Was ist „Schüler-beraten-Schüler“ (= SbS)?

Am EMA gibt es „ Peer-Beratung“. Das bedeutet: Schülerinnen und Schüler mit Sorgen oder Problemen können mit extra dafür ausgebildeten MitschülerInnen vertraulich, in Ruhe und streng vertraulich an vorher individuell vereinbarten Terminen unterhalten.
Dabei geht es nicht - wie bei den Streitschlichtern – in erster Linie um das Lösen von Konfliktsituationen zwischen zwei Parteien, sondern vielmehr um hilfreiche Einzelgespräche, wenn man sich z.B. durch Leistungsdruck oder Probleme mit Freunden oder in der Familie belastet fühlenNeuere Studien zeigen: Oft ist es für Kinder und Jugendliche leichter, sich jemandem anzuvertrauen, der ungefähr gleich alt ist und sich aufgrund der gemeinsamen schulischen Situation vielleicht viel besser in die jeweilige Situation hineinversetzten kann als irgendein Erwachsener.

Wer führt die SbS-Beratungsgespräche durch und wie laufen diese ab?

Unser Team setzt sich momentan aus ca. 20 Schülern und Schülerinnen der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 zusammen. Wer wir genau sind, könnt ihr auf den entsprechenden Postern in der Pausenhalle oder an der Tür zum Streitschlichter-Raum nachlesen. Dort stellen wir uns mit Fotos und kurzen Steckbriefen (ab November 2015) vor.
Um euch in Krisensituationen beraten zu können, haben wir uns an drei Wochenenden von Herrn Kinder, unserem Schulpsychologen, und von unseren beiden Beratungslehrerinnen am EMA, Frau Schaefer und Frau Besser-Scholz, ausbilden lassen. Diese Ausbildung ermöglicht es uns, kompetent auf ratsuchende MitschülerInnen einzugehen und gemeinsam mit ihnen nach angemessenen Problem-Lösungen zu suchen.
SbS-Beratung findet in einem persönlichen Gespräches von ca. 30 - 45 Minuten Dauer mit einem Mitglied unseres Teams im Streitschlichter-Raum statt. Bei Bedarf können weiter Termine vereinbart werden. Über die Regeln und Grundsätze eines solchen Gesprächs informieren Euch die Peer-Berater vor Beginn des ersten Beratungsgesprächs. (Ihr könnt dazu dann auch Fragen stellen.) Ein wichtiger Grundsatz unserer Peer-Berater lautet z.B.: Alle beratenden Schülerinnen und Schüler verpflichten sich zu absoluter Vertraulichkeit!

Wo liegen unsere Grenzen bei der SbS-Beratung?

Trotz unserer Ausbildung können wir Peer-Berater nicht in jeder Situation helfen oder für jedes Problem gemeinsam mit euch eine realisierbare Lösung entwickeln. Wenn wir also feststellen sollten, dass wir mit einem Problem überfordert sind, holen wir uns – nach Absprache mit euch, aber ohne euren Namen zu nennen – in der Sache Rat bei Herr Kinder, unserem Schulpsychologen, oder bei Frau Besser-Scholz und Frau Schaefer, unseren Beratungslehrerinnen am EMA, die das SbS-Projekt begleiten.
Darüber hinaus können wir euch Adressen von außerschulischen Beratungsstellen, bei denen man sich kostenlos und anonym beraten lassen kann, vermitteln.

Wie kannst du einen Termin für ein SbS-Beratungsgespräch vereinbaren?     

Bitte schreibe eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder lege einen Zettel mit einem Hinweis, wie man dich erreichen kann, in den SbS-Briefkasten in der Pausenhalle (neben dem Aquarium) oder komm an einem Montag, in der zweiten großen Pause, direkt zum Streitschlichterraum.

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