Latein

  • Lateinwettbewerb: Habemus pretia!

    BW Fremdsprachen 2016 IconDie beiden Teams, die am Bundessprachenwettbewerb Latein teilgenommen hatten, waren am 31. Mai 2016 zur Preisverleihung nach Paderborn geladen, wo sie für ihren 2. Preis bzw. 3. Preis geehrt und beschenkt wurden.

    Neben musikalischen Beiträgen und einigen Reden, darunter eine auf Latein, traten alle Preisträger auf die Bühne und erhielten einen Geldbetrag, ein Buch, eine Erinnerungstasse und herzlichen Applaus. Gemäß dem an Horaz angelehnten und leicht veränderten Motto „sapere gaude“ verbrachten die Schüler einen spannenden Tag.

    Rita Hillert

     

    BW Fremdsprachen 2016 Preisverleihung 2

     

    BW Fremdsprachen 2016 Preisverleihung 3

     

    BW Fremdsprachen 2016 Preisverleihung 4

     

    BW Fremdsprachen 2016 Preisverleihung 1

     

    (Fotos: Frau Kim)

  • Preisträger „Teamwettbewerb Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2016“

    Zwei Gruppen von Lateinschülern des EMA haben 2016 erstmalig am Bundessprachenwettbewerb in der Kategorie Team teilgenommen, reichten jeweils einen Beitrag ein – und sind direkt unter den Preisträgern!

    Das Team der drei Mädchen des Lateinkurses 7bc, die sich passenderweise schlicht „Puellae“ nannten, reichten einen lateinischen Schulführer „Dux EMAe“ ein, die fünf Teilnehmer der Klasse 8a, erstellten als „Quinque Amici“ einen dramatischen Film mit Playmobilfiguren über die Entführung eines der Freunde.

    Welchen Preis sich die Teams erarbeitet haben, erfahren wir im Rahmen der Preisverleihung am Dienstag, dem 31. Mai 2016, um 13 Uhr im Theodorianum in Paderborn.

    Wir gratulieren jetzt schon Leonie Kemmling, Helene Lückge, Franziska Dreyer, Felix Faßbender und Lucas Zander, alle 8a, sowie Kjana Fabritius, Sophie Kim und Mateja Pastebar aus der 7c.

    Wie es zu der Teilnahme kam? Was der Bundeswettbewerb Fremdsprachen überhaupt ist? - Diese Fragen werden ausführlich und illustriert im nächsten Jahresbericht beantwortet!

     

    Rita Hillert

     

     

     

    BW Fremdsprachen 2016 Puellae

    Die "Puellae" freuen sich über ihren Erfolg beim Bundessprachenwettbewerb.

     

    BW Fremdsprachen 2016 QuinqueAmici Titel

    Szene aus dem nun preisgekrönten Beitrag der "Quinque Amici"

     

    (Fotos: R.Hillert)

  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2016

    Zwei Gruppen von Lateinschülern des EMA haben 2016 erstmalig am Bundessprachenwettbewerb in der Kategorie Team teilgenommen und reichten einen Beitrag ein.

    Wie kam es dazu? Nachdem wir die aktuellen Informationen zum Sprachenwettbewerb erhalten hatten, sprachen die Lateinkurse darüber und überlegten einige Ideen und Möglichkeiten zur Teilnahme, zu der sich tatsächlich und tatkräftig einige Schüler bereit erklärten.

    Die Gruppe der 8a, bestehend aus Leonie Kemmling, Helene Lückge, Franziska Dreyer, Felix Faßbender und Lucas Zander, nannte sich und ihren Beitrag „Quinque Amici“. Da ihnen aus dem Lateinunterricht Playmobil-Fotogeschichten zur Illustrierung von Lektionstexten bekannt waren und alles als Kinder schon mit Playmobil gespielt hatten, beschlossen sie, in mühsamer Prozedur einen Playmobilfigurenfilm zu produzieren.

    Die quinque amici trafen sich ca. sechs bis sieben Mal, meist am Wochenende, für jeweils ungefähr vier Stunden. Bei den Treffen überlegten sie sich zunächst den Plot, der ein wenig an ein Potpourri aus Texten unseres Lehrbuchs Cursus erinnert, in denen erzählt wurde, wie Flavia auf hoher See fuhr und Piraten das Schiff kaperten. Im Unterricht erfuhren wir auch einiges über Gladiatorenkämpfe und über das Kolosseum, das die meisten der fünf Schüler selbst auf dem Romaustausch im Oktober 2015 besichtigt hatten. Die Schülergeschichte scheint dies aufzugreifen: Fünf Freunde gehen zu einem Gladiatorenkampf ins Kolosseum, doch finden vier diese Kämpfe - wie schon Plinius und Seneca - unmenschlich und brutal, so dass sie den einzigen, dem der Kampf gefällt, alleine zurücklassen. Nach dem Kampf geht dieser zum siegreichen Gladiator, um ihn zu beglückwünschen. Dieser lädt ihn auf ein Getränk ein, sperrt ihn aber in einen Raum des Kolosseums und informiert römische Händler, die ihn zur Gladiatorausbildung nach Afrika verschleppen wollen. Die 4 Freunde bekommen dies mit, versprechen, ihn zu retten, und verstecken sich auf dem Schiff. Auf hoher See bekämpfen sie die „bösen Männer“ und werfen sie über Bord. Der gerettete Freund erzählt daraufhin allen anderen Ahnungslosen seine Geschichte. - Ende offen, bzw. Fortsetzung folgt.

    Die Arbeit der Gruppe war sehr vielschichtig und anspruchsvoll! Denn um einen Film aus Standbildern zu erhalten, mussten die Playmobilfiguren millimeterweise verändert und fotografiert werden. Eine enorme und Geduld fordernde Arbeit. Da in NRW das Übersetzen von Deutsch in Latein kaum mehr im Unterricht geübt wird, war es zudem ein sehr hoher Anspruch, die gesamte Geschichte auf Latein zu schreiben. Die Schüler nutzten das Buch, doch fehlten ihnen dort viele Vokabeln, die sie im Pons und einem Online-Lexikon nachschlugen. Da ihnen jedoch auch viele Grammatikkapitel noch fehlen - wir hatten noch kein Gerundi(v)um, keine Deponentien, gerade erst Konjunktiv in Nebensätzen begonnen,... - gelangen nicht immer alle Sätze perfekt verständlich und fehlerfrei, sondern mussten noch korrigiert werden.

    Sie schnitten anschließend die Hunderten Fotos in einem Filmprogramm, ehe sie mit den eingesprochenen lateinischen Audios unterlegt werden konnten. Der Film erhielt danach noch passende Hintergrundmusik, die thematisch wundervoll als Untermalung zur Dramatik der jeweiligen Szenen passt.

    Abschließend kann man sagen, dass die fünf Teilnehmer vollkommen eigenverantwortlich und als echte gleichberechtigte Gruppe den Teambeitrag mit viel Liebe, Kreativität, technischem Knowhow und langer, intensiver Textübersetzung erstellt haben.

    Die zweite Gruppe bestand aus drei Mädchen des Lateinkurses 7bc, die sich passenderweise schlicht „Puellae“ nannten und einen „Dux EMAe“ erstellten. Als die eine Hälfte des Kurses eine Woche im Schullandheim weilte und wir die Zeit sinnvoll und lateinisch verbringen wollten, ohne die Abwesenden im Stoff abzuhängen, sammelten wir Ideen zu kleinen Projekten. Eine davon war es, für die Römer, die den kommenden Romaustausch 2016 mit diesem Jahrgang machen, einen Schulführer zu erstellen. Die Schüler teilten sich in Kleingruppen auf und übernahmen jeweils Themen, die sie an der Schule für wichtig und interessant hielten. Sie sammelten Informationen zu ihrem Thema und schrieben lateinische Texte dazu. Diese besprachen wir gemeinsam, änderten und ergänzten sie, ehe die Schüler sie an verschiedenen Orten der Schule für die einzelnen Filmsequenzen vorlasen. Nachdem der gesamte Kurs diesen nicht sehr intensiv bearbeiteten Film gesehen hatte, wollten die drei teilnehmenden Schülerinnen, Kjana Fabritius, Sophie Kim und Mateja Pastebar aus der 7c, daraus einen Wettbewerbsbeitrag erstellen und neue Filmsequenzen erarbeiten. Sie trafen sich zur Besprechung und Auswahl der Texte, ehe sie am Tag der Zeugniskonferenzen die Filmaufnahmen in der Schule drehten. Sie nutzten dazu den unterrichtsfreien Tag, damit es für die Tonaufnahmen nicht zu laut war. Die neuen Aufnahmen kombinierten sie mit einigen Sequenzen des Kurses, so dass letztlich auch andere Lateinschüler an dem Projekt beteiligt waren, ohne beim Wettbewerb gemeldet zu sein. Anschließend übersetzten sie den Text noch auf Englisch und bauten ihn als Untertitel ein, damit nicht latinophone Zuschauer und auch unsere Römer den Inhalt besser verstehen können.

    Für die Schüler war es spannend und motivierend, einen Film mit modernen und aktuellen Inhalten zu erstellen, sie waren hoch motiviert, modernes Vokabular auf Latein auszudrücken. Doch stellte dies auch einen hohen Anspruch an sie dar, weil sie nach 1,5 Jahren Unterricht und meist lateinisch-deutschen Übersetzungen nicht geübt sind im Schreiben von lateinischen Texten. Die Musikauswahl zur Untermalung des Schulführers stammt vollständig aus dem EMA-eigenen Fundus mit Stücken der EMA BigBand oder des Symphonieorchesters.


    Wir wünschen beiden Teams viel Erfolg!

     

    Rita Hillert

     

    BW Fremdsprachen 2016 Puellae

    Das Team "Puellae" aus dem Lateinkurs 7bc erstelle den "Dux EMAe" als Wettbewerbsbeitrag

     

    BW Fremdsprachen 2016 QuinqueAmici1

    BW Fremdsprachen 2016 QuinqueAmici2

    BW Fremdsprachen 2016 QuinqueAmici Titel

     

    Drei Ausschnitte aus dem Kurzfilm der "Quinque Amici" (Lateinkurs 8a) als Wettbewerbsbeitrag

     

    (Fotos: R. Hillert)

     

  • 11. Romaustausch - Lateiner der Klassen 8 in Rom

    Vom 21. bis 28. Oktober fand der Gegenbesuch unserer Lateiner der 8. Klassen bei ihren Austauschpartnern in Rom statt. Eine ganze Woche lang erlebten sie bei ungetrübtem Wetter und ebenso ungetrübter Stimmung authentisches Alltagsleben einer italienischen Familie und besichtigten so manch spektakuläre Sehenswürdigkeit. Hier einige Auszüge aus den Schülerberichten. Weitere Berichte und Fotos erscheinen wie immer im kommenden Jahresbericht.

     

    "Am Mittwoch den 21.10, traten wir unsere Reise nach Rom an. Zuerst trafen wir uns alle gegen 10:15 Uhr vor dem EMA, verstauten unser Gepäck in dem Bus der Stadtwerke Bonn, stiegen ein und kurze Zeit später fuhren wir dann auch schon los. Am Flughafen angekommen gingen wir direkt zum Check-In, um unsere Flugtickets zu erhalten. Alles hat reibungslos geklappt, sodass wir uns schon einige Minuten später mit unseren Flugtickets einen Platz suchen konnten, an dem wir dann gepicknickt haben. Nach dem Picknick und einigen Informationen von Frau Hillert und Frau Schaefer ging es dann zum Gate, wo wir dann einen Zeitpunkt ausmachten, an dem wir uns alle wieder dort treffen sollten. Die Zeit, die bis dahin noch blieb, stand uns frei zur Verfügung und wir durften machen, was wir wollten. Finn, Joshua, Christian und ich sind daraufhin zu Starbucks gegangen, wo sich Finn einen Frappuccino gekauft hat. Nach einiger Zeit mussten wir dann wieder zum Gate, um die Sicherheitskontrolle durchzuführen und in die Wartezone zu gelangen. Die Sicherheitskontrolle lief bei allen problemlos, allerdings wurde in etwa jedem zweiten Rucksack eine Schere gefunden, was dann jeweils abgeklärt werden musste (wir hatten vergessen, die Schere, die sich in dem Mäppchen befand, in den Koffer, und nicht in den Rucksack zu packen, da Scheren ja als gefährliche Gegenstände gelten). In der Zeit, die uns jetzt noch bis zum Boarding blieb, konnten wir dann wieder machen, wozu wir Lust hatten. Während dieser Zeit haben sich einige von uns in dem Bällebad vergnügt, welches in der Spielecke für kleine Kinder stand … Als dann endlich das Boarding anfing, bei welchem unsere Gruppe als letzte in das Flugzeug stieg, wurde die Aufregung immer größer, denn das Wiedersehen mit den Römern rückte ein Stückchen näher. Im Flugzeug hatten wir die ersten Reihen, sodass wir mehr Beinfreiheit hatten, was uns allen sehr gefallen hat. Nach einiger Zeit rollte das Flugzeug auf die Startbahn und startete auch sofort. Start, Flug und Landung verliefen ohne Turbulenzen sehr gut. Während des Fluges konnte man auf beiden Seiten tolle Aussichten genießen, wie z.B. die bereits stark verschneiten Alpen, oder das Mittelmeer. In Rom angekommen galt es jetzt, den Bus zu finden, welcher uns abholen sollte, doch das erwies sich als nicht ganz so leicht. Erst nach etwa einer halben Stunde holte uns der Bus dann endlich ab und fuhr uns nach Rom, an die Schule unserer Austauschpartner. Dort wurden wir bereits freudig von den Römern und ihren Eltern mit Plakaten empfangen; alle freuten sich, einander wiederzusehen. Nachdem dann jeder jeden begrüßt hatte, nahmen uns unsere Austauschpartner jeweils mit zu sich nach Hause. An dem gleichen Tag, abends, trafen wir uns noch miteinander (wir waren zu fünft plus fünf Römer) und gingen ein Eis essen. Dieses Eis war köööstlich … "Dominik Mazgaj, 8b

     

    "Am Donnerstag musste ich um 7 Uhr aufstehen, dann gab es Frühstück. Das Frühstück ist dort ganz anders als in Deutschland (H-Milch und Schokopops in der Tasse). Jetzt hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit, bis wir um 8 Uhr zur Schule gingen. Wir guckten noch ein paar italienische Sendungen im Fernsehen, dann brachen wir auf. Nach zehn Minuten Schulweg kamen wir an der Schule an. Dort waren schon einige Deutsche und viele Italiener, die vor der Schule warteten. Um genau 8:15 wurde das Schultor aufgeschlossen und man wurde in einem Menschenstrom in die Schule geschoben. Wir sind von unseren Austauschschülern in die Aula gelotst worden, wo wir von Frau Hillert und Frau Schaefer begrüßt wurden und sie uns den Plan des Tages erklärten. Auf dem Weg zum Bus wurde sehr viel erzählt - über die ersten Eindrücke, das Essen, die Wohnung und so weiter. Nach einer halbe Stunde Fußweg kamen wir an der Bushaltestelle an. Hier warteten wir auf den Open-Air Bus. Dieser kam bald und wir stiegen ein. Mit dem Bus fuhren wir an tollen, eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten von Rom vorbei, z. B. dem Kolosseum, dem Forum Romanum, dem Petersdom und und und... Nach einer etwas kalten, 2-stündigen, sehr schönen Busfahrt kamen wir wieder an der Haltestelle an.Unsere Lehrer organisierten nun spontan einen Besuch in den nahe gelegenen Diokletiansthermen. Dies funktionierte auch. Wir wurden angewiesen, leise zu sein und konnten in Kleingruppen das Museum, die Thermen und die Kreuzgänge besichtigen. In diesem sehr modernen Museum gab es eine Menge Fundstücke und schöne alte Skulpturen. Außerdem konnte man in eindrucksvolle Kreuzgänge gehen. Nach einer Stunde in diesem Museum liefen wir endlose 45 Minuten zur Villa Borghese. Dort gab es ein leckeres Picknick mit Pizza, Sandwiches, Kuchen und Getränken. Es wurde Fußball, Volleyball und Verstecken gespielt. Nach ca. 2 Stunden gingen die meisten in der Stadt shoppen. Wir blieben bei der Villa und spielten Fußball. Um 17 Uhr gingen dann auch wir nach Hause. Dort angekommen, ruhten wir uns erstmal aus. Um Punkt 20 Uhr gab es Abendessen, wie fast immer in Italien: Pasta. Um 10 Uhr abends gingen wir in einem ungewohnten, aber schönen Bett schlafen. -Lucas Zander, 8a

     

    "Am Freitag haben wir uns morgens um 8:15 Uhr an der Schule getroffen. Unsere Austauschpartner sind ganz normal in den Unterricht gegangen und wir mit Tram und Bus zu den Katakomben gefahren. An den Katakomben angekommen sind wir zuerst kurz durch die Kirche St. Agnese gegangen, ehe die Führung auf Englisch durch einen Teil der Katakomben begann. In den Katakomben gingen wir an den vielen Gräbern, die wie Nischen in die Wände gegraben worden waren, vorbei. Die Führerin erklärte uns anhand von Inschriften bei einigen, welches Familienmitglied in den verschieden großen Gräbern begraben lag. Die Gänge wurden durch schwache Lampen an der Decke erleuchtet. Nachdem wir die Führung durch die Katakomben beendet hatten, wartete schon ein Mann mit der nächsten Führung auf uns. Er sprach nur Italienisch, weshalb Frau Hillert uns alles auf Deutsch übersetzen musste. Der Mann führte uns erst durch die Kirche St. Costanza und dann durch St. Agnese. St. Costanza ist eine runde Grabeskirche, bei der besonders die Fresken und die Mosaike an der Decke auffallen. Sie gehören zu den frühesten christlichen Mosaiken, was sich deutlich an der Motivik und der Art der Darstellungen zeigt. St. Costanza ist eher schon so eine Kirche, wie wir sie kennen, nur dass der Altarraum besonders hervorgehoben wird und ein bemerkenswertes Zimborium hat, eine Überdachung des Altars. Nach der Führung haben wir alle etwas gegessen und getrunken, ehe wir mit der Metro zur Piazza di Spagna gefahren sind, wo wir 30 Minuten Zeit hatten, uns alleine umzuschauen oder etwas zukaufen. Nachdem alle wieder da waren, wollten wir auf den Stufen eigentlich ein Gruppenfoto machen. Da aber die spanische Treppe gesperrt war, mussten wir einen anderen Platz suchen. Vor dem Brunnen auf der Piazza del Popolo, das von populus = Pappel, und nicht, wie alle meinen, von populus = das Volk, kommt, haben wir es dann gemacht, ehe wir auf eine Aussichtsplattform hoch gegangen sind, um durch den Park der Villa Borghese zurück zur Schule zu marschieren. Wieder an der Schule angekommen ist jeder mit seinem Austauschpartner nach Hause oder zu anderen gegangen. Ich bin mit Caterina, meiner Austauschpartnerin, zusammen mit Julianna und Giorgia zu Irene und Jule gegangen. Dort haben wir zu Mittag gegessen und sind dann zusammen Eis essen gegangen. Bei der Eisdiele haben wir Verstecken gespielt, ehe wir zurück nach Hause gegangen sind. Bei Caterina haben wir beide schnell zu Abend gegessen und mussten dann aber auch schon wieder los, denn um 21:00 Uhr war die Führung am Caesarforum, für die ihre Familie Karten gekauft hatte. Wir sind mit einem Taxi hingefahren und haben vor Ort viele andere aus unseren Klassen bei dieser Führung getroffen. Auch wenn es sehr kalt war und unsere Audioguides oft hinterher hingen, war die multimediale Führung mit Projektionen auf den alten Ruinen total schön und gut gemacht. Nach der Führung sind wir wieder mit einem Taxi nach Hause gefahren. -Berit Lehnen, 8a

     

    "Am Morgen haben wir uns an der Schule getroffen und sind zum gemeinsamen Tagesausflug losgefahren. Nach einer knappen Stunde Busfahrt sind wir dann bei den Gärten von Bomarzo angekommen. Manche nennen ihn auch den Ungeheuergarten. Der Garten wurde von einem Mann für seine verstorbene Frau zwischen 1552 und 1585 angelegt. Nach einigen Anweisungen sind wir dann in zwei Gruppen losgezogen. Die Trennung war sinnvoll wegen der unterschiedlichen sprachlichen "Führungen". Diese bestanden daraus, dass wir abwechselnd die Texte aus einem kleinen Büchlein vorgelesen haben. Beim wirklichen Eintritt in den Garten wurden wir von zwei Sphinxen begrüßt. Weiter ging es mit einem Kampf des Herkules aus riesigem Stein. Dann folgten ein Pegasus, eine riesige Schildröte und ein Theater, welches dem Gott Dionysos geweiht ist. Daraufhin wurde uns ein schiefes Haus präsentiert. Damit wollte der Mann seine Freunde ärgern, da einem in dem Haus schwindelig wird und man deshalb nicht viel Zeit hatte, um sich da zum Beispiel auszuruhen. Danach kamen wir an einen großen Platz, auf dem man unter anderem einen Elefanten, die Getreide- und Erntegöttin Ceres sowie einen Delfin sehen konnte. Daraufhin begegneten wir dem Kopf eines Gottes mit aufgesperrtem Rachen. Wenn man in dem Mund irgendetwas sagt, hallt es laut. Dies mussten natürlich einige von uns ausprobieren. Auf dem letzten Abschnitt des Rundganges haben wir dann noch zwei Bären getroffen. Der eine hielt ein Wappen in den Pfoten, der andere die römische Rose. Dann waren wir auch schon am Ende der Besichtigung. Das letzte, was wir besucht haben war eine Rotunde, ein runder Tempel, von dem aus man einen Ausblick auf die nahe gelegene Stadt Bomarzo hatte. Danach war wieder Busfahrt angesagt. Diesmal ging es zum Mittagessen zu einem Agriturismo-Restaurant. Dort aßen wir, was die Leute da dieses Jahr gepflanzt und geerntet hatten. Der letzte Programmpunkt war die Besichtigung einer Olivenöl-Fabrik. Dort stellen sie das Öl her, wie es die alten Römer getan haben. Nach einiger Verspätung sind wir am Abend wieder an der Schule angekommen. Mit ein paar anderen Leuten sind wir noch zu der Tante der Römerin Benedetta gegangen, um zu Abend zu essen. Deren drei Kinder hatten in den letzten Jahren alle an den Austäuschen teilgenommen. Dies war lustig zu erfahren. -Julianna Pollok, 8a

     

    "Am Mittwoch, den 28.10, war es dann leider so weit. Es hieß Abschied nehmen. Ich denke, wir alle wollten noch länger in Rom bleiben, denn uns allen hat es unheimlich viel Spaß gemacht, in Rom mit unseren Austauschpartnern, die ja mittlerweile zu echt guten Freunden geworden sind, zu verweilen und die schöne Stadt zu genießen. Daher fiel der Abschied umso schwerer. Wir alle wünschten uns gegenseitig eine schöne Heimreise, eine schöne Woche, ein schönes Jahr und sagten uns, wir würden uns wiedersehen. Nach dem Abschied ging es dann wieder Richtung Flughafen Rom-Fiumicino. Die Fahrt mit dem Bus dauerte ungefähr eine Stunde, allerdings schien sie schneller zu vergehen, als die Fahrt vom Flughafen zur Schule am 21.10. Wir hatten aber Glück, denn die Straßen waren leer, so dass wir am Flughafen noch viel Zeit zur Verfügung hatten. Nachdem wir unsere Flugtickets bekommen hatten, wobei diesmal wieder alles reibungslos verlief, setzten wir uns alle nach draußen vor dem Flughafen auf den Boden und machten - wie an dem Anreisetag auch - ein Picknick. Es hatte angefangen zu regnen. Kurze Zeit später fingen einige Schüler an, wieder in das Flughafengebäude zu gehen, und nach einigen Augenblicken war fast die ganze Gruppe im Flughafen verschwunden - ganz zur Verwunderung und Verärgerung unserer Lehrerinnen, denn diese waren draußen sitzen geblieben und hatten nichts davon gesagt, hereinzugehen. Als wir das nach einiger Zeit begriffen, machten wir uns wieder auf den Weg nach draußen zum Ort unserer Picknicks … Aber bald gingen wir dann wieder rein - diesmal alle zusammen. Nach der Sicherheitskontrolle hatten wir dann wieder ein bisschen Zeit, die uns wieder frei zur Verfügung stand. Das Boarding war für 15:05 Uhr geplant. Gegen 15:45 Uhr fing das Boarding dann auch endlich an. Doch wir hatten uns zu früh gefreut, denn jetzt mussten wir noch hinter dem Boarding etwa 15-20 Minuten warten, bis wir dann endlich in das Flugzeug einsteigen durften. Der Grund für diese Verzögerung war eine unangekündigte, stichprobenartige Kontrolle von Italienischer Seite, meinte unser Flugkapitän. Auch diesmal verliefen Start, Flug und Landung nach Plan, und auch dieses Mal konnte man wunderschöne Aussichten genießen, in der Dämmerung, von der untergehenden Sonne beleuchtet. Tolle Wolkenformationen, die Alpen in dunkel und viele Städte bei Nacht haben wir gesehen. Nach der Landung in Köln/Bonn mussten wir nur noch auf unser Gepäck warten. Das dauerte wieder sehr lange, etwa eine halbe Stunde mussten wir auf das erste Gepäckstück warten. Währenddessen redeten wir noch viel miteinander, Felix verteilte rohe Nudeln und es war ganz lustig. Als wir dann schließlich unsere Koffer hatten, ging es zu den Eltern, die uns schon lange erwarteten. Von diesen wurden wir dann mitgenommen, nach Hause gefahren. Und so hat der Romaustausch dieses Jahres ein Ende genommen. Es war wunderschön, allen hat es gefallen, die Gastfamilien waren freundlich, offen, herzlich etc. wir haben tolle Aktivitäten gemacht, das Wetter war toll … Es war einfach wunderbar, und wir alle sind froh, die Chance gehabt zu haben, an diesem tollen Austausch mitzumachen.

    "Ich empfinde ganz deutlich, dass die Zeitfrage an dieser Erdenstelle eine ziemlich gleichgültige ist und dass ich nach drei Monaten in Rom mit demselben Gefühl scheiden würde wie in diesem Augenblick." -Theodor Fontane an Karl Zöllner

    Rom ist eine Welt, und man braucht Jahre, um sich nur erst drinnen

    gewahr zu werden. Wie glücklich find´ ich die Reisenden, die sehen und

    gehen.“ -Johann W. von Goethe

    Dominik Mazgaj, 8b

     

     

    Romaustausch 2015 Bild1

     

     Romaustausch 2015 Bild2

     

    Romaustausch 2015 Bild3

     

    Romaustausch 2015 Titelbild

     

     

    (Einleitung und Fotos: Rita Hillert)

  • Informationen zum 10. Romaustausch 2014

    Romaustausch 2014

    Der 9. Austausch 2013 geht mit der Fahrt der Bonner Lateiner (Stufe 8) nach Rom vom 25. September bis 2. Oktober bald zu Ende. Das bedeutet, dass die Planungen und Anmeldungen zum 10. Jubiläumsaustausch nach unserer Rückkehr zeitnah im Herbst erfolgen.Die Lateinschüler der Klassen 7 werden im Unterricht über Ablauf und Fristen informiert.

    Erfahrungsberichte zum Romaustausch finden sich jährlich im EMA-Jahresbericht, Informationen über die Entstehung des Austausches stehen auf der Homepage Latein. Sicher geben auch Schüler, die bereits am Austausch teilgenommen haben, gerne Auskunft.

    Damit Sie und Ihre Kinder wissen, wonach die Teilnehmer ausgewählt werden und worauf Sie sich mit der Anmeldung einlassen, möchten wir Sie im Vorfeld hier ausführlich informieren:

     

    I. Teilnahmekriterien

    Melden sich mehr Interessenten für den Romaustausch, als teilnehmen können, richtet sich die Auswahl nach folgenden Kriterien:

    1. Gutes Sozialverhalten

    Es beinhaltet u. a.:

    • Der begleitende Lehrer muss sich auf den Austauschteilnehmer jederzeit verlassen können.
    • Der Austauschschüler sollte sich als Botschafter verstehen.
    • Der Austauschschüler sollte sich als verantwortungsvoll, engagiert, hilfsbereit und teamfähig erweisen haben.

    2. Prinzipielle Bereitschaft, Motivation und Flexibilität

    • Der Austauschschüler muss bereit sein, sich flexibel und offen auf einen Austauschpartner, dessen Familie und ein neues kulturelles Umfeld einzulassen, von seinen Gewohnheiten Abstriche zu machen und eigene Bedürfnisse auch einmal zurückzustecken.
    • Der Bewerber sollte bei der Anmeldung eine kurze Begründung seines Teilnahmewunsches verfassen.

    3. Angemessene allgemeine Leistungen sowie Interesse für das Fach

    • Der Austauschschüler sollte insgesamt stabile Leistungen zeigen, da er Unterrichtsausfall und versäumten Stoff eigenständig nacharbeiten muss.
    • Eine schlechte Note in Latein, ist nicht automatisch ein Ausschlussgrund.
    • Der Austauschschüler sollte ein besonderes Interesse an der Kultur und Sprache des Gastlandes zeigen.

    4. Möglichst proportionale Berücksichtigung von Jungen und Mädchen

    Wie viele Jungen und Mädchen ausgewählt werden, richtet sich zunächst nach den Möglichkeiten des Gastlandes.

    5. Möglichst proportionale Berücksichtigung nach den Anmeldungen aus Parallelklassen

    Dieses Kriterium ist nachrangig zu 1. - 4.

    Die Reihenfolge der Kriterien entspricht einer ungefähren Rangordnung, ohne dass dies streng hierarchisch festgelegt wäre. Über die Eignung der angemeldeten Schüler entscheiden die Koordinatoren in Absprache mit Fach- und Klassenlehrern. Bleiben nach Berücksichtigung dieser Kriterien mehr Bewerber als freie Plätze, entscheidet das Los.

     

    II. Rahmenbedingungen

    1. Schüler und Familien

    • Die Austauschschüler und ihre Familien verpflichten sich, ihren Gast wie ein zusätzliches Familienmitglied zu integrieren, zu verpflegen und ihm Einblicke in die deutsche Kultur und deutsche Lebensweise zu ermöglichen.
    • Die Teilnehmer verpflichten sich, versäumte Unterrichtsinhalte eigenständig nachzuholen. Sie müssen damit rechnen, dass zeitnah nach dem Austausch Arbeiten und Tests geschrieben werden.
    • In der Regel gibt es keine Reiserücktrittsversicherung. Kann ein angemeldeter Schüler aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen (oder beim Rom-Austausch wegen Nichtversetzung) nicht teilnehmen, kann man versuchen, einen Ersatz zu finden, es muss jedoch damit gerechnet werden, dass Kosten nicht oder nicht voll erstattet werden können.
    • Die Eltern sind damit einverstanden, dass sich ihr Kind zeitweise in einer Kleingruppe in begrenztem Rahmen ohne Aufsicht aufhält.
    • Die Teilnehmer verfassen bis 2 Wochen nach Abschluss des Austauschs einen Bericht.
    • DieAustauschschüler verpflichten sich, an evtl. stattfindenden Vorbereitungstreffen teilzunehmen.

    Wir freuen uns auf einen spannenden 10. Austausch mit Jubiläumsfeier und vielen engagierten Lateiner(inne)n – zunächst allerdings auf den kommenden Aufenthalt nächste Woche, zu dem Sie am Tag der offenen Tür wie immer einen Film sehen können.

    Tanti saluti

    C. Schaefer & R. Hillert

  • Romaustausch – inklusiv

    Am EMA fand vom 16. bis 23. April zum 9. Mal der Romaustausch statt – pünktlich zu Beginn des lang ersehnten Frühlingswetters. So konnten die Lateinschüler der siebten Klassen ihre römischen Partner von der Mittelschule Lante Alfieri aus Rom bei Sonnenschein und blühenden Bäumen empfangen. Auf dem Programm stand dieses Jahr neben traditionellen Besichtigungstouren, zu denen unter anderem eine Stadtführung, der Besuch des Hauses der Geschichte, des Beethovenhauses und ein Ausflug nach Köln gehören, auch eine Bootstour nach Linz mit Besuch des Aquariums in Königswinter.

  • Vorankündigung: Jubiläumsfeier 10 anni Scambio Culturale Roma-Bonn

                                                                  

    10 anni                                                                                    10 Jahre

    Scambio Culturale                                                                     Romaustausch

    Salve, cari studenti dello scambio Roma-Bonn, liebeTeilnehmer des Romaustauschs,

    liebe Rom-Freunde,

    sicher erinnert ihr euch alle an unsere zwei Wochen mit den Italienern - jeweils eine in Bonn und eine spektakuläre in Rom. Seit es am EMA die A-Klassen, also die Klassen mit Latein ab 5 - wisst ihr noch? forum petunt, procul senator sedet et iudicat - nicht mehr gibt, nimmt eine Gruppe aus den beiden Lateinklassen ab 6 teil.

    2014 findet der Austausch zum 10. Mal statt. Das ist ja wohl ein Grund zu feiern!

    Die Römer kommen vom 8. bis 15. Mai 2014 nach Bonn, wo am 14. Mai, 18 h, eine Jubiläumsfeier in der Aula stattfinden soll, zu der alle Ehemaligen, also ihr, eure Eltern und andere Rombegeisterte herzlich eingeladen sind. Es wird eine Art Konzert-Präsentationsveranstaltung von ca. 60-70 Minuten geben, an die sich wie immer ein Büffet mit Party anschließt.

    Damit die Feier aber nicht nur für, sondern auch mit eurer Beteiligung stattfindet, haben wir einige Bitten:

    1. Wer hat noch Gruppenfotos entweder aus Bonn oder Rom für den Jubiläumsbericht? Es fehlen vor allem die von 2006, 2008 und die L6-Fahrt von 2009 jeweils mit Frau Schaefer.
    2. Wer möchte gerne einen Bericht, eine Anekdote, einen Beitrag bieten - entweder gedruckt für den Bericht oder live am 14. Mai?
    3. Wer vom 2007-Jahrgang hat noch eine Kopie des 5a-Liedes omnibus salutem dicimus? Ich finde keine mehr, habe auch nichts im Rechner.
    4. Wer möchte am 14. Mai aktiv mitmachen entweder in einem Chor aus aktuellen Teilnehmern oder als Instrumentalist in einer Band/Orchester oder als Solist/Duettist... Wir wollen italienisch-deutsche Musik bieten. Die musikalische Leitung übernimmt netterweise Herr Schüller. Notenvorschläge gibt es bereits einige. Wir sind aber noch flexibel.
    5. Wer bietet sich als DJ an und kann Technik und vor allem betanzbare !! Musik bieten?
    6. Außerdem möchten wir ein Andenken herstellen lassen, wissen aber noch nicht genau, was und wie. Vorstellbar wäre eine Gedenkmünze (-medaille), ein Aufbügelmotiv, eine Tasse, Tasche... Falls jemand kreative, aber bezahlbare Vorschläge hat, bitten wir um Nachricht!
    7. Es wird eine farbige Jubiläumsschrift über alle Austausche sowie einen reich bebilderten Romführer der Klasse 7bc geben. Um keine unnötigen Kosten zu verursachen, möchten wir beides im Subskriptionsverfahren nur nach voriger verbindlicher Bestellung drucken lassen, wobei der Preis von der Anzahl abhängt. (Ca. 6 €?)

    Am einfachsten wäre es, wenn jeder seine Rückmeldungen unter dem folgenden Link einträgt.

    http://www.worktogether42.net/o.php?P=MXK:QPL:21NQ:XKX:JJ72SXU:VK179E9:HOCQZU

    Beiträge und Fotos schickt bitte zeitnah bis Ende Januar an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, damit alles eingebaut und eingeplant werden kann.

    Falls ihr erfahrt, dass unser Schreiben nicht alle Ehemaligen erreicht hat, bitten wir darum, es weiterzuleiten oder uns aktuelle (Mail)Adressen zukommen zu lassen.

    Falls ihr noch Kontakt zu euren Römern habt und diese für Mai einladen wollt, fänden wir das natürlich auch eine großartige Idee.

    Soweit erst mal von unserer Seite, wir hoffen, es geht euch allen gut und ihr habt Rom nicht vergessen,

    bis bald, tanti saluti,                                                                                Eure R. Hillert und C. Schaefer

  • Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen - Latein

    Schon seit vielen Jahren nehmen besonders begabte Latein-SchülerInnen des EMA am Einzelwettbewerb Latein des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen SI teil.

    In diesem Schuljahr waren für unsere Schule vier Jungen und ein Mädchen am Start, die sich aufgrund ihrer überdurchschnittlichen schulischen Leistungen im Fach Latein gute Chancen für die Teilnahme am Bundeswettbewerb ausrechnen durften: Juliane Richter (9C), Maximilian Appel, Johannes Gundlach, Julian Trimpert (alle 9B) sowie Andreas von Haaren (EF).

    Über mehrere Wochen bereiteten diese Kandidaten sich großenteils selbständig auf die anspruchsvollen Aufgaben des Wettbewerbs vor. Rahmenthema war diesmal das Thema „Mönchtum“. Am 17. Januar 2013 war es dann so weit: In einer vierstündigen Klausur am Beethoven-Gymnasium in Bonn mussten die Kandidaten zunächst einen längeren unbekannten lateinischen Text aus den „Gesta Romanorum“ übersetzen (natürlich ohne ein Wörterbuch benutzen zu dürfen), dann ihr Hörverständnis eines lateinischen Textauszuges aus der Heiligenlegende des Hieronymus [aus der „Legenda aurea“] unter Beweis stellen, darauf einen lateinischen Lückentext („Navigatio sancti Brendani – die Schiffsreise des Hl. Brendan“) ergänzen und interpretieren und schließlich Aufgaben zur römischen Geschichte und Kultur („res et verba“) lösen.

    Alle Teilnehmer erhielten von den Veranstaltern als Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Leistungen je eine qualifizierte Teilnahmeurkunde. Besonders hervorzuheben sind jedoch Maximilian Appel und Andreas von Haaren, die mit über 75% der zu erreichende Punkte einen dritten Rang erreicht haben und dafür in unserer Schule mit einem Buchpreis prämiert wurden.

    Wir hoffen natürlich, dass durch den diesjährigen Erfolg auch im nächsten Jahr wieder einige herausragende Latein-SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 bzw. EF ermutigt werden, am Bundeswettbewerb Fremdsprachen SI teilzunehmen. – Thomas Lazar

  • 9. Scambio Culturale Roma-Bonn 2013

    latein1

    „osservate con diligenza le cose dei tempi passati perché fanno luce alle future e quello che è e sarà è stato in altro tempo [...]“

    Beachtet mit Sorgfalt die Ereignisse der vergangenen Zeiten, da sie die zukünftigen beleuchten, und das, was ist und sein wird, bestand in anderer Zeit [...]

    Gibt es ein passenderes Zitat für den Scambio Culturale Roma-Bonn als dieses aus dem Palazzo Madama, das über dem berühmten Fresko Ciceros Anklage gegen Catilina von Cesare Maccari von 1888 steht?

  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2010

    EMA - Lateiner erfolgreich beim BundeswettbewerbFremdsprachen 2010

    Wettbewerb-2

    Am 15. Juni sind die Landessieger aus Nordrhein-Westfalen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen für die Sprache Latein ausgezeichnet worden. Die Feier fand im Ratsgymnasium in Bielefeld statt.

  • Europa macht Schule

    „Europa macht Schule 2010“

    Der Lateinkurs GK 11 (L7) von Frau Hillert nahm an dem diesjährigen europäischen Projekt teil und arbeitete mit einer italienischen Studentin zu einem römisch-italienischen Thema:

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    „Wie römisch sind Italiener noch heute?“
    Analyse der römischen Einflüsse auf das moderne Italien
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