Kunst

  • Traditionen müssen mit Traditionen geehrt werden

    Karnevalsorden 2017 Orden3Zu traditionellen Karnevalssitzungen gehören im Rheinland natürlich auch Karnevalsorden dazu. Und da das EMA in den letzten Jahren eine beeindruckende Karnevalstradition aufgebaut hat, war schnell klar: Es mussten individuelle, kreative und von den Schülerinnen und Schülern selbst hergestellte Keramikorden her, um dieser Tradition noch mehr gerecht zu werden. Gesagt, getan! Nicht nur die Oberstufe, sondern auch die Mittelstufe beteiligte sich mit knapp 230 Gramm Ton pro Schülerin und Schüler an der Entstehung der Orden. Der Ton wurde als erstes kräftig geschlagen und durchgeknetet, damit eingeschlossene Luft entweichen konnte. Das machte den Kindern und Jugendlichen besonders viel Spaß. Anschließend wurde der Ton zu einer etwa 1 cm dicken Platte ausgerollt. Hierfür benutzten sie die vom Hausmeister Herrn Bauer bereitgestellte Folie und Holzrollen. Wird der Ton nämlich zwischen zwei solchen Lagen ausgerollt, kann die Tonplatte mühelos gewendet und abgelöst werden, ohne dass sie sich verzieht. Danach wurden aus dieser Platte die kreisrunden Formen mittels Rohren von ca. 7 cm Durchmesser ausgestochen.

    Folgende Dinge mussten auf den Karnevalsorden abgebildet sein: Zum einen sollte am Rand EMA Karneval 2017 eingeritzt werden und zum anderen sollte ein karnevalistisches Element (wie z.B. Narrenmütze, Clown, Wappen, Luftballons, Bonbons o. Ä.) im Mittelpunkt stehen.

    Dabei sollten die Schülerinnen und Schüler beachten, dass bei der Verbindung von Tonteilen die Berührungsfläche z. B. mit einer Gabel vorsichtig aufgeraut wird. Anschließend diente der Tonschlicker (mit Wasser verdünnter Ton) als Klebstoff, der die entstandenen Rillen wieder auffüllt. Der Tonschlicker, der beim Aufeinandersetzen der Teile herausquillt, wurde über der Nahtstelle verstrichen und diente als zusätzliche Sicherung. Für die Buchstaben und die Herstellung der karnevalistischen Elemente benutzten die Schülerinnen und Schüler die vorhandenen Tonwerkzeuge.

    Nachdem die Orden dann fertiggestellt wurden, sind Herr Schiffelgen und Herr Bauer mehrmals zum Heizungskeller geeilt, um die Orden schnellstmöglich zu trocknen. Dort verweilten sie ungefähr 3 Wochen. Danach wurden sie in blaue Keramikfarbe getaucht und gebrannt. Das Ergebnis waren 117 toll gestaltete und von den Schülerinnen und Schülern eigenhändig hergestellte Orden mit vielen kreativen, karnevalistischen Elementen.

    Ein besonderer Dank gilt natürlich Herrn Bauer für die tolle Idee. Außerdem Frau Heck und Herrn Schiffelgen für die Unterstützung, dem Förderverein für die Finanzierung des Tons und der Keramikfarbe und den vielen Klassen/Kursen die das überhaupt möglich gemacht haben.

     

    Katharina Rieschel

     

     

    Karnevalsorden 2017 Anfang

     

    Karnevalsorden 2017 Ofen

     

    Karnevalsorden 2017 NachLackierung

     

    Karnevalsorden 2017 Orden1

     

    Karnevalsorden 2017 Orden2

     

    Karnevalsorden 2017 Orden5

     

    Karnevalsorden 2017 Orden4

     

    (Fotos: K. Rieschel, T. Harth)

  • Bericht über die Ausstellung „1914 - Die Avantgarden im Kampf“

    1914 AusstellungsbildAm 22.11.2013 besuchte der Q2 Kunstkurs von Frau Schütte die Ausstellung „1914 - Die Avantgarden im Kampf“.
    Das Thema war der Erste Weltkrieg (1914-1918) und seine fatalen Auswirkungen auf die Künstler, die in den Krieg zogen. Bereits am Anfang wurde man stark mit dem Hauptthema der Ausstellung konfrontiert: Illusion versus Desillusion.
    Am Eingangsbereich stellte sich Lovis Corinth, ein deutscher Maler, stolz in Ritterrüstung dar. Auf der anderen Seite der Wand sah man sein zweites Gemälde nach dem Krieg - die Ritterrüstung des Künstlers lag reglos auf dem Boden.
    Vertreter der Ausstellung waren unter anderem Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner und Picasso.
    Die Künstler gingen enthusiastisch, patriotisch in den Krieg und  kamen als gebrochene Menschen wieder zurück.
    Die Ausstellung war chronologisch angeordnet, es wurde sehr viel Wert auf verschiedene Themen gelegt.
    Unter anderem wurden die Künstler benutzt, um Propaganda gegen die Feinde zu machen. Zum Teil wehrten sich die Künstler gegen ihre Aufträge und stellten die grausame Realität dar. Es kam dann zu einer Zensur, worauf später noch einmal näher eingegangen wird.
    Desweiteren kamen Künstler auch beim Bemalen von Flugzeugen zum Einsatz, wo das Camouflage-Muster benutzt wurde, um die Maschinen in den Lüften zu tarnen.
    Die Ausstellung zeigte nicht nur Gemälde, sondern auch Fotografien.
    Darauf waren die Künstler mit ihren Kameraden in stolzen Posen zu sehen. Erschreckend dabei war die Vorstellung, dass einige von ihnen in unserem Alter, vielleicht ein bisschen älter waren.
    Interessant waren die verschiedenen Stilrichtungen innerhalb der Ausstellung, wie zum Beispiel der Kubismus und die abstrakte Kunst. Die Entstehung von Kunstbewegungen zu dieser Zeit, wie der Surrealismus und der Dadaismus als Protest, kamen dabei besonders zur Geltung, da sie sich innerhalb der Ausstellung voneinander abhoben.
    Neben Gemälden und Fotografien gab es auch Skulpturen, die einerseits Figuren in majestätischen Kriegerhaltungen darstellten. Es gab aber auch Figuren auf dem Boden, die den gebrochenen Menschen darstellen sollten.
    Das Bild, was mich am meisten ergriffen hatte, wurde von dem englischen Künstler Christopher Nevinson gemalt.
    Wie bereits oben angemerkt, war es sein eigentlicher Auftrag, den Krieg zu glorifizieren, indem er sein Vaterland siegesbewusst darstellen sollte. Sein Gemälde „Wege des Ruhms“ zeigte seine Kameraden tot im Stacheldrahtzaun liegend. Das englische Kriegsministerium nahm das Ausstellungsstück kurzerhand aus der Ausstellung.

    „1914-Die Avantgarden im Kampf“ war sehr abwechslungsreich, was Stilrichtungen und Kunstarten anging, sowie gut strukturiert, sodass es dem Besucher erleichtert wurde, sich zurecht zu finden.
    Der Besuch löste eine bedrückende, nachdenkliche Stimmung aus, doch die Ausstellung ist durchaus empfehlenswert.

    Annika Remmel, Q2 GK- Kunst

  • Der Aremberg als Anlass für ein Klassenbild

    Auf der Klassenfahrt der 6b ist die Idee entstanden, die vielen, tollen Erlebnisse während der Klassenfahrt auf dem Aremberg in einem großen Klassengemälde im Stil von Keith Haring festzuhalten. Jeder Schüler und jede Schülerin der Klasse 6b sowie die begleitenden Lehrerinnen Frau Strempel und Frau Ittmann gestalteten ein kleines Kästchen. So entstand mit Unterstützung von Herrn Baur eine spannende und farbenfrohe Aremberg-Malerei, die anlässlich des 80-jährigen Jubiläums des Arembergs zur Verschönerung des Musikraums geschenkt wurde.

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  • Öffentliche Projekte und Ausstellungen

    Neben Projekten des Fachunterrichts sind wir stets bemüht auch öffentliche Projekte und Ausstellungen mit Schülerinnen und Schülern zu gestalten. Alljährlich findet z.B. am Tag der offenen Tür ein Workshop „Kunst entdecken“ statt. Hier finden Sie einige Berichte zu öffentlichen Projekten und Ausstellungen…

    • Öffentliche Projekte und Ausstellungen
  • Projekte des Fachunterrichts

    Um den Fachunterricht praxisnah zu bereichern, sind wir bemüht den Schülerinnen und Schülern Kunst sowohl in schulinternen Projekten als auch extern durch Unterrichtsgänge (z.B. Museumsbesuche etc.) nahe zu bringen. Im Folgenden berichten wir über einzelne erfolgreiche Projekte des Fachunterrichts…

  • EMA ART-Kalender 2011

    EMAART

    Ab sofort ist der Kunstkalender des EMA-Gymnasiums für das Jahr 2011 erhältlich. Trotz gestiegener Herstellungskosten und geringerer Sponsormittel halten wir den Preis von 5,-€.

    Sollte der Verkauf des EMA-ART-Kalenders ähnlich erfolgreich verlaufen wie in den vergangenen Jahren, werden die Überschüsse unserer Partnerschule in Cusco/Peru zugute kommen.

    Erhalten können Sie den Kalender im Sekretariat der Schule oder bei Frau Weiler.

    Vielen Dank!

    I. Weiler

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