Schlagwörter Austausch

Fahrtenkonzept – Internationaler Austausch

I. Austauschangebote

Stufen

Name

Partner am EMA

EMA beim Partner

Dauer

Verkehrs-

mittel

Kosten

Anzahl

Koordination

7 (8)

Latein

Scambio Culturale Roma - Bonn

Frühling zw.

03/05

Herbst zw.

09/11

je 7 T.

Flug

Flug + max. 200 €

20-28

Hillert und Schaefer

8

Frz. ab 6

Échange franco-allemand Barentin

Fühling/

Sommer

Fühling/

Sommer

je 10 T.

Bus

ca. 250 €

ca. 25

Fachschaft F

EF

Josef-Pilsudski-Lyzeum, Gdynia/Polen

Mi. bis Mi. vor Osterferien

Mi. bis Mi. vor Herbstferien

je 8 T.

Flug

230 €

15-20

Strempel und Altmann

EF

USA (bisher nicht im Schulprogramm)

Fühling/

Sommer

Fühling/

Sommer

je 3 W.

Flug

1000 €

ca. 25

Fachschaft E

6-Q2

Musiker

Italien, Citadella, Musikensembles

unregelmäßig

         

Schüller

 

(England: Es wird eine Partnerschule gesucht!)

wünschenswert!

           

Auslandsfahrten mit dem Ziel der kulturellen Begegnung verstehen sich als besondere pädagogische Angebote der Schule, auf die kein Anspruch besteht. Ein jährliches Zustandekommen kann nicht garantiert werden. Wenn sich mehr Interessenten für eine Fahrt melden, als berücksichtigt werden können, richtet sich die Auswahl nach folgenden Kriterien:

II. Teilnahmekriterien für Fahrten mit Familienunterkunft

Melden sich mehr Interessenten für eine Fahrt, als teilnehmen können, richtet sich die Auswahl nach folgenden Kriterien:

1. Gutes Sozialverhalten

Es beinhaltet u. a.:

  • Der begleitende Lehrer muss sich auf den Austauschteilnehmer jederzeit verlassen können.
  • Der Austauschschüler sollte sich als Botschafter verstehen.
  • Der Austauschschüler sollte sich als verantwortungsvoll, engagiert, hilfsbereit und teamfähig erweisen haben.

2. Prinzipielle Bereitschaft, Motivation und Flexibilität

  • Der Austauschschüler muss bereit sein, sich flexibel und offen auf einen Austauschpartner, dessen Familie und ein neues kulturelles Umfeld einzulassen, von seinen Gewohnheiten Abstriche zu machen und eigene Bedürfnisse auch einmal zurückzustecken.
  • Der Bewerber sollte bei der Anmeldung eine kurze Begründung seines Teilnahmewunsches verfassen.

3. Angemessene allgemeine Leistungen sowie Interesse für das jeweilige Fach bzw. eine entsprechende musikalische Vorbereitung

  • Der Austauschschüler sollte insgesamt stabile Leistungen zeigen, da er Unterrichtsausfall und versäumten Stoff eigenständig nacharbeiten muss.
  • Eine schlechte Note im Fach, das dem Austausch zugrunde liegt, ist nicht automatisch ein Ausschlussgrund.
  • Der Austauschschüler sollte ein besonderes Interesse an der Kultur und Sprache des Gastlandes bzw. am Thema des Austauschs zeigen.

4. Möglichst proportionale Berücksichtigung von Jungen und Mädchen

Das Verhältnis der Anzahl von Jungen und Mädchen muss den Möglichkeiten des Gastlandes entsprechen und soll sich ansonsten möglichst nach dem Verhältnis der angemeldeten Mädchen und Jungen richten.

5. Möglichst proportionale Berücksichtigung nach den Anmeldungen aus Parallelklassen (außer EF und Ensembles)

Dieses Kriterium ist nachrangig zu 1. - 4.

Die Reihenfolge der Kriterien entspricht einer Rangordnung, von der in Einzelfällen in Verantwortung der begleitenden Lehrkräfte abgewichen werden kann. Über die Eignung der angemeldeten Schüler entscheiden die Koordinatoren in Absprache mit Fach- und Klassenlehrern. Bleiben nach Berücksichtigung dieser Kriterien mehr Bewerber als freie Plätze, entscheidet das Los.

III. Rahmenbedingungen

1. Schüler und Familien

  • Die Austauschschüler und ihre Familien verpflichten sich, ihren Gast wie ein zusätzliches Familienmitglied zu integrieren, zu verpflegen und ihm Einblicke in die deutsche Kultur und deutsche Lebensweise zu ermöglichen.
  • Die Teilnehmer verpflichten sich, versäumte Unterrichtsinhalte eigenständig nachzuholen. Sie müssen damit rechnen, dass zeitnah nach dem Austausch Arbeiten und Tests geschrieben werden.
  • In der Regel gibt es keine Reiserücktrittsversicherung. Kann ein angemeldeter Schüler aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen (oder beim Rom-Austausch wegen Nichtversetzung) nicht teilnehmen, kann man versuchen, einen Ersatz zu finden, es muss jedoch damit gerechnet werden, dass Kosten nicht oder nicht voll erstattet werden können.
  • Die Eltern sind damit einverstanden, dass sich ihr Kind zeitweise in einer Kleingruppe in begrenztem Rahmen ohne Aufsicht aufhält.
  • Die Teilnehmer verfassen bis 2 Wochen nach Abschluss des Austauschs einen Bericht.
  • Die Austauschschüler verpflichten sich, an evtl. stattfindenden Vorbereitungstreffen teilzunehmen.

2. Schulbetrieb

  • Koordinatoren des Austauschs stellen gemäß Vertretungskonzept für die Zeit ihrer Abwesenheiten Vertretungsaufgaben für alle ihre Kurse.
  • Kollegen vermeiden es, während des Austauschs Arbeiten und Tests zu schreiben.
  • Fehlt in Kursen ein großer Prozentsatz an Schülern, plant der Fachlehrer eine Wiederholung des Unterrichtsstoffs ein bzw. verzichtet auf die Einführung eines neuen komplizierten Lernstoffes.
  • Die Daten des Austauschs, Namen und Klassen der Teilnehmer müssen frühzeitig publik gemacht und per Mail ans Kollegium geschickt werden.
  • Der Austausch sollte den allgemeinen Unterricht möglichst wenig stören.
  • Gastschüler sollten max. zu 3 - 4 am Unterricht teilnehmen, aber nicht in Kursen, deren Sprache sie nicht verstehen. Die Fachkollegen sind über den Besuch frühzeitig zu informieren.
  • Die Schüler sollten einen Raum als Treffpunkt zugewiesen bekommen, damit sie sich nicht lange in Pausenhalle oder Gängen aufhalten müssen.
  • Der Austausch wird von den Verantwortlichen der Fahrt in die Übersicht über die Klassenarbeiten eingetragen, sobald die Daten feststehen.
  • Um die Akzeptanz und das Kennenlernen zu fördern, wäre es nett, zu Abschiedsveranstaltungen Fachschaftskollegen oder andere interessierte Kollegen, Schüler oder Eltern einzuladen.

(Stand 2014)

 

Individueller Schüleraustausch

Ansprechpartnerin

Foto Basisartikel DOM

Maike Domsel (Fächer: KR, F)

(Koordinatorin individueller Schüleraustausch)

 

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wertvolle Erfahrungen im Ausland

Auslandserfahrungen leisten einen wichtigen Beitrag zur persönlichen Entwicklung. Sie bieten die Möglichkeit, eine andere Kultur kennen zu lernen, neue Kontakte zu knüpfen und die Welt und auch sich selbst mit anderen Augen zu sehen. Auslandserfahrungen leisten einen Beitrag zur Völkerverständigung und führen nicht selten zu lebenslangen Freundschaften.

Markt der Möglichkeiten

Der Markt der Möglichkeiten für kurz- und langfristige Auslandsaufenthalte ist kaum noch zu überschauen. Das EMA möchte für Schülerinnen und Schüler, die einen Teil ihrer Schulzeit im Ausland verbringen möchten, Ansprechpartner und Orientierungshilfe sein.

Wie informiere ich mich?

  • Bildungsmessen wie z.B. Didacta
  • Bildungsportal des Landes NRW: https://www.schulministerium.nrw.de
  • Internetforen, z.B.: www.ausgetauscht.de, www.schueleraustausch.de
  • Prospekte der Veranstalter
  • Bücher / Ratgeberliteratur: Gundlach, Christian / Schill, Sylvia: Ein Schuljahr in den USA und Weltweit, 12. Auflage 2011. ISBN 978-3935897198
  • In Form eines Beratungsgespräches bei mir, z. B. während des EMA-Schüler- oder Elternsprechtages oder nach individueller Absprache, am besten nach vorheriger Kontaktaufnahme per E-Mail.

Wann ist der geeignete Zeitpunkt für einen längeren Auslandsaufenthalt?

Bei der Überlegung, ob und wann Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe eine Schule im Ausland besuchen können, sind zunächst Vorgaben und Regelungen des Schulministeriums zu beachten. Diese können auf einem entsprechenden Merkblatt des Schulministeriums nachgelesen werden.

Für den Zeitpunkt des Auslandsaufenthaltes während der Sekundarstufe II gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Im ersten Halbjahr der Einführungsphase (Stufe 10.1): Der Schüler / die Schülerin verbringt das 1. Halbjahr vom Sommer bis Ende Januar / Anfang Februar im Ausland. Das 2. Halbjahr der Stufe 10 verbringt er / sie wieder in Deutschland. Die Noten aus Klasse 9 sind hier wenig entscheidend. Nach Rückkehr aus dem Ausland müssen die Schüler im 2. Halbjahr die Versetzung in die Qualifikationsphase erlangen.
  • Für ein ganzes Jahr während der Einführungsphase (Stufe 10) oder im 2. Halbjahr (Stufe 10.2) mit und ohne Wiederholung der Einführungsphase. Der Schüler / die Schülerin sollte gute bis sehr gute Noten in der Klasse 9 aufweisen.

 

Ich freue mich auf euer/Ihr Interesse!

Maike Domsel

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