Französisch

  • Bienvenue en Allemagne! - Bericht vom Frankreichaustausch 2017

    deutsch franzoesicshe MausNun war es endlich soweit: Nach mehr oder weniger digitalem Kontakt zu unseren französischen Austauschschülern konnten wir sie endlich kennenlernen! Am 30.03.17 kamen die Franzosen nachmittags nach 8 Stunden Fahrt an und wurden mit einem kleinen Buffet herzlich empfangen. Nach dieser kleinen Willkommensfeier fuhren wir mit unseren Austauschschülern zu uns nach Hause und verbrachten den restlichen Abend mit erstem Kennenlernen.

    Am nächsten Morgen trafen wir uns alle wieder gut gelaunt beim EMA und während die Franzosen sich in ihrer Runde über ihre ersten Eindrücke in den Gastfamilien und in Deutschland austauschten, ging es für uns fürs erste in den Unterricht. In der 2. Stunde wurden die französischen Schüler von den Deutschen im EMA herumgeführt. Nach der 1. großen Pause hatten wir wieder nach Plan Unterricht, während die Franzosen einen Ausflug in die Innenstadt Bonns unternahmen und sich dort unter anderem das Beethoven-Haus und andere Dinge ansahen. Ein Besuch im HARIBO-Shop durfte natürlich auch nicht fehlen!
    Was wir am diesem Freitagnachmittag unternahmen, war nun uns überlassen. Genauso wie am Wochenende, vom Phantasialand bis zum Drachenfels wurde alles Mögliche unternommen.

    Gut gelaunt kamen alle aus dem Wochenende zurück und wir stürzten uns direkt in unser diesjähriges Projekt: Nourriture!
    In französisch-deutsch gemischten Gruppen erstellten wir mit mitgebrachten Prospekten zweisprachige Rezepte. Von Vorspeise bis Dessert war alles dabei! In der 3. und 4. Stunde hatten wir Deutschen normal Unterricht und die Franzosen wurden in Gruppen in verschiedene Klassen eingeteilt, um sich diesen anzuschauen. Nach dieser sicherlich interessanten Erfahrung ging es für uns in neuen Gruppen in verschiede Teile Bonns und gemeinsam arbeiteten wir die verschiedenen Aufgaben einer Bonn-Rallye ab. Am Nachmittag waren wir nun endlich fertig und alle Gruppen trafen sich am alten Rathaus wieder und ein Gruppenfoto wurde geknipst.
    Am Dienstag wurde in den ersten beiden Stunden wieder der deutsche Unterricht erkundet und kurz danach ging es zusammen in den Kletterwald Hardtberg, wo wir dann mit viel Spaß den Nachmittag verbrachten.

    Den nächsten Tag verbrachten wir in Köln. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Stadt besichtigten wir das Schokoladenmuseum! Das wohl größte Highlight überhaupt! Danach ging es in die Altstadt, dann wurde der Kölner Dom besichtigt und erklommen. Den restlichen Nachmittag und den Abend ließ jeder für sich gemeinsam mit seinem Austauschpartner ausklingen.

    Am Donnerstag, welcher dann auch der so gut wie letzte Tag war, fuhren wir morgens nach Brühl und wurden in der ältesten Winzergenossenschaft herumgeführt. Während es für die Lehrer eine Weinprobe gab, durften wir Schüler den im Haus hergestellten Traubensaft kosten. Nach dieser Führung hieß es für uns Wandern! Nach dieser ca. einstündigen „Brombeer-Wanderung“ kamen wir bei den Ruinen einer Burg an und verweilten dort erst einmal etwas. Nun ging es direkt zur Sommerrodelbahn!

    Nach dem höchst spaßigen Aufenthalt dort ging auch schon wieder zurück nach Bonn nach Hause, wo sich dann alle für die Abschlussparty vorbereiteten. Der Abend wurde mit einem Buffet und einer Siegerehrung der Rallye eröffnet und nachdem alle mehr oder weniger satt schienen, konnte endlich gefeiert werden! Es wurde bei lauter Musik viel getanzt und alle hatten viel Spaß. Doch der letzte Abend der Franzosen in Deutschland verging viel zu schnell, denn am nächsten Morgen ging es für sie leider schon nach Hause. Mit gepackten Koffern standen wir mit unseren Austauschpartnern vor dem EMA und warteten auf den Reisebus, der die Franzosen zurück nach Frankreich brachte. So traurig es auch war, es war kein Abschied für immer, denn in ca. einem Monat sollte es dann für uns nach Frankreich gehen!

    Auf nach Frankreich!

    Am Donnerstagmorgen, den 11.05.17, warteten wir furchtbar aufgeregt auf unseren Reisebus. Bevor wir unsere Austauschschüler wiedersehen konnten, stand uns zuerst eine 8-stündige Busfahrt bevor. Diese verging dann auch irgendwann und nachdem wir nach einer kurzen Besichtigung einer Kathedrale weiterfahren konnten, kamen wir endlich Pavilly an. Die Franzosen kamen dieses Jahr von zwei verschiedenen Schulen. Die eine befindet sich in Pavilly, die andere wie gewohnt in Barentin.

    Wir wurden von unseren Austauschpartnern und deren Familien herzlich in Empfang genommen und es ging direkt in unser Zuhause für die nächste Zeit.

    Da die einen Franzosen in Pavilly und die anderen in Barentin zur Schule gingen, trafen wir uns am nächsten Morgen zunächst auch an den verschiedenen Schulen. Wir tauschten uns zuerst über unsere Familien, das Wiedersehen mit unseren Austauschschülern und die erste Nacht in Frankreich aus und alle schienen zufrieden zu sein. Nach der Pause wurden wir in Gruppen eingeteilt, um uns den Unterricht in Frankreich anzuschauen. Wir wurden sogar teilweise in den Unterricht mit eingebunden, zum Beispiel durften wir einer jüngeren Klasse zeigen, wie wir in Deutschland schriftlich multiplizieren. Danach arbeiteten wir noch gemeinsam an einem Quiz über die Schule, bis der Bus die Schüler aus Barentin nach Pavilly brachte und wir dort alle gemeinsam zu Mittag aßen.

    Nach dem Essen fuhren wir alle etwas weiter raus aufs Land und machten dort den Nachmittag lang einen Orientierungslauf, welcher allen viel Spaß gemacht hat! Zurück zu Hause verbrachten wir alle den Abend mit unseren Gastfamilien und der Tag ging dann auch schon zu Ende und das Wochenende begann. Alle unternahmen unterschiedliche Sachen, viele Gastfamilien fuhren mit den deutschen Gästen nach Paris oder andere interessante Städte, viele besuchten auch den lustigen nahgelegenen Freizeitpark.

    Am Montag hatten wir einander dann viel zu erzählen. Der Morgen ging mit einer Rallye los, die einen in Pavilly, die anderen in Barentin. Nachdem wir die Dörfer kennengelernt haben, hieß es für uns wieder Unterricht anschauen. Danach wurden die Schüler aus Pavilly nach Barentin gebracht, dort aßen wir gemeinsam und wir begannen damit, unser pädagogisches Projekt weiterzuführen. Mit Hilfe von Salzteig sollen wir am Donnerstag Expressionen einiger Sprichwörter mit Essen herstellen. An diesem Montagnachmittag wurden Gruppen gemacht und einiges vorbereitet.

    Der Dienstag war allen Schülern nach der schönste Tag von allen. Am Morgen fuhren wir ca. eine Stunde lang Richtung Meer. Bei einem kleinen Dörfchen stiegen wir dann aus und schauten uns die schönen Häuser dort an, und unter anderem auch den kleinsten ‚Fluss‘ Frankreichs. Nach einem Marsch durch das Dorf kamen wir endlich am Meer, in Veules-les-Roses, an! Die einen schossen Fotos, die anderen genossen das Meeresrauschen und den tollen Ausblick. Nach kurzer Zeit mussten wir dann auch schon weiter und der Bus brachte uns nach Etretat, einer anderen Stadt am Meer mit unfassbar schönen Klippen! Dort verweilten wir dann auch fürs erste und hatten einige Stunden Freizeit, um die Stadt zu erkunden, das ein oder andere Andenken zu kaufen und um die Atmosphäre am Meer zu genießen.

    Nach dem Aufenthalt am Meer fuhren wir zu einer Anlage, wo Äpfel angebaut werden, um daraus Cidre herzustellen. Der Inhaber dieser Anlage führte uns herum, erklärte uns etwas zu seinem Betrieb und anschließend durften wir in das Geschäft der Anlage, um unseren Eltern eventuell eine Flasche dieses Apfelweines zu kaufen. Glücklich und zufrieden fuhren wir zurück nach Hause und genossen den Rest des Tages bei gutem Wetter.

    Den Mittwochvormittag verbrachten wir Deutschen in Rouen, der nächstgelegenen Großstadt, wo wir dann auch eine Rallye mit anschließender Freizeit unternahmen. Am freien Nachmittag haben wir bei dem guten Wetter etwas mit unseren Austauschschülern unternommen.

    Der Donnerstag verlief recht entspannt, wir verbrachten den Tag in der Schule in Barentin, kochten und bastelten Deko für den kommenden letzten Abend und arbeiteten an unseren Salzteigexpressionen. Nachdem unzählige Servietten schön gefaltet, alle Papierblumen fertig, das Essen gekocht und die Salzteigfiguren geformt waren, fuhren wir nach Hause, um uns chic für die Abschlussparty zu machen. Der Abend begann mit einer Dankesrede von Seite der französischen Lehrer und dann wurde das Buffet auch schon eröffnet. Wir aßen alle unser Selbstgekochtes, hatten Spaß und warteten, bis die Party endlich begann. Nachdem alle satt und zufrieden waren, konnte die Feier nun endlich steigen. Alle genossen den letzten Abend in Frankreich in vollen Zügen, es wurde viel gelacht und getanzt. Doch auch dieser Abend nahm viel zu schnell sein Ende. Nach der Feier fuhren alle nach Hause und dort mussten dann auch die letzten Sachen gepackt werden.

    Am Freitagmorgen mussten wir uns nun endgültig von unseren Gastfamilien und vor allem von unseren Austauschschülern verabschieden. Wir alle waren sehr traurig, aber leider hat jedes Abenteuer auch sein Ende. Nach unzähligen Umarmungen und einigen Tränen fuhr der Bus auch schon ab und wir fuhren zurück nach Deutschland. Doch dieser Austausch hat uns eine Menge Erfahrung und neues Wissen vermittelt, wir hatten die Möglichkeit unser Französisch zu verbessern und das alltägliche Leben in Frankreich kennenzulernen!

    Wir werden diese Zeit sicherlich nie vergessen…!

    Emily Kluth, 8a

     

     

    15 Rouen Rallye

     

    Rallye in Rouen

     

    16 Rouen Gros Horloge mit Lehrern

     

    Teachers - horsing around (comment ce dit en francais...?)

     

    17 Handspin im Bus

     

    Handspin im Bus (spin de la main dans l'autobus...?) - Jedenfalls verkürzt das eine lange Busfahrt in die Normandie (und zurück)

     

    13 Cidre Oekobauernhof

     

    Auf einem Cidre-Öko-Bauernhof in der Bretagne (dans une ferme d'écologiste de cidre en Bretagne - excusez moi, mais mon francais n´est pas bien)

     

    (Fotos: H. Halm)

     

  • Die Normannen kommen! Bienvenue à Bonn! - 5. Frankreichaustausch mit Barentin

    AustauschAm Mittwoch, 15. April 2015, empfangen 24 Achtklässler der Französischkurse ihre Austauschparntner aus Barentin, Nähe Rouen. Dies ist bereits der 5. Austausch mit dem Collège André Marie.
    Nachdem es heutzutage nicht mehr so einfach ist, Schulen in Frankreich für einen Austausch zu gewinnen und zudem die Stellensituation in Barentin bis zuletzt problematisch war, freuten sich alle, dass der 5. Austausch zustande kam und wir vom 19. bis 27. März nach Frankreich fahren konnten, wo uns ein abwechslungsreiches Besichtigungsprogramm à la normande erwartete.
    Neben einer Rallye durch Barentin, das sich auf eine Initiative des ehemaligen Bürgermeisters André Marie mit 100 Statuen schmückt, fuhren wir zu den berühmten Felsen am Meer nach Étretat, in den Palais de la Bénédictine, wo nicht nur Kunstwerke in altehrwürdigen Palastsälen ausgestellt, sondern auch heute noch berühmte Liköre hergestellt werden, nach Rouen. Dort besichtigten wir das gerade erst eröffnete Museum « Historial de Jeanne d'Arc », das in einer beeindruckenden Multimediashow in den alten Gemäuern das Leben, Kämpfen und Scheitern dieser Nationalheldin nachzeichneten.
    Wir hoffen, den französischen Freunden eine ebenso schöne und ereignisreiche Woche bieten zu können! - Die Austäuschler 2015

  • Paris-Fahrt der Q1 – 20. bis 22. Februar 2015

    Freitag, 20. Februar 2015, kalte und müde vier Uhr morgens. Der Bus rollt vor die Bushaltestelle des EMA, und 30 verschlafene, aber frohe Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der Q1 hieven ihr Gepäck in den Kofferraum und sich in den etwas eng bemessenen Bus. Immerhin passen alle hinein und finden, notfalls auf dem unbequemen, steilen Beifahrersitz einen Platz.
    Acht Stunden später haben wir nicht nur zwei Landesgrenzen sondern auch den Boulevard Périphérique überquert und sehen rechts auf dem Hügel bereits unser erstes Besichtigungsziel: Le quartier de Monmartre mit der berühmten weißen Kirche Sacré Cœur.
    Wenn Sie mehr über die einzelnen Sehenswürdigkeiten erfahren möchten, empfehlen wir jetzt schon den kommenden Jahresbericht 2014/15, in dem Sie alles Wissenswerte lesen und auf Fotos sehen können.
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    Die Teilnehmer auf den Treppenstufen vor Sacré Cœur: Bihler, Johanna; Boenisch, Nanja; Dupré, Johanna; Eibelshäuser, Wiebke; Elumari, Ismail; Holtbernd, Florian; Kaspari, Charlotte; Kempe, Paulina; Köster, Alisa; Krümmel, Hannah; Leineweber, Clara; Lück, Severina; May, Emma; Mensah, Brindon; Musiol, Philip; Qureischi, Sahra; Recht, Victoria; Richter, Louisa; Schumacher, Clara; Siebel, Marta; Ter Haar, Ines; Weitz, Julia; Schäfer, Tahira; Richter, Juliana; Kirsch, Paula; Bülte, Christopher; Schröder, Lily; Kuhlmann, Oline; Friedrichs, Rabea sowie Rita Hillert und Henning Halm, der wieder mit großem Arbeitseinsatz alles bis ins Detail geplant und organisiert hatte. Mille fois merci!

    In einer der sogenannten „Walkingtouren“ ging es direkt zu einer etwas traurigen Besichtigung der Place du Tertre. Denn dieses Mal konnte man mit Juliette Gréco zwar singen Sous le ciel de Paris „marche un groupe heureux“, hm, hm, leider aber auch mit Joé Dassin sous la pluie à midi. Nur sehr wenige Maler und Karikaturisten hatten ihre Staffeleien und Bilder aufgebaut, wo es sonst vor Farben leuchtet und vor Menschen wimmelt. Immerhin ließ uns Paris trotzdem wie immer keine Wünsche offen, denn il y a tout ce que vous voulez nicht nur Aux Champs-Élysées.
    Zunächst ging es jedoch den Berg von Montmartre hinab zum Moulin Rouge, das vielen Schülern gar kein Begriff mehr war, so dass die rote Mühle weniger Bewunderung hervorrief als gedacht. Zeiten ändern sich.

    Nach einer kurzen Pause zum Abladen der Koffer im MIJE, unserem Hostel, das ganz nah an der Seine und dem Marais liegt, machte sich die Gruppe wieder auf, um durch das Hôtel de Sully auf die Place des Vosges und durch das Quartier juif zu spazieren, was trotz des ständigen Regens interessant war. Weiterhin im Regen kamen wir zum Centre Pompidou und dem Quartier des Halles, dem ehemligen ventre de Paris, dem zentralen Markt. Dort konnten die Schüler nach Lust und Laune die Aussicht aus den Plastikrohren genießen, weitere Kirchen anschauen, etwas essen oder shoppen gehen. Abends kehrten wir zusammen über den Platz vor dem Hôtel de Ville, auf dem es im Winter eine riesige Eisbahn gibt – die wenigen Sportfans schienen mehr durchs Wasser zu surfen als Schlittschuh zu fahren – zurück zum MIJE, wo wir ziemlich groggy gegen neun Uhr ankamen. Einige Hartgesottene nutzten die Zeit bis zum Abendappell um zehn Uhr, um auf der Rue de Rivoli nochmal ein paar Läden zu schauen oder einfach die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

    Der Samstag begann bei klirrendem Sonnenschein und einem Frühstück im Kellergewölbe des ehemaligen Klosters. Zum Beweis dafür, dass das EMA sehr wohl auch inklusiv funktioniert und auf die Bedürfnisse von in diesem Fall Gehbehinderten eingeht, schoben wir eine Schülerin im Rollstuhl quer über die Ile de Saint Louis auf die Ile de la Cité zu Notre Dame und der Sainte Chapelle, wo wir für neun Uhr angemeldet waren. Es war erstaunlich, wie gut eine Großstadt wie Paris für Rollstuhlfahrer geeignet ist – allerdings nur, wenn es jemanden gibt, der schiebt. Alle Bürgersteige hatten eine Absenkung auf Bodenhöhe, warnende Knübbelchen und weiß markierte Zonen an den Kreuzungen. Nachteilig waren die großen Pfützen, die sich oft davor sammelten, so dass der Schiebende nicht nur Kraft zum Anheben des Rollstuhls, sondern auch noch zum Sprung hinterher brauchte. Da es in der Gruppe aber einige starke und hilfsbereite FRAUEN gab, lief alles reibungslos.

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    Nach der Besichtigung der beiden Kirchenschiffe der Sainte Chapelle besichtigten alle Notre Dame, wo gerade eine Messe stattfand, so dass wir einige Gemeindelieder mitbekamen. Nach einer Freizeit trafen wir uns im Quartier Latin vor dem Brunnen Saint Michel wieder, wo ein Kind von oben noch nicht nass genug war, sondern sich auch noch in den Brunnen setzte... Zum Glück waren die Q1’er aus diesem Altern hinaus, so dass wir weiter zur Gare d’Orsay walkten, die auf dem Besichtigungsprogramm stand, ehe wir entlang den Berges de la Seine zur Tour Eiffel gelangten. Dort hörten wir weitere informative Kurzvorträge im Starkregen, bevor  die Schüler in Kleingruppen teilweise zu Fuß, mit dem Aufzug - oder gar nicht - auf den Turm hoch konnten.
    Des Laufens und Regens müde leisteten wir uns danach den Luxus einer Métrofahrt. Nach klarer Ansage der ligne, der direction, der station où il faut changer und wo man aussteigen musste – wie früher einmal trocken in einer Buchlektion geübt – kamen wir mitten auf einer Verkehrsinsel vor der Opéra Garnier wieder ans Tageslicht und stürmten die Galeries Lafayettes, deren bunte Jugendstilkuppel und faszinierende Aussicht vom Dach jedes Mal von Neuem begeistern.

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    Wieder hatten die Schüler frei, um den Boulevard Haussmann mit seinen Läden und Restaurants zu erkunden, ehe wir uns um neun Uhr im MIJE wiedertrafen. Einige waren jedoch nicht müde genug und gingen mit Herrn Halm in der Nähe in eine brasserie boire un pot.
    Il est sept heures, Paris s’éveille... zum Glück starteten wir aber erst kurz vor neun Uhr bei nun strahlendem Sonnenschein zu unseren letzten Sehenswürdigkeiten: An der Seine entlang zum Louvre über die Pont Neuf und die „Schlösserbrücke“, die mittlerweile sehr unansehnlich und schäbig aussieht, weil viele Elemente das Gewicht Eisenschlösser nicht tragen konnten, daher vollständig durch Holzplatten ersetzt wurden, die anderen Felder innen komplett mit Holz vergeschraubt und von „Künstlern“ hässlich besprüht wurden.
    Nach unserem geometrisch etwas unpräzisen Pyramidenfoto, das dennoch einige Japaner ebenfalls für knipsenswert hielten, hatte die Grüppchen die letzten Stunden freie Zeit, um sich auf ihre Weise weitere Eindrücke mitzunehmen und sich von Paris zu verabschieden. Es boten sich an ein Spaziergang durch die besonnten Tuilerien, der Arc de Triomphe, die Champs Elysées, deren Läden sogar geöffnet hatten, der Grand und Petit Palais...
    Pünktlich schon vor vierzehn Uhr fuhr „Peter“ uns durch die Ardennen zurück nach Bonn, wo wir wohlbehalten zu Hause in die Betten sanken und glücklich an Peters letzte Worte denken konnten: „Ihr seid eine wirklich tolle und nette Truppe gewesen.“ Na dann!

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  • Parisfahrt der Q1

    Hier der Bericht von der diesjährigen Parisfahrt mit Frau Hillert und Herrn Halm:

    Bericht von der Parisfahrt

  • Teamwettbewerb zum Deutsch-Französischen Tag: 99.5/110 Punkten

    Zur Feier des 50. Jahrestags des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags fand am 24. Januar 2013 ein bundesweiter Wettbewerb zum Thema Frankreich in verschiedenen Niveaustufen statt.

    Der Französischkurs Q2/13, der erst in Stufe EF/11 mit Französisch neu begonnen hat, nahm die Herausforderung in Niveau 3 an.

    Am 24. Januar beantworteten wir in 4 Schulstunden Fragen aus 10 verschiedenen Kategorien wie Film, Sport, Geschichte, Kommunikation und schrieben mit vorgegebenen Wörtern einen Text, der zum Erlernen der Sprache des anderen anregen soll.

    Wir haben zwar leider keinen Preis erlangt, doch immerhin 99,5 von 110 möglichenPunkte– und zudem einige Kenntnisse mehr über Frankreich.

    Vive la France et le français! – Q2/13n, R. Hillent

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  • Notre Lycée – Guide de l’EMA 2013

    Die Schüler und Schülerinnen des einmaligen Französischkurses Q2/13neu haben zum Ende ihrer Schulzeit als letztes Projekt einen französischsprachigen Schulführer erstellt, der zur Information für Austauschgruppen oder andere frankophone Interessenten dienen soll.

  • ROMANIA am EMA

  • Debattierwettbewerb 2011

    Debattierwettbewerb 2011

    Wir gratulieren Lea Friker, die beim diesjährigen Debattierwettbewerb den 2. Preis gewonnen hat! Sie erhielt für die Schule ein 6-monatiges Abonnement der Zeitschrift  écoute sowie eine Reise nach Paris.

    Herzlichen Glückwunsch!
  • „Bonn - la visite“, 2009

    „Bonn - la visite“ - Ein französischsprachiger Bonn-Führer des Diff-Kurses 10

    A quoi est-ce que vous pensez, quand vous entendez parler de Bonn ?
    « A l’ancienne capitale de l’Allemagne de l’ouest. » « A la ville de Beethoven. » « Au Rhin. » « A Haribo».
    Ce sont les réponses les plus fréquentes quand on interroge les touristes qui se promènent en ville. Quelques fois ils ajoutent: « A la Télécom », « au carnaval » et « à Konrad Adenauer ».
    Mais ce n’est pas tout !
  • La gastronomie moléculaire, Februar 2010

    Excursion à la conférence expérimentale « La gastronomie moléculaire »
    de M. Hervé This Cours de français GK 11 (F9) diff de Mme Hillert

    Am Mittwoch, 10. Februar 2010, besuchte der Differenzierungskurs Französisch der Stufe 11 (F9) einen Experimentalvortrag von Professor Hervé This zum Thema „Molekulare Gastronomie“. Herr This arbeitet seit den 1980er-Jahren am Collège de France in Paris und forscht über die Physik und die Chemie des Kochens.

     

  • Cinéfête, Februar 2011

    Französisches Filmfestival "Cinéfête 2011"

    Auch in diesem Jahr fand das Festival Cinéfête, nun zum 6. Mal, in Bonn statt. Wie jedes Jahr wurden französische Filme mit deutschen Untertiteln gezeigt, um Deutsche für französisches Kino, französische Sprache und Kultur zu begeistern.

    Aus den dieses Mal angebotenen Filmen haben wir 4 Filme für die unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Sprachniveaus ausgesucht:
    „La Première Etoile“ von Lucien Jean-Baptiste, Frankreich 2009, 90‘, für die Differenzierungskurse 9 und 10/11: Eine französische Familie, die von den Antillen stammt, also farbig ist, fährt in die weißen Berge in Skiurlaub... (Der Titel spielt auf das erste Skiabzeichen an.)
    Der Film ist witzig, passt zur Jahreszeit, thematisiert die im Lehrbuch behandelte Francophonie, vor allem die Antillen, aber auch ehemalige Kolonien Afrikas, und behandelt mit mannigfachem Wortwitz das Thema immigration/racisme.
    Der Film "Ma vie en rose" handelt von einem kleinen Jungen, der am liebsten ein Mädchen wäre, greift also Probleme der Rolle der Geschlechter auf und bot sich daher für Anfängerkurse.
    Für die Oberstufe (13) wählten wir "Les palmes de M. Schutz", einen Film, der anschaulich und ebenfalls mit viel Wortwitz über das Leben und die Forschung des Ehepaars Marie und Pierre Curie erzählte und dabei Einblick in die Hierachien des Wissenschaft gab. Ein Grundkurs der 12 sah "Welcome", einen Film, der passend zum Abiturthema Probleme der Immigration behandelte.
    Weitere Informationen zu den Filmen und dem Festival finden Sie unter

    Wir freuen uns schon auf die Filmauswahl des nächsten Jahres!


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