dass sie einen immensen Beitrag leisten könne, um solche Schrecken in der Zukunft zu verhindern. So traf sie die Entscheidung, Vortragsreisen zu unternehmen und Schulen zu besuchen, um über die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten und ihr Leben zu erzählen - aus meiner Sicht eine Entscheidung, die für alle Oberstufenschüler des EMA eine unglaubliche Chance war, mit einer Zeitzeugin zu sprechen und aus erster Hand über diesen Abschnitt der Geschichte zu lernen.

    Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten Schüler der Zeitzeugin Fragen stellen. Neben weiteren Fragen zu ihrem Leben und der Art und Weise, wie sie mit dem Leid, das sie erfahren hat, umgegangen ist, wurde auch eine Brücke zur aktuellen politischen Lage geschlagen. „Niemand ist mit einem Etikett wie Übermensch oder Untermensch auf die Welt gekommen. Die Etiketten haben wir erfunden.“

    Während der gesamten Veranstaltung gelang es Frau Lasker-Wallfisch eine deutlich spürbare Spannung in der Aula zu erzeugen. Gebannt folgte das Publikum ihren Erzählungen. Abgesehen von der ruhigen, aber dennoch fesselnden Stimme der Zeitzeugin und einem gelegentlichen Husten war es in der Aula vollkommen still. Frau Lasker-Wallfisch beeindruckte nicht nur durch ihre Lebensgeschichte, sondern auch durch ihre starke Persönlichkeit, ihr Selbstbewusstsein und die Aura, die sie ausstrahlte.

    Wie relevant die Kenntnis des düsteren Teils der deutschen Geschichte auch für die Gegenwart ist, betonte Frau Lasker-Wallfisch öfters. Eine Botschaft lag ihr besonders am Herzen: Sie erklärte den Schülern, dass es eine Unmöglichkeit sei, sich das Leid der verfolgten und unterdrückten Menschen zu Zeiten der NS-Diktatur vorzustellen. „Es ist aber auch nicht wichtig. Wichtig ist das Heute. Sprecht erst miteinander, bevor ihr einander tötet.“

     

    Felina Lottner (Q2)

     

     

    Lasker EMA 2016 Begruessung

    Stellvertretender Schulleiter Ulrich Breuker begrüßt Anita Lasker-Wallfisch in der voll besetzten EMA-Aula. Neben der gesamten Oberstufe waren auch zahlreiche interessierte Eltern und ehemalige Kolleginnen und Kollegen des EMA erschienen.

     

    Lasker Kernchen Musik

     

    Musikalisch eingestimmt und begleitet wurde Frau Lasker-Wallfischs Lesung von unseren Schülern Johannes Zipfel (Cello) und  Jan Taro Löhken (Flügel), die Igor Stravinskys "Suite Italienne" darboten.

     

    Lasker Kernchen Signieren

     

     

     Lasker Kernchen Lasker Titel

     

    Anita Lasker-Wallfisch (* 1925) las aus zunächst aus ihrem Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben. Die Cellistin von Auschwitz. Erinnerungen", bevor sie mit dem Publikum ins Gespräch kam. Die abschließende Möglichkeit zur Signierung ihres Buches durch die Autorin selbst nahmen zahlreiche Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung wahr.

     

    (Abbildung d. Buchcovers von "Ihr sollt die Wahrheit erben" mit freundlicher Genehmigung des Rohwolt-Verlags)

    (Erstes Foto: J. Stiewe, übrige Fotos: Reinhard Kernchen)

     

    Eine Kopie des Printartikels im Bonner Generalanzeiger, vom 28.01.2016 finden Sie hier. 

     

    Stellvertretend für die Fachschaft Sozialwissenschaften sei an dieser Stelle Timo Wilhelm für seine Organisation, sowie dem Verein der Freunde und Ehemaligen des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums e.V.  für die freundliche Unterstützung dieser Veranstaltung herzlich gedankt!

     

     

     

  • Anzug und Pausenbrot

    „Jugend debattiert im Bundesrat“
    Neuntklässler simulieren Bundesratsentscheidung

    jugenddebattiertSollen Ausländer, die dauerhaft länger als drei Jahre in Deutschland leben, das kommunalre Wahlrecht erhalten?“- Dieser seit vielen Jahren strittigen Frage stellten sich im Oktober Schülerinnen und Schüler zweier neunter Klassen des EMA. In der Rolle von Bundesrats- bzw. Ministerpräsidenten simulierten sie Ausschuss- und Plenararbeit des Verfassungsorgans am historischen Ort im Bundesrat Bonn und prüften alle vorliegenden und eigenen Vorschläge nach den strengen Regularien des Programms „Jugend debattiert“ auf Herz und Nieren. Zwei Reportagen schildern die Erlebnisse der frisch gebackenen Politiker auf Zeit:

    Mit Anzug und Pausenbrot

    Sollen Ausländer kommunal wählen dürfen?

    Eva Vianden & Timo Wilhelm, Fachschaft Sozialwissenschaften

  • Karikaturist Burkhard Mohr trifft 9a

    Der General-Anzeiger Bonn berichtet in seiner Ausgabe vom Samstag, dem 21.12.2013, über das Treffen der 9a mit dem Karkaturisten Burkhard Mohr im Haus der Papierindustrie.

    Hier weiterlesen: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/kultur/Karikaturist-Burkhard-Mohr-zeigt-Schuelern-seine-Ausstellung-article1226734.html

  • Kurzmeldung: Bonn Rotary Rhetorikpreis 2013

    Die engagierten Teilnehmer der AG "Jugend debattiert" - Melvin Islam, Leonhard Weitz, Christian Richter, Jan Schillmöller, Moritz Bach und Florian Dahlhausen (alle Q1/Q2) - haben wortstark am Wettbewerb zum 1. Bonner Rotary Rhetorikpreis2013 teilgenommen. 

    Thema der gemeinsam vorbereiten Rede, die Florian Dahlhausen - im Rahmen einesfiktiven Generationengipfels im Plenarsaal des ehemaligen Bundestages in Bonn - vortrug, war "In welcher Gesellschaft wollen wir künftig gemeinsam leben?". Dabei gingen die Schüler insbesondere auf die jeweilige Perspektive der "alten" auf die "junge" Generation und vice versa ein:"Ohne gemeinsame Erfahrungen zwischen Jung und Alt werden wir nicht verstehen, wie sehr wir wirklich aufeinander angewiesen sind."

    Auch wenn die Schüler nicht mit dem Preis belohnt wurden, ist Timo Wilhelm,als Leiter der AG, dem kontinuierlichen Elan und dem hohen Maß an Reflexionsfähigkeit seiner Schüler begeistert.

    Die Arbeit der AG-Teilnehmer konzentriert sich in der Regel auf das Einüben eines Meinungsausstausches nach den strengen Regeln des Bundeswettbewerbes "Jugend debattiert" (www.jugend-debattiert.de). Dabei vertreten jeweils zwei Schüler die Pro- bzw. Contraseite zu einem strittigen Thema.Die AG kann hoffentlich auch zukünftig angeboten werden, nähere Informationen dazu gibt es bei Herrn Wilhelm.

  • Florian Dahlhausen: Bericht aus Berlin III

    Gespräche mit einer Wirtschaftsweisen, Fototermin mit dem Bundesaußenminister, Abendessen neben einer Friedensnobelpreisträgerin – Ein “Schultag“ auf dem internationalen Diplomatie-Parkett.

    von Florian Dahlhausen

     Berlin, Auswärtiges Amt. 18. September 2012. 10.00 Uhr. Ein Schild mit einem uns bekanntem Logo begrüßt uns: „Der Wert Europas“. Hier sind wir richtig.

    Wir, das sind 20 Schüler und Schülerinnen aus den Sozialwissenschaftskursen der Stufen 12 und 13, begleitet von Frau Vianden und Herrn Kühn. Wir sind der Einladung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach Berlin gefolgt, um an einer internationalen Konferenz mit prominenten Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Medien und Judikative im Weltsaal des Auswärtigen Amts beizuwohnen, selbstverständlich mit Anreise, Übernachtung und Verpflegung auf Staatskosten wie es sich für Prominente wie uns gehört. Auch wenn wir wohl noch keine wirkliche Prominenz sind: Heute sehen wir so aus wie sie, fühlen uns wie sie und benehmen uns wie sie.

    Nachdem wir alle auf Waffen, Sprengstoff und Bomben untersucht sind und alle unsere Ausweise an der Sicherheitskontrolle vorgezeigt haben, werden wir zu unserem eigenen Aufenthaltsraum geführt, ausgestattet mit eigenen Computer-Terminals zur Teilnahme an Online-Debatten. Kurze Zeit später befinden wir uns im Weltsaal, in dem sich schon zahlreiche der 400 geladenen Gäste auf ihren Plätzen niedergelassen haben, die bereitgelegten Dossiers studieren oder in Gesprächen vertieft sind. Nach einigem Suchen finden auch wir den Weg vorbei an den Fernsehkameras zu unseren reservierten Plätzen an der Seite des Podiums, auf welchem erneut das Logo der heutigen Konferenz prangt. Auch auf den bereitgelegten Foldern, den Programmen, Bleistiften und Briefblöcken: Was für einen Aufwand, den das Außenministerium für diesen einen Tag betrieben hat!

    Mehrere Leibwächter kündigten den Gastgeber der heutigen Konferenz an: Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der in seiner pathetischen Eröffnungsrede interessante Einblicke in seine Vision von Europa gibt. Bundespolitik zum Anfassen, wie man sie als Schüler nur selten erfahren kann.

    Damit war die Liste der prominenten Podiumsteilnehmer jedoch noch nicht beendet. Im ersten Panel diskutierten die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi gemeinsam mit Julian Kokott, Richterin am Gerichtshof der Europäischen Union und dem Philosophen Peter Sloterdijk über die Werte Europas und ihre Umsetzung in der Praxis, etwa dem Umgang mit außereuropäischen Staaten im Konflikt zwischen Menschenrechten und Wirtschaftsinteressen. Auch die bereits von Herrn Westerwelle angesprochene Frage nach der richtigen Entwicklung Europas wurde thematisiert.

    Von diesem ersten Diskussionspanel eilten wir zu unserem nächsten Tageshöhepunkt, unserem Fototermin mit dem Außenminister. So schnell, wie er uns begrüßt hatte, verabschiedete er sich allerdings nach einem kurzen Gespräch auch wieder. Wir hingegen gingen zum Mittagsbuffet, an dem einige von uns versuchten, das gesamte Angebot zu testen.

    Gerade als dies gelungen war, ging es im Weltsaal schon weiter. Jürgen Stark, ehemaliges Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank und Guntram Wolff von der Denkfabrik Bruegel suchten den Streit über die Wirtschaftspolitik der EU und diskutierten aktuelle wirtschaftliche Themen in der Europäischen Union, wie Bankenunion, Finanzaufsicht und Schuldenschnitt. Dank unserer wirtschaftlichen Kenntnisse aus dem Sozialwissenschaftsunterricht konnten wir den beiden Panellisten gut folgen.

    Auch die folgende Diskussionsrunde zum Thema „Wirtschaftsmacht Europa: Wie stehen wir im internationalen Wettbewerb?“ mit Beatrice Weder di Mauro, einer ehemaligen Wirtschaftsweisen der Bundesrepublik Deutschland, einem Staatssekretär im Auswärtigen Amt, einem Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom und einer Politikwissenschaftlerin zeigte sich wie in den vorherigen Diskussionen eine Europa bejahende Meinung.

    Für uns Schüler besonders interessant gestaltete sich das vierte Diskussionspanel „Welches Europa wollen wir?“, an dessen Ende wir Fragen an die Podiumsteilnehmer richten konnten, was gleich mehrere Schüler und Schülerinnen aus unseren Reihen taten und damit Lob der Podiumsteilnehmer und des Publikums ernteten.

    Besonders amüsant präsentierte sich das letzte Gespräch, nun zwischen Guido Westerwelle und seinem portugiesischem Amtskollegen Paulo Portas, welches Art de Geus, Vorsitzender der Bertelsmann Stiftung moderierte und zu Beginn Außenminister Westerwelle vor die Wahl stellte, die Diskussion auf Englisch oder wie üblich Deutsch abzuhalten. Zu unserem großen Erstaunen fand die nachfolgende Diskussion tatsächlich auf Englisch statt. Das hielt uns dennoch nicht davon ab, auch hier wieder – teils auf Deutsch, teils spontan auf Englisch – Fragen an die beiden Minister zu stellen.

    Wenngleich der offizielle Teil der Konferenz nach dieser Gesprächsrunde beendet war, fing für uns ein vollkommen neuer Teil der Konferenz an: Die Einladung bei Getränken und internationalem Buffet in der Bertelsmann Repräsentanz unter den Linden. Kaum dort angekommen, wurden uns kleine Appetithäppchen angeboten, während wir den Tag in Bildern nochmal auf den angebrachten Fernsehern Revue passieren ließen.

    Durch Abendessen und Begegnung in illustrer Runde, unteranderem mit der Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft, geistig und körperlich gesättigt endete für die meisten von uns dieser fulminante und begeisternde Ausflug auf das internationale Diplomatie-Parkett.

    Soweit das Üben als Amateur….to be continued as professional in politics…

     

     

  • Jakob Schlottner/Till Krummel: Bericht aus Berlin II

    Bericht über die Berlinfahrt von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium-Bonn auf Einladung des Auswärtigen Amtes der BRD zur Europa-Konferenz „Der Wert Europas“

    von Jakob Schlottner und Till Krummel

    Ativitäten:

    Am Tag der Anreise (Sonntag 16.9.12) unternahmen wir nach dem verschließen der Koffer einen Spaziergang durch die Innenstadt von Berlin, inclusive einem Besuch an der Gedenkstätte „Berliner Mauer“.

    Den zweiten Tag verbrachten wir mit einer Führung durch das Auswärtige Amt und Mauer 2012dem Gespräch mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter von Ullrich Kelber im Paul-Löwe-Haus. Wir konnten Fragen aller Art stellen die sich über die verschiedensten Themenbereiche erstreckten. Wir besuchten die Reichstagskuppel und einige politisch interessierte Schüler besuchten mit unseren Lehrern noch ein Kabarettstück.

    Am Dienstag dem 18.09.2012 schließlich war nun der Tag der Europakonferenz, welche durch den Außenminister Guido Westerwelle eröffnet wurde. Es wurde über die verschiedensten Themen zum Bereich Europa diskutiert. Am Abend wurden wir noch von der Bertelsmann Stiftung empfangen, wurden mit Trinken und Essen versorgt und konnten uns in einige Gespräche mit Abgeordneten vertiefen.

    Am Mittwoch war der Tag der Abreise zuvor waren wir aber noch in einem Museum über die Arbeit und die Opfer der Staatssicherheit der DDR.

     

    Detaillierte Beschreibung des Tages Der Europa-Konferenz „Der Wert Europas“

    Um 10 Uhr Morgens war es endlich so weit: Das Auswärtige Amt öffnete seine Türen für Die Konferenz der Wert Europas. Aber erst um 11 Uhr ging es richtig los.

    Zunächst hielten Außenminister Dr. Guido Westerwelle sowie der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung Aart de Geus ihre Eröffnungsreden und gingen dabei näher darauf ein was der Anlass dieser Konferenz war und weshalb und welchen Wert Europa hat.

    Um circa 11.30 Uhr begann dann die erste Podiumsdiskussion dieses Tages zum Thema „Europa als Wertegemeinschaft: Wofür stehen wir?“ Teilnehmer dieser Diskussion, unter Leitung von Andrea Fies vom Fernsehsender Arte und Birgit Wentzien vom Radiosender Deutschlandfunk, waren Shirin Ebadi, Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 für ihren Kampf für mehr Menschenrechte und Demokratie im Iran, Juliane Kokott, Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof, und Peter Sloterdijk, Philosoph und Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Gerade weil die einzelnen Persönlichkeiten in dieser Podiumsdiskussion äußerst interessant waren, war es um so enttäuschender,dass leider nicht einen Diskussion sondern ein Monolog der einzelnen Personen zu Stande kam.

    Als nächster gab es ein Buffet-Mittagessen bei dem es die Gelegenheit gab in Gespräche mit Vertretern aus Politik, Diplomatie, Wissenschaft und Wirtschaft zu kommen.

    Um 13.30 Uhr begann dann die Podiumsdiskussion „Europa als Währungsgemeinschaft: welcher Weg?“ Teilnehmer dieser Diskussion, unter Leitung von Joachim Fritz-Vannahme von der Bertelsmann Stiftung, waren Jürgen Stark, Wirtschaftsberater und ehemaliger Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, sowie Guntram Wolff, Stellvertretender Leiter der Denkfabrik Bruegel. Diese Diskussion brachte einem als Zuhörer zwar viel neues Wissen, dennoch kann man sie nicht wirklich als Diskussion bezeichnen, da es zu wenig Kontroversen zwischen den beiden Experten gab.

    Die nächste Podiumsdiskussion um 14.15 Uhr ging um das Thema „Wirtschaftsmacht Europa: Wie bestehen wir im globalen Wettbewerb?“ Teilnehmer dieser Diskussion, unter Leitung von Quentin Peel von der britischen Ausgabe der Financial Times, waren Anne-Marie Le Gloannec, Politikwissenschaftlerin von Science Po, Michael Georg Link, Staatsminister im Auswärtigem Amt, Rene Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom, und Beatrice Weder di Mauro, Wirtschaftswissenschaftlerin und ehemaliges Mitglied des Sachverständigenrates. Diese Diskussion zeichnete sich vor allem durch die Kompetenz des Moderators Quentin Peel, der es einerseits verstand, wenn die Diskussion abdriftete sie wieder in die richtige Richtung zu lenken, als auch sein eigenes Sachwissen und Meinung einzubringen.

    Anschließend gab es eine Kaffee Pause, die wieder dazu genutzt werden konnte Gespräche mit anderen Teilnehmern der Konferenz zu tätigen.

    Um 16:00 Uhr begann die Podiumsdiskussion zum Thema „Zukunftsprojekt Europa: Welches Europa wollen wir?“ Teilnehmer dieser Diskussion, unter Leitung von Thilo Kößler, waren junge Politiker aus verschieden europäischen Ländern. Aus Frankreich nahm Sandrine Belier, Mitglied des europäischen Parlaments, aus Polen nahm Sidonia Jedrzewska, Mitglied des europäischen Parlamentes, aus Deutschland nahm Johannes Vogel, Mitglied des Deutschen Bundestages, und aus Portugal nahm Pedro Delgardo, Mitglied der Nationalversammlung der Portugiesischen Republik, an der Diskussion teil. Diese Diskussion war, vermutlich gerade wegen des jungen Alters der Politiker, sehr lebhaft und am interessantesten, da es große Kontroversen in der Diskussion gab, die vom Moderator auch immer wieder gefördert und zusammengefasst wurden. Zudem wurden auch Fragen aus dem Publikum zugelassen die Die Diskussion passend ergänzten.

    Die letzte Podiumsdiskussion begann um 17:00 Uhr mit dem Thema „Gestaltungskraft Europa: Welche Vision?“ Teilnehmer dieser Diskussion, unter Leitung von Aart de Geus dem Vorstandsvorsitzenden der Bertelsmann Stiftung, waren Paolo Portas, Minister für auswärtige Angelegenheiten der Portugiesischen Republik, und Guido Westerwelle, Bundesminister des Auswärtigen und Mitglied des Bundestages. Zunächst hielt Paolo Portas eine Rede in der er den Wert Europas herausstellte und die Bemühungen des Portugiesischem Staates zur Überwindung der Schuldenkrise darlegte. Darauf gab es eine Diskussion in der beide Politiker Einigkeit in der Frage welchen Wert Europa hat, einen hohen, und wie man die Schuldenkrise überwindet, wie es der Portugiesische Staat vor macht, zeigten .

    Nach dieser Podiumsdiskussion war die Konferenz offiziell beendet, wir nutzen allerdings die Einladung der Bertelsmann Stiftung zu einer Europa-Lounge in der Bertelsmann Repräsentanz. Dieser Einladung folgten auch zahlreiche andere Teilnehmer der Konferenz, sodass sich interessante Gespräche ergaben. Da man bei diesen Gesprächen auch als Schüler seine Meinung und sein Wissen einbringen konnte war dies eigentlich der interessanteste Teil des Tages.        

     

    Fazit der Berlinfahrt:Die Fahrt war für alle Schüler ein Ereignis mit hohem Bundestag 2012Stellenwert. Denn man konnte nicht nur das Tag- und Nachtleben der Stadt Berlin kennen lernen, sondern auch einige historische Ereignisse konnten hautnah nachvollzogen werden. Das für die meisten Interessanteste waren aber die verschiedenen Berührungspunkte mit dem politischen Geschehen in der Stadt. Hier wäre zum einem das Gespräche mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter von Ullrich Kelber zu nennen, als auch der Empfang in der Bertelsmann Stiftung. Unser Hauptanliegen, der Besuch der Konferenz, „Der Wert Europas“ war für uns natürlich das Highlight und wir wollen diese tolle Erfahrung nicht missen.

  • Leonhard Weitz: Bericht aus Berlin I

    Die Berlinfahrt der SoWi-Kurse vom 16. bis zum 19. September 2012

    von Leonhard Weitz

    Anlässlich einer Konferenz des Auswärtigen Amts mit dem Titel „Der Wert Europas“ machten sich am 16. September dieses Jahres 20 von uns Schülern, Frau Vianden und Herr Kühn auf den Weg nach Berlin. Unser Außenminister Dr. Guido Westerwelle, selbst ein ehemaliger EMAner, hatte Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu besagter Veranstaltung eingeladen, was bei vielen SoWi-Schülern unseres Jahrgangs regen Anklang fand.

    Die eigentliche Konferenz fand am 17. September statt und bestand im Kern aus fünf Podiumsdiskussionen, die sich mit verschiedenen Aspekten Europas auseinandersetzten. So wurde in prominent besetzten Runden über die Werte, aber auch die Währungsgemeinschaft, Wirtschaftsmacht und Zukunftsaussichten Europas diskutiert. Uns Schülern bot sich dabei am Ende mehrerer Diskussionen die Möglichkeit, unsere Fragen an die Redner zu stellen. Ein Höhepunkt dieses Tages war sicherlich auch ein kurzes persönliches Zusammentreffen mit Herrn Dr. Westerwelle und die informelle Fortführung der Diskussionen bei der „Europa-Lounge“ der Bertelsmann Stiftung an selbigem Abend.

    Neben der Konferenz, gehörte zu unserer Berlin-Fahrt ein entsprechendes Rahmenprogramm. So haben wir die Gedenkstätte der Berliner Mauer, das Bildungszentrum des BStU (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR) und den Reichstag besucht und dabei viel über die Vergangenheit Berlins erfahren. Ich werde im Folgenden die Ereignisse vom zweiten Tag der Berlin-Fahrt (17. September 2012) näher beschreiben.

    Das Programm des genannten Tages begann um 10 Uhr vormittags mit einer Besichtigung im Auswärtigen Amt. Ein Mitarbeiter des Hauses führte uns durch das geschichtsträchtige Gebäude am Werderschen Markt, welches heute das Außenministerium beherbergt. Das Haus am Werderschen Markt befindet sich im Ostteil Berlins und wurde in den Jahren 1934 bis 1940 als Erweiterungsbau der Reichsbank errichtet und erfüllte seitdem verschie MG 0750denste Funktionen als Regierungsgebäude. Von 1959 bis 1990 beherbergte es das Zentralkomitee der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) und bildete dadurch das politische Machtzentrum der DDR. Nach der Wende, wurde hier auch1990 derEinigungsvertrag angenommen, der die Wiedervereinigung Deutschlandsformal besiegelte.Von 1997 bis 1999 wurde schließlich ein Neubau errichtet, welcher seitdem, zusammen mit dem umgebauten Altbau, das Auswärtige Amt beherbergt. Im Zuge des Umbaus wurden alte Strukturen bewusst erhalten, aber auch neue Akzente gesetzt. Der Neubau orientierte sich stark an den Formen des Altbaus und sollte wieder zu einem zentralen Bezugsraum für den gesamten Stadtteil, den Werderschen Markt, werden.

    Es war für mich persönlich faszinierend, dass die alten Tresortüren der Reichsbank immer noch im Untergeschoss des heutigen Gebäudes erhalten sind. Zudem durften wir einen kurzen Blick in den Weltsaal werfen, in dem am folgenden Tag die Europakonferenz stattfinden sollte. Auch der Raum, in dem der Außenminister seine Erklärungen gegenüber der Öffentlichkeit abgibt, war Teil der Führung. Zusammenfassend fand ich es spannend, so viel über die historische Bedeutung des Hauses am Werderschen Markt zu erfahren, die mir in diesem Ausmaße zuvor nicht wirklich bewusst war.

    Ortswechsel. Am Nachmittag des selbigen Tages stand ein Treffen mit Christopher Paesen, einem Mitarbeiter des Bonner SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber, auf dem Programm. In einem Raum im Paul-Löbe-Haus, wo in den Sitzungswochen die Ausschüsse des Bundestags tagen, trafen wir auf Paesen, der bereits seit 2009 für Kelber tätig ist. In einem lockeren Gespräch schilderte er uns den Alltag in einer typischen Sitzungswoche im Bundestag. Hier konnten wir auch eigene Fragen stellen, die uns persönlich zum Politikgeschehen in der Hauptstadt interessierten. Ich fand es besonders spannend, die Sichtweise der SPD-Fraktion zu einem politischen Vorgang zu erfahren, der im Juni dieses Jahres für Aufsehen sorgte. Damals hatten nämlich die Abgeordneten der Opposition den Bundestag durch schlichtes Fernbleiben beschlussunfähig gemacht und so die Abstimmung über das Betreuungsgeld verhindert. Alles in allem, war es das knapp zweistündige Gespräch mit Christopher Paesen sehr aufschlussreich und erfrischend direkt.

    Anschließend wurden wir von einer Mitarbeiterin des Bundestages durch einen unterirdischen Gang ins Reichstaggebäude geführt. Dort ging es mit dem Aufzug auf das Dach des Gebäudes, von wo aus wir den fantastischen Blick über Berlin in der Abendsonne genossen. Auch der Aufgang innerhalb der Glaskuppel durfte natürlich nicht fehlen und bildete den Abschluss des „offiziellen“ Programms dieses Tages. Abends, gab es dann noch für Interessierte Schüler die Möglichkeit, an einem gemeinsamen politischen Kabarettbesuch teilzunehmen.

    Die Fahrt nach Berlin im Rahmen des SoWi-Unterrichts war zurückblickend ein absolutes Highlight meiner langjährigen Schulzeit am EMA. Uns Schülern wurde die Möglichkeit geboten, den Politikbetrieb in Berlin aus einem bisher ungewohnten Blickwinkel kennenzulernen. Die Europakonferenz des Auswärtigen Amts war dabei inhaltlich derart intensiv, dass sie mich dazu angeregt hat, mich zukünftig noch mehr mit dem Thema „Europa“ zu befassen. Das Begleit-Programm hat mir zudem viele Hintergründe zur Geschichte Berlins verdeutlicht. Letztlich hat die Berlin-Fahrt auch zu einer festeren Bindung unter uns Schülern beigetragen. Es wurden neue Freundschaften geknüpft, und bestehende Freundschaften wurden intensiviert. Alles in allem, war die Berlin-Fahrt eine eindrucksvolle Erfahrung, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

  • "Der Wert Europas" - Konferenz in Berlin

    Schülerinnen und Schüler des EMA besuchen die Europakonferenz des Außenministers (Sept. 2012) und verfassen viele lesenswerte Berichte:

    Bericht aus Berlin I

    Bericht aus Berlin II

    Bericht aus Berlin III

    Die Berlinfahrt der SoWi-Kurse vom 16. bis zum 19. September 2012

    Schwerpunkt: Tag 2 (Montag, 17. September 2012)

    von Leonhard Weitz

     

    Anlässlich einer Konferenz des Auswärtigen Amts mit dem Titel „Der Wert Europas“ machten sich am 16. September dieses Jahres 20 von uns Schülern, Frau Vianden und Herr Kühn auf den Weg nach Berlin. Unser Außenminister Dr. Guido Westerwelle, selbst ein ehemaliger EMAner, hatte Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu besagter Veranstaltung eingeladen, was bei vielen SoWi-Schülern unseres Jahrgangs regen Anklang fand.

     

    Die eigentliche Konferenz fand am 17. September statt und bestand im Kern aus fünf Podiumsdiskussionen, die sich mit verschiedenen Aspekten Europas auseinandersetzten. So wurde in prominent besetzten Runden über die Werte, aber auch die Währungsgemeinschaft, Wirtschaftsmacht und Zukunftsaussichten Europas diskutiert. Uns Schülern bot sich dabei am Ende mehrerer Diskussionen die Möglichkeit, unsere Fragen an die Redner zu stellen. Ein Höhepunkt dieses Tages war sicherlich auch ein kurzes persönliches Zusammentreffen mit Herrn Dr. Westerwelle und die informelle Fortführung der Diskussionen bei der „Europa-Lounge“ der Bertelsmann Stiftung an selbigem Abend.

     

    Neben der Konferenz, gehörte zu unserer Berlin-Fahrt ein entsprechendes Rahmenprogramm. So haben wir die Gedenkstätte der Berliner Mauer, das Bildungszentrum des BStU (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR) und den Reichstag besucht und dabei viel über die Vergangenheit Berlins erfahren. Ich werde im Folgenden die Ereignisse vom zweiten Tag der Berlin-Fahrt (17. September 2012) näher beschreiben.

     

    Das Programm des genannten Tages begann um 10 Uhr vormittags mit einer Besichtigung im Auswärtigen Amt. Ein Mitarbeiter des Hauses führte uns durch das geschichtsträchtige Gebäude am Werderschen Markt, welches heute das Außenministerium beherbergt. Das Haus am Werderschen Markt befindet sich im Ostteil Berlins und wurde in den Jahren 1934 bis 1940 als Erweiterungsbau der Reichsbank errichtet und erfüllte seitdem verschiedenste Funktionen als Regierungsgebäude. Von 1959 bis 1990 beherbergte es das Zentralkomitee der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) und bildete dadurch das politische Machtzentrum der DDR.  Nach der Wende, wurde hier auch1990 derEinigungsvertrag angenommen, der die Wiedervereinigung Deutschlands formal besiegelte.Von 1997 bis 1999 wurde schließlich ein Neubau errichtet, welcher seitdem, zusammen mit dem umgebauten Altbau, das Auswärtige Amt beherbergt. Im Zuge des Umbaus wurden alte Strukturen bewusst erhalten, aber auch neue Akzente gesetzt. Der Neubau orientierte sich stark an den Formen des Altbaus und sollte wieder zu einem zentralen Bezugsraum für den gesamten Stadtteil, den Werderschen Markt, werden.

     

    Es war für mich persönlich faszinierend, dass die alten Tresortüren der Reichsbank immer noch im Untergeschoss des heutigen Gebäudes erhalten sind. Zudem durften wir einen kurzen Blick in den Weltsaal werfen, in dem am folgenden Tag die Europakonferenz stattfinden sollte. Auch der Raum, in dem der Außenminister seine Erklärungen gegenüber der Öffentlichkeit abgibt, war Teil der Führung. Zusammenfassend fand ich es spannend, so viel über die historische Bedeutung des Hauses am Werderschen Markt zu erfahren, die mir in diesem Ausmaße zuvor nicht wirklich bewusst war.

     

    Ortswechsel. Am Nachmittag des selbigen Tages stand ein Treffen mit Christopher Paesen, einem Mitarbeiter des Bonner SPD-Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber, auf dem Programm. In einem Raum im Paul-Löbe-Haus, wo in den Sitzungswochen die Ausschüsse des Bundestags tagen, trafen wir auf Paesen, der bereits seit 2009 für Kelber tätig ist. In einem lockeren Gespräch schilderte er uns den Alltag in einer typischen Sitzungswoche im Bundestag. Hier konnten wir auch eigene Fragen stellen, die uns persönlich zum Politikgeschehen in der Hauptstadt interessierten. Ich fand es besonders spannend, die Sichtweise der SPD-Fraktion zu einem politischen Vorgang zu erfahren, der im Juni dieses Jahres für Aufsehen sorgte. Damals hatten nämlich die Abgeordneten der Opposition den Bundestag durch schlichtes Fernbleiben beschlussunfähig gemacht und so die Abstimmung über das Betreuungsgeld verhindert. Alles in allem, war es das knapp zweistündige Gespräch mit Christopher Paesen sehr aufschlussreich und erfrischend direkt.

     

    Anschließend wurden wir von einer Mitarbeiterin des Bundestages durch einen unterirdischen Gang ins Reichstaggebäude geführt. Dort ging es mit dem Aufzug auf das Dach des Gebäudes, von wo aus wir den fantastischen Blick über Berlin in der Abendsonne genossen. Auch der Aufgang innerhalb der Glaskuppel durfte natürlich nicht fehlen und bildete den Abschluss des „offiziellen“ Programms dieses Tages. Abends, gab es dann noch für Interessierte Schüler die Möglichkeit, an einem gemeinsamen politischen Kabarettbesuch teilzunehmen.

     

    Die Fahrt nach Berlin im Rahmen des SoWi-Unterrichts war zurückblickend ein absolutes Highlight meiner langjährigen Schulzeit am EMA. Uns Schülern wurde die Möglichkeit geboten, den Politikbetrieb in Berlin aus einem bisher ungewohnten Blickwinkel kennenzulernen. Die Europakonferenz des Auswärtigen Amts war dabei inhaltlich derart intensiv, dass sie mich dazu angeregt hat, mich zukünftig noch mehr mit dem Thema „Europa“ zu befassen. Das Begleit-Programm hat mir zudem viele Hintergründe zur Geschichte Berlins verdeutlicht. Letztlich hat die Berlin-Fahrt auch zu einer festeren Bindung unter uns Schülern beigetragen. Es wurden neue Freundschaften geknüpft, und bestehende Freundschaften wurden intensiviert. Alles in allem, war die Berlin-Fahrt eine eindrucksvolle Erfahrung, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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