weimar1Du interessierst dich für Geschichte und Philosophie, möchtest gerne mal eine andere Stadt kennenlernen und viele neue internationale Freundschaften schließen? Dann ist die SchulBrücke Weimar genau das Richtige für dich.  

Jahr für Jahr fahren acht Schülerinnen und Schüler der Q1 für eine Woche zur EJBW (Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar) nach Weimar. Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und Taucha, sowie aus Paris, Warschau, Hummené und Bozen nehmen an der Veranstaltung teil, um sich eine Woche lang auf sehr unterschiedliche Weise mit einem Thema auseinanderzusetzen, welches ausgehend von der Weimarer Klassik eine Brücke in unsere Zeit schlägt. Am Ende des Seminars werden die vielfältigen Arbeitsergebnisse auf einem Zeitstrahl zusammengetragen und präsentiert. “Umbrüche in der Gesellschaft - Von der Reformation über die Revolutionen zur Großen Transformation” war das Thema der SchulBrücke 2017.  

Wir (Konstantin A., Andreas K., Jenny G., Marie S., Aurelia S., Judith W., Marlene O., Sophie P.) fuhren zusammen mit Frau Barz und Frau Krämer als Vertreter des EMA mit der Bahn nach Weimar. Am Anfang waren wir Schüler sehr nervös, da wir uns noch nicht so recht vorstellen konnten, was uns in Weimar erwarten würde. Am Ende der Woche waren wir jedoch so begeistert, dass uns der Abschied schwerfiel.

Durch das gemeinsame Arbeiten, Essen und die Unterbringung in international gemischten Zimmern verbrachten wir schon bald gerne die Freizeit mit den Schülern aus anderen Ländern. Wir lernten jedoch nicht nur neue Menschen, sondern auch eine wunderschöne und historisch interessante Stadt kennen.

Beim Besuch der Gedenkstätte Buchenwald, der in jedem Jahr fester Bestandteil des Programms ist, sammelten wir weitere wichtige Erfahrungen. Die Eindrücke sind belastend, aber auch wichtig und nachhaltig.

Das internationale Buffet, für das alle Teilnehmer typisches Essen aus ihrem Heimatland mitbringen, gehört ebenfalls stets zum Programm. Hier haben wir Dinge probiert, an die wir sonst vielleicht niemals herangetraut hätten.

Das Verhältnis aus Freizeit und Arbeit war im Verlauf der Woche sehr gelungen und beides machte aufgrund der tollen Gesellschaft, sowohl von Schülern als auch von Lehrern und Betreuern, großen Spaß.

Am Abschlussabend bekamen wir alle ein Zertifikat ausgehändigt, welches uns als Teilnehmer an einem Projekt der “Deutsche[n] Nationalstiftung” ausweist. Diese anerkannte Auszeichnung wird möglicherweise hilfreich sein, wenn wir ein Stipendium beantragen oder einen Praktikumsplatz suchen werden.

Erste Wiedersehenspläne sind bereits geschmiedet. Einige Teilnehmer beabsichtigen zum Alumni-Wochenende nach Weimar zu fahren und andere planen bereits Besuche in Warschau und Paris. Auch auf den sozialen Medien stehen wir mit den meisten Teilnehmern noch aktiv in Kontakt, so entsteht ein enges Netzwerk, dessen Vorteile wir nutzen können.

Die Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar trägt ihren Namen in jedem Fall zu Recht, denn wir haben während des Seminars auf ganz anderen Wegen als in der Schule viel gelernt und Freundschaften fürs Leben geschlossen.

Sophie Paine Q1

 

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